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Das Syndrom der "Leberschwäche"

In der Naturheilkunde sagen wir: "Die Müdigkeit ist der Schmerz der Leber". Aber dahinter steckt viel mehr. So richtig fassen läßt sich der Begriff der "Leberschwäche" nämlich nicht. Anders als bei der Herzschwäche oder Nierenschwäche gibt es nämlich keine "richtigen" Parameter, an denen sich eine Schwäche der Leber festmachen läßt. Und dennoch: Es gibt das Syndrom der Leberschwäche.

Aus der Naturheilpraxis von Heilpraktiker René Gräber

Wenn man die typischen Lebersymptome oder gar die sichtbaren Leberzeichen "sieht" und zu interpretieren weiß, denkt fast jeder Arzt oder Heilpraktiker auch an die Leber.

In Deutschland haben wir ca. sechs Millionen Menschen mit Leberleiden oder Gallenstörungen. Aber nur die Hälfte der Menschen weiß etwas von Ihren Leiden...

In den meisten Fällen meldet sich auch nicht die Leber, sondern es entstehen ganz unspezifische Symptome wie: Kopfschmerzen, Blähungen, Abgeschlagenheit, Lustlosigkeit und vor allem zahlreiche andere Darmprobleme.

Die meisten Ärzte denken erst an die Leber, wenn die Leberwerte ausserhalb der Norm liegen. Aber auch schlechte Leberwerte sagen nur bedingt etwas über eine mögliche Leberschwäche aus.

Die Leber als Schlüsselorgan für die Gesundheit

Eine menschliche Leber wiegt beinahe zwei Kilogramm und befindet sich in mittlerer Höhe auf der rechten Seite des Oberkörpers. Sie ist eng mit der Milz, der Gallenblase, dem Magen und dem Darm verbunden und filtert die aufgenommene Nahrung, bevor diese in den Darm weitergeleitet wird. Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, dass die Leber gleich drei wesentliche Aufgaben im menschlichen Körper erfüllt (-> siehe auch Funktion der Leber).

In dem Organ, das aus feinsten Blutgefäßen und kleinen Gallenkanälen besteht, werden Eiweiße, wie Gerinnungsfaktoren, produziert. Auch die Glukose, besser bekannt als Traubenzucker, die als Energieträger für die Körperzellen arbeitet, entsteht in der Leber. Schließlich erzeugt die Leber auch die Gallenflüssigkeit, mit der der Körper die Fettbestandteile zerlegt und abbaut.

Der zweite Aufgabenbereich der Leber ist die Aufnahme von Nährstoffen. Die verwertbaren Nahrungsbestandteile, vor allem Vitamine, Mineralstoffe und Glukose, werden aus den aufgenommenen Lebensmitteln extrahiert und gespeichert und je nach Bedarf wieder abgegeben.

Die bekannteste Leberfunktion ist die Leberentgiftung. Alle Abfallstoffe, die so genannten Stoffwechselschlacken, werden aus dem Kreislauf herausgenommen. Durch die Nahrung aufgenommene Gifte, Alkohol, Nikotin, verdorbene Lebensmittel, zum Verzehr nicht geeignete Gifte, erkennt die Leber. Auch Rückstände von Medikamentenwirkstoffen werden von der Leber herausgefiltert. Die Leber kann so gar in bestimmten Grenzen bakterielle Krankheitserreger vernichten.

Belastungen für die Leber

Die Medizin kann beinahe zweifelsfrei feststellen, ob einer Leber durch Viren wie Hepatitis A, B oder C erkrankt ist und eine entsprechende Behandlung einleiten. Doch es gibt weitere Belastungen, die das Organ daran hindern, seine Aufgaben zuverlässig zu erfüllen. Die meisten Risiken entstehen durch eine fehlerhafte Nahrungsaufnahme: Alkohol, verdorbene und nicht mehr genießbare Lebensmittel sind genauso schädlich wie eine zu fettige Ernährung.

Die Galle, die zusammen mit der Leber fast eine Symbiose bildet, kann nur ein bestimmtes Maß Fett zersetzen – was darüber hinaus aufgenommen wird, schädigt auf Dauer die Organe. Auch Umweltgifte, beispielsweise Pestizide, Lösungsmittel für Farben, und chronisch eingenommene Medizin (Schlaf- und Schmerzmittel sowie Antibiotika) sind eine große Herausforderung für die Leber. Eine weitere Gefahr sind Erkrankungen des Immunsystems, wie Allergien, die ein wirksames Funktionieren beeinträchtigen können.

Hinweise auf eine Leberschwäche

Gerade weil die zuletzt genannten Belastungen durch Laborwerte nicht ohne Weiteres nachgewiesen werden können, die Leber aber auf lange Sicht schädigen können, sollte jedermann seinen Körper immer wieder gründlich beobachten.

Da die Leber, abgesehen vom Bindegewebe, das das Organ umgibt, keine Nervenzellen aufweist, kann sie keinen Schmerz erzeugen, der sonst als Signalgeber für eine Fehlfunktion ein wichtige Aufgabe hat.

Dennoch sendet eine bedrohlich belastete Leber sog. Lebersymptome aus, die allerdings auch bei anderen Erkrankungen auftreten.

Dazu gehören eine chronische Müdigkeit und Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und auffällige Stimmungsschwankungen.

Verdauungsprobleme, häufiges Durstgefühl und Spannungs- und Druckgefühle im Bereich der Leber können ebenfalls ausgelöst werden.

Juckreiz, gerötete Handflächen, Nasenbluten und Menstruationsprobleme oder Potenzstörungen, sowie eine gelbliche Verfärbung des Augapfels können spezifische Symptome sein.

Vor allem dann, wenn diese keiner anderen Ursache zuzuordnen sind, sollte auch im Gespräch mit dem Hausarzt ein Zusammenhang mit der Leber in Betracht gezogen werden.

Störungen, die frühzeitig erkannt werden, können neben einer vernünftigen Ernährung durch Vitamine, Mineralstoffe, aber auch durch Akupressur und mit Hilfe von Heilpflanzen oft vollständig beseitigt werden.

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 02.08.2012 aktualisiert


   
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