Beiträge vom Februar, 2008

Elternliebe

Freitag, 29. Februar 2008 8:49

Eltern lieben Ihre Kinder. Ich liebe meine drei Jungs auch über alles, aber in dem folgenden Video sehen Sie mal ein paar Jungs, da wird die Geduld wirklich auf die Probe gestellt!

Schauen Sie sich mal an, was ein Fernseher, ein Sofa, Laminat und ein Eimer Weißlack mit Elternliebe zu tun haben…

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Schmerzen nach Weißheitszahn-Extraktion

Donnerstag, 28. Februar 2008 18:40

Ein Leser meines Newsletters und meiner Heilfasten Anleitung, schrieb mir folgende Krankengeschichte:

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Hallo Herr Gräber,

über Umwege bin ich auf Ihre Seite gekommen und damit auch an Ihre
Anleitung. In der nächsten Woche möchte ich Sie mit einem Freund
gemeinsam zum ersten Mal ausprobieren und ehrlich gesagt freue ich mich
auch schon sehr darauf.

Allerdings geht es mir in dieser Mail um etwas anderes und ich würde
mich freuen, wenn Sie die Zeit finden, um sich das Folgende einmal
durchzulesen und mir eventuelle Erfahrungen/Empfehlungen mitteilen.

Das ganze zieht sich in der jetzigen Form schon 10 Monate hin:
Ich studiere und sitze demnach viel am Rechner.
Nach einem unsanften Studieneinstieg musste ich ab dem zweiten Jahr ein
paar Kurse wiederholen, was ich aber “nebenbei” machen wollte, um nicht
in Verzug zu geraten. Die Folge war noch mehr Arbeit in der selben Zeit.

Eine Theorie für meine Beschwerden ist nun, dass sich durch das Studium
der Stress bei mir immer mehr aufgestaut hat (körperlicher Ausgleich war
zwischenzeitig gleich Null).

Im letzten März nun war ich im Praktikum. Ich fühlte mich dort recht
wohl und hatte weniger zu tun als im Studium.

Nach einigen Wochen hatte ich eine Entzündung am Weisheitszahn (immer
dieser widerliche Geschmack im Mund vom Eiter)

Das wurde vom Zahnarzt behandelt mittels Desinfektion. Sofort in der
darauf folgenden Woche war die Entzündung weg, allerdings hatte ich dann
urplötzlich enorm hohen Blutdruck bekommen und ich hatte einen überaus
unangenehmen Druck im Kopf (insbesondere am Hinterkopf) teilweise
begleitet von Schwindel. Und ich habe ständig gefroren

In zwei Nächten hatte ich meinen Herzschlag unglaublich intensiv im Hals
und im ganzen Kopf gespürt und konnte überhaupt nicht schlafen (völlig
verängstigt). Am nächsten Morgen war das dann wieder weg.
Ich konnte tun was ich wollte (Fahrrad fahren und so weiter war kein
Problem) … ich wurde diese Sache (Blutdruck, Druck im Kopf) nicht mehr
los.

Damit fing der Arztmarathon an. Blutbild, Ultraschall, Herzultraschall,
Urin, 24h Blutdruck war alles völlig in Ordnung (…hatte ich auch nicht
anders erwartet)

Nun, mit steigender Verzweiflung (und dem Eindruck die liebe Ärztin
suchte nur nach einem Grund mich letztlich auf Blutdrucktabletten zu
setzen) fing ich (wie wohl jeder) an selbst nachzuforschen.
Erste Maßnahme: Die Weisheitszähne kamen alle raus – Da sie entzündet
waren kann das zu diesen Beschwerden führen hatte ich an mehreren
Stellen gelesen.

Damit war ich die schlimmsten Sachen los geworden. Was blieb war
manchmal ein intensiv spürbarer Herzschlag (lästig und zuweilen
Angsteinflößend)

Was aber geblieben ist sind Verspannungen in der Kaumuskulatur, die
meiner Meinung nach auch für das Druckgefühl am Hinterkopf und zu den
Seiten ausstrahlend sind. Weiterhin komme ich mir manchmal so vor als
wär ich nicht ganz Herr meines Körpers – schwierig zu beschreiben… Um
den Kopf herum ein wenig taub und im ganzen Körper ein gewisses Unwohlsein.

Meine eigentliche Hausärztin kann mir dabei natürlich nicht helfen
(versucht aber wenigstens nicht mit irgendeiner Medikamentenkeule was
erreichen)

Eine (vielleicht auch durchaus wahrscheinliche) Theorie ist nun, dass
mich im Moment der Stress der letzten Jahre an der Uni einholt. Ich
bemühte mich dann um viel Sport im Ausdauerbereich und hatte und habe
damit auch keinerlei körperliche Probleme.

Los geworden bin ich das ganze allerdings nicht. Ich habe es nach 2
Jahren der enormen Stressbelastung, ohne nennenswerten Ausgleich aber
auch nicht erwartet.

Zwischenzeitlich war ich beim Psychologen der Universität und dieser hat
mir bestätigt, dass es bei mir sehr nach einer vegetativen Störung
aussieht. Eine Behandlung bei einem befreundeten Kinesiologen hatte auch
nicht geholfen. Jedenfalls nicht dauerhaft.

Als mir dann neben dem frieren ständig schwindelig war und ich oftmals
auch unbegründet gefroren habe sollte ich es mal mit Opipramol versuchen.
Da das immerhin kein eigentliches Blutdruckmedikament ist, hab ich es
(wenn auch etwas widerwillig) versucht.

Damit bin ich die nervigsten Sachen los geworden. Etwas komisch war mir
das ganze aber doch, weil niemand weiß wie dieses Medikament überhaupt
wirkt.

Das meine Abschlussarbeit in diesen Zeitraum fiel (ich aber auch fertig
werden wollte) war natürlich nicht das beste Timing, aber ich hab es
irgendwie alles noch gepackt.

Soweit dem was ich Ihnen beschreiben wollte.

Jetzt ist meine Frage, ob Ihnen das irgendwie bekannt vorkommt? Immerhin
machen Ihre Homepage und Ihre E-Mails den Eindruck, dass sie in Ihrer
Tätigkeit mit vielen Menschen und deren Krankheiten in Kontakt kommen
und so manchem schon sehr geholfen haben.
Falls ja würde ich mich freuen, wenn sie mir Tips geben können, was ich
tun kann.
Momentan bin ich seit gut einer Woche dabei das Opipramol abzusetzen
(ich hoffe diesmal klappts) und will ab nächsten Donnerstag das Fasten
nach Ihrer Anleitung durchführen.
Ich erhoffe mir damit die in der Anleitung beschriebene Entgiftung, die
hoffentlich auch zur Verbesserung meiner Gesundheit beitragen wird.
Ansonsten bin ich prinzipiell ein sportlicher Typ und achte auf eine
ausgewogene Ernährung (was der studentische Geldbeutel eben zulässt..)
Für die Zeit danach will ich weiterhin viel Ausdauersport treiben und
ich habe mich dazu für das kommende Sommersemester beurlauben lassen.

Mein Hoffnung ist bis zum Herbst wieder völlig gesund zu sein, damit ich
dann mein Studium fortführen kann. Dann aber weiterhin mit regelmäßigem
Ausgleich.

Also falls sie anhand dessen was ich geschrieben habe noch einen Tip für
mich haben, was ich noch tun kann, dann wäre ich dafür sehr dankbar.
Sollten sie mir sonst noch etwas zu den beschriebenen Beschwerden sagen
können, wäre mir das auch hilfreich.
Ansonsten freue ich mich auf das Fasten und bin gespannt was ich damit
erreichen kann.
…Das Ergebnis könnte ich Ihnen ja dann auch noch mitteilen.

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Als Erstes muss ich immer erst einmal sagen, dass ich keine Beratung, Empfehlung oder ähnliches per email abgebe. Das wäre nicht seriös und ist mir nach meiner Heilpraktiker-Standesordnung auch nicht gestattet.

Ich kann aber schreiben, was ich in vergleichbaren Fällen “denken” oder tun würde.

Deswegen habe ich diesen Fall einmal genommen, weil er die Hilflosigkeit des “Facharzttums” aufzeigt. Natürlich bin ich dankbar, wenn ich einen Zahnarzt habe, der mir meinen kaputten Zahn zieht.

Aber das obige Beispiel ist typisch, was manche Menschen an Odyseen hinter sich haben.

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Hier sind also meine Gedanken:

Das Problem ist, dass das Problem mit der Extraktion des Weißheitszahns nicht beseitigt war.

Ich denke an folgendes:

a) nochmaliges Panorama-Röntgen des gesamten Kiefers. Es sollte kontrolliert werden, ob noch Zysten, Granulome oder Reste der Zähne vergessen wurden.

Wenn diese beseitigt würden, kann der Spuck sofort vorbei sein. Dazu braucht man aber einen aufgeschlossenen versierten Zahnarzt und die sind schwer zu finden!

b) vermutlich wurden Antibiotika eingesetzt. In diesem Fall kommen weitere Probleme hinzu. Ich gebe daraufhin immer symptomatisch: Notakehl D5 Tropfen 3 mal 5 Tropfen täglich, drei Wochen. Und jede Woche einmal Sulfur D12 zwei Tabletten. Auch drei Wochen. Das ist aber nur ein sehr allgemeines Schema, dass für den einzelnen Fall verändert werden muss.

c) Durch die Zahnextraktion kann der Aufbiss der Zähne verändert worden sein – und das ist das Wahrscheinlichste: eine Subluxation (Blockierung) des Kiefergelenks, eventuell auch des Atlantooccipitalgelenks.

Das sollte jemand kontrollieren und auch gleich behandeln, der sich damit auskennt: ein Manualtherapeut, Chiropraktiker oder ein Osteopath.

Punkt C) wäre das was ich zuerst machen würde. Dazu braucht man wieder jemand der das kann…

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“Sterben werden Sie schon nicht!”

Donnerstag, 28. Februar 2008 12:22

Eine Fasten-Interessentin schrieb mir heute als Antwort auf meinen letzten Newsletter:

Hallo Herr Gräber,

ja, diese Seite hab ich gelesen, weil ich viele meiner Symptome in diesem Problembereich vermute…war eben beim Hausarzt, um Blutwerte zu kontrollieren (möchte morgen anfangen) und das erste was er sagte war “zu dick sind sie ja wirklich nicht” und “wissen sie, daß fasten was mittelalterliches ist?” So richtig blöde. Und dann machte er google auf und kam mit dem Begriff heilfasten auf eine Ihrer Seiten (ich mußte schmunzeln) und da standen die Artikel mit dem “Heilfasten kann tödlich enden“…). “Naja, sterben werden sie schon nicht!” war sein Kommentar!
Ich fühle mich übrigens schon nach den ersten beiden Entlastungstagen irgendwie besser! Und bin schon jetzt nicht mehr chronisch müde…bin freudig gespannt auf die nächsten Tage! Liebe Grüße und ich freue mich auf eine Antwort…bis bald!

Was soll man da noch sagen??

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Heilfastenplan-Bestellung

Mittwoch, 27. Februar 2008 11:11

Ich finde es großartig, dass es noch Vertrauen in die Menschheit gibt, obwohl man ja im Fernsehen und Zeitungen viel über Internet-Betrug liest. Und ich empfehle allen auch immer eine gesunde Portion Skepsis.

Zum Beispiel gab und gibt es noch die dubiosen Firmen, die damit werben: Bestimmen Sie Ihre Lebenserwartung.

Man trägt also seine Daten in die Webseite ein und stimmt natürlich den AGBs zu (die sowieso fast keiner liest) und ZACK: bekommt man eine Rechnung.

Ich bin der Überzeugung, dass das keine Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ist und das diese Herrschaften sehr schnell wieder von der Bildfläche verschwinden.

Warum schreibe ich das?

Weil ich vorgestern eine Bestellung für meine Heilfasten Anleitung hatte — und zwar hat mir die Dame Bargeld geschickt. Ich finde das ist ein Vertrauensbeweis ganz besonderer Art!

Dazu hat sie auch eine schöne Karte gewählt, die ich Ihnen auch nicht vorenthalten möchte:



(e-mail Adresse und Unterschrift habe ich natürlich unkenntlich gemacht…)

Natürlich hat die Dame aus der Schweiz Ihre Heilfasten Anleitung umgehend per email erhalten.

Wenn Sie sich ebenfalls dafür interessieren: Die *Schritt-für-Schritt* Heilfasten Anleitung finden Sie, wenn Sie HIER KLICKEN.

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Bio Siegel und Öko Siegel – Was ist was?

Samstag, 9. Februar 2008 9:41

Bio Siegel oder Öko Siegel oder was ist eigentlich was?

„Bio“ und „Öko“ sind Bezeichnungen für Produkte nach Richtlinien der EU-Öko-Verordnung. Das bedeutet, dass weder Gentechnik noch chemische und synthetische Pflanzendünger verwendet werden dürfen. Die Tiere müssen artgerecht aufgezogen werden und dürfen nicht mit Hormonen und Antibiotika behandelt werden. Kranke Tiere dürfen natürlich Medizin erhalten. Bei Lebensmitteln mit der Bezeichnung „Bio“ und „Öko“ dürfen weder synthetische Farb- oder Konservierungsstoffe noch Geschmacksstärker, Süßstoffe, künstliche Stabilisatoren oder künstliche Aromen verwendet werden.

Lebensmittel, die nach den entsprechenden Richtlinien hergestellt sind, dürfen als „Bio-“ oder „Öko-Lebensmittel“ bezeichnet werden. Insofern stehen die beiden Begriffe „Bio“ und „Öko“ im Gegensatz zu den vielen anderen Bezeichnungen wie „ungespritzt“, „alternative Haltung“, „staatlich anerkannte Bauernhöfe“, „kontrollierter Anbau“ unter dem Qualitätssiegel der EU-Ökoverordnung.

Zu erkennen sind diese Qualitätsprodukte an dem sechseckigen Biosiegel „Bio nach EG-Öko-Verordnung“. Qualitativ noch besser sind die Produkte in Deutschland, die mit dem Siegel anerkannter Anbauverbände versehen sind, da sie nach strengeren Kriterien als die der EU-Ökoverordnung hergestellt wurden:

Bioland,

Biokreis,

Biopark,

Naturland,

Demeter,

Ecovin,

Gäa.

IFOAM steht für Bioprodukte aus Ländern außerhalb der EU. Bioland-Produkte gibt es bereits seit 1971. Demeterprodukte sind biologisch-dynamische Produkte unter strengsten Vorschriften. Biokreisprodukte gibt es seit 1979 und stammen traditionell aus Bayern.

Naturlandprodukte gibt es seit 1982 und Naturland leistet viel Unterstützung in kleinen Entwicklungsprojekten im Ausland. Ökosiegelprodukte kommen aus Norddeutschland. Ecovin umschließt die ökologisch verarbeitenden Winzer. Biopark ist ein relativ junges Unternehmen mit Stammsitz in Mecklenburg-Vorpommern.

Gäaprodukte kommen vorzugsweise aus den neuen Bundesländern und haben ihren Ursprung in der Umweltbewegung der ehemaligen DDR.

Auch Discountereigene Produkte wie Alnatura-, BioBio-, Naturkind- und Füllhorn-Produkte und die mit dem grünen Blatt und der Aufschrift „Bio“ versehenen Lebensmittel der Reformhäuser sind wirklich Bioprodukte.

In Deutschland müssen echte Bioprodukte auch eine Nummer der Öko-Kontrollstelle tragen, der ein DE für Deutschland vorangestellt ist. Dieses bedeutet eine mindestens einmal vorgenommene Prüfung pro Jahr der Bio-Betriebe. Aus den Anbauverbände stammende Biolebensmittel unterliegen noch strengeren Prüfungen und gewährleisten somit optimale Qualität.

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Die Nationale Verzehrstudie II

Mittwoch, 6. Februar 2008 10:11

Im Rahmen der Nationalen Verzehrstudie II wurden 20.000 Deutsche im Alter von 14 – 80 Jahren gewogen, vermessen und zu ihren Ernährungsgewohnheiten befragt.

Es handelt sich hierbei um die größte gesamtdeutsche Ernährungsstudie, deren Schwerpunkt darauf liegt, welche Personenkreise besonders von Übergewicht betroffen sind. Seit der ersten Studie Mitte der 80er Jahre, die nur die alten Bundesländer betraf, haben sich die Ernährungsgewohnheiten geändert.

In Zeiten von Fastfood und einem immer größer werdenden Lebensmittelangebot informiert die Studie über Energiebilanz und Nährstoffversorgung der Bevölkerung, gibt Auskunft über Ernährungsverhalten und Lebensstil und zeigt auf, wann und wo die Deutschen was und warum essen.

Das Ergebnis macht deutlich, dass die Menschen in Deutschland immer dicker werden. 66 Prozent der Männer und 51 Prozent der Frauen haben Gewichtsprobleme. Jeder fünfte Deutsche leidet an Fettleibigkeit (Adipositas) und ist damit stark anfällig für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Mit zunehmendem Alter steigt die Anzahl der Personen mit Fettleibigkeit. Bei Kindern sind 18 Prozent Jungen und 16 Prozent Mädchen übergewichtig. Bei jungen Erwachsenen haben bereits 28 Prozent Männer und 23 Prozent Frauen ein zu hohes Gewicht. Bei den über 60jährigen steigt der Anteil auf etwa 30 Prozent. Dies sind im Vergleich zur ersten Studie überwiegend drastisch gestiegene Zahlen.

Zusätzlich zum Übergewicht wurde auch das Untergewicht erhoben. Im Alter von 17 Jahren haben fast 10 Prozent der Mädchen Untergewicht. Mit zunehmendem Alter wird das Untergewicht stetig weniger.

Das Wissen um die richtige Ernährung und eine zutreffende Einschätzung des täglichen Kalorienbedarfs ist nur bei 10 Prozent der Teilnehmer gegeben. Die meisten essen zu viel und zu einseitig.

Eine Sicherheit der Gefahreneinschätzung ist nur bei wenigen erkennbar. Die meisten schätzen vor allem die Risiken von genveränderten Lebensmitteln oder Produkten mit Pestizidrückständen als besonders hoch ein und vernachlässigen die Gefahren, die mit einem hohen Kalorienverbrauch bei geringer Bewegung einher gehen.

Abschließend findet sich ein deutlicher Zusammenhang zwischen Schulbildung und Gewicht. Bei Personen mit Hauptschulabschluss leiden 70 Prozent an Übergewicht. Abiturienten sind nur halb so oft betroffen.

Thema: Allgemein, Diät und Abnehmen, Gesundheit | Kommentare (4)

Übergewicht durch Darmbakterien?

Dienstag, 5. Februar 2008 15:05

Ich habe eine interessante Studie gefunden, die den Verdacht erhärtet, den ich schon länger habe:

Samuel Buck von der Washington Universität im amerikanischen St. Louis fand heraus, dass die Neigung zu Übergewicht mit der Anzahl der Bakterien im Darm zusammen hängt.

Je mehr Bakterien dort angesiedelt sind, desto höher das Risiko für eine Gewichtszunahme. Daraus folgt, dass die Anzahl an Kalorien für ein Stück Kuchen weniger relevant ist, als die Frage nach der Tätigkeit eines Darmbakteriums mit dem Namen Methanobrevibacter smithii (M. smithii).

Das Bakterium übernimmt für die Darmflora eine entscheidende Funktion, es beseitigt wie eine Müllabfuhr, was andere Bakterien im Darm zurück lassen.

Buck untersuchte die Wirkweise des M. smithii an Mäusen. Er verabreichte Mäusen neben menschlichen Darmbakterien gezielt das M. smithii Bakterium, anderen Mäusen nicht und stellte fest, dass sich bei jenen mit M. smithii hundertfach mehr nützliche Darmbakterien ansiedelten, als in der anderen Gruppe.

Das müllverwertende Bakterium schafft damit die Bedingungen für all jene Darmbakterien, deren Aufgabe in der Verwertung von unverdauten Kohlehydraten besteht. Nach einigen Wochen zeigten sich bei den Mäusen die Auswirkungen. Die Mäusegruppe, die M. smithii Bakterien verabreichte bekommen hatte, wog 15 Prozent mehr, als die Vergleichsgruppe.

Etwa 85 Prozent der Menschen haben das M. smithii Bakterium im Darm. Buck möchte nun untersuchen, inwieweit übergewichtige Menschen mehr davon im Darm haben, als normalgewichtige Personen.

Im Umkehrschluss gilt es herauszufinden, ob sich Übergewicht über eine veränderte Darmflora reduzieren lässt. Die Annahme, dass die individuelle Verwertung von Kalorien mit der Beschaffenheit der Darmflora zusammen hängt, würde ferner laut Buck bedeuten, dass die Nährwert-Angaben zu den einzelnen Lebensmitteln neu definiert werden müssen.

Folgerungen und meine Meinung:

Ich habe ja selbst zahlreiche Abnehmkurse begleitet. Ich habe vor einigen Jahren damit aufgehört, weil die Zahl der “Rückfälligen” ähnlich hoch war wie in anderen Abnehmkursen und Diäten auch.

Ich kam zu der Erkenntnis, dass eine umfassende naturheilkundliche “Begleitung stattfinden müsse, die auch die Darmflora mit beeinflusst — eventuell sogar in Kombination mit Heilfasten.

Nach der obigen Studie lohnt es sich sicher, dass ich diesen Gedanken weiter verfolge.

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Was bewirkt eine Darmsanierung?

Montag, 4. Februar 2008 21:12

Über den Darm

Der menschliche Darmminhalt besteht aus knapp 20 Prozent unverdaulichen Nahrungsresten, den Ballaststoffen, 30-40 Prozent Bakterien und ca. 50 Prozent Wasser. Dabei ist der Anteil der BAKTERIEN um ein vielfaches höher als der unserer Körperzellen.

Was die wenigsten Wissen:

Im Darmbereich befinden sich auch 80 Prozent unserer Immunzellen!

Ich will Sie hier nicht mit “langweiligen” physiologischen Tatsachen bombardieren, aber genau dieses Darm-Imunsystem ist für Ihre Gesundheit extrem wichtig!

Leider beschäftigt sich die Schulmedizin nur unzureichend mit dem Thema (seriöse Studien dazu existieren aber).

Ich schreibe Ihnen das auch deshalb, weil viele Ärzte sich mit diesem Thema NICHT auskennen. Im Gegenteil: Vor zwei Jahren unterhielt ich mich noch mit einem Betriebsarzt (Betrieb nenne ich lieber nicht), der mir zu diesem Thema sagte: “Also Herr Gräber: wir wissen doch, dass der Dünndarm steril ist!”

STERIL????

Der DÜNNDARM???

Der Dünndarm beherbergt bei Ihnen und bei mir Aber-Milliarden von Bakterien.

Das Problem sind auch nicht die Bakterien.

Das Problem ist: in welchem Verhältnis liegen die Bakterien vor???

Es gibt nämlich “böse” – “schlechte” – “egal” und “gute” Bakterien.

Diese Bakterienbesiedlung wird auch als “Darmflora” bezeichnet.

Die Darmflora kann durch schlecht gekaute oder verdaute Nahrung geschädigt werden, da diese von den Darmbewohnern zu Fäulnis- und Gärungsprodukten verarbeitet wird.

Die häufige Einnahme von Antibiotika kann die Bakterien ebenfalls beschädigen.

Es gibt also verschiedene Fälle, in denen eine Darmsanierung geboten sein kann.

Ein paar Tipps zur Darmsanierung

Stoppen Sie die Nahrung, die die “schlechten” Bewohner lieben: Weißmehl, Fritiertes und vor allem ZUCKER.

Man sollte dem Körper in dieser Zeit viel Flüssigkeit zuführen, mindestens zwei bis drei Liter am Tag. Am besten eignet sich stilles, minerallienarmes, reines Wasser.

Ist der Darm “verschlackt”, so kann er auch keine guten Darmbakterien aufnehmen. Deshalb ist es wichtig zuerst ein richtiges Milieu herzustellen: Eine gute Wirkung zeigen dabei unter anderem auch Flohsamenschalen.

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Entschlackungstag

Sonntag, 3. Februar 2008 14:40

Der Begriff Entschlackungstag ist nicht ganz richtig, denn eine richtige Entschlackung ist an nur einem Tag nicht zu erreichen…

Eine Entschlackung wird umgangssprachlich als “Reinigung des Körpers von innen” verstanden. Gerade darüber haben sich schon immer zahlreiche Mediziner und Ernährungswissenschaftler lustig gemacht.

Aber das ganze ist viel zu kurz gedacht.

Wenn man so will ist der tägliche Stuhlgang die Ausscheidung unserer “Schlacke” – sozusagen als sichtbarer Beweis. Also blieben noch die “inneren Schlacken”. Die manifestieren sich in Form verschiedener Stoffwechselprodukte, Zelltrümmer, Zuckermolekülreste und anderen Dingen, die der Körper aus irgendwelchen Gründen nicht über seine Ausscheidungssysteme (Darm – Niere – Lunge – Haut) herausbringen konnte.

Diese werden häufig in das Bindegewebe abgelagert. Wenn dies überhand nimmt, sieht man diese “Schlacke”, weil diese sich nicht gleichmäßig verteilt in Form von Dellen in der Haut – genannt Cellulitis.

Viele meinen, dass diese Verschiebung dieser “Reste” in das Bindegwebe keine gesundheitliche Bedeutung habe… — weit gefehlt.

Worum es dabei geht, habe ich versucht im Artikel: “Die Grundregulation nach Pischinger” zu beschreiben.

Alleine aus diesen Gründen ist eine Entschlackung an einem “Entschlackungstag” nur sehr bedingt möglich.

Die umfassendste Entschlackung erreicht man, wenn der Körper auf den Fastenstoffwechsel umstellt. Dies erreicht man aber erst nach mehreren Tagen. Wie man das optimal macht und unterstützt, beschreibe ich in der Fastenanleitung.

Thema: Heilfasten und Fasten | Kommentare (3)