Hungern gegen Depressionen
Die Wissenschaftler am Southwestern Medical Center in Dallas gelangten zu einer interessanten Erkenntnis. Sie fanden heraus, dass wer Hunger verspürt zugleich geschützt vor Depressionen und Angst ist. Verantwortlich hierfür ist der Hunger-Botenstoff Ghrelin, welcher nicht nur den Magen knurren lässt, sondern auch die Laune verbessert.
Diese Untersuchungsergebnisse wurden jüngst im Magazin “Nature Neuroscience” veröffentlicht. Versuche an Mäusen hatten bewiesen, dass die hungrigen Tiere weniger Angst und Depressionen hatten. Zehn Tage auf Diät gesetzt, ließ sich im Blut der Tiere eine vierfache Ghrelin-Konzentration nachweisen.
Ghrelin besitzt eine Doppelfunktion. Es löst das Hungergefühl aus und wird ebenfalls bei Dauerstress gebildet. Dies lässt die Schlussfolgerung zu, dass ein dauerhafter seelischer Stresszustand Ängste und Depressionen mildert. Der Negativeffekt dieser Tatsache führt dazu, dass wer oft hungrig ist meist auch entsprechend viel Nahrung zu sich nimmt. So ist Übergewicht häufig eine Folge von Dauerstress.
Die Mediziner aus Texas stellen nun Überlegungen an, Ghrelin bei der Therapie der Magersucht zu verwenden. Dem liegt die Vermutung zu Grunde, dass die Betroffenen auf Essen verzichten, weil Ghrelin ihnen ein süchtig machendes Hochgefühl verleiht.
Anmerkung: Hierbei ist Hungern aber nicht mit Fasten zu vergleichen!







Montag, 15. Juni 2009 6:04
Hallo René,
sehr interessant, vor allem den möglichen Zusammenhang zwischen Hungergefühl und Schutz vor Ängsten und Depressionen finde ich faszinierend.
Viele Grüße,
Ramin
Montag, 15. Juni 2009 6:32
[...] Eine andere Studie hat gezeigt, dass Ghrelin jedoch auch gegen Depressionen und Angstzustände schü… Wissenschaftler am Southwest Medical Center Dallas hatten herausgefunden, dass Mäuse, die 10 Tage lang auf Diät gesetzt waren weniger Angst haben. [...]
Mittwoch, 19. August 2009 22:22
[...] wahre Flut an Einträgen. Immer wieder stosse ich bei meiner Internetrecherche auf einen gewissen René Gräber. Das scheint so eine art Heilfasten-Guru zu sein. Werde mir den mal genauer [...]
Anmerkung René Gräber: Hm… Als “Heilfasten-Guru” wurde ich bisher noch nicht bezeichnet
Wenn wir unter Guru “Lehrer” verstehen und nicht eine Art “Heilsbringer” (o.ä) dann bin ich gerne ein “Guru”. Heilfasten hat es als Heilverfahren verdient verstärkte Beachtung zu finden!
Dienstag, 8. Juni 2010 11:49
Habe jedes Jahr eine starke Depression, Dauer 4 Monate nun versuche ich es im Moment durch Heilfasten,hoffe auf Erfolg sonst weiss ich mir keinen Rat mehr.
Intereresant die Studie,Hoffentlich trifft sie zu
Gruss
Isabell
Mittwoch, 21. September 2011 13:28
Habe auch schon 3 Mal starke Depressionen gehabt. Befinde mich momentan wieder im tiefsten Loch. Ich werde auch mit dem Heilfasten probieren. Hoffe sehr, dass es hilft.
Gruß
Marina
Mittwoch, 4. Januar 2012 17:09
Ein Freund von mir ist mal wieder in einem tiefen Loch, Marina und Isabell siehe Blog vom 8. Juni 2010 und 21. Sept. 2011 wollten mit Heilfasten probieren/experimentieren, mich würde das Ergebnis sehr interessieren. Vielen Dank, Oskar
Freitag, 15. Juni 2012 7:53
[...] Hungern gegen Depression [...]
Freitag, 15. Februar 2013 11:34
[...] Andere Blutentnahmen dienten zur Bestimmung der Konzentrationen von Glukose, Insulin, Leptin, Ghrelin, Adiponektin, Gesamt-Glucagon-like-Peptide-1 und Peptid [...]