..

Apfelessig selber machen - Dosierung, Anwendung und Nutzen

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Apfelessig wird oft in einen Zusammenhang mit Abnehm-Diäten/Kuren gebracht. Dabei entsteht oft der missverständliche Eindruck, dass der Genuss von Apfelessig alleine schon ausreichen könnte, um überflüssige Pfunde zu verlieren.

Das dem nicht so ist, und warum dem nicht so ist/sein kann, das habe ich in zwei Beiträgen diskutiert:

 

Es ist aber umstritten, dass Apfelessig selbst eine Reihe von wichtigen und nützlichen Nährstoffen enthält, wie Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe. Apfelessig ist vielmehr relativ nährstoffarm. Daher ist es so verwunderlich, warum eine so potente gesundheitsfördernde Wirkung von diesem Essig auszugehen scheint. Warum dem so ist, das habe ich versucht, in diesem Beitrag näher zu beleuchten: Chemie im Gemüse und doch kein Problem dank Essig.

Apfelessig ist leicht zu besorgen. Die Wahl ist so groß, dass man auch hier fast von einer „Qual“ reden kann. Unter „Billiger.de“ (billiger.de/Apfelessig)  kann man den Essig sogar in 10-Liter-Kanistern kaufen. Die Preise variieren zwischen weniger als 1 € und über 10 € pro Liter. Wie es den Anschein hat, kommt vor so viel Gesundheit in einem einzigen Kanister/Flasche ein relativ ungesunder Aspekt mit auf den Tisch. Denn fast alle Behältnisse sind aus Plastik. Ob dies bei den dort dargestellten Flaschen der Fall ist, lässt sich nicht definitiv beschreiben. Aber die 10-Liter-Kanister sind definitiv aus Plastik. Und das ist nicht unbedenklich bei einer Säure. Warum? Hier die Antwort(en): Weichmacher – Eine Belastung die man vermeiden kann.

Da drängt sich der Gedanke auf, ob es nicht einfach möglich ist, sich seinen Apfelessig nicht selbst zu machen, bzw. herzustellen. Hier eine „Rezeptur“, wie man das Selbermachen durchführen kann.

Als Zutaten dienen Apfelreste, wie Schalen, das Kerngehäuse, die Kerne. Und – Wasser.
Diese Apfelreste werden dann in ein Einmachglas gegeben und mit Wasser aufgefüllt, dass alle Apfelreste unter Wasser liegen. Die Abdeckung des Einmachglases besteht nur aus einem luftdurchlässigen Material, also Tuch oder Stoff. Dann wird das Glas an einem kühlen Ort gelagert. Hier kann das Apfelreste-Wasser-Gemisch in den nächsten ein bis zwei Wochen gären.

Um die Bildung von Schimmel zu vermeiden, bedarf es einer täglichen „Pflege“. Die besteht darin, dass der Inhalt jeden Tag umgerührt oder durchgeschüttelt wird. Tritt ein weißer Schaum auf der Oberfläche der Mixtur auf, dann ist dies das Zeichen, dass die Gärung im vollen Gange ist.

Wenn es dann so weit ist und die Gärung abgeschlossen, dann wird er Inhalt des Glases abgefiltert. Die Flüssigkeit wird in andere Einmachgläser abgefüllt und wieder mit Stoff oder Tuch bedeckt. Jetzt muss das Glas/die Gläser an einem relativ warmen Ort gelagert werden. Und die Lagerzeit beträgt jetzt vier Wochen. Dies ist die Zeit, in der sich die Essigmutter ausbildet. Nach diesen vier Wochen ist der Apfelessig fertig.
Der große Vorteil der eigenen Herstellung ist, dass man chemiehaltige Plastikbehältnisse vermeiden kann und auch bei der Herstellung weiß, dass es keine Zutaten gibt, die den Produktionsprozess zwar möglicherweise beschleunigen, dafür aber keinen gesundheitlichen Nutzen oder sogar Nachteile mit sich bringen.

Übrigens: Wenn Sie solche Naturheilmittel interessant finden, fordern Sie einfach meinen kostenlosen Newsletter mit den "Wundermitteln" an...

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 06.12.2016 aktualisiert