Ernährung

Biophotonik - Lichtquanten als Nachweis für Frische und Lebensmittelqualität

von: René Gräber - Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge

Jede lebende Zelle strahlt ein geordnetes Licht ab, nur wenige Quanten pro Sekunde, aber immerhin stark genug, dass es mit hochempfindlichen Geräten messbar und vergleichbar ist.

Die Lichtmenge entspricht dabei etwa dem Schein einer Kerze, die in 20 Kilometern Entfernung brennt. Der deutsche Biophysiker Fritz-Albert Popp, der dieses Phänomen als erster mit seinem sensiblen Photonen-Vervielfacher nachweisen konnte, prägte hierfür den Begriff „Biophotonen“.

Die Lichtstrahlen in lebenden Zellen klingen dabei wesentlich langsamer ab als solche Biophotonen in abgestorbenem Gewebe. So lässt sich anhand einer graphischen Aufzeichnung leicht ablesen, ob ein Blatt frisch vom Baum gepflückt wurde oder schon längere Zeit welkte.

Während die Existenz der Biophotonen mittlerweile auch von anderen Wissenschaftlern belegt und niemand das Vorhandensein anzweifelt, sind dennoch viele Forscher skeptisch, was Popps Theorie zu den Lichtquanten angeht. Denn der 71-Jährige geht davon aus, dass das Sonnenlicht – als elementare Nahrungsquelle der Lebewesen – für dieses Strahlen zuständig ist.

Pflanzen benötigen Sonnenlicht, das sie, laut Popp, in ihren Zellen einbauen, wo es dann wiederum von Tieren und Menschen aufgenommen wird, um auch hier als Energie und ordnende Signale zum Einsatz zu kommen. Der Physiker geht aber noch einen Schritt weiter. Er behauptet, dass alle Nahrungsmittel in Wirklichkeit nichts anderes sind als Lichtinformationen, die niemals unabhängig voneinander agieren. Das geordnete Licht könnte den Zellen demnach, ähnlich eines Laserstrahls, zur Signalübertragung dienen. Die zellkernlosen roten Blutkörperchen zeigen keinerlei Strahlung, weshalb der Wissenschaftler überzeugt davon ist, dass das Licht in den Kernen, dort möglicherweise im Erbgut (DNA) unserer Zellen gespeichert wird.

Dies aber wollen seine Kollegen so nicht glauben, da die herkömmliche Biochemie nicht davon ausgeht, dass Moleküle einer Zelle etwas voneinander „wissen“ und auf diese Weise zusammenarbeiten. So wird Fritz-Albert Popp, trotz seiner grandiosen Entdeckung, nicht als innovativer Wissenschaftler gefeiert, sondern eher als Esoteriker und Spinner belächelt.

Heute lässt man ihn gewähren, doch zu Beginn seiner Forschungstätigkeit in den 1970er Jahren verlor er nicht nur seine Professur an der Universität Marburg, sondern sah sich plötzlich den übelsten Schikanen anderer Wissenschaftler ausgesetzt.

Dabei können Forscher mithilfe der Biophotonen einwandfrei klären, ob ein Hühnerei aus Freilandhaltung oder aus Legebatterien stammt – Denn das Ei aus dem Freiland strahlt stärkeres Licht ab. In dem privaten Neusser Forschungslabor „International Institute of Biophysics (IIB) e.V.“ konnten Popp und seine Mitarbeiter außerdem zeigen, dass Tiefkühlkost weniger intensives und ungleichmäßigeres Licht ausstrahlt als frische Lebensmittel.

Was für die Verbraucher ein enormer Fortschritt ist, da der Etikettenschwindel mit dieser Messmethode unmöglich wird, gefällt der Lebensmittelindustrie natürlich gar nicht. Denn die Geräte spüren nicht nur wärmebehandelten Honig und Tomaten aus Hydrokultur auf, sondern können auch genetische Veränderung schnell und präzise nachweisen. Übrigens: aus diesem Grund empfehle ich auch keine Mikrowellen-Geräte, denn das Essen aus der Mikrowelle zeigt meines Wissens keine photonische Strahlung mehr.

Da auch Krebszellen eine veränderte Biophotonen-Strahlung aufweisen, könnte die Entdeckung möglicherweise in naher Zukunft nicht nur für Lebensmittelkontrolleure, sondern auch für die Medizin ganz neue Möglichkeiten eröffnen.

Mithilfe der Strahlung konnten die Neusser Wissenschaftler außerdem, trotz der extremen Potenzierung, eine Veränderung der Zellen nach Gabe homöopathischer Mittel nachweisen. Dies zeigt nicht allein die Sensibilität, mit der Zellen auf Veränderungen reagieren, sondern kann auch für die Schulmediziner als Beweis dienen, dass Homöopathie mehr ist als ein reiner Placeboeffekt. 

Während das Japanische Landwirtschaftsministerium die Biophotonen bereits gezielt zur Qualitätskontrolle von Lebensmitteln einsetzt, stößt Popp hierzulande immer wieder auf Gegenwehr.

In der asiatischen Kultur hingegen, die in ihrer traditionellen Medizin eine alles umfassende Lebenskraft (Chi oder Prana genannt) voraussetzen, ist die Vorstellung der geordnet wirkenden Biophotonen wohl leichter zu verstehen und mit dem Denken der Menschen zu vereinbaren als bei uns. Bis auch in Deutschland der enorme Nutzen der Biophotonik allgemein anerkannt ist, wird es sicherlich noch einige Zeit dauern.


 

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