Beiträge vom Dezember, 2008

Heilpilze – Wundermittel der Natur?

Dienstag, 9. Dezember 2008 11:26

Heilpilze gibt es viele verschiedene, die gegen viele Arten von Erkrankungen helfen oder auch zur Vorbeugung von Krankheiten dienen.

Der wohl bekannteste Pilz nach dem Champignons ist der Shiitake Pilz. Er gilt als der am zweithäufigsten gegessene Pilz.

In Japan wird er schon lange als Medikament z.B. gegen Magenkrebs eingesetzt. Er gilt in Asien als der König unter den Pilzen. Zudem werden die Blutfettwerte günstig beeinflusst, so dass Arteriosklerose verhindert werden kann, indem er vor Ablagerungen an den Blutgefässen schützt.

Der Shiitake Pilz ist auch ein nährstoffreiches Kraftpaket, da er viele Vitamine besitzt die der Körper zur Konzentration braucht. Auch enthält er viel Vitamin D, welches in Fleisch vorhanden ist und dieses zum Knochenaufbau benötigt wird. Somit ist der Shiitake Pilz auch eine wertvolle Alternative für Vegetarier.

Um die Wirkung der Heilpilze optimal zu erreichen, sollten die Pilze nur ganz frisch und aus ökologischem Anbau verzehrt werden.

Aber wo bekommt man Heilpilze her?

Diese können im Internet bestellt werden, da leider kaum ein Geschäft Heilpilze verkauft. Das liegt unter anderem daran, dass die meisten Heilpilze noch sehr unbekannt sind und daher auch schlecht verkauft werden können.

Der Shiitake Pilz zählt nicht dazu und kann in verschiedenen Geschäften erworben werden. Allerdings wird er nicht als Heilmittel verkauft, sondern als Delikatesse. Nur wenige wissen, dass das Penicillin (aus der Gruppe der Antibiotika), auch aus einem “Heilpilz” gewonnen wird.

Was auch ein Anreiz ist Heilpilze zu verwenden ist die Tatsache, das sie ein hundertprozent biologisches Heilmittel ist – und dazu ohne Nebenwirkungen eine Heilung erzielt wird.

Jedoch sollten Heilpilze bei schwerwiegenden Erkrankungen nicht ohne therapeutischen Rat angewendet werden.

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Fasten verbessert Cholesterinwerte, Harnsäurewerte, Zuckerwerte und mehr…

Sonntag, 7. Dezember 2008 8:37

Das Fasten zählt mit zu den ältesten Traditionen der Menschen. In manchen Kulturkreisen wird es aus kultischen oder religiösen Gründen betrieben, doch oft galt das Fasten auch als bewährte Methode zur Heilung oder auch Vorbeugung verschiedenster Krankheiten.

Insbesondere das Heilfasten jedoch, das sich nachweislich positiv auf die Gesundheit des Menschen auswirken kann, gilt in der Schulmedizin noch immer als umstritten. Doch die Entwicklung der allgemeinen Lebensumstände, mitsamt den veränderten Ernährungsgewohntheiten und Bewegungsmangel, rückt das Fasten wieder in den Fokus.

Eine kürzlich an der Uni Mainz durchgeführte Studie über die „Auswirkungen des Typ-Fastens in Verbindung mit körperlicher Belastung auf den menschlichen Organismus“, bei welcher zwölf Probanden im Rahmen fünftägigen Typ-Fastenwanderwoche beobachtet wurden, gibt Aufschluss über die Veränderung des Stoffwechsels.

Dabei waren die Teilnehmer gehalten, den strikten Fastenplan, welcher maximal 600 kcal und mindestens drei Liter Flüssigkeit je Tag vorsah, sowie die Wander- und Gymnastikübungen, die mit rund drei Stunden pro Tag und einem durchschnittlichen Kalorienverbrauch von rund 375 kcal angesetzt waren, einzuhalten. Von allen Probanden wurden sowohl vor als auch bis zu vier Wochen nach dem Fastenwandern die relevanten Werte ermittelt.

Der Vergleich der erfassten Daten zeigte deutliche die positiven Auswirkungen des Fastens. Bei allen Teilnehmern konnten verbesserte Eiweißwerte und auch eine Verbesserung der Werte des Cholesterin festgestellt werden.

Ebenso zeigte der Harnsäurewert und Harnstoffwert, Zuckerwert und Mineralstoffe wie Kalium, Calcium und Natrium eine deutliche positive Entwicklung.

Auch der BMI, der Body-Mass-Index, verringerte sich bei allen Teilnehmern, um teilweise bis zu 1,4 Punkte und das Fasten führte zu einer deutlichen Reduktion Körperfettanteils sowie des Körpergewichtes, welches bei einem Probanden um 4,6 kg reduziert werden konnte.

Thema: Diät und Abnehmen, Ernährung, Heilfasten und Fasten | Kommentare (2)

Starke Blähungen?

Donnerstag, 4. Dezember 2008 11:24

Das Thema “Beschwerden durch starke Blähungen” ist immer wieder ein Thema.

In der Praxis berichten auf nachfragen ca. 15% meiner Patienten, dass sie mit Blähungen zu tun haben.

Ca. 35% meiner Patienten berichten von “Unpässlichkeiten” im Zusammenhang mit dem Essen, bzw. der Verdauung.

Dabei kommen die Patienten primär nicht wegen dieser Symptome zu mir, sondern meist wegen ganz anderer Probleme.

Eine Leserin schreibt mir heute dazu:

Vor ein paar Tagen, an Neumond habe ich einen Fastentag eingelegt (und habe aber (…) blöderweise am Abend schon das Fasten gebrochen). Tagsüber, als ich nix gegessen sondern nur Tee getrunken habe, gings mir blendend – keine Blähungen und die Stimmung war auch besser als sonst, wenn ich was esse. Und seit ich wieder “normal” esse, kämpfe ich eben wieder mit sehr starken Blähungen, Flatulenz, z. T. sehr aggressiver Stimmung. z. T. sieht mein Bauch aus, wie ein Luftballon, als wenn ich im 6. Monat schwanger wäre. Es ist mir z. T. schon peinlich, unter die Leute oder zu meinem Yoga-Kurs zu gehen, da ich immer mit (unerwünschtem!) Abgang von Blähungen rechnen muß.

Dieser Fall ist natürlich aus der Ferne nicht zu beurteilen.

Die Beschwerden, die hier beschrieben werden, gehen über das “normale” Maß an Blähungen weit hinaus. Eine Verdachtsdiagnose für diese Syndrom wäre an Meteorismus oder auch das Roemheld-Syndrom zu denken.

Ebenso wäre eine Laktoseintoleranz (Unverträglichkeit von Milchzucker) und evtl. sogar eine Zöliakie zu prüfen.

Eine genauere Befragung der Patientin zu den Stuhlgangsgewohnheiten ließe evtl. auch auf entzündliche Prozesse schließen.

Zur möglichen weiteren Abklärung würde dann eine qualitative Stuhldiagnostik in Erwägung ziehen.

Bei Patienten über 45 auch eine Koloskopie (Dickdarmspiegelung) durch einen Facharzt. Ich weiß, dass sich gerade davor viele Patienten scheuen. Wenn allerdings in der Familienanamnese (Krankengeschichte der Familie) Dickdarmkrebs vorhanden ist, empfehle ich das allerdings regelmäßig.

Was könnten betroffene Patienten aber sofort tun, um Ihre Beschwerden zu verbessern?

Erst einmal auf eine gesunde Ernährung umstellen, so wie ich das hier beschrieben habe im Artikel über “Gesunde und Richtige Ernährung“. Ein Ernährungstagebuch über eine Woche könnte Aufschluß geben, welche Speisen Probleme bereiten.

Symptomatisch hilft gegen Blähungen ein Tee aus Kümmel, Fenchel und Anis. Dies sind die klassischen Kräuter gegen Blähungen.

Zahlreichen Patienten, die “nur” über symptomatische Beschwerden, bzw. Blähungen klagen, kann mit Homöopathie gut geholfen werden. Die Hauptmittel bei Blähungen wären in erster Linie: Lycopodium, China und Carbo vegetabilis. In zweiter Linie wären dies: Nux vomica, Argentum nitricum und Sulfur. Zur Auswahl des entsprechenden Mittels empfehle ich einen Homöopathen zu konsultieren.

Thema: Beschwerden und Krankheiten | Kommentare (1)