Es gibt 3 verschiedene Typen von
Polypen
Grundsätzlich werden die Polypen im Darm bei
Erwachsenen folgendermaßen klassifiziert:
Hyperplastischer Polyp
Der hyperplastische Polyp ist der meist verbreitete Polyp im
Darm. Im Allgemeinen sind hyperplastische Polypen klein. Sie
messen weniger als 0,6 cm Durchmesser und stellen kein
besonderes Gesundheitsrisiko dar. Wenn sie allerdings größer
als 1,3 cm im Durchmesser werden, sollten sie operiert werden.
Durch weitere Untersuchungen sollte sichergestellt werden, ob
sie bösartig sind oder ob sie sich in einem Krebsanfangsstadium
befinden.
Adenomatöser Polyp (von Drüsengewebe
gebildeter Polyp)
Auch diese Art von Polyp im Darm ist weit verbreitet und
kommt mit zunehmendem Alter häufiger vor. Unter dem Mikroskop
lassen sich 3 Arten von adenomatösen Polypen
unterscheiden: die tubulären röhrenförmigen, villösen
(zottigen) und tubulovillösen Adenome. Am häufigsten treten
tubuläre Adenome auf. Sie sind generell kleiner als die weniger
verbreiteten villösen Adenome. Von den oft größeren villösen
Adenomen haben mehr als die Hälfte einen Durchmesser von 2,5
cm. Bei den tubulovillösen Adenome lassen sich
charakteristische Eigenschaften von sowohl den tubulären als
auch den villösen Adenome erkennen. Adenomatöse Polypen können
mit zunehmender Größe bösartig werden. Auch vermehrt
auftretende villöse Eigenschaften erhöhen das Risiko, zu
entarten.
Entzündlicher Polyp
Dieser Typ wird auch "Pseudopolyp" genannt. Man
nimmt an, dass er nach Verletzung und Entzündung der
Darmschleimhaut entsteht. Nach einer geschwürigen Colitis
(Darmschleimhautentzündung), zum Beispiel. Polypen diesen Typs
sind nicht sehr häufig und meist nicht so ausschlaggebend für
Krebsentstehung wie die anderen beiden.
Mehr zu dem Thema lesen Sie im Artikel: Polypen im Darm
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