Moderates Fasten kann Diabetes Typ 2 heilen

Die meisten Menschen trifft die Diagnose: „Diabetes“ eher unerwartet. Wer davon betroffen ist, reagiert in der Regel erst einmal geschockt, denn damit ist auch immer eine gewisse Einschränkung der Lebensqualität verbunden. So darf der erkrankte bestimmte Nahrungsmittel nicht mehr oder nur in begrenztem Umfang zu sich nehmen, außerdem sind regelmäßige Messungen des Blutzuckerspiegels erforderlich.

Je nach Schwere der Erkrankung ist die Einnahme von Tabletten oder das Spritzen von Insulin notwendig. Und dies alles zumeist für den Rest des Lebens.

Britische Studie gibt Hoffnung bei Diabetes vom Typ2

Die Studie des Newcastle Magnetic Resonance Centre hat ergeben, dass bei einer neuen Diabetesdiagnose der Krankheitsverlauf umgekehrt werden kann. Die Studie umfasste elf Teilnehmer mit der Diagnose Diabetes Typ 2. Dabei lag die Diagnose bei allen Teilnehmern nicht länger als vier Jahre zurück. Die Personen nahmen im Rahmen eines moderaten Fastens über acht Wochen täglich nur etwa 600 Kalorien zu sich. Während dieser Zeit nahmen die Teilnehmer ausschließlich kalorienreduzierte Getränke, sowie Gemüsesorten zu sich, die keine Stärke enthielten.

Bereits eine Woche nach Beginn waren bei allen Teilnehmern die Zuckerwerte vor dem Frühstück wieder im normalen Bereich. Regelmäßige Untersuchungen der Bauchspeicheldrüse ergaben, dass sich die Fettwerte, die zu Beginn bei etwa 8 Prozent lagen wieder auf 6 Prozent normalisiert hatten. Aufgrund dieser Reduktion normalisierte sich die Produktion von Insulin im Körper. Die Bauchspeicheldrüse konnte wieder Insulin produzieren und auch die Leber reagiert wieder auf Insulin. Etwa drei Monate nach Ende der Studie begannen die Teilnehmer wieder mit der normalen Nahrungsaufnahme. Dabei wurde vor allem auf eine gesunde Ernährung sowie die richtige Größe der Portionen geachtet. Bei den meisten Teilnehmern war zu diesem Zeitpunkt keine Erkrankung mehr festzustellen.

Wirkung von moderatem Fasten ist schon länger bekannt

Nach Aussage von Martin Reincke, einem Hormonspezialisten der Universität München, ist die Wirkung einer Gewichtsreduktion bei einer Diabetes 2 Erkrankung schon länger bekannt. Etwa jeder zweite Patient, der nach einer Diagnose etwa 10 Kilogramm abnimmt, wird wieder gesund. Vorausgesetzt der Patient achtet danach auf eine gesunde Ernährung und nimmt nicht erneut stark zu, ist die Diabetes auf Dauer besiegt.

Die Tatsache, dass manche Teilnehmer bereits seit vier Jahren an Diabetes erkrankt waren, gibt laut Reincke auch Personen Hoffnung die schon längere Zeit erkrankt sind. Dabei rät er den Betroffenen eine Therapie mit moderatem Fasten nur unter ärztlicher Aufsicht durchzuführen.

Edwin Gayle von der University of Bristol ist der Meinung, dass wenn alle Menschen ihre Ernährung auf eine gesundes Maß einschränken würden, Diabetes längst der Vergangenheit angehören würde. Leider sei es für viele Menschen einfacher jeden Tag eine Tablette einzunehmen, als ihren Lebensstil zu ändern.

Grad der Anfälligkeit entscheidet über Heilungserfolg

Einen großen Einfluss auf einen Erfolg habe laut Ee Lin Lim, einer Mitautorin der Studie, wie anfällig ein Patient sei. Derzeit werde alles versucht, um herauszufinden warum manche Menschen anfälliger für Diabetes sind als andere. Die Studie habe allerdings eindeutig gezeigt, dass die Diagnose Diabetes nicht zwangsläufig bis zum Lebensende Bestand haben muss.

 

Datum: Donnerstag, 25. August 2011
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12 Kommentare

  1. 1

    Das ist mal eine interessante News, hoffe es stimmt auch wirklich, denn ich habe ebenfalls Diabetes Typ 2 und bisher konnte mir kein Arzt helfen..

  2. 2

    … wirklich sehr interessant. Auch habe erst vor kurzem diese Diagnose erhalten und versuche, mein Leben entsprechend zu ändern. Aber noch kein Arzt hat erzählt, dass Diabetes heilbar sein kann. Ich werde natürlich versuchen, mit Hilfe ihrer fundierten Informationen etwas Positives zu erreichen und sie sie bestimmt darüber informieren…

  3. 3

    Sehr interessanter Artikel. Mal sehen ob es wirklich funktioniert. Hoffe es.

  4. 4

    ich denke die krankheit ist nicht schön, aber man kann lernen mit ihr umzugehen. eine heilung glaube ich auch nicht, dass es sie wirklich gibt, wobei es sicherlich toll wäre.

  5. 5

    […] Moderates Fasten kann Diabetes Typ 2 heilen […]

  6. 6

    Ich habe seit zwei Jahren Diabetes und nehme seit einem Jahr morgens und abend Metformin 1000. Mit Beginn des neuen Jahres 2012 habe ich eine Heilfastenkur nach Anleitung von Herrn Graeber gemacht. Nach den Aufbautagen habe ich dann nahtlos eine kalorienreduzierte Vollwerternährung begonnen, für den Anfang mit Hilfe eines Online-Diät-Coaches (xx-well.com). Ich habe, was die Zuckerwerte betrifft, schon einen super Erfolg. Während der Heilfastenkur habe ich nach drei Tagen komplett auf Medikamente verzichten können und seit der Ernährungsumstellung benötige ich nur noch morgens und abends Metformin 500. Mein Werte sind derzeit im grünen Bereich. Ich hoffe darauf, im Laufe der Zeit vielleicht ganz auf Medikamente verzichten zu können.

  7. 7

    Ich bin im Moment auf der Suche nach Informationen über die Karelafrucht/Gemüse, die auch als Bittermelone bekannt ist. Da ich immer wieder wegen meiner eigenene Ernährungsumstellung auf den Seiten hier unterwegs bin, habe ich diesen Beitrag über moderates Heilfasten gelesen. Finde ich sehr interessant!! Meine Mutter ist Typ 2 mit einem Langzeitzucker von 7,9. Mich würde interessieren, wie die Chancen sind, das wieder umtzkehren? Sie wird dieses Jahr 70 und wäre schon froh, wenn sie den Langzeitzucker senken könnte

  8. 8

    geht das? Super

  9. 9

    […] Moderates Fasten kann Diabetes Typ 2 heilen […]

  10. 10

    […] Herr Zittlau kennt vielleicht auch nicht die neueren Untersuchungen zu Fasten bei Krebs? Oder Fasten bei Diabetes Typ 2? Und wer kann schon behaupten, eine Erkrankung mit nur einer Strategie, einem Behandlungsschema […]

  11. 11

    Ich kann das nur bestätigen: Heilfasten verbessert Diabetes. Ich habe in diesem Jahr zweimal nach den Vorgaben von Rene Gräber und im Naturheilkundebereich des Immanuel-Krankenhauses in Berlin gefastet. Nun muß ich zwar immer noch spritzen, aber nicht mehr 103 Einheiten, viele Körperwerte haben sich verbessert, unter anderem die Werte der Bauchspeicheldrüse, die Blutfettwerte u.a So ganz nebenbei habe ich 16 kg an Last für den Körper verloren. Und ich fühle mich körperlich und geistig fitter.

  12. 12

    Sehr geehrter Herr Gräber,
    alles, was Sie schreiben, ist sooooooo wahr. Vieles hatte ich ausprobiert, mich von Ärzten „beraten“ lassen und auch geglaubt, daß alles so ist, wie sie es sagen. In der Zwischenzeit bin ich 70 Jahre und seit ca. 12 Jahren Anhänger der Homöopathie. In diesem Zusammenhang kam ich auch auf das das Fasten. Ich bin Diabetiker Typ 2 und bekam erst eine, dann 2 Tabletten pro Tag und dann mußte ich mich spritzen. Zuvor hatte ich alleine mit Hilfe von Büchern gefastet. Da ich jetzt an der „Nadel“ hing, traute ich mich nicht mehr, das alleine durchzuziehen und befragte meinen Hausarzt. Er verwies mich an die Diabetologin, die auf meine Anfrage, was sie davon halte, ganz lapidar antwortete: „gar nichts“.
    Ein toller Heilpraktiker munterte mich wieder auf und versprach mir jegliche Unterstützung, wenn ich welche brauche.
    Er erklärte mir, daß ich meine Medikamente und auch die Menge des Insulins so spritzen sollte, wie die Diabetologin es mir vorgegeben hatte. Bei einem bestimmten Zuckerwert also eine bestimmte Menge Insulin spritzen.
    Ich habe dann 4 Wochen gefastet, war nicht ein einziges Mal unterzuckert und fühlte mich sehr wohl. Spritzen und Medikamente konnte ich völlig weglassen.
    Ich habe dann sehr viel über Vollwertkost und fleischarme Kost gelesen und auch meinen Mann davon überzeugt, das so mitzumachen. Es hat geklappt und die Zuckerwerte sind immer so im fast normalen Bereich.
    Seitdem faste ich einmal vor Ostern 40 Tage und manchmal noch im Herbst, Oktober, 3 Wochen. Es bekommt mir sehr gut, ich kann noch sehr viel machen. Wenn ich sehe, wie manche Frauen in meinem Alter schon hinfällig sind.
    Wir machen jedes Jahr noch mehrere Urlaubsreisen. Mein Mann ist 76 Jahre, nimmt nicht eine einzige Tablette und fährt jeden Tag noch 20 – 25 km Fahrrad. So viel ist es bei mir nicht, so um die 10 km täglich, aber dafür koche ich jeden Tag frisches Essen, bewirtschafte unseren Schrebergarten, backe selbst Brot und Brötchen, wecke sehr viel für den Winter ein. Das alles macht mir sehr viel Spaß und ich bin überzeugt, daß dazu auch mein Fasten beiträgt.
    Wir sind auch vor einigen Jahren von Passau nach Wien mit dem Rad gefahren (ca. 700 km), auch waren wir 14 Tage auf der Insel Rügen, auch mit dem Rad. Das alles können wir noch.
    Auch mit der neuen Technik beschäftigen wir uns noch (PC usw). Alles wollen wir gar nicht wissen, aber ein bißchen mitreden möchten wir doch auch noch können. Unsere Kinder (3) sind auch noch recht stolz auf uns.
    Ich führe das alles auf unsere doch recht gesunde Lebensweise zurück. Deshalb bin ich Ihnen auch dankbar für das, was ich alles bei Ihnen lesen kann.
    Viele liebe Grüße und vielen Dank
    Anneliese Strauß

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