Flohsamen-Brot für ein anderes Leben?

Ein Flohsamen-Brot hat nichts mit Flöhen zu tun. Vielmehr handelt es sich bei Flohsamen um eine Pflanzenart aus der Gattung der Wegeriche. Sie wächst in eher wüstenartigen Gebieten in Nordafrika und Südwestasien. Der Samen dieser Pflanze wird als „Flohsamen“ oder „indischer Flohsamen“ oder „Flohsamenschalen“ bezeichnet. Diese gelten als Heilmittel, beziehungsweise als Nahrungsmittel.

Besonders bekannt und anerkannt sind die Flohsamen als Mittel gegen Verstopfung und gegen Durchfall gleichermaßen. Als Nahrungsmittel werden die Ballaststoffe hoch geschätzt, die für die Darmtätigkeit und Darmgesundheit von hoher Bedeutung sind.

Jetzt gibt es eine Art neuen „Hype“ im Internet, der aber alles andere als uninteressant zu sein scheint. Eine junge Kanadierin, die in Dänemark lebt, sich „ganzheitliche Ernährungsberaterin“ und „vegetarische Köchin“ nennt (und Sarah Britton heißt), verbreitet jetzt ein Rezept für ein Brot, das „das Leben verändert“ – das „Flohsamen-Brot; (siehe auch: One change: Sarah Britton at TEDxAmsterdamWomen).

Das klingt zunächst einmal eher nach dem üblichen „Legoland-Marketing“. Und das scheint auch Frau Britton zu ahnen, denn sie schreibt in ihrem Blog, dass es schon eine kräftige, heftige Aussage sei, einem einfachen „Brot“ lebensverändernde Qualitäten zuzuschreiben. „I am willing to be so bold“ – ich bin bereit, mich sehr weit aus dem Fenster zu lehnen, schreibt sie.

Warum? Ganz einfach: denn das Brot enthält kein Mehl. Dafür enthält es Nüsse, Körner und Samen, was es zu einer Quelle von wichtigen Proteinen werden lässt. Außerdem ist es frei von Gluten. Die Zutaten werden vor dem Backen eingeweicht, was die Verfügbarkeit der Nährstoffe im fertigen Brot verbessert.

Was dieses Brot aber so besonders machen soll, ist der Gehalt an Flohsamenschalen, von denen ich als Heilmittel sowieso sehr viel halte.

Flosamenschalen

Die in den Flohsamen enthaltenen Ballaststoffe lassen sich einteilen in lösliche und unlösliche Bestandteile. Die löslichen Ballaststoffe übernehmen beim Backen die Rolle des Mehls, indem sie das Brot zusammenhalten. Sie haben eine schleimige Konsistenz, was eine Art „beruhigende“ Wirkung auf den Gastrointestinaltrakt hat. Die unlöslichen Ballaststoffe dagegen absorbieren im Gastrointestinaltrakt unerwünschte Substanzen und scheiden sie mit dem Stuhlgang wieder aus, so dass man hier von einem semi-mechanischen Säuberungs- oder auch „Entgiftungseffekt“ im Darmbereich sprechen kann.

Dieses Konzept lässt also ein Brot entstehen, das ohne raffinierte Zutaten, wie Mehl und so weiter auszukommen vermag. Daher kann es auch von Leuten mit einer Glutenunverträglichkeit gegessen werden, die, statt sich zu „vergiften“, mit dieser Sorte Brot etwas Gutes für ihren Verdauungstrakt tun können.

Ich bin kein Koch oder Bäcker, aber die Zubereitung soll (angeblich) einfach sein, was ein weiteres Argument für das „lebensverändernde“ Brot wäre. Für Sie habe ich einmal die Rezeptur (in deutsch) aus dem Blogbeitrag: Brot mit Flohsamen: Es könnte Ihr Leben verändern! „geklaut“:

Für einen Laib Flohsamen-Brot brauchen Sie:

  • 135 g Sonnenblumenkerne
  • 90 g Leinsamen
  • 65 g Haselnüsse oder Mandeln
  • 145 g Haferflocken
  • 2 EL Chia-Samen (aus dem Reformhaus oder Internet)
  • 4 EL Flohsamenschalen (Reformhaus/Apotheke/ Internet)
  • 1 TL feinkörniges Meersalz
  • 1 EL Ahornsirup (für eine zuckerfreie Ernährung verwenden Sie eine Prise Stevia)
  • 3 EL Kokosöl (Reformhaus/ Internet)
  • 350 ml Wasser

flohsamenbrot

Die Originalrezeptur finden Sie unter dem bereits oben erwähnten Link: The Life-Changing Loaf of Bread, zusammen mit einer Reihe von Erklärungen und Tipps zum Backen und Inhalt des Brots (leider in Englisch). Sympathisch auch die Erklärung von Frau Britton, dass der Genuss von nicht ganz so gesunden, aber leckeren Brotsorten, wie zum Beispiel frischem Baguette, auch seine Berechtigung hat und behält, wenn es nur zeitweise und in Maßen genossen wird. Ihr neues Flohsamenbrot dagegen hat keine gesundheitliche Einschränkungen aufzuweisen und ist damit ein Brot für jeden Tag. Sie nennt es „ein Brot mit Persönlichkeit“ und „eine triumphierende Fahne, die uns zeigt, dass ein guter Geschmack und Gesundheit sich nicht unbedingt ausschließen müssen“.

Fazit

Ich bin gespannt auf dieses Brot (und mein Leben danach).

Dieser Beitrag wurde am 6.3.2015 aktualisiert.

Datum: Freitag, 6. März 2015
Feed zum Beitrag: RSS 2.0 Diesen Artikel kommentieren

83 Kommentare

  1. 1

    Klingt sehr interessant, werde ich wohl mal nachbacken, wobei ich es irgendwie lustig finde, ein Brot nach einer Zutat zu benennen, von der ein eher kleiner Anteil (4 EL) darin ist… aber macht ja nicht 🙂 Bin gespannt auf Ihre Erfahrungen!

  2. 2

    Klingt sehr interessant, werde ich wohl mal nachbacken, wobei ich es irgendwie lustig finde, ein Brot nach einer Zutat zu benennen, von der ein eher kleiner Anteil (4 EL) darin ist… aber macht ja nicht 🙂 Bin gespannt auf Ihre Erfahrungen! Posten Sie diese dann auch heir oder per Email?

  3. 3

    mmmh,
    soweit ich weiss ist hafer nicht glutenfrei wenn auch hypoallergen

  4. 4

    Das Rezept hört sich interessant an, aber komplett glutenfrei ist es doch nicht oder enthält Hafer etwa kein Gluten? Nach dem Fasten hatte ich mir getreidefreies „Knäckebrot“ gemacht mit verschiedenen Saaten, Kartoffelstärke und getrockneten Früchten. Mein Leben hat es nicht verändert, aber es war sehr lecker.

  5. 5

    Davon hatte ich auch schon gelesen. Was ich mich frage, gehen beim Backprozess (175 Grad) nicht die ganzen ungesättigten Fettsäuren in den Nüssen, Samen kaputt? Ich habe noch nie einen Sinn darin gesehen, in Brot Nüsse zu geben. Oder sehe ich da etwas falsch? ChiaSamen sind jetzt nichts, was bei uns wächst. Fände eine Alternative dazu besser. Werde es aber auch mal probieren.

  6. 6

    ich werde es sicher ausprobieren. Ich denke, man sollte wirklich viel trinken, weil viel Aufquellendes enthalten ist. Die Haferflocken kann man bestimmt durch andere glutenfreie Flocken z.B. Amaranthflocken ersetzen.
    Außerdem frage ich mich, ob man es wirklich auf 175 Grad backen muss oder ob trocknen nicht reicht.Ich experimentiere mit raw food,“verhungere“ aber ohne etwas „Festes“ wie Brot oder Kartoffeln…..

  7. 7

    Ich habe dieses „Brot“ schon mehrmals gebacken und kann nur sagen: schmeckt gut-tut gut – ist gut zu machen! Ich persönlich gebe gerne eine Prise (mehr oder weniger) Brotgewürz hinein (entweder Hildegard-Gewürz oder selbst gemörsert). Gut einweichen ist empfehlenswert und der Sättigungsgehalt ist klasse. Ich gebe beim Backen in die Fettpfanne Wasser, dann bleibt das „Nichtbrot-Brot“ saftiger. Und: Nüsse im Brort schmecken einfach gut und geben einen angenehmen „Biss“. Ich mag auch Walnüsse gerne im Brot…. So – dann viel Erfolg und gute Gesundheit!

  8. 8

    ach ja – und die Flohsamen QUELLEN GIGANTISCH auf – also ja nicht zu viel davon reingeben!

  9. 9

    Wie wird dieses Brot gelockert? Hefe oder Sauerteig fehlen…
    Leinsamen und Chiasamen haben im geschroteten oder vermahlenen Zustand die Kraft das 5 fache an Wasser zu binden. Es wäre also wichtig zu wissen ob ganz oder geschrotet…
    Flohsamen haben übrigens die Kraft das mindestens das 10 fache des Eigengewichtes an Wasser zu binden.

  10. 10

    Hallo liebe Annett,könntest Du bitte das getreidefreies Knaeckebrotrezept hinschreiben? Würde mich interessieren!
    Danke!

  11. 11

    Hallo, klingt interessant-ich werde das Brot mal ausprobieren.
    Als kleine Korrektur möchte ich darauf aufmerksam machen, dass Haferflocken NICHT glutenfrei sind und das Brot, wenn sie hinzugefügt werden, wie im Rezept angegeben, dann eben auch nicht.
    Aber vielen Dank für den Tipp!

  12. 12

    oops, jetzt habe ich mal die anderen Kommentare gelesen und da wurde ja auch schon geschrieben , dass Hafer nicht glutenfrei ist.
    Ob Amaranth-, Hirse, oder Reisflocken als Ersatz gingen ist ja mal interessant auszuprobieren. Aber Hafer hat natürlich schleimende Eigenschaften und damit gute Bindefähigkeit, dass könnte bei besonders Reisflocken fehlen.
    Naja, eben ausprobieren …

  13. 13

    Hallo,
    ja ich habe bereits einiges an Erfahrungen mit dieser Brotvariante!;)
    Ich bin keine ErnährungswissenschaftlerIn doch eine Ernährungsberaterin. Ich setzte mich schon sehr lange mit dem Thema Brot auseinander.
    Besser gesagt immer am Testen nach einer akzeptablen verträglichen Lösung bezüglich Brot dass ja bei uns ohnehin meist übermässig konsumiert wird!
    Auch ich bin ein „Flohsamenfreund“ und weiß deren Wirkung für unseren Körper sehr zu schätzen!
    In meiner Roggenbrotvariante mit Sauerteig fiden sie auch bereits Verwendung.
    Vor einigen Monaten habe ich „ZUFÄLLIG“ dieses Rezept entdeckt.
    Allerdings entsprach es nicht ganz meinen Vorstellungen, so wandelte ich es dann mit den Geschmacksnuanzen und nach meiner Theorie und Dafürbefinden etwas ab. Begann dann sofort mit dem Test, da ich sowieso Gäste erwartete.
    Alledings,hatte ich zu meinem Bedauern keine Chia-Samen zur Hand, also nahm ich als Ersatz Hanfsamen.
    Sowohl meine Gäste als auch ich waren von meiner abgewandelten Variante begeistert!!!
    Auch ein 2. mal bereitete ich es zu es war wieder köstlich, bevor ich mich entschloss es bei einem Kochkurs mit ins Programm zu nehmen um es als vertretbaren Ersatz den Leuten näherzubringen.
    Es war auch erfreulich, dass gerade noch rechtzeitig die Chiasamen bei mir landeten. Leider hatte ich keine Zeit mehr sie zu testen.
    Zu unser aller erschrecken, war es mit den Chiasamen einfach nicht genießbar.
    Es war einfach eckelig.
    Für mich erstaunlich denn die Chiasamen werden doch auch gute Wirkungen nachgesagt.

    Daher mein Tipp, ich schließe mich Isabel an, bleiben wir bei den heimischen Samen und verwenden wir stattdessen besispielsweise Hanfsamen.

    Es liegt natürlich jedem frei seine eigenen Erfahrungen zu machen!
    Jedenfalls gutes Gelingen und bestes Wohlbefinden

    dies wünscht
    Maria Anna

  14. 14

    Brot ist allgemein ein wunderbares Grundnahrungsmittel. Seitdem wir das Mehl (z.B. 10-Kornmehl-Gemisch) und dazu die „Körner“ für Dinkel, Weizen etc. in der Mühle kaufen und dann selber mahlen/schroten, haben wir kaum mehr Verdauungsprobleme! Oft machen wir auch Fladenbrot (ohne Triebmittel). Ist schnell zubereitet und schmeckt auch warm wunderbar! Bläht nicht, weil keine Hefe/Sauerteig vorhanden.

  15. 15

    Klingt n bisschen wie ein Aprilscherz, heut muss man ja recht vorsichtig mit seinem Gutglauben sein
    🙂

  16. 16

    Hallo Anna,

    hier das Knäckebrotrezept:
    100g Speisestärke
    4 EL Sesam
    je 2 EL Leinsamen, Kürbiskerne und Sonnenblumenkerne
    2-3 EL Rapsöl
    für die herzhafte Variante: 1 TL Salz, 1/2 TL Paprikapulver, ich würde noch getrocknete Kräuter darunter mischen
    für die süße Variante: kleingeschnittene getrocknete Früchte ganz nach Geschmack darunter mischen
    150 ml kochendes Wasser
    Alle Zutaten vermischen, 10 Minuten quellen lassen. Backofen (Umluft) auf 150 Grad vorheizen. 2 Backbleche mit Backpapier auslegen, Masse darauf verteilen. Ein 2. Backpapier auf der Masse hilft, den Teig dünn und gleichmäßig auszustreichen. Bleche ca. 45 Minuten in den Ofen schieben.
    Bon appetit.

  17. 17

    Liebe Bäckerinnen und Bäcker,

    ich bin schon seit einiger Zeit fleißig am Werbung machen, am Probierscheiben verteilen und höre nur Gutes!
    Die Originalrezeptur wandle ich allerdings immer wieder ab. Die Haferflocken (es gibt auch eine glutenfreie Variante von Bauck) ersetze ich gerne durch Buchweizen und Amaranth oder Quinoa oder Canihua. Mandeln/ Nüsse durch Erdmandelflocken und Hanfsamen. Den Sonnenblumenkernen gebe ich am liebsten 2 Tage Zeit um vorzukeimen. Süßlupinenmehl habe ich auch schon beigemischt.
    Anstelle von Kokosöl habe ich auch schon Olivenöl verwendet. Salz reduziert und stattdessen ein viertel TL Natron von BioVegan(ohne Aluminium). Was die Leinsamen betrifft, geschrotet oder ganz belassen, Gold oder braun, alles ist möglich. Die Wassermenge (bitte kein Leitungswasser) variiere ich, je nach der Menge der stark quellenden Zutaten. Der Teig darf gut fluffig sein und sollte Zeit haben über Nacht zu ruhen. Wenn nötig gebe ich morgens nochmals Wasser dazu.

    Als nächstes werde ich noch geriebene Karotten als weitere Zutat ausprobieren.

    Bleibt zu wünschen, dass die Flohsamenbrot Rezeptur in vielen Haushalten Einzug findet.

  18. 18

    Da bei mir eine Glutenunverträglichkeit festgestellt wurde, bin ich für jede Alternative dankbar. Es gibt Haferflocken, die nur einen sehr geringen Anteil an Gluten haben und die deshalb als Glutenfrei bezeichnet werden dürfen. Diese habe ich auch schon ausprobiert und sie verursachen bei mir keine Verdauungsprobleme. Dahingegen verursacht Dinkelmehl selbst aus Bioanbau bei Glutenunverträglichkeit sehr wohl massive Verdauungsprobleme. Also dieses Brotrezept werde ich mit Haferflocken gerne mal ausprobieren.

  19. 19

    Werde bestimmt ausprobieren, versuche aber Reisflocken. Bei Haferflocken besteht laut DZG und mein Verdauungstrack bestätigte dies… ein zu hohes Gluten-Kontamination-Risiko! Daher kann ich nicht verlinken, für den Fall meine Freunde möchten mir was gutes tun… verwirrt leider generell vor allem die Leien.

    Interessante Info dazu hier:

    http://www.querfood.de/blog/produktinfos/ist-hafer-glutenfrei/

  20. 20

    Also, ich habe das Brot ebenfalls ausprobiert. Es ist einsame Spritze! Ausserdem so wandelbar. Anstelle von Haferflocken nehme ich z.B Mandelmehl, allerdings nur 70g, weil es viel wasser zieht.Kann ich nur jedem empfehlen!!

  21. 21

    Auch ich werde es probieren, denn Flohsamenschalen sollen auch noch blutzuckersenkend sein.
    Haferflocken kann man vielleicht durch Buchweizen ersetzen? Oder, wie ich gerade noch lese: Mandelmehl!

  22. 22

    Hallo zusammen,
    hm … das Brot klingt ganz gut … nur habe ich auch neben der Glutenunverträglichkeit eine Nuss/Mandelallergie …. weiss jemand eine Alternative? Danke …. denn ich würde das Brot gar zu gern probieren wollen

  23. 23

    Ich vertrage schon lange kein Brot mehr und bin dankbar für alle guten Rezepte.

    Die russ. Ärztin Galina Schatalova schreibt in ihrem Buch, dass durch das Backen im Rohr bei 300 Grad Celsius, auf der Rinde eine unumkehrbare Zerstörung der Struktur des Wassers und der Eiweiße vor sich geht, die im Teig enthalten sind, was sie schwer verdaulich macht und zu aufgeblähten Bäuchen führt.

  24. 24

    Hallo, das ist ein Klasse Tipp,da ich nicht nur Gluten, sondern auch das übliche glutenfreie Brot nicht vertrage und sowieso schon Flohsamenschalen einnehme, wegen einer Darmerkrankung.Schöre auch darauf, schmeckt aber nicht so doll, am besten noch, wenn man es in Joghurt mit Wasser einrührt.
    Bitte beim Einkauf darauf achten, dass es wirklich Flohsamenschalen sind und nicht die ganzen Flohsamen, die es auch zu kaufen gibt.

  25. 25

    es gibt übrigens auch glutenfreien Hafer zu kaufen, z.B. von Bauck.

  26. 26

    Da bin ich skeptisch. Klingt nach einer neuen Welle. Wir essen schon seit Jahren ein Brot ganz ohne Mehl. Ein Brot aus gekeimten Dinkel. Von Bettinas Backstube, irgendwo in Bayern. Alles in Demeter-Qualität

  27. 27

    Zu der Haferthematik: bei der originalseite wird daruf hingewiesen, dass Hafer nicht immer glutenfrei ist, dort stehen dann ja auch die Backzeiten 🙂 @Maria Anna: wie genau ist denn das Rezept für deine Abwandlung?

  28. 28

    Für Rohköstler ist das wirklich nichts neues!
    Da gibt es schon zahlreiche Rezepte dieser Art, allerdings ungebacken, stattdessen gedörrt oder anders getrocknet (und somit gesünder). Varianten mit verschiedenen Samen, Körner, Nüssen usw….
    Ich frage mich, welche Medien hier dafür sorgen dass diese eine Frau mit ihrem einen Rezept so bekannt wird…

  29. 29

    Bin für neue, glutenfreie Brotrezepte immer dankbar. Werde es am Wochenende gleich ausprobieren. Übrigens, Haferflocken gibt es im Reformhaus auch glutenfrei .
    Danke!

  30. 30

    Ich habe das Rezept auch schon vor einiger Zeit entdeckt und natürlich ausprobiert. Ich finde es klasse, und es ist wirkklich einfach und schnell zu machen (zusammenrühren und einweichen, am nächsten Tag nur noch schnell in den Ofen).

    Im Prinzip kann man viele der Zutaten auch durch andere Sachen ersetzen, andere Nüsse, Hanf, braune oder goldene Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Amaranth, Dinkelflocken, Reisflocken, Hirse, Buchweizen, alles in verschiedenen Formen (ganz, gekeimt, geschrotet, gemahlen…) und so weiter.
    Einfach mal experimentieren.

    Ob die guten Inhaltsstoffe nach dem Backen noch vorhanden sind, ist für mich fraglich. Aber es ist selbst wenn alles „kaputtgebacken“ ist, sicher immer noch gesünder als normales gebackenes Brot.
    Ich denke auch, dass diese Variante ohne Backen, nur mit Dörren auskommen könnte. Werde es wohl mal testen, wenn ich viel Zeit habe.

  31. 31

    Ich denke nicht, dass das Brot glutenfrei ist, wenn es Haferflocken enthält.

  32. 32

    Antwort auf Birgits Frage
    Es handelt sich um eine Version nach den 5 Elementen
    Vorweg zu den Abkürzungen:
    H-Holz/sauer, F-Feuer/bitter, E-Erde/süß, M-Metall/scharf, W-Wasser/salzig

    Zutaten für eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform, ca. 20 cm.
    M 145 g kernige Haferflocken oder für
    glutenfreie Variante Buchweizenflocken (F)
    E 135 g Sonnenblumenkerne, oder grob gehackte Kürbiskerne (E/F)
    F/E 90 g geschrotteten Leinsamen
    E/H 65 g ganze Haselnüsse
    E 2 EL geschälte Hanfsamen
    E 4 TL Flohsamenschalen(natürlich geschrottete)
    E 1 EL Agavendicksaft
    E 3 TL geschmolzenes Kokosnuss-Öl
    M 1 Msp. gemahlenes Kardamom
    M ½ TL gemörserten Kümmel
    W 1 TL flüssiges Kristallsalz (Salzsole)
    W etwa 350 ml Wasser

    Zubereitung:
    Es werden alle trockenen Zutaten in einer Schüssel oder gleich in der mit Backpapier ausgelegten Backform gut vermischt. Extra den Agavendicksaft, mit Kokosöl, Kardamom, Kümmel, Kristallsalz und dem Wasser in einem kleinen Gefäß gut verrühren und zu den trockenen Zutaten geben. Alles zusammen gut vermengen und die Oberfläche des Teiges mit einem nassen Löffel oder Palette glatt streichen und etwas andrücken.
    Der Teig am besten über Nacht oder einen ganzen Tag lang quellen lassen. Zur Probe ob der Teig back bereit ist, kann man das Backpapier vorsichtig vom Rand wegziehen. Der Teig soll ohne zu zerfallen ganz bleiben.
    Das Backrohr auf 175°C Ober und Unterhitze vorheizen. Das Brot nochmals etwas an der Oberfläche befeuchten, für etwa. 20 -25 Min. anbacken. Das Brot vorsichtig aus der Form lösen und direkt auf dem Backgitter mit einem Stück Backpapier als Unterlage für weitere 30-40 Min. goldbraun backen, event. die Hitze etwas reduzieren.
    Vor dem Schneiden gut abkühlen zu lassen.

    Zu den Leinsamen eine Anmerkung: Es ist empfehlenswert wenn man sie geschrottet verwendet, denn die Spitzen sind nicht für jeden Darm gut verwertbar/verträglich, das ist ähnlich wie bei Getreide mit Gluten für manchen nicht verträglich ist.

  33. 33

    Wenn Du so viel von Flohsamen hältst, kannst Du mir doch sicher einen Tip geben, wie ich sie roh essen kann?

  34. 34

    Meiner Meinung nach haben Süßungsmittel in Brot nichts zu suchen. Hat jemand das auch schon mal ohne Ahornsirup, Stevia, Agavendicksaft etc. ausprobiert? Oder ist das dann ungenießbar?

  35. 35

    Vielen Dank Maria für Deine Abwandlung, die gefällt mir besser! Und den Agavendicksaft kann man bestimmt auch einfach weglassen.

  36. 36

    Flohsamen, Chia, Hanfsamen usw. sind auch alle gut fürs Müsli und dann Leinöl noch dazu,
    ansonsten kann ich auch Bettinas Keimbrote sehr empfehlen, sind sehr bekömmlich, findet man auf der Web-site, wo es die sonst noch gibt.
    weiterhin beste Gesundheit….

  37. 37

    Es gibt auch Glutenfreie Haferflocken. Im Reformhaus erhältlich. Nehme ich auch, da ich an Histamin-Intoleranz leide. Darum tönt dieses Brot sehr interessant für mich 🙂

  38. 38

    Wie lange müssen die Flohsamenschalen einweichen? Und bei welcher Temperatur (175°C Umluft?) muss das Brot wie lange backen?

  39. 39

    Ich werde es auf jeden Fall ausprobieren und anstatt Haferflocken Emmer nehmen. Da ich gerade vom Fastenwandern zurück komme und ab kommende Woche wieder Brot in meinen Essensplan einbaue, ist das eine gute Alternative.
    Vielen Dank für Info-Mail.

  40. 40

    Ich habe dieses Brot schon gebacken und es ist sehr leicht zu backen und erinnert mich vom Biss an Müsliriegel. Es schmeckt sehr gut und macht total satt und das Gefühl hält auch lange an.
    Ich habe aber keine Haferflocken, sondern Reisflocken genommen und das Meersalz gegen Steinsalz ausgetauscht. Es hält sich im Schrank ca. 1 Woche und es lässt sich auch sehr gut einfrieren. Viel Spaß 🙂

  41. 41

    ich experimentiere bereits Jahre mit Brotvarianten, zuerst als Knäcke mit der Hauptzutat Leinsamen, mittlerweile mit Mandelmehl, Kokosmehl etc. Ich habe einen empfindsamen Darm und vertrage Chiasamen überhaupt nicht und Flohsamen nur in sehr geringen Mengen. Ich bekomme Schmerzen. Aktuell backe ich Gemüsebrote z. B. mit Kürbis und Mandelmehl. Oder pürierten Karotten/Sellerie usw. Es gibt soo viele Möglichkeiten…

  42. 42

    Für mich kommt das nicht infrage. 1. Vertrage ich die (nicht glutenfreien) Haferflocken nicht.
    2. Bin ich nicht so ein Freund von vorgesüssten Grundnahrungsmitteln und 3. spielt Brot in meiner Ernährung überhaupt keine Rolle mehr. Ganz selten rappelt es mich mich mal, dann back ich ein glutenfreies selber aber sonst lebe ich von Reis(-Waffeln), Buchweizen oder gekauftem, glutenfreiem Basismüsli oder Eierpfannkuchen. Langt doch.

  43. 43

    wer das Buch von dem Kardiologen Dr. William Davis „Die Weizenwampe“ gelesen hat, dürfte an diesem Rezept sehr interessiert sein. Das Buch ist sehr empfehlenswert!

  44. 44

    das Brot enthält Gluten, da Hafer drin ist!
    es eignet sich nur für gesunde Därme, da eine solche Mischung schwer verdaubar ist.
    P.F. dipl. Ernährungsberater

  45. 45

    Vielleicht handelt es sich um das Rezept von Dr. Argawall aus Indien, der 1984 auf einen Herzkongreß in Texas seine Forschungsergebnisse mit 5000 Patienten vorstellte. Patienten mit Arteriosklerose erhielten ein Brot aus Flohsamen und einigen anderen Dingen. Dazu Aloe Vera, Bei über 90% der Patienten soll die Arteriosklerose zurüchgegengen sein. Ein sensationeller Erfolg.
    Falls dieser Bericht stimmt, glaubte der gute Doktor wohl vergeblich, dass seine Forschungen von der Pharmaindustrie wohlwollend aufgenommen würden.
    Stellen Sie sich vor, Millionen Patienten brauchten keine Herzmedikamente mehr! Wenn dem so ist bin ich sofort dabei. Ich hätte dieses Brot schon längst gebacken, wenn ich das Rezept gewußt hätte.
    Vielleicht findet jemand auch Argawall’s Rezept und Forschungsergebnisse noch im Internet
    Ich werde das Brot auf alle Fälle backen.
    Liebe Grüße an Alle

  46. 46

    Hallo,
    habe das Brot auch nachgebacken. Habe aber alle Zutaten im ganzen gelassen, also volle Kerne. Bin total Neu auf diesem Gebiet, da ich aber abnehmen möchte, stelle ich gerade meine Ernährung um.
    Also das Brot schmeckt gut, 1 Scheibe genügt vollkommen und macht für 4 – 5 Stunden wirklich satt.
    Ich bin erstaunt, dass man auf Nüsse, Kerne und Samen so satt sein kann und wußte auch nicht, dass das zu den Proteinen gehört. Es bekommt einen gut und wie oft mit den herkömmlichen Broten, hat man kein Magendrücken. Habe auch selber schon Roggenbrot mit Sauerteig gebacken, was auch sehr bekömmlich ist, aber das ist mal eine Alternative, vor allem wenn man abnehmen möchte.
    Ich habe nur Bio-Zutaten verwendet und ganze Flohsamen rein gegeben. Könnte mir vorstellen wenn man die Scheiben toasten möchte, dass dann die Kerne noch einen kräftigeren Geschmack erhalten.
    Fazit: eine gute, gesunde Idee, die es wert ist auszuprobieren.

  47. 47

    Mein Kommentar,das Brot ist soooooo köstlich…..ich backe es seit einiger Zeit und werde es immer backen. Ich ändere oft die Zutaten.

  48. 48

    Es ist zwar schon gesagt worden, wird aber offensichtlich häufig überlesen:

    Es gibt GLUTENFREIE HAFERFLOCKEN !!!

    Z.B. von Bauck

    Viele Grüße
    Gerd

  49. 49

    Hallo Herr Gräber,
    nachdem ich zur Zeit auch eine Stoffwechselkur mache und möglichst keine Kohlehydrate essen soll, kam mir dieses Rezept sehr gelegen. Ich habe es gleich ausprobiert. Es geht schnell, ist einfach und schmeckt herrlich. Die Dame hat in ihrem Blog nicht untertrieben. Ist eine schöne Alternative für Menschen, die gerne Brot essen ohne die lästigen Begleiterscheinungen von Getreide, Hefe, etc. Sehr empfehlenswert.

  50. 50

    Wie sinnvoll ist es hochreagieble Öle wie Lein oder Chia in einem Brot mindestens 100Grad (Inneres) und wohl über 200 Grad. (Kruste) auszusetzen?

  51. 51

    Hallo zusammen, ich bin überrascht, wieviel Menschen es gibt, die sich mit diesem Thema auseinander setzen. Ich backe viele Jahre mein Brot selbst, nachdem ich alles frisch geschrotet habe, am liebsten Dinkel, mit oder ohne Nüsse.
    In meinem Bekanntenkreis werde ich oft als verrückt verschrien, weil ich sozusagen, ein “ Eigenbrötler“ bin.
    Aber lieber esse ich weniger Brot, dafür mehr basisches Gemüse, aufgepeppt mit Sesam oder anderen Körnern.
    Aber vielen Dank für so viele unterschiedliche Hinweise.

  52. 52

    Hallo,
    ich frage mich ernsthaft, was an diesem Brot so neu sein soll. Ich bereite schon seit mehreren Jahren sogenanntes Brot ohne Mehl und die Zutaten aus der Liste habe ich meinen verschiedenen Variationen alle schon verwendet.
    Nicht nur der Flohsamen hält dieses sogenannte Brot zusammen, sondern auch der Leinsamen oder der Chiasamen. In mein Brot gehört außerdem immer noch Gemüse und Wildkräuter, z.B. Möhren, Sellerie, Rote Beete, Brennnesseln, Löwenzahn, Bärlauch oder Spitzwegerich. Andere Zutaten sind auch möglich. Das Wichtigste an meinem Brot ist aber, dass es ein Rohkostbrot ist, nämlich bei höchstens 40° getrocknet.
    Außerdem verwende ich kein Salz und kein Öl.

  53. 53

    Hallo,
    ich hab noch am ersten Tag die Zutaten besorgt – das Brot über Nacht angesetzt – und am nächsten Tag gebacken! Ich muss sagen, es ist wirklich sehr gut und vorallem auch absolut sättigend! 3 1cm dicke Scheiben sind mehr als ausreichend (das Brot hatte bei mir Maße von LxBxH 8 x 4 x 1 cm)

  54. 54

    Laut Beipackzettel zum Flohsamen wird abgeraten bei Schilddrüsenüberfunktion.

  55. 55

    Hallo,
    habe das Brot schon zweimal gebacken. Es geht ganz einfach und schmeckt wunderbar und eine
    Scheibe zum Frühstück und man ist satt.
    Kann man auch sehr gut einfrieren.

  56. 56

    […] Brot mit Flohsamen u.a. bei Glutenunverträglichkeit […]

  57. 57

    Hi, auch ich habe das Brot schon öfters gebacken. Sogar mein Vater, der Diabetiker ist, hat es sich gemackt. Es schmeckt durch und durch lecker!!

  58. 58

    Seht geehrter Herr Graeber,
    gern und immer wieder mit grossem Interesse lese ich Ihre Beiträge

  59. 59

    Das Brot kann ich nur empfehlen, habe nämlich auch grade erst darüber gebloggt. Es ist nicht nur gesund – sondern auch lecker!

  60. 60

    zu 32: Flohsamen kannst Du roh ins Joghurt, Müsli, usw. einrühren und ohne Probleme essen. Macht satt und regt die Verdauung an. Gabi, Dipl. Ernährungstrainerin

  61. 61

    Habe gestern im Newsletter von dem Brot erfahren und bin gleich zum Biomarkt gefahren, um mir die Zutaten zu besorgen. Gestern abend angesetzt, heute früh gebacken und dann gleich mit meiner selbstgemachten Marmelade und einem Espresso verzehrt – köstlich. Habe eine Frühstückspension und werde es auch mal meinen Gästen zum probieren geben. Danke René Gräber für die immer wieder tollen Tipps!

  62. 62

    Lieber Rene‘
    Vielen lieben Dank für ihre tollen Informationen. Möchte nicht mehr ohne sie sein – sind sehr wichtig für mich! Da ich seit Wochen meine Ernährung umstelle (Weizen und schlechte Kohlehydrate verbannt habe), werde ich dieses Brot probieren. Danke auch 31 für dieses tolle Rezept.

  63. 63

    Hallo, möchte mich erst mal ganz herzlich für das tolle Rezept bedanken. Habe das Brot schon 3 mal gebacken und bin begeistert. Es schmeckt ganz toll. Werde es demnächst mit Amaranth statt Haferflocken probieren. Wichtig ist, dass das Brot nach dem Backen vollkommen auskühlt, dann ist es schneidefähig.

  64. 64

    Also ich habe diese Brot gebacken. Es ist wirklich einfach aber besser ist den Originaltext zu lesen, auch wenn er schlecht übersetzt ist. Es geht schneller da dort alles in Tassenportionen angegeben ist. Man kann es am Abend vorbereiten und über Nacht stehen lassen.
    Es schmeckt echt gut. Ich werde es jetzt öfter backen.

  65. 65

    Ich bin völlig begeistert von dem Rezept, vor allem muss man es nicht völlig dogmatisch nach Rezept machen, sondern man kann wunderbar die einzelnen Zutaten austauschen. Ich werde nun eine Variante probieren, nämlich eine Art Energieriegel. Ich nehme noch getrocknete Cranberrys und gerösteten Sesam mit dazu und streiche eben alles auf ein Backblech und verfahre ansonsten wie beschrieben. Bin sehr gespannt auf das Ergebnis. Wenn man hinterher alles noch klein schneidet, hat man wunderbare Zwischenmahlzeiten – auch für unterwegs. Bin sehr gespannt…

  66. 66

    […] Nicht intakte Darmschleimhaut. Was tun? […]

  67. 67

    Hallo Leute,

    ich würde gerne dieses Brot nachbacken, komme aber mit dem englischen Text nicht klar….das Rezept steht ja oben, aber was muss man sonst machen? Über Nacht einweichen habe ich schon gelesen, bei wie viel Grad wird es denn wie lange gebacken? Tja, hoffe jemand hat erbarmen….;-)

    Ute

  68. 68

    Zu Ute, (67)
    Es bäckt nicht jedes Backrohr gleich, daher am besten selber testen. Als Richtlinie kann man 175 ° annehmen, wie ich oben unter 31 in meiner abgewandelten Rezepteversion bereits angegeben habe. Auch die Backdauer kann unterschiedlich sein.
    Falls es noch nach dem abkühlen noch zu weich ist, dann in Schnitten teilen auf einen Rost legen und noch etwas knusprig ausbacken, auch so schmeckt es lecker!

    Ich wünsch ein gutes backen und genießen!

  69. 69

    Also, ich fand die Idee mit dem Flohsamenbrot sehr interessant und hab’s gleich ausprobieret. Statt Chiasamen hab ich gemahlene Hanfsamen verwendet, das ganze mit Brennnesselsamen und Moringablattschnitt verfeinert und ich muss gestehen, es schmeckt super lecker!!! Ob mit Marmelade zum Frühstück oder mit Frischkäse zum Abendbrot, einfach zu jeder Tageszeit ein Genuss!
    Danke für den Tipp!

  70. 70

    Hallo Ute,
    hier ist das Rezept auf Deutsch!
    Viel Spaß beim Backen!
    Für einen Laib Flohsamen-Brot brauchen Sie:

    135 g Sonnenblumenkerne
    90 g Leinsamen
    65 g Haselnüsse oder Mandeln
    145 g Haferflocken
    2 EL Chia-Samen (aus dem Reformhaus oder Internet)
    4 EL Flohsamenschalen (Reformhaus/Apotheke/ Internet)
    1 TL feinkörniges Meersalz
    1 EL Ahornsirup (für eine zuckerfreie Ernährung verwenden Sie eine Prise Stevia)
    3 EL Kokosöl (Reformhaus/ Internet)
    350 ml Wasser
    Vermischen Sie alle trockenen Zutaten in einer Kastenform, alle feuchten Zutaten (Ahornsirup, Kokosöl und Wasser) verrühren Sie in einer separaten Schüssel. Geben Sie die flüssigen Zutaten dann über die trockenen und verrühren Sie alles so lange, bis die trockenen Zutaten feucht sind. Falls der Teig zu dickflüssig ist, können Sie noch ein bis zwei Teelöffel Wasser unterrühren. Streichen Sie den Brotteig in der Kastenform glatt und lassen Sie ihn nun mindestens zwei Stunden – besser über Nacht – bei Raumtemperatur stehen.

    Heizen Sie dann den Ofen auf 175 Grad vor und backen das Brot zunächst für 20 Minuten. Nehmen Sie das Brot aus der Kastenform und legen Sie es mit der Oberseite nach unten direkt auf das Ofengitter. Backen Sie das Brot weitere 30 bis 40 Minuten. Das Brot ist fertig, wenn es beim darauf Klopfen hohl klingt.
    Vor dem Schneiden sollten Sie es unbedingt vollständig abkühlen lassen. Luftdicht verpackt hält das Brot bis zu fünf Tage.

  71. 71

    Ich backe schon seit 30 jahren Brot mit verschiedenen Korn- und Samenzutaten,immer ohne Salz und Zucker,und dann erst noch im Holzbackofen. Noch nie hat ein Familienmitglieg oder ein Besuch sich negativ dazu geäussert

  72. 72

    Hallo Margit, magst du dein Brotrezepte ohne Salz und Zucker bekannt geben ?? Ich esse gerne Brot möchte/ muß meinen Salzkonsum reduzieren.

  73. 73

    Hallo zusammen,
    auch wenn es sich eventuell eine Info handelt die „sowieso klar“ ist…
    Flohsamen ist was anderes als Flohsamenschalen… ich habe mir die Flohsamen gekauft obwohl ich nur die Schalen wollte… 🙂
    Das Brot will aber die FlohsamenSCHALEN haben, soweit ich es verstanden habe…
    Und um die Darmtätigkeit anzuregen reichen die Schalen vollkommen aus, da dort die guten quellbaren Inhalte…
    ich werde die Flohsamen trotzdem aufbrauchen und dann die FS-Schalen bestellen.
    LG Robert

  74. 74

    Hallo!
    Ich habe das Brot schon ein paar Mal gebacken. Mir schmeckt es mit Marmelade am besten. Ich hatte natürlich auch die Flohsamen gekauft, statt …schalen 🙂
    Erstaunt war ich über die Reaktionen meines Körpers. Der Darm reagierte sofort „positiv“
    auf dieses Brot und auch der Appetit zeigte sich anders.Es reichen 1-2 Scheiben Brot zum Frühstück und ich fühle mich angenehm satt über eine längere Zeit, ohne im Büro noch ständig etwas kauen zu müssen.

    Grüße an alle Leser
    Antje

  75. 75

    Ich habe das Brot heute gebacken,ich bin total begeistert!!! Ich habe es so gemacht wie Kommentar 59( Shivani Allgaier) auf Ihrem Blog empfohlen hat,nämlich einen Teil der Sonnenblumenkerne durch ungeschälte Hanfnüsse ersetzt.Genial!!!!Vielen Dank !

  76. 76

    Es ist ein echt tolles Brot, das süchtig macht. ich bin Diabetikerin Typ I (LADA) mit Insulin und mir bekommt das Brot gut. Es schmeckt hammermäßig. Auch wenn es es paar Tage alt ist.

  77. 77

    Huhu René,

    toller Artikel über das LCB. Ich liebe es auch sehr und bei uns landet es deshalb auch sehr oft auf dem Tisch 🙂

    Und für alle die das komplette Rezept mit Bildern auf deutsch haben wollen, hier habe ich einen Link dazu: http://www.gruene-smoothies-rezepte.de/life-changing-bread-glutenfrei-selber-machen/

    Viele Grüße,
    Björn

  78. 78

    dorima ,
    ich habe dieses Brot bereits zwei mal gebacken und es ist vorzüglich .
    ……mein Problem
    ich komme mit der angegebenen Backzeit ( genau wie im Rezept beschrieben , ) nicht hin .
    Habe die Backzeit um 30 Minuten erhöht.
    WAS mache ich falsch ?
    Bin für Hinweise dankbar ,
    danke — dorima

  79. 79

    Also ich hab alles brav abgemessen, zusammengemischt. Als die Flüssigkeit dazu kam, hatte ich mir gedacht. Ist das nicht zu wenig? Ich hatte mir „aufquellen“ so vorgestellt, dass es dann mehr wird. Aber ich hab nicht gewagt, etwas zu verändern.
    Und: ich hab es nicht in der Form ruhen lassen, sondern in einer Schüssel und wollte es am nächsten Tag in die Form kurz vor dem Backen geben. Gesagt getan.
    Es sah für mich am nächsten Tag dem Zustand kurz nach dem Zusammengemische sehr ähnlich. Aber nun gut.
    Dann alles in die Form geben, andrücken mit dem Löffel.
    30min gebacken. Ich will es herausnehmen, um es dann aufs Blech zu legen. Natürlich… Gebrösel kommt mir entgegen. Bei den kostbaren Zutaten … :-(.
    Ich hab das Gebrösel bisschen abkühlen lassen und nun per Hand bisschen zusammengeknetet, „in Form gelegt“.
    Ich möchte kein knusper Müsli, ich möchte ein Brot!

    Bisher macht es mich nicht glücklich, sorry. Seit einer Woche freue ich mich auf das luxusteure Brot.

    Jetzt liegt der Pamps auf dem Backblech. Mal schauen. Ja ok, wenn es sein muss, werde ich mir auch so eine glibbrige Silikonbackform zulegen. (Hab eine ganz alte normale Kuchenform genommen, vielleicht war das der „Fehler“.) Aber wenn es dann nichts wird, weiß ich auch nicht. Ich finde es noch nicht so perfekt. Ein Brot, was so gepriesen wird, sollte auch irgendwie zusammenhalten.

  80. 80

    Ich esse das Brot schon über ein Jahr. Auch ich verändere es jedesmal ein wenig. Ich nehme auch mal Mohn dazu, mal Kürbiskerne, Hanfsamen, Quinoa u.u.u..
    Allerdings schrote ich alle Zutaten vor dem vermengen. Ich denke so kann man die vielen guten Nährstoffe besser aufnehmen. Außerdem wird es auf diese Weise schön homogen und überhaupt nicht bröselig. Noch ein anderer Tipp: Das Herausnehmen aus der Form nach ca. 20 Minuten ist ja etwas kribbelig. Manchmal brach das Brot etwas auseinander. Ich nehme eine Kastenform die ich mit einer genau passenden Dauerbackfolie auslege. Dann streiche ich den Teig schön ein, glätte ihn. Und dann lege ich die Backform mit der Öffnung nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Lasse es über Nacht stehen. Dann backe ich 20 Minuten und nehme dann nur die Backform ab zum Weiterbacken. So bleibt es ganz stabil und ist nachdem auskühlen 1a-schneidfähig.
    Übrigens habe ich mit dem Brot 10 kg abgenommen. Ohne Hunger. Ich habe überhaupt keine Heißhunger – Attacken mehr, Süßes ist mir völlig egal geworden. Außerdem eine topp-Verdauung, Magen-Darm-Probleme unter denen ich jahrelang litt sind weg und das schon wenige Tage nachdem ich mit dem Brot angefangen habe.
    Ich kann es wirklich nur empfehlen.

  81. 81

    Dieses Brot ist super. Es funktioniert auch mit Buchweizenschrot anstatt Haferflocken. Allerdings finde ich es einfacher. Die Masse nach der Einweichzeit auf ein gefettetes Blech zu streichen, mit einem scharfen Messer die Scheiben vorzuschneiden um es dann bei 175 Grad in ca. 40 Minuten fertig zu backen. Viel trinken sehr ratsam, da das Brot sehr ballaststoffreich ist. Die Mandeln hab ich auch schon mal weggelassen. Hat auch funktioniert. Auch mit italienischen Kräutern schmeckt es prima und mit 2- 3 EL Honig wird es eine süssere Variante. Einfach experimentieren 🙂

  82. 82

    […] Gesund-Heilfasten.de – Flohsamen-Brot für ein anderes Leben? […]

  83. 83

    also ich finde das Brot toll, nur passt es nicht ganz zu der Ernährungsempfehlung meines Heilpraktikers, u.a. keine Haferflocken,kein Vollkorn,lieber Dinkelflocken, Rohrzucker oder Xylit, Kokosöl(Regenwälder) bedenklich aber in Ordnung, keine Kuhmilchprodukte, keine Hülsenfrüchte,kein Kohl,kein Soja, kein Weizen, Schwein und bitte alles Giftfrei.
    Uns geht es mit 52 blendend.

Kommentar abgeben