Darmprobleme
Schlechte Ernährung, Bewegungsmangel und Stress
sind die haupsächlichen Ursachen für
Darmprobleme
Unsere moderne Art zu leben ist schuld daran, dass
mittlerweile jeder dritte Deutsche an Verdauungsstörungen zu
leiden hat.
Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, was für eine
Nahrungsmenge im Laufe unseres Lebens den Weg durch unseren
Darm zurücklegt? Zum Beispiel haben Statistiker ausgerechnet,
dass jeder Deutsche durchschnittlich etwa 40 Schweine, einige
hundert Hähnchen und 6,5 Tonnen Gemüse verspeist. Hinzu kommen
noch 980 Kästen Bier und 90.000 Tassen Kaffee.
Das sind im gesamten Leben etwa 30 Tonnen Nahrung (also:
30.000kg); das ist soviel wie in einen gesamten Lastzug mit
Anhänger passt. Bis zu Ihrem 40. Lebensjahr haben Sie
mindestens 40.000 Mahlzeiten eingenommen. Und im gesamten Leben
ca. 50.000 Liter getrunken.
Bei diesen Mengen erscheint es fast logisch, dass die
Verdauung nicht immer einwandfrei funktioniert -vor allem dann,
wenn im Grunde genommen Ihr Darm niemals aufhört zu
arbeiten...
Ständiges Essen, hastiges Essen, Naschen zwischendurch,
"Nervennahrung", Fast-Food, Cola, Pommes, Wurst, Torte, Chips
usw... von Lebensmitteln kann man da eigentlich nicht mehr
sprechen, denn Leben gibt es in diesen "Mitteln" nicht
mehr.
Darüber hinaus wird der Darm auch durch
Krankheitserreger, besonders schwer verdauliche Nahrungsmittel
oder Krebs erregende Substanzen belastet.
Fast jeder dritte Bundesbürger klagt
über permanente Darmprobleme
An erster Stelle steht die Verstopfung und die
Darmträgheit. Auf
diese Weise greifen fast 60% der Menschen über 65 Jahren mehr
oder weniger regelmäßig auf Abführmittel zurück.
Aber dies sind nur Symptome für die Darmprobleme. Betrachten
wir den Ort des Problems einmal genauer:
Was mich in der Praxis immer wieder überrascht ist, wie
wenig die Patienten über Ihren eigenen Körper wissen. Der Darm
ist nicht nämlich nicht einfach nur der Ort der Verdauung.
Darüber hinaus beheimatet er einen wichtigen Teil des
Nervensystems. Seine Bedeutung in seiner ganzen Tragweite ist
in den letzten Jahren wissenschaftlich erwiesen worden – auch
hinsichtlich der Behandlung von Darmerkrankungen.
Die enge Verbindung zwischen Darm und Nervensystem zeigt
sich z. B. dann, wenn bei starken Emotionen die gesamte
Verdauung aus dem Gleichgewicht gerät. Fast jeder, der sich z.
B. einer Prüfung unterziehen muss, weiß, dass Angstsituationen
plötzliche Durchfälle hervorrufen können. Auch Kinder reagieren
auf Stresssituationen oft mit „Bauchweh” unbekannten
Ursprungs.
Und genau diese Zusammenhänge kommen bei Erwachsenen wieder
zum Vorschein, wenn sie an dem so genannten Reizdarmsyndrom leiden. Jede
fünfte Frau und jeder achte Mann leiden darunter.
Der Darm ist das "Hauptquartier"
der Immunabwehr
Ich behaupte einmal, dass fast kein Patient etwas über das
Immunsystem Darm weiß. Erst in den letzten Jahren haben
Ärzte entdeckt, dass die Beteiligung des darmeigenen
Immunsystems an vielen Krankheiten festgestellt werden kann.
Generell ist das Immunsystem immer dort von Relevanz, wo
Schleimhäute mit der Außenwelt in Kontakt treten. Es klingt
unglaubhaft, aber der in unserem Körperinneren verborgene Darm
hat mehr Kontakt zur oftmals „feindlichen Außenwelt” als jeder
andere Körperteil.
Im Grunde ähnelt der Verdauungstrakt (Mund, Speiseröhre,
Magen, Darm) lediglich einem nach innen durch den ganzen Körper
verlaufenden „Rohr”. Und vom Körper aus betrachtet, ist das
Innere Ihres Darms die „Außenwelt”.
Die vielen Kurven und einzelne „Zotten” der gefalteten
Darmschleimhaut haben eine Gesamtfläche von fast 400 m². Das
ist etwa die Fläche eines Tennisplatzes und 200-mal größer als
die Hautoberfläche. Um diese enorme Kontaktfläche vor
Krankheitskeimen zu schützen, sind 70 % unserer Immunzellen im
Darm zu finden.
Zivilisationskrankheiten sind
Ursachen für typische Darmprobleme
Da Sie nun wissen, dass sich in Ihrem Darm so sensible
Systeme wie Nervengeflechte und die Immunabwehr befinden, wird
auch offensichtlich, weshalb die Gesundheit dieses Organs wie
die kaum eines anderen von äußeren Einflüssen abhängt.
Die folgenden äußeren Faktoren haben negativen Einfluss auf
Ihre Darmgesundheit:
• Krankheitserreger (Viren, Bakterien, Pilze,
Würmer)
• falsche Ernährung (zu wenig Ballast- und
Vitalstoffe)
• Schadstoffe in Nahrungsmitteln (z. B. Benzpyren,
Nitrosamine, Konservierungsstoffe)
• Nahrungsmittelallergene
• Bewegungsmangel (sitzende Tätigkeit, kein Sport)
• Stress und Anspannung
• dauerhafte Medikamenteneinnahme (z. B. Antibiotika,
Abführ-, Schmerz- und Rheumamittel)
Da unsere Lebensweise immer weniger „natürlich” ist und
wird, wächst auch die Zahl der Darmerkrankungen in der
industrialisierten Welt weiter an. Folge: die meisten
Darmerkrankungen sind typische „Zivilisationskrankheiten”.
Unverträglichkeiten von
Nahrungsmitteln sind oft unerkannt Störfaktoren
Zusätzlich zu diesen äußeren Einflüssen, gibt es noch eine
Reihe körpereigener Faktoren, die für die Funktion der
Verdauungsorgane schädlich sein können. So haben einige
Menschen Schwierigkeiten, bestimmte Stoffe zu verdauen – z. B.
Milchzucker (Laktose) oder Fruchtzucker (Fruktose), wegen eines
Mangels an notwendigen Enzymen. Die Verdauung kann jedoch auch
behindert werden, wenn Organe geschädigt sind, die
normalerweise für die Unterstützung der Darmtätigkeit
sorgen.
Erkrankungen der folgenden
Organe können für Verdauungsstörungen
sorgen:
• Magen
• Leber
• Gallenblase
• Bauchspeicheldrüse
So kann beispielsweise die Nahrungsverwertung im Darm
gestört sein, wenn Magen oder Bauchspeicheldrüse zu wenig
Verdauungsenzyme produzieren.
Eine weitere mögliche Störquelle ist die Darmflora. Diese
ist vor allem im Dickdarm beheimatet und besteht aus über 400
verschiedenen Bakterienarten zusammen. Die bekanntesten sind
Milchsäurebakterien (Laktobazillen und Bifidobakterien) sowie
Coli-Bakterien.
Wenn die Zusammensetzung Ihrer Darmflora gestört ist, kann
dies enorme Verdauungsprobleme zur Folge haben. Einen
schädlichen Einfluss auf die Darmflora haben u.a. bestimmte
Medikamente (z. B. Antibiotika), eine ballaststoffarme
Ernährung, aber auch Infektionen mit Krankheitserregern (z. B.
Hefepilze).
Kümmern Sie sich aktiv um die
Gesundheit Ihres Darms
Wie Sie unschwer erkennen, ist Ihr Darm wie kaum ein anderes
Organ für schädliche äußere Einflüsse anfällig. Andererseits
gibt es kein Organ, für das Sie selbst leisten können. Seine
Gesundheit ist ganz direkt von Ihrer Lebensweise abhängig. Auf
dieser Webseite zeigen wir Ihnen, wie eine darmgesunde
Ernährung aussehen sollte und wie Sie durch körperliche
Bewegung die Darmtätigkeit fördern können.
Sie werden die wichtigsten Symptome zu erkennen lernen, die
auf gefährliche Darmentzündungen oder sogar Darmkrebs hindeuten. Darüber hinaus
erfahren Sie, welche natürlichen Mittel Ihrer Verdauung bei
Verstopfung oder Durchfall wieder zum Gleichgewicht verhelfen.
Der Darm spricht in der Regel sehr gut auf Medikamente auf
pflanzlicher Basis an, denn ihre Wirkstoffe können da sehr
einfach direkt an den Ort des Geschehens gebracht werden. Die
Naturheilkunde hat auch im Bereich der Darmkrankheiten eine
herausragende führende Position.
Die "mächtigste" Waffe der Natur für Ihre Darmgesundheit und
gegen Darmprobleme fast aller Art ist das Heilfasten. Mehr zu
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Sie in meiner kostenlosen Informationsserie zum Heilfasten.
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