Beiträge vom Januar, 2010

Gemüse gegen Krebs

Montag, 18. Januar 2010 11:46

Wir wußten es doch schon immer: Eine gesunde und ausgewogene Ernährung kann einen wertvollen Beitrag zum persönlichen Wohlbefinden und der Verhütung von Krankheiten leisten.

Und das gilt auch für Krebs im allgemeinen – nicht nur für Darmkrebs.

Das von Krebsforscher Dr. Johannes Croy vorgestellte Ernährungs-Konzept verspricht nicht nur, das Risiko an Krebs zu erkranken erheblich zu senken, sondern auch das Wachstum von Tumoren aufzuhalten. Seine Erkenntnisse stützen sich auf das vom ihm nachgewiesene „TKTL-1“ Gen, welches, laut Dr. Croy, für die Ausbreitung der Krebszellen verantwortlich ist. Zucker ist der wichtigste Nährstoff des Gens, fehlt dieser, lässt sich auch der Krebs an seiner Ausbreitung hindern, so der Arzt.

Nebenbei darf ich mal (wieder) bemerken, dass ich Zucker (gemeint ist der Haushaltszucker) für eines der schädlichsten Produkte halte. Und falls Sie meinen Artikel zur Zuckersucht noch nicht gelesen haben, können Sie dies hier nachholen: http://www.gesund-heilfasten.de/blog/zuckersucht/

Übrigens: Dr. Croys Waffen gegen den Krebs heißen Obst und Gemüse. Die darin enthaltenen Vitamine, Spurenelemente, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffe verhindern das Wachstum der Krebszellen. Besondere Bedeutung misst der Krebsarzt dabei den Stoffen Resveratrol, Quercetin und Salvestrole bei, welche sich vorwiegend in frischem Obst und Gemüse nachweisen lassen.

Generell empfiehlt Dr. Croy dem Verbraucher, auf ursprüngliche, nicht überzüchtete Früchte und Gemüse zurückzugreifen. Bei der Zubereitung sollte man sich auf Braten, Dünsten oder Backen beschränken. Das Abkochen in zu viel Wasser zerstört die wichtigen Botenstoffe.

Nach Ansicht des Krebsforschers sollte Kohl auf dem Speiseplan nicht fehlen und bis zu viermal wöchentlich gegessen werden. So lässt sich das Risiko an Brust- oder Blasenkrebs zu erkranken erheblich senken. Dabei ist auf eine schonende Zubereitung, wenn möglich im Dampfgarer, zu achten. Auch roh genossen ist Kohl ein wahrer Gesundbrunnen.

Auch Tomaten empfiehlt der Arzt uneingeschränkt. Neben Antioxidanzien enthalten Tomaten viel Vitamin E und Beta-Carotin. Als Besonderheit führt Dr. Croy an, dass das enthaltene Lyopin seine Wirkung erst bei Erwärmung voll entfalten kann. Daher empfiehlt er, bevorzugt pürierte Tomatensuppen oder konzentriertes Tomatenmark in den Speiseplan aufzunehmen.

Seit Jahrhunderten ist die gesundheitsfördernde Wirkung von Zwiebeln und Knoblauch bekannt. Besondere Bedeutung in der Krebsbekämpfung kommt der Schwefelverbindung Allicin zu. Der Stoff kann erst gebildet werden, wenn man die Knollen kleine schneidet und einige Zeit ruhen lässt. Optimal ist eine Kombination mit Öl. Hitze verträgt der wertvolle Stoff dagegen nicht.

Zitrusfrüchte empfiehlt der Arzt zur allgemeinen Stärkung des Immunsystems. Weiterhin können sie die Wirksamkeit der Pflanzenstoffe erhöhen, indem man den frisch ausgepressten Saft Salaten oder Desserts beigibt. Auch frische Beeren gelten als Krebs-Hemmer. Brombeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Erdbeeren oder schwarze Johannisbeeren können auch tiefgekühlt verwendet werden.

Bei der Würze der Speisen empfiehlt Dr. Croy, auf Kurkuma zurückzugeifen. Der Pflanzenstoff der Gelbwurzel verhindert die Bildung von Metastasen und bringt Krebszellen zum Absterben. Er verbleibt länger im Körper, wenn man zusätzlich mit Pfeffer würzt.

Nun: vieles in diesem Beitrag haben Sie sicher schon einmal irgendwo gelesen. Die Frage ist doch nur: Machen Sie das auch?

Wenn Sie jetzt schon gar nicht mehr wissen, was Sie denn nun umsetzen wollen: Lesen Sie doch einfach meine “Ernährungsformel” – die besteht nur aus vier Worten… Klicken Sie hier.

Und ein Hinweis zum Heilfasten darf natürlich nicht fehlen: Das Fasten bietet nach meiner Erfahrung eine gute Gelegenheit dem Verdauungsapparat eine Ruhepause zu gönnen. Gleichzeitig kann sich Ihr Körper “von innen heraus” ernähren… Den damit verbundenen “Entschlackungseffekt” habe ich ja schon hinreichend beschrieben: http://www.gesund-heilfasten.de/entschlackung_entschlackungskur.html

Weitere Artikel zu diesem Thema:

Thema: Beschwerden und Krankheiten, Ernährung, Heilfasten und Fasten | Kommentare (4)

Entschlacken nach der Weihnachts-Schlemmerei

Dienstag, 12. Januar 2010 15:43

Ob Weihnachten (das hinter uns liegt) oder Karneval (der vor uns liegt) – einige Termine im Jahr verführen uns einfach dazu, mehr Alkohol zu trinken und ungesunde Lebensmittel in größeren Mengen zu essen und als uns gut tut. Doch im Anschluss hilft kein schlechtes Gewissen, sondern zum Beispiel eine Entschlackungskur.

Ich weiß, dass einige (auch Ärzte) wieder rufen: Es gibt keine Schlacke! Aber ich habe bereits in zahlreichen Artikeln gezeigt, um welche physiologische Korrelate es sich handelt:
http://www.gesund-heilfasten.de/entschlackung_entschlackungskur.html

Viele meiner Kollegen und auch Ärzte wissen also wovon ich rede. Einer davon ist Dr. Wolfgang Wilde.

Dr. Wolfgang Wilde weiß, dass sich gerade während solcher Feste mehr und mehr Schlacken im Körper bilden. „Werden es so viele, dass der Körper sie nicht mehr ausscheiden kann, lagern sie sich im Gewebe ab“, erklärt der Internist und Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin.

Damit sich die Schlacken und Giftstoffe nicht in der Muskulatur, den Gelenken, der Leber und dem Unterhaut-Fettgewebe ablagern, empfiehlt der Ärztliche Direktor der Medical Park Klinik Kronprinz in Prien, eine Kurz-Fastenkur. Sinnvoll ist es demanch, zehn Tage lang auf Koffein, Alkohol, süße Getränke und Süßigkeiten zu verzichten und stattdessen viel Salat, Gemüse und Fisch zu essen. Sport und Bewegung helfen dem Körper ebenfalls, die Giftstoffe auszuscheiden, während eine Bauchmassage den Darm entkrampft.

Warum sich überhaupt Schlackenstoffe im Körper absetzen, veranschaulicht Dr. Wilde auf einfache Weise: „Es fängt mit Säuren an, die als Abfallprodukt des Stoffwechsels entstehen, wenn unser Körper Nährstoffe wegen Überlastung des Darms nur unzureichend verarbeitet.“ Auch natürliche Bestandteile der Nahrung können darüber hinaus für unseren Organismus giftig werden, wenn wir sie in zu hohen Konzentrationen aufnehmen.

Durch unvollständige Verdauungsprozesse komme es außerdem zu einer Selbstvergiftung, so der Mediziner. Eine zunehmende Darmträgheit, wie sie beispielsweise durch langes Sitzen und wenig Bewegung verursacht wird, kann demnach dazu führen, dass sich der Speisebrei im Darm staut.

Dadurch wiederum wird nachfolgende Nahrung nicht mehr richtig von der Darmschleimhaut aufgenommen. Dies wiederum hat zur Folge, dass unser Körper den Knochen Kalzium entzieht, um die vielen anfallenden Säuren zu neutralisieren. Dadurch kann es zu Osteoporose kommen.

Lagern sich überschüssige Harnsäure in den Knochen ab, führt das zu einem Gichtanfall. Auch andere eingelagerte Säuren können Probleme bereiten: Gelenkschmerzen und Muskelverhärtungen sind dann nicht auszuschließen.

Als Symptome für eine nicht mehr funktionierende Entgiftung, nennt Dr. Wilde unter anderem Müdigkeit, Kopfschmerzen und Depressionen. Doch auch Sodbrennen, Blähungen, Verstopfung und Durchfall sieht der Mediziner als Anzeichen einer zunehmenden Verschlackung. Der Arzt selber führt mit den Reha-Patienten in seiner Klinik sehr erfolgreich Fastenkuren durch und greift bei den Behandlungen häufig auf klassische Naturheilverfahren zurück.

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Gute Laune mit den richtigen Lebensmitteln

Montag, 4. Januar 2010 16:17

Wenn die Tage kürzer werden und der November auf winterliche Depressionen einstimmt, sollte man sich darauf besinnen, welche Muntermacher die Natur zu bieten hat. Durch bewusstere und gesündere Ernährung lässt sich bereits im Vorfeld so manches Stimmungstief vertreiben.

Folsäure, Vitamin B12, Vitamin D, Selen sowie die wertvollen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren tragen nicht nur zur guten Laune bei sondern stärken auch die Immunabwehr sowie Herz- und Kreislaufsystem.

Hier heißt die Devise: viel Obst, Gemüse und Fisch und nebenbei tut man auch etwas für die schlanke Linie.

Brokkoli, Tomaten, Spinat sowie Sojabohnen gehören zu den Gemüsesorten, die über viel Folsäure und Vitamin B12 verfügen. Weiterhin zählen dazu Eier, Milchprodukte, Fleisch und Vollkornprodukte, wobei ich bei Eiern, Fleisch und Milch Einschränkungen machen muss…

Vor allem fetter Meeresfisch versorgt den Körper im Winter mit Vitamin D, dem Stimmungsmacher schlechthin. Dieses Vitamin ist besonders wichtig, da der menschliche Organismus es nicht selbst produziert. Hering, Thunfisch, Makrelen und Sardellen sollten also während der dunklen Jahreszeit verstärkt auf dem Speiseplan stehen. Dazu liefert der Seefisch die wichtigen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die die Gefäße “geschmeidig” halten. Vitamin D gilt übrigens auch als das “Vorbeugevitamin” gegen Erkältungen und Grippe — nicht das Vitamin C.

Selen, ein wichtiges Spurenelement, welches die Schilddrüsentätigkeit regelt und das Immunsystem stärkt, wird hauptsächlich über eiweißhaltige Nahrung aufgenommen. Neben Fisch, Fleisch und Leber gehören Getreideprodukte, Sesam und Nüsse zu den selenhaltigen Lebensmitteln. Dazu zählt ebenfalls der in allen Lebensbereichen gesunde Knoblauch.

In Bezug auf Stimmungsaufheller sei noch die Schokolade erwähnt: Bereits ein paar Stückchen genügen, um den Serotoninspiegel zu erhöhen, der auch im Winter stark abfällt. Jedoch sollte man dann eher zu der Sünde greifen, die weniger Zucker und Milch enthält, dafür umso mehr Kakaoanteil also wenigstens 70%. Jede andere Schokolade enthält zu viel Fett und vor allem Zucker! Und Zucker schwächt unser Immunsystem

Mehr zum Thema in folgenden Beiträgen:

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