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Abnehmen mit der Kohlsuppendiät?

Aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Die Kohlsuppendiät ist schnell erklärt – man isst über einen selbst gewählten Zeitraum ausschließlich eine Kohlsuppe. Diese ist entweder selbst hergestellt (Rezepte dazu finden sich in Büchern und im Internet) oder wird von verschiedenen Herstellern in Supermärkten und im Direktversand in Dosen vertrieben.

Die Idee dahinter: Die Kohlsuppe führt dem Körper weniger Kalorien, also Energie zu, als der Körper pro Tag benötigt (Grund- bzw. Leistungsumsatz). Auf diese Weise sollen die körpereigenen Reserven angezapft werden und der Diätende seine Pfunde verlieren.

Die Kohlsuppendiät wirbt mit 5 – 8 abzunehmenden Kilos pro Woche, so man sich denn streng an die Vorgabe hält, ausschließlich die selbst zubereitete oder aus der Dose aufgewärmte Kohlsuppe zu sich zu nehmen. Erfahrungsberichte zeigen, dass trotz der „iss, bis Du satt bist!“ - Regel zumeist höchstens 500 kcal pro Tag aufgenommen werden, was den möglichen hohen Gewichtsverlust in den ersten Tagen erklären kann. Es wird in dieser Zeit sehr viel Wasser ausgeschieden und es droht ein Abbau der Muskelmasse, da in der Kohlsuppe zu wenig Eiweiß enthalten ist.

Lediglich die Verdauung wird durch die Kohlsuppe angeregt, fühlt jedoch in den meisten Fällen zu Blähungen.
Andere Berichte zeigen jedoch, dass der diätgewohnte Körper auf der Waage die Kohlsuppendiät gar nicht mehr reagiert, da der Grundumsatz erheblich nach unten geschraubt wird und nach dieser sogenannten „Crashdiät“ der Jo-Jo-Effekt erheblich schneller greift als bei anderen Diäten.

Letztendlich tritt bei der Kohlsuppendiät kein „Lernerfolg“ ein, da es auch in der begleitenden Fachliteratur keine Anleitung zu einer gesundheitsbewußten, ausgewogenen und kalorienarmen Ernährung gibt, und auch Sport keine Rolle spielt.

Literaturvorschläge:
Grillparzer, Marion: „Die magische Kohlsuppe. Das Kultbuch“, Gräfe & Unzer Verlag
Grillparzer, Marion: „Die magische Kohlsuppe (feel good)“, Gräfe & Unzer Verlag

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 02.08.2012 aktualisiert



   
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