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Unangenehme Bauchschmerzen: Das Roemheld-Syndrom

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Das Roemheld-Syndrom bezeichnet einen Symptomkomplex, bei dem Magen- und Herzprobleme auftreten.

Es tritt vor allem nach üppigen und stark blähenden Mahlzeiten und in Phasen von Stress, hastigem Essen oder Schlafstörungen auf. Gase, die im Magen-Darm-Trakt entstehen, verursachen dabei durch die anatomisch enge Beziehung eine Verlagerung des Zwerchfells (großer Atemmuskel im Oberbauch) in Richtung der Lunge, die wiederum durch den entstehenden Druck das Herz einengen kann - manche sprechen von einem Gasbauch.

In der Folge kann es zu "funktionellen" Herzbeschwerden kommen. Man spricht auch von Herz- oder Atembeklemmung. In der Medizin werden Dinge übrigens gerne als "funktionelle Beschwerde" oder als "Syndrom" bezeichnet, wenn man nicht genau weiß, was los ist... - seien Sie also auf der Hut!

In einigen Fällen kann es beim Roemheld-Syndrom zu Herzrhythmusstörungen oder sogar zu einer Brustenge (Angina pectoris) kommen, bei der ein Druck- und Beklemmungsgefühl im Brustbereich auftritt.

Es kann zu einer abgeflachten Atmung und sogar zu einem Blutdruckabfall kommen.

Daneben können Herzklopfen, Angst, ein Hitzegefühl, Schwindelgefühle und sogar ein kurzzeitiger Bewusstseinsverlust (Ohnmacht) auftreten.

Im allgemeinen sind diese Beschwerden harmlos, müssen aber genau von einer organischen Herzerkrankung (z.B. einem Herzinfarkt) abgegrenzt werden.

Im Verlauf werden durch den Verdauungsvorgang die übermäßigen Darmgase weiterbewegt und verursachen dann keine derartigen Beschwerden mehr.

Hilfe beim Roemheld-Syndrom

Allgemeine Empfehlungen sehen ungefähr so aus:

"Besteht eine Neigung zu einer verlangsamten Verdauungstätigkeit und einer übermäßigen Darmgasbildung, sollte man vorbeugend auf zu üppige Mahlzeiten und blähende Speisen verzichten und nach dem Essen einen "Verdauungsspaziergang" einlegen."

Im Prinzip ist das auch alles Richtig. Meiner Erfahrung nach reichen diese Pauschalempfehlungen nicht mehr.

In der Schulmedizin werden noch sog. "Entschäumer" als Medikament angeboten, mit denen die Gasblasen aufgelöst werden sollen. Ursache und Wirkung werden dabei wieder einmal verwechselt.

Nicht die Gasblasen müssen aufgelöst werden, sondern die Ursache, die dazu geführt hat, dass diese überhaupt entstanden sind!

Bei allen Patienten mit Roemheld sehe ich eine zum Teil massive Dysbiose des Darms (Störung im Gleichgewicht der Darmflora).

Als Therapie eignen sich neben einer Darmsanierung vor allem das Heilfasten.

Unterstüztend wirken sehr gut Homöopathie und verschiedene Heilpflanzen.

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 02.08.2012 aktualisiert


   
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