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Abnehmen mit der Yoshimasu-Formel?

Aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Nicht die Menge, sondern die Qualität der Ernährung entscheidet darüber, ob jemand dick wird oder schlank bleibt: so der Japaner Yoshimasu.

Nach Yoshimasu ist Übergewicht die Folge einer Zellstoffwechselstörung, verursacht durch pharmazeutisch aktive Substanzen. Identifiziert man diese, erhält man ein individuelles Stoffwechselprofil. Zu diesem Zweck bedient sich diese Methode eines so genannten "Diagnose-Codes" sowie eines Fragenkatalogs, dessen Fragen sich direkt online beantworten lassen. Am Ende steht ein persönliches, für jeden Betroffenen unterschiedliches Diagnoseresultat, welches die Basis für eine Ernährungsumstellung bietet, die dabei helfen soll, Übergewicht auf natürliche Weise abzubauen.

Hierbei werden alle Diagnoseergebnisse mit in einer Datenbank verfügbaren, über drei Millionen möglichen Varianten der Ernährung abgeglichen. Eine individuelle Yoshimasu-Formel gilt nur für ein einziges Individuum.

Yoshimasu braucht keine speziellen Nahrungsmittel, man ernährt sich über Vertrautes. 95 % aller Nahrungsmittel sind in beliebiger Menge erlaubt, die verbotenen fünf Prozent jedoch streng tabu.

Die Yoshimasu-Formel lässt sich sowohl einzeln als auch inklusive eines zwölfwöchigen Online-Begleitprogramms nutzen, bestehend aus

  • medizinischen Ratschlägen, Schönheits-Tipps, Rezepten und Einkaufsvorschlägen,
  • Infomaterial zu den Lehren des japanischen Naturarztes Prof. Todo Yoshimasu, etwa zur Orangenhautbehandlung,
  • einem interaktiven Tagebuch, das Fortschritte dokumentiert und motivierend wirkt.

Im asiatischen Raum praktizierende Naturärzte führen diese Analysen und Beratungen im persönlichen Kontakt durch.

Laut Prof. Todo Yoshimasu (1702 – 1773) ist jeder Mensch von Natur aus schlank angelegt. Yoshimasu erkannte, dass Substanzen in Nahrung, Gewürzen und Getränken den Zellstoffwechsel so verändern, dass Menschen dick werden. Er machte es sich zur Aufgabe, Menschen von überschüssigen Pfunden zu befreien, indem er diese Substanzen ermittelte und die Ernährung der Betroffenen entsprechend umstellte. Die Kampo-Medizin, das japanische Pendant zur Traditionellen Chinesischen Medizin, TCM, bestimmte zu Lebzeiten Prof. Yoshimasus die asiatische Medizin.

Yoshimasu ist Gründer einer kampomedizinischen Akademie in Japan. In Tsuruta Okis Werk „Medizinische Entscheidungen“ von 1754 wird die Entstehung von Medikamenten als die Gewinnung von Heilmitteln aus Pflanzen mit unausgewogenen Eigenschaften definiert. Qi, das Böse dieser Eigenschaften, galt als giftig, und man musste das Doku (Gift) über dessen Anwendung beseitigen.

Während herkömmliche Diäten langfristig wirkungslos bleiben oder den berühmten Jojo-Effekt erzeugen, versteht sich die Yoshimasu-Formel nicht als Diät.

Diäten reduzieren generell die Zufuhr an Kalorien. Ganz gleich, ob man sich fettarm oder kohlehydratarm ernährt - eine Diät führt über kurz oder lang zu erneuter Gewichtszunahme.

Eine Studie an der Tufts University Boston, ergab für jede dieser Diätformen ähnliche Daten hinsichtlich Körpergewicht, Blutwerten und auch Diät-Ausdauer der Probanden. Sogar fettreiche Diäten wie die Atkins-Diät führten kaum zu einer Verschlechterung der Blutwerte.

Eine Störung der Mitochondrien ist für das Übergewicht verantwortlich, Energieproduzenten in den Körperzellen. Forscher am Deutschen Institut für Ernährungsforschung der Universität Jena konnten im Tierversuch nachweisen, dass Mäuse mit Unterfunktion der Mitochondrien signifikant zunahmen, sobald sie Futter erhielten, das reich an Fett, aber arm an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen war. Andere Mäuse mit Mitochondrienstörung, die man mit ausgewogenem Futter versorgte, blieben dagegen schlank. Futtermenge und Bewegung nahmen keinen Einfluss.

Wie kann das sein?

Die Verwertung von Nahrung wird durch eine Vielzahl unterschiedlicher Darmbakterien gesteuert, welche die Nahrung in ihre Einzelbestandteile aufspalten. Alles, was man zu sich nimmt, beeinflusst die Darmflora nicht unerheblich. So erkannte man an der Washington University, St. Louis/USA, dass sich die Bakterienzusammensetzung Übergewichtiger deutlich von jener normalgewichtiger Menschen unterscheidet: Die Bakterien Übergewichtiger verwerten quasi deutlich mehr an Energie aus der zugeführten Nahrung. Im Tierversuch übertrug man diese Zusammensetzung der Bakterien auf schlanke Versuchstiere, sie nahmen sehr schnell an Gewicht zu. Mehr dazu auch in meinem Beitrag: Übergewicht durch Darmbakterien?

Was löst diese übermäßige Energiegewinnung und Speicherung von Fetten aus?

Das Verhalten von Fettzellen wird durch Botenstoffe gesteuert, deren Ausschüttung wiederum hormonell initiiert wird. Das Stresshormon Adrenalin regt z. B. die Produktion von Neuropeptiden (NPY) an, die Fettzellen nachweislich signalisieren, dass sie Fett speichern müssen. Wissenschaftler an der Universität von Georgetown fanden heraus, dass die Botenstoffe zunächst an die Andockstelle (Y2R) gelangen müssen. Man injizierte Mäusen NPY in das Bauchfell, mit dem Resultat, dass die Tiere schnell Fett ansetzten. Als Kontrolle spritzte man den selben Tieren eine die Andockstelle blockende Substanz, um NPY an seiner Wirkung zu hindern, - was auch erfolgreich gelang, die Mäuse nahmen ab und blieben auch schlank, wenn man sie mit fett- und kalorienreichem Futter versorgte.

Die tägliche Anwendung der Yoshimasu-Formel verlangt ein wenig Disziplin.

Das Plus: Nur wenige Ernährungseinschränkungen und kein Hungergefühl. Erfahrungen zeigen, dass das Hautbild "feinporiger" wird und auch die Orangenhaut zurückgehen soll. Auch Darmprobleme, chronische Kopfschmerzen und Störungen des Hormonhaushaltes sollen sich verbessern.

Menschen, die bereits Erfahrungen mit der Formel gemacht haben, berichten, dass sie schließlich daran gewöhnten, sich nach den entsprechenden Vorgaben zu ernähren. Denn: Übergewichtige müssen nicht lernen, weniger zu essen, sondern das für sie individuell Richtige.

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 02.08.2012 aktualisiert



   
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