Übergewichtige schuld am Klimawandel?

Sind Übergewichtige schuld am Klimawandel? So absurd die Frage scheinbar auf den ersten Blick sein mag – Wissenschaftler beschäftigten sich tatsächlich damit: Mit der Frage ob Übergewicht schädlich für unsere Umwelt sein könnte beschäftigten sich kürzlich nämlich zwei Londoner Wissenschaftler.

Es handelt sich hierbei um Phil Edwards und Ian Roberts von der Londoner School of Hygiene and Tropical Medicine. Sie veröffentlichten kürzlich zu diesem Thema einen Artikel bezüglich dieser Problematik, im bekannten Fachmagazin “International Journal of Epidemiology“.

Ihre Ausführungen und Erkenntnisse zu dieser Frage stellen sie wie folgt dar: Das Ergebnis einer dünnen Gesellschaft von einer Milliarde Menschen wäre eine Gigatonne weniger Kohlenstoff, der von diesen ausgeschieden wird, im Vergleich zu einer gleich großen übergewichtigen Bevölkerungsgruppe.

Nach verschiedenen Recherchen führen die beiden Wissenschaftler dies auf zwei Aspekte zurück. Zum einen verbrauchen dünne Menschen weniger Nahrungsmittel, deren Produktion in direktem Zusammenhang mit dem Ausstoß von schädlichen Treibhausgasen stehen soll. Zum anderen seien es die enormen Transportschadstoffe für all die benötigten Lebensmittel, welche stark ins Gewicht fallen.

Als Zusatz käme hinzu ,dass Übergewichtige auch eine erhöhte Abhängigkeit von Autos und Schadstoff verursachenden Verkehrsmitteln haben. Als Fazit des ganzen stellen die beiden Londoner schließlich heraus, das Übergewicht im Klimawandel auf mehr Aufmerksamkeit stoßen sollte.

Tja… Wir könnten jetzt fragen: was wäre wenn die Chinesen bezüglich des Körpergewichts US-amerikanische Verhältnisse erreichen würden?

Datum: Donnerstag, 10. September 2009 10:42
Themengebiet: Allgemein Trackback: Trackback-URL
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