Entzündungsfördernde Ernährung – Nein Danke!

Wenn wir essen, dann nehmen wir nicht nur Nährstoffe und Vitalstoffe zu uns, was ja der eigentliche Hauptgrund ist, warum wir essen. Je nach Qualität des Essens nehmen wir auch noch unerwünschte Stoffe zu uns wie Umweltgifte, Konservierungsstoffe, Chemikalien, unphysiologische Mengen an Zucker und so weiter. Und es gibt da den Verdacht, dass bestimmte Nahrungsmittel mehr Entzündungen „triggern“ als andere…

Übrigens: Dieses Thema ist nicht neu. Jeder angehende Heilpraktiker lernte zu meiner Zeit in den 90ern bereits etwas über die Verdauungsleukozytose. In der Dunkelfeldmikroskopie kann man diese übrigens sehr schön beobachten. Ich schicke das nur mal voraus, da diese Sache mit der Verdauungsleukozytose damals von sogenannten „Experten“ nur belächelt wurde. 20 Jahre später liegen dann weitere Studien auf dem Tisch, die mehr als interessant sind.

Kommen wir zurück zu den Nahrungsmitteln / Lebensmitteln. Da die Lebensmittel auch nach dem Kochen alles andere als keimfrei sind, nehmen wir zudem bei jeder Mahlzeit auch eine gediegene Menge an Bakterien zu uns. Der Körper hat also bei jedem Verdauungsgang die Doppelaufgabe, Nährstoffe zu resorbieren und gleichzeitig schädliche Bakterien zu eliminieren und an einer Resorption zu hindern (auch ohne die oben aufgezählten unerwünschten Stoffe).

Ein Weg, um Bakterien effektiv zu bekämpfen, ist die Entzündung, die bei jeder Nahrungsaufnahme aufflammt und das Immunsystem bei gesunden Individuen aktiviert. Diese akute Entzündung hat somit einen protektiven Effekt. Bei übergewichtigen Individuen jedoch scheint diese Entzündungsreaktion einen gegenläufigen Effekt zu haben, der die Entstehung von Diabetes begünstigt.

Eine Studie aus der Schweiz hat jetzt zeigen können, in welchem Zusammenhang Nahrungsaufnahme und Entzündungsprozesse stehen:
Postprandial macrophage-derived IL-1? stimulates insulin, and both synergistically promote glucose disposal and inflammation

In dieser Arbeit beobachteten die Autoren, dass die Zahl der Makrophagen im Gastrointestinaltrakt während der Mahlzeiten signifikant zunimmt. Diese Makrophagen werden auch „Scavenger-Zellen“ genannt, die ein Zytokin produzieren, das Interleukin-1-Beta genannt wird, und das zu den Entzündungsmediatoren gehört.

Die Menge des produzierten Zytokins erfolgt dabei in Abhängigkeit von der Konzentration von Glukose im Blut. Als Antwort erfolgt eine Stimulation der Insulinproduktion in den Betazellen der Bauchspeicheldrüse. Das Insulin bewirkt eine erhöhte Produktion von Interleukin-1-Beta durch die Makrophagen.

Insulin und das Zytokin arbeiten zusammen, um den Blutzuckergehalt zu regulieren. Interleukin-1-Beta stellt dabei sicher, dass das Immunsystem weiterhin mit Glukose versorgt wird und darum aktiv bleibt, was sich auf den Entzündungsstatus auswirkt. Umgekehrt sahen die Autoren eine Abnahme der Entzündungsprozesse parallel zur Abnahme der Glukosekonzentrationen im Blut.

Dieser Mechanismus bei Stoffwechsel und Immunsystem scheint von den Bakterien und Nährstoffen abhängig zu sein, die wir bei einer Mahlzeit zu uns nehmen. Mit einem ausreichenden Maß an Nährstoffen (qualitativ hochwertige Ernährung) versetzen wir das Immunsystem in die Lage, sich effektiv mit eingedrungenen Bakterien auseinanderzusetzen. Bei einer qualitativ fragwürdigen Ernährung, wo es an notwendigen Nährstoffen mangelt, kommt es zu einer eingeschränkten Funktion des Immunsystems, was eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionserkrankungen mit sich bringen kann.

Junk Food fördert Entzündungen

Das heißt für die „landesübliche“ Ernährung mit industriell gefertigten Nahrungsmitteln: Hohe Mengen an Zucker und ein Mangel an Ballaststoffen und Nährstoffen fördern die Entzündungsbereitschaft, gekoppelt mit einem Zuviel an Mahlzeiten pro Tag (Snacks und Zwischenmahlzeiten eingeschlossen).

Permanent erhöhte Zuckerkonzentrationen fördern Entzündungen

Dieses permanente Hoch an Glukosekonzentrationen im Blut sorgt für einen permanenten Entzündungsverlauf, der sich im Laufe der Zeit chronifizieren kann. Und die Chronifizierung bedeutet dann ein mögliches Abgleiten in einen Diabetes. Deutlicher kann ich es wohl kaum ausdrücken!

Fazit

Entzündungen sind notwendig wie die Nahrungsaufnahme. Ein Zuviel an Nahrungsaufnahme scheint daher logischerweise auch mit einem Zuviel an Entzündungen einher zugehen.

Als „Mediator“ taucht wieder Zucker auf, der dieses ganze ausbalancierte System zum Umkippen bringt und ein physiologisches Trümmerfeld hinterlässt, mit chronischen Entzündungen, Insulinresistenz, freien Radikalen und massiven Konzentrationen an entzündungsfördernden Zytokinen.

Aus diesen Erörterungen lässt sich auch unschwer die Bedeutung des Fastens ableiten! Fasten oder auch eine kohlenhydratarme Ernährung (ketogene Diät) bewirken eine lang anhaltende Senkung des Glukosespiegels im Blut auf physiologische Werte, was eine Entzündung verhindert (Fasten), beziehungsweise das notwendige Maß nicht überschreiten lässt (ketogene und ähnliche Diäten) und schon gar nicht eine Chronifizierung der Entzündung provoziert.

Fazit vom Fazit: immer wieder taucht Zucker als treibende Kraft bei krankmachenden Prozessen auf, die nicht nur in Diabetes enden, sondern über die Entzündungsneigung Erkrankungen wie Krebs, kardiovaskuläre Probleme, neurodegenerative Erkrankungen und so weiter provozieren.

Was kann man tun?

Meine Ansicht ist sowieso, dass man immer etwas tun kann um sich zu helfen. Hier ein kleiner 3-Punkte-Plan:

  1. Weg mit dem Junk Food
  2. Weg mit der ganzen Zucker!
  3. Überlegen Sie sich mal, ob Sie nicht eine Fastenkur angehen möchten. Eine Anleitung zum Fasten von mir, finden Sie hier.

Datum: Donnerstag, 2. Februar 2017
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6 Kommentare

  1. 1

    Hallo Rene,
    ich halte Deine Empfehlungen punkto Ernährung schon lange ein… trotzdem habe ich 213,6 Lipasewerte und 131 Amylase… der Blutzucker
    pendelt zwischen 140 und 200…Ich hab keine Ahnung was ich noch machen soll…ich nehme die empfohlenen Regenaplex von dir, Chrom-Picolinat, Chlorophyll, Vit. C und OPC und tinke 2 – 3 Liter gereinigtes Wasser mit Zwischendurch etwas Kristallsalzsohle und in der früh nüchtern 1 Glas lauwarmes Wasser mit einem kleinen Löfferl Natron. 2 mal in der Wo. eine Bad mit Natron, Magnesium und totes Meersalz und bin begeisteter Lavylitesanwender.

    Antwort der Redaktion:
    Liebe Elisabeth,
    vielleicht hilft Ihnen ein Erfahrungsaustausch in unserem http://www.yamedo.de/forum .
    Viele Grüße

  2. 2

    Danke für deinen Beitrag, allerdings habe ich eine Frage… Soweit ich weißhängt der Blutzuckerspiegel auch maßgeblich mit dem Blutfettwert zusammen, sprich, wenn ich sehr viel Fett konsumiere, welches viel länger braucht, um abgebaut zu werden, dann kann die Glucose im Blut nicht abgebaut werden, wodurch der Blutzuckerspiegel länger hoch ist. Wenn ich aber sehr wenig Fett konsumiere (unter 20% oder sogar 10% der Gesamtkalorienaufnahme) dann kann die Glucose schnell vom Blut in die Zellen gebracht werden, wodurch der Blutzuckerspiegel gesenkt wird oder in einem gesunden Maß gehalten wird… Dabei werden die Zellen aber mit dem notwendigen Zucker versorgt, genauso auch das Gehirn… Also wenn ich Kohlenhydratbasiert und vollwertig (also kein raffinierten Zucker und Weißmehlprodukte und mit sehr hohem Rohkostanteil) esse und wenig Fett, dann ist das doch deutlich besser, als wenn ich Ketogen esse? Oder?

  3. 3

    Hallo Herr Gräber,

    dieser Beitrag ist genau dass, womit ich mich zur Zeit wieder auseinandersetze, aber in Verbindung mit Eisemnagel/Anämie, und habe dabei mehrere Feststellungen gemacht. Seit meinen 3 FSME- Impfungen 2014 und eine DTP-Impfung leide ich an Entzündungen und Blutarmu/Eisenmangel, das ich als Impfschaden betrachte. Letztes Jahr hatte ich eine Darmentzündung miteinem CRP-Wert von 198 und 5 ist normal. Da gabs dann im Krankenhaus Antibiotikainfusionen 100ml Ampicillin/Sulbactam Kabi mit 2000mg/1000mg Fresenius Kabi Bad Homberg und dazu sollte ich noch Antibiotika Tabletten nehmen als Trio-Kombi, das sei Standartbehandlung hieß es. Die Tabl. habe ich abgelehnt und meinte ob sie mich umbringen wollen. Die Werte waren nach zwei Tagen wieder normal auch ohne den Tabletten. Da ich außerdem dauernd Eiseninfusionen brauche und ich nach 2 Infusionen einen Wert von 548 ug/L hatte und dieser nach dreieinhalb Monaten wieder auf 49,2 ug/L stand und ich total Erschöpft, Müde und die ganze Eisenmangel-Symptom-Tabelle laufend durchmache, habe ich mir nun ein Buch über Eisen gekauft. Und zwar Eisen Das Lebenselement von Eberhard J. Wormer. Ich habe noch nicht alles gelesen, aber das was ich gelesen habe trifft zu. Außerdem habe ich entdeckt, dass mein URIN ph Wert nach Eiseninfusion wieder in Blaubereich kommt und bei Mangel im gelben bleibt obwohl ich Mg. Cal. Zink, Probiotika nehme und mich weitaus Zuckerfrei ernähre. Ich stelle Fest, dass die Nährstoffe bei einem Eisenmangelsyndrom welches anscheinend weit verbreitet ist, nicht aufgenommen werden können. Ich stelle Fest das die naturidentische HRT nicht richtig aufgenommen wird. Ichstelle Fest dass plötzlich der Cholesterinwert von quasi einem Tag auf den anderen über 100 sinkt. Ich lasse nämlich Blut abnehmen vor der Eiseninfusion und ein Tag bis 2 Wochen nach der Infusion, damit ich weis was ankommt und wie ich mich mit diesem Wert fühle. Es ist unglaublich was für ein Rattenschwanz an Krankheiten, Symptomen und Organstörungen/Zerstörung aufgrund von Eisenmangel dran hängt. Mitte dezember hatte ich von einer Minute auf die nächste eine beginende Entzündung am Fußnagel und hatte zuvor einen Termin zur Infusion gemacht weil es mir allgemein so schlecht ging.Nach der Infusion und warten ca 45 Min. ging ich zu Auto und stellete Fest das meine starken schmerzen am Zehen beim gehen plötzlich verschwunden waren. Zuhause sah ich das die entzündliche Rötung verschwunden war. Wie der Autor in seinem Buch schreibt: Die Welt besteht zur „hälfte“ aus Frauen, die aus biologischer Sicht am meisten betroffen sind und leiden an den Folgen des Eisenmangels. Dabei kann der leicht mit Infusionen und Tabletten behoben werden. Stattdessen werden Schlafmittel, Antidepressiva, Psychopharmake usw. verschrieben und falsche,Rufschädigende Psychische Diagnosen gestellt. Da geht mir das Messer in der Tasche auf. Mir kann doch Niemand von den Medizinern der Pharmakonzerne erzählen, das Dass nicht bekannt ist und wie ich vermute durch all die Impfungen mit ihren toxischen Wirkverstärkern ausgelösst wird. Seit kontinuierlichem Anstieg der letzten 50 Jahre mit immer mehr und mehr Impfungen ist auch die Anzahl an Autoimmunerkrankungen ect. drastich in die Höhe gestiegen. Ich denke das so viel mehr Menschen gibt die deshalb unter Eisenmangel leiden als der betroffene selber weis und nur gegen die Symptome behandelt wird. Bei mir entflammt sich ständig laut meinen CRP Werten eine Entzündung. Diese auf und ab mit den Eisenwerten bringen auch die Hormone zu einem auf und ab. Außerdem seit vielen Wochen dauerödeme an Beine und Bauch. Der Innendruck ist scheußlich und ich leide.
    Zucker esse ich nur in Form von Honig im Kaffe morgens und ganz ganz selten mal etwas Schokolade sowie als Kohlenhydrat das Körnerbrötchen morgens und manchmal noch eines am Nachmittag wenn das Mittagessen ausgefallen ist. Ansonsten Gemüse, Fisch, Geflügel,Salat und zur Zeit Sky (Quark) mit 13% Eiweis, weil auch mein Gesamteiweis an der unteren Normgrenze liegt, was ich auf den Impfschaden/Blutarmut zurückführe. Haarausfall und Kahlstellen an und um den Mittelscheitelpunkt sowie Fingernagelbruch laufend. Ich bin fix und fertig. Mein Leben dreht sich nur noch um Medizin lesen und herausfinden was mit was zusammenhängt und den Ärtzen auf die Nerven gehen. Mein Internist glaubt nicht auch nicht das Sodbrennen ein zuwenig an Magensäure ist. Was soll man denn mit diesen Ärzten noch anfangen wenn man alles selber entschlüsseln muss. Von privatem Spaß kann ich die letzten Jahre nur Träumen. Das Kohlgemüse vertrage ich zur Zeit nicht- der darm fängt an zu brennen links und rechts neben dem Bauchnabel. Und die Gebärmutter ist leicht vergößert-ob das vom Darm kommt weis ich auch nicht. Oh Himmel hilf mir.

  4. 4

    Lieber Herr Gräber ! So wie Micha im Beitrag Nr.3 bin ich auch ich mal wieder am Limit und ich frage mich, wofür es Ärzte gibt. Jetzt soll ich mal wieder zur Coloscopie mit meinem Crohn (die 9.)
    aber die Mayr-Ärztin, zu der ich vor 3 Jahren hoffnungsfroh gewechselt bin und sich auch noch Internist und Ernährungs-
    medizinerin „schimpft“ hat von nix ne Ahnung. Beim letzten Blutabnehmen berichtete ich ihr von Fructose-Malabsorbtion, worauf sie meinte, dann sollte ich halt statt Orangen besser Äpfel essen. Nun, ich helfe mir selbst, in dem ich mir ein Buch darüber besorgt habe und vieles darin befolge. die durchfälle und Blähungen sind (fast) weg.
    Und was machen ALLE, die sich nicht zu helfen wissen ? ALLES psychisch !
    Das immer wieder angebotene cortison lehne ich natürlich ab. Also ist das Ende vom Lied, daß ich nur im äußersten NOT-Fall den Weg zum Arzt finde.
    Was wird damit bezweckt, daß dem Patienten nicht zu gehört wird und/oder
    er mit dummen Redensarten wie: außer Spesen nichts gewesen! abgespeist wird ?!
    Klären sie weiter so gut auf ! Sibylle

  5. 5

    Hallo Herr Gräber,

    wegen den aufflammenden Entzündungen – letzter Wert vom 02.02.17 (vor Eiseninfusion) CRP = 5.6m mg/L bei dem Arzt der mir Eiseninfusion macht. Am Tag darauf nach Eiseninfusion wieder Blutkontrolle bei meinem anderen Hausarzt mit CRP von 7.1 mg/L. Kann das sein das es so große Unterschiede gibt zwischen den Labors? Oder ist es möglich das der CRP Wert innerhalb von 24 Std. wie geschildert Steigt?
    Ich habe wegen brennen im Dünndarmbereich nach Mahlzeiten den Körnerweck und den Kaffee zum Frühstück weggelassen und eine große Tasse 7 MIn. lang abgekochtes heißes Wasser getrunken und danach zwei kleine Schüsselchen Haferflockensuppe mit Gemüsebrühepulver von Maggi, Kurkumapulver, Kreuzkümmelpulver, Krianderpulver (von allem zwei Prisen und eine perise Masalapulver dazu gegeben. Nach dem Verzhehr der zweiten Schale ist mir die Suppe bis zur hälfte wieder hoch gekommen. Kann das sein, dass das zuviel Flüssigkeit war wegen dem heißen Wasser zuvor (Nüchtern)? Gestern Abend ein Körnerweck gegessen und Heute Vormittag die halbverdauten Sonnenblumenkörner und die Haferflocken die auf dem Brötchen waren beim Stuhl ausgeschieden. Die Körnerbrötchen sind aus dem Automaten vom Aldi. Ich weis das sollte man nach Ihren aussagen auch nicht essen. Ich habe gedacht wenn ich mich sonst zu 80% besser ernähre mit Gemüse, Lachsfilet oder mal Putenbrust/Schnitzel, dann kann man auch mal so ein Brötchen essen. Aber seit ca. 2 Wochen tut mir gar kein essen mehr oder weniger gut. Und die Dauerödeme in den Beinen und im Bauch. Ich tippe auf gestautes Lymphödem das nicht abfliesst seit 6 Wochen ca. wegen leicht erhöhtem CRP. Ltztes Jahr/Sommer war die Darmentzündung die gar nicht in einen so hohen Wert von 198 hätte kommen müssen, wenn meine Hausärztin oder meine Gynäkologin mal ein CRP Test gemacht hätte als ich Wochenlang über ausstralungen und Wärmegrfühl im Bauch klagte und ich sagte das ich auf eine Entzündung im Unterleib oder sonst wo tippe da ich die Symptome kenne, als ich eine Entzündung Im Unterleib hatte in den 80er Jahren, die aber durch eine Unterkühlung im Schlaf bei offenen Fenster im Winter ich mir zugezogen hatte. Es wurde nicht darauf reagiert nur dumm geguckt und mit „Ich weis nicht geantwortet“ dann wurde schnell aufgestanden und Alles gute gesagt und aus dem Zimmer gerannt. Das ist genau der Punkt warum man immer dem Arzt sagen muss – Bitte können wir man den Wert und Wert kontrollieren und erst dann wird was gemacht. Später erfährt man dann am Rande, man würde ja alles selber besser wissen und könne die Akte in die Hand bekommen. Ja natürlich, hätte ich letztes Jahr auch auf eine Blutuntersuchung gedrängt bei meinen Beschwerden dann hätte ich mir den hohen Entzündungwert ersparen können und früher reagieren. Aber dann hat die Hausärztin bei dem wert schnell reagieret und plötzlich ein riesen Stress gemacht wegen Rezept in die Apotheke Faxen, denn ich könne ein Darmdurchbruch bekommen. Ich hatte das Rezept erstmal gegoogelt und bei Nebenwirkungen Todesfälle gelesen, das hat mir gereicht da ich sowieso empfindlich reagiere und habe mich entschlossen ins Krankenhaus zu gehen, weil auch eine Magenspiegelung und Darmspiegelung im Raum stand,die nach den 2 Antibiotikainfusionen eine Woche später gemacht wurden und eine Divertikulose mit beginnender Divertikulitis diagnostisiert wurde. Ich führe das alles auf Folgeerkrankungen der FSME und DTP Impfungen im Jahr 2014 zurück. Weil ich da est die Hausentzündungen/Allergie bekam für 1,5 Jahre lang und nach den ersten Impfungen schon beim Internist war wegen schmerzen im Darm, aber ich hatte wegen Anst die Darmspiegelung da noch nicht machen lassen, ich dachte an was konservatives und nicht gleich auf die Art. Vielleicht ein Fehler dann würde ich jetzt wissen ob da schon eine Divertikulitis bestand oder nicht. Schade!
    Begletend habe ich seit 3 Wochen Rückenschmerzen und einen druck in den Magen hochsteigend der den Brustkorb drückt und schmerzen macht. Die rechte Körperseite fühlt sich verklemmt/Verspannt an und tut weh- auch schon ein paar Wochen. Manchmal akute Koligartige Schmerzen im Rückenbereich unter den Nieren. Erst war es die letzten 5 Monate in großen Abständen auf der linken Seite und vor ein paar Tagen auf der rechten Seite. Die Hausärztin sagte bei letzten Gespräch vor 2 Wochen, sie könne mir nicht helfen. Das man völlig verzweifelt ist ist ja wohl klar und macht die Erschöpfungszustände und Müdigkeit nicht besser bei laufend Gewichtszunahme – ein unerträglicher Leidensdruck. Die Ärzte gehören Verklagt, aber die schreien gleich „Ich habe eine Rechtschutzversicherung.

    Viele Grüße

  6. 6

    Lieber Herr Gräber,
    wie ich sehe, haben Sie wieder den Fokus auf den Zucker und seine negativen Wirkungen gelenkt. Vielleicht hat Ihnen dabei auch mein Hinweis geholfen, den ich in einem zurückliegenden Blog gegeben habe. Es war der Hinweis auf das Buch von Sven Krantz „Janusgesicht Glucose“. Beim gründlichen Lesen des Buches wird man jedoch neben der Glucose auch auf andere Zucker gelenkt, wie Fructose und Ribose, die eine noch größere Reaktionsgeschwindigkeit mit körpereigenen Proteinen zeigen. Zu dem meines Erachtens existierenden Dilemma habe ich bereits Stellung genommen. Ich glaube, dass dem überwiegenden Teil der Menschen die Informationen zu negativen Auswirkungen von bestimmten Nahrungsinhaltsstoffen nicht zugänglich sind und ein ebenso großer Anteil weitestgehend kritiklos die „Segnungen“ der modernen Lebensmittelindustrie zu sich nehmen. Andere wieder glauben am Anfang ihres Leidensdrucks Ärzte könnten ihnen helfen. Was hier nur weiterhilft ist die persönliche Erfahrung. Die kollektive Erfahrung der Menschheit funktioniert hier nicht. Ich habe es selbst erlebt. Vor ca. 25 Jahren wurde den Medizinstudenten bei uns noch eine fundierte Vorlesung über „Ernährung und Verdauung“ angeboten. Die gibt es heute in der gründlichen Form nicht mehr. Stattdessen theoretische Grundlagen zu molekularbiologischen Methoden, die z.Z. noch kein Human-Mediziner anwendet.
    Alles Gute und freundliche Grüße.

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