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Volksleiden Allergie: Was tun?

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Schon in den nächsten Jahren werden Allergien die Volkskrankheit Nummer eins in Deutschland sein. Millionen Deutsche leiden bereits an einem ganzem Spektrum allergischer Erkrankungen wie zum Beispiel:

und vielen anderen Arten von Allergien.

Allergien
Abb1: Allergien auf dem Vormarsch: Wenn die Zahlen sich so weiter entwickeln, wie sie zurzeit vorhanden sind, muss davon ausgegangen werden, dass spätesten ab der Mitte des 21. Jahrhunderts alle Einwohner Deutschlands an einer Allergie leiden.

Allergien treten in den letzten Jahren in den Industriestaaten immer häufiger auf und lassen sich zurückführen auf unser tägliches Lebensumfeld in den verschiedenen Bereichen.

Unser Alltag in der Stadt oder in kleineren Ortschaften ist geprägt von einer übertriebenen Hygiene. Dadurch erfährt der Körper zu wenig Kontakt mit Antigenen, die zur Entwicklung eines optimalen Immunsystems erforderlich sind, so die Annahme der Hygiene-Hypothese nach Strachan (1989). Eine Rolle spielen auch offene und versteckte Umweltgifte, die übertriebe Anwendung von Antibiotika und die zunehmenden Stressfaktoren in Schule, Beruf und Familie. Studien über die Amish-People in den USA geben auf diese Zusammenhänge deutliche Hinweise. Die Mitglieder der Religionsgemeinschaft leben abgeschieden und ohne die meisten „Segnungen“ der Zivilisation. Jugendliches Bronchialasthma ist hier fast unbekannt und die Allergie-Marker (Antikörper) im Blut der Gemeindemitglieder sind sehr niedrig. Bemerkenswert ist das auch deswegen, weil Allergene (Hausstaub, Pollen, Tierhaare, Milbenkot) in den Wohnräumen der Amish-People in überdurchschnittlichen Mengen gefunden wurden. Trotz dieser „Allergen-Flut“ überreagiert bei ihnen das Immun-System nicht (NEJM). 

Allergien gehören demnach zu den Zivilisationskrankheiten, die langfristig zu einer Schwächung der Gesundhedit und im Rahmen der Allergie zu einer Beeinträchtigung des menschlichen Immunsystems führen.

Das geschwächte Immunsystem zeigt seine Reaktionen unter anderem in:

Verschiedene Arten von Allergien und Intoleranzen

Die Zahl der verschiedenen Arten von Allergien sind mehr als mannigfaltig, wie alleine der Bereich der Lebensmittelallergien und Nahrungsmittelunverträglichkeit zeigt.

Darüberhinaus gibt es weitere "Intoleranzen" (Unverträglichkeiten), die nicht auf allergischen Reaktionen beruhen sondern häufig auf einem Enzymmangel.

Die Unverträglichkeiten werden oft fälschlicherweise ebenfalls als Allergien bezeichnet:

Und dann gibt es noch eine besondere Form der Allergie: die Kreuzallergie. Was Naturheilkundler bereits lange beobachteten, findet jetzt als Erkenntnis auch Einzug bei Allergologen und auch Hausärzten.

Was bei einer Allergie genau geschieht lesen Sie im Artikel: Was geschieht bei einer Allergie?.

Konventionelle Therapie: Die Schulmedizin

Zunächst kann man versuchen mittels verschiedener Tests (Allergie Hauttest, Allergie Bluttest, Pricktest) herauszufinden, gegen welches Allergen man eigentlich reagiert und welcher Typ Allergie (Allergie Typ I, Allergie Typ II, Allergie Typ III, Allergie Typ IV), vorliegt.

In der "schulmedizinischen" Allergie Therapie, setzen die Ärzte und Patienten im wesentlichen auf Antihistaminika und Corticosteroide (Cortison-Therapie). Die Allergie wird in diesem Fall allerdings nur unterdrückt, aber nicht geheilt. In akuten Notsituationen kann dieser Einsatz der Antihistaminika durchaus sinnvoll sein. Eine "vernünftige" Langzeit-Therapie ist es aus meiner Sicht allerdings nicht.

Eine weitere Möglichkeit die die Schulmedizin ist gerne anwendet ist die sogenannte Hyposensibilisierung. Bei der Hyposensibilisierung soll der Körper schrittweise an das Allergen "gewöhnt" werden. Diese Methode bringt in bestimmten Fällen gewisse Erfolge, ist für die Mehrheit der Allergiker aber nicht anwendbar.

Alternative Therapie und Naturheilkunde bei einer Allergie

In der alternativen Allergiebehandlung und in der Natur- und Heilpraxis werden nicht nur die Symptome der Allergiebehandelt sondern auch nach den Ursachen der Allergie geforscht und beseitigt. Hierzu stehen eine Vielzahl von Behandlungsmethoden zur Verfügung. Die bekanntesten Therapiemöglichkeiten sind: verschiedene "Reiztherapien", Akupunktur oder die Homöopathie. Aber auch verschiedene Vitalstoffe, wie zum Beispiel Glutamin kommen in Frage. Eine gut funktionierende Therapie (die auch durch zahlreiche Studien gut belegt ist), stelle ich in meinem Beitrag: Die Alternative Allergietherapie vor.

In einigen Naturheilpraxen setzen manche Kollegen auf eine "Alternative Allergiediagnostik". In der Phase der Diagnostik sollen mit Hilfe verschiedener  Verfahren getestet werden, wann und auf welche Stoffe der Allergiker allergisch reagiert. Zu den alternativen Test in der Allergiediagnostik gehören unter anderem:

A) der Bioresonanz-Test
B) der alternative Allergie-Bluttest mit unterschiedlicher Analysemöglichkeit
C) die Kinesiologie
D) der alternative Stuhltest.

Das Immunsystem des Patienten wird durch die alternative Behandlung gestärkt. Zur Optimierung des Gesundheitszustandes ist oft eine Darmreinigung und Darmsanierung notwendig. Hier setzt dann die Ernährungstherapie mit dem Ausgleich von Balaststoffen und Vitaminen und Mineralien ein. Neuerdings setzen Ärzte auch Wurm-Infektionen (siehe auch: Würmer) ein, um das Immun-System zu stärken. Damit wird der Körper mit positiv wirkenden Allergenen konfrontiert.

FAZIT: Die alternativen und natürlichen Heilungstherapien für Allergiker bieten langfristige Heilungschancen. Aus meiner Sicht spielen dabei die Ernährung und die Probiotika eine wichtige Rolle. Auch das Heilfasten leistet sehr wertvolle Dienste. Mehr dazu auch in meinem Beitrag: Fasten bei Allergie, Verdauungsproblemen und Entzündungen.

Ich wünsche Ihnen für Ihre Gesundheit alles Gute!

Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge (SKA)

Weitere Beiträge zum Thema Allergien finden Sie auch im Blog:

Glutamin hilft bei Allergien und Darm-Unverträglichkeiten
Eine Reihe von Studien hat zwischenzeitlich zeigen können, dass eine Substitution mit Glutamin eine Reihe von Vorteilen in Bezug auf das Immunsystem und den gastrointestinalen Bereich mit sich bringt.

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 08.09.2016 aktualisiert



   
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