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Abnehmen mit Yokebe, dem Mahlzeitenersatz-Pulver?

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Die Yokebe Drinks werden von der Firma Naturwohl Pharma GmbH in Gräfelfing hergestellt und versprechen eine schnelle und gesunde Abnahme.

Doch was steckt drin in den Mahlzeitenersatz-Drinks?

Yokebe Classic besteht zum größten Teil aus Soja, Molke und Magermilchpulver.

Die darin enthaltenen Proteine verhindern den Abbau von Muskeln bei der Kalorienreduktion. Außerdem enthält das Pulver etwa 15% Honig und verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. Zusätzlich sind Probiotika in Form von Bifidobakterien enthalten, die die Verdauung positiv unterstützen sollen.

Für Menschen mit einer Lactoseintoleranz wird „Yokebe Lactosefrei Vanille“ angeboten. Es enthält allerdings immer noch Milchprodukte, die jedoch „lactosereduziert“ sind. Außerdem ist der Sojaanteil deutlich erhöht. Die Zusammensetzung der Vitamine und Mineralstoffe unterscheidet sich leicht von Yokebe Classic. Auch hier sind die Bifidobakterien zugegeben.

Yokebe schreibt sich auf die Fahnen, nur gentechnikfreie Produkte zu verwenden und auf künstliche Aromen, Farbstoffe und Konservierungsmittel zu verzichten.

Anwendung

Aus dem Yokebe Pulver wird ein Shake hergestellt, der jeweils eine Mahlzeit ersetzt. Dazu werden 200 Milliliter fettarme Milch mit etwa fünf gehäuften Esslöffeln (50 Gramm) Pulver vermischt. Außerdem soll ein halber Teelöffel Pflanzenöl zugegeben werden. Diese Mischung wird geschüttelt und ist danach sofort verzehrbereit.

Packungsgrößen und Kosten

Eine 500-Gramm-Dose Yokebe Pulver kostet knapp 20 Euro. Eine Dose reicht demnach für zehn Anwendungen. In der ersten Phase ist sie also in etwas mehr als drei Tagen aufgebraucht. Wählt man die Portionsbeutel, erhält man für den gleichen Preis sogar nur acht Portionen, also 400 Gramm.

Das Abnehm-Programm von Yokebe

Abnehmwillige beginnen ihr Programm mit einer „Konzentrationsphase“, in der sie alle drei Mahlzeiten am Tag durch einen Yokebe Drink ersetzen. Außer klarer Gemüsebrühe und Wasser darf in dieser ersten Woche nichts weiter verzehrt werden.
Dann folgt die „Lernphase“, die drei Wochen dauert. In dieser Zeit werden zwei Mahlzeiten durch einen Shake ersetzt.

Nun geht es in die „Vertiefungsphase“. Sie dauert weitere vier Wochen. Jetzt dürfen die Anwender zwei „bekömmliche Mahlzeiten“ essen und trinken nur noch einen Shake pro Tag.

Nach diesen zehn Wochen werden in der unbegrenzt dauernden „Kontinuitätsphase“ immer dann Yokebe Shakes eingesetzt, wenn wieder abgenommen werden soll.

Für die Mahlzeiten, die nicht durch Drinks ersetzt werden, bietet Yokebe ein kleines Rezeptbuch mit kalorienarmen Mahlzeiten an.

Nebenwirkungen und Wechselwirkungen

Obwohl Yokebe wie alle Hersteller von Formula-Diäten beteuert, alle wichtigen Inhaltsstoffe für eine gesunde Ernährung zu enthalten, kann sie eine abwechslungsreiche Ernährung natürlich nicht ersetzen.

Dadurch kann es zu einer Verschlimmerung von Mangelerscheinungen kommen. Auch unter Kopfschmerzen und Schwindelgefühlen klagen einige Anwender. Durch die veränderte Ernährung und den hohen Anteil an Proteinen kann es außerdem zu Verdauungsproblemen kommen. Da sich bei einer veränderten Ernährung auch der Stoffwechsel ändert, sollten Menschen, die akut oder dauerhaft Medikamente einnehmen, ihren Arzt zurate ziehen.

Und das funktioniert?

Da bei allen Formula-Diäten die Kalorienzufuhr drastisch reduziert wird (ein Yokebe Drink enthält knapp 300 Kalorien), kommt es natürlich zu einer Gewichtsabnahme. Diese kann aber in den meisten Fällen nicht auf Dauer gehalten werden, weil sich an den Ess- und Bewegungsgewohnheiten nichts ändert. Wer nach dem Programm wieder so isst wie vorher, wird auch wieder zunehmen. Dazu kommt, dass viele Anwender das empfohlene Programm nicht einhalten, sondern nur eine oder mehrere Mahlzeiten durch einen Shake ersetzen. Dann ist der Erfolg nur gering und das Geld für die teuren Drinks verschwendet.

Aber es gibt noch einen weiteren Punkt, der mich dazu bringt, Yokebe das Siegel „Zweifelhaft“ zu geben:

Die Shakes werden mit Milch angerührt und auch das Pulver besteht zu einem guten Teil aus Milchprodukten. Das Verzehren von Milch halte ich aber für nicht empfehlenswert, wie ich in meinen Beiträgen „Milch trinken? Ist das noch gesund?“ und „Milch - gesundes Lebensmittel oder krankmachendes Getränk?“ darlege.



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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 29.08.2013 aktualisiert



   
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