Die Allergiezeit beginnt

Kaum ist die Fastenzeit vorbei beginnt die Allergiezeit.

Im Prinzip ist es jedes Jahr das Gleiche.

Bis vor wenigen Wochen konnten Pollenallergiker im wahrsten Sinne des Wortes beruhigt durchatmen, denn die schneereiche Witterung verhinderte den Pollenflug. Doch jetzt beginnen die Frühblüher ihre Pollen in der Luft zu verteilen: die Nase läuft, die Augen brennen und der Hals beginnt zu kratzen.

Eine Allergie bemerkt man an juckenden oder nässenden Stellen, anschwellenden Mund- oder Nasen-Schleimhäuten, Flecken auf der Haut, schnupfenähnlichen Symptomen, Niesreiz oder geschwollenen Lippen. Es kommen aber auch andere Symptome wie Magen- und Darmprobleme bei einer Lebensmittelallergie, asthmatische Beschwerden oder Kreislaufbeschwerden in Frage.

Die Beschwerden setzen oft unmittelbar nach dem Kontakt mit dem Allergen ein, gelegentlich kann es aber auch sein, dass erst ein paar Tage vergehen.

Ich sehe immer wieder Patienten, die scheinbar besonders empfänglich für Allergien sind. Solche Menschen haben beispielsweise in ihrer Jugend eine eine Pollenallergie, leiden später an Asthma und entwickeln dann auch noch weitere Nahrungsmittelallergien.

Manchmal kommt es auch vor, dass miteinander verwandte oder ähnliche Allergien sich überkreuzen. Wer von einer Birkenpollenallergie betroffen ist, kann eventuell auch keine Nüsse oder Äpfel essen. Hier spricht man dann von einer Kreuzallergie. Ich kann mich noch erinnern das vor ca. 10 Jahren fast keiner meiner Patienten etwas von Kreuzallergien wußte. Generell wird bei einem Verdacht auf eine Allergie geraten einen Allergietest durchführen zu lassen. Über die Zuverlässigkeit solcher Tests schreibe ich jetzt erst einmal nichts weiter – dazu müßte ich erst einmal die entsprechenden Quellen und Studien suchen. Mehr zu den Hauttests unter: Allergie Hauttest – Welche Testverfahren gibt es?

In einem akuten Notfall kann man auf bewährte Antihistaminika und Kortison setzen. In chronischen Fällen wird gerne auf die Hyposensibilisierung gesetzt, ebenso auf die Dauermedikamentation mit Antihistaminika.

Lange Rede – kurzer Sinn: bei fast allen Formen einer Allergie halte ich Heilfasten für ein ausgezeichnetes Heilverfahren. Ich selbst konnte nach ca. eineinhalb Jahren meinen Heuschnupfen mit drei Fastenkuren ausheilen: obwohl ich bereits seit dem 15 Lebensjahr darunter zu leiden hatte und ich zahlreiche Antihistaminika eingenommen hatte.

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Datum: Sonntag, 4. April 2010 17:13
Themengebiet: Beschwerden und Krankheiten Trackback: Trackback-URL
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Ein Kommentar

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