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Biobran - (Arabinoxylan) – Erfahrungen und Bewertungen

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Immer wieder erhalte ich Anfragen zu bestimmten Produkten – meist von Patienten. Diesmal geht es um Biobran, mit dem „Hauptinhaltsstoff“ Arabinoxylan. Bevor wir uns dem Biobran selbst zuwenden, sei mir aber erst einmal ein kurzer Ausflug in die Zell-Physiologie gestattet.

Also: Im Gegensatz zu tierischen Zellen besitzen Pflanzenzellen feste Zellwände, die ihnen Stabilität und Struktur geben. Zudem wirken sie als Barriere zwischen dem Zellinneren und Außen. Die Zellwand ist ein Komplex mit verschiedenen Schichten.

Ganz außen befindet sich eine dünne Schicht aus Pektinen, die den Kontakt zu anderen Zellen herstellt und Mittellamelle genannt wird. Innen bildet sich darauf aus Mikrofibrillen die elastische, dickere Primärwand, die nach innen durch weitere Schichten abgeschlossen wird.

Trotz ihrer komplexen Struktur ist die Primärwand flexibel. Einen großen Teil ihres Volumens nehmen Hemicellulosen ein. Damit bezeichnen Botaniker Polysaccharide, also Mehrfachzucker, der pflanzlichen Zellwände. Sie setzen sich meist aus Pentosen (Fünffachzucker) zusammen, die je nach Pflanzenart unterschiedlich sind. Die Vielfalt an Hemicellulosen ist in der Natur groß. Auch die Schleimstoffe von Pflanzen gehören dazu. Pentosane sind Schleimstoffe, die aus den Fünffachzuckern Arabinose und Xylose aufgebaut sind. Die Verbindung aus diesen beiden Zuckern wird auch als Arabinoxylan bezeichnet. Es gibt verschiedene Arten von Arabinoxylan, je nach Art der Bindung und Anzahl der Arabinosemoleküle. Dabei können auch unterschiedliche chemische Eigenschaften entstehen. In Arabinoxylan bindet die Pflanze verschiedene Phenolsäuren, die vermutlich als Antioxidantien und zur Verteidigung dienen.(1) 

Als Schleimstoffe binden Arabinoxylane stets reichlich Wasser und haben gute Quelleigenschaften. Roggen gehört zu den arabinoxylanreichen Pflanzen und weist bis zu 8 Prozent Arabinoxylan auf, was Roggen seine besonderen Backeigenschaften verleiht. Der Mensch verfügt über keine Enzyme, die Arabinoxylan aufspalten können. Daher wird dieses Polysaccharid unverdaut ausgeschieden und zu den Ballaststoffen gezählt. Durch den Verzehr von Getreideprodukten, Mais, Kartoffeln und Reis wird dieser Ballaststoff aufgenommen und ist damit eine von vielen Menschen alltäglich verzehrte Pflanzenfaser.

In Europa und den USA werden Arabinoxylane kaum näher beachtet oder als Naturheilmittel erforscht. Mit dem Schlagwort „Arabinoxylan“ finden sich in der Datenbank von PubMed kaum über 600 Einträge, von denen viele sich nur mit der Rolle dieser Hemicellulose in der Pflanze befassen. Außerdem wird Arabinoxylan auf seine Backeigenschaften näher untersucht und als mögliche diätetische Komponente für Lebensmittel erforscht.

In Japan dagegen ist seit circa zehn Jahren ein Medizinprodukt namens Biobran MGN-3 auf dem Markt, das auch in Deutschland in der Apotheke erhältlich ist. Inzwischen gibt es einige Nachahmerprodukte. Das Arabinoxylan wird angeblich dadurch gewonnen, indem  die Zellwände von Reis durch Enzyme aus Pilzen aufgespalten werden. Vermarktet wird das Mittel dann als „Immunmodulator“ und Nahrungsergänzung.

Die Wirkungen, die Arabinoxylan nachgesagt werden, betreffen vor allem das Immunsystem. Arabinoxylan soll die Immunreaktion von Diabetikern, HIV-Infizierten und Krebspatienten verbessern sowie die Nebenwirkungen von Chemotherapie und Bestrahlung lindern. Laut Hersteller sind keine Gegenreaktionen oder Risiken bekannt.

Tatsächlich gibt es in Studien Hinweise, dass Arabinoxylane wie beschrieben wirksam sind. Leider gibt es insgesamt nur wenige Studien. Fast alle wurden mit dem Originalprodukt Biobran MGN-3 von Daiwa Pharmaceutical, Tokyo, Japan, durchgeführt. Federführend bei den Studien ist in der Regel ein Professor namens Dr. Mamdooh Ghoneum.(2) Geboren in Ägypten hat Ghoneum in Tokyo promoviert.

Der erfindungsreiche Professor hält derzeit drei Patente an Naturheilmitteln, die die Krebstherapie durch Immunmodulation unterstützen sollen. Ein Patent davon ist das auf Biobran MGN-3. Und damit zeigt sich leider die größte Schwäche der vielversprechenden Publikationen: Sie sind nicht unabhängig. Ganz im Gegenteil verdient der verantwortliche Wissenschaftler nachweislich an der Vermarktung von Biobran MGN-3. Immerhin versucht er nicht, dies zu verschleiern, sondern führt seine Patente selbstbewusst im Lebenslauf.(3) Zudem wird er auf der Website des Herstellers zitiert.(4) 

Ghoneum forscht heute an der privaten Charles R. Drew University of Medicine and Science, Los Angeles, an Krebszellen. Die Privatuni stand von 2009 bis 2011 unter Beobachtung der Akkreditionsbehörden, weil sie bestimmte Akkreditionsstandards nicht erfüllte, und musste um ihre Zulassung bangen.(5)

Auch der Hersteller von BioBran MGN-3 hatte in den USA bereits Ärger mit dem Gesetz. Er hatte seine Arabinoxylan-Ergänzungsmittel als Mittel gegen Krebs, HIV und Diabetes beworben, auch nach offizieller Verwarnung. Daher wurde 2004 von der US-Gesundheitsbehörde die Vermarktung der Mittel untersagt und angeordnet, Kunden auf Wunsch den Kaufpreis zurückzuerstatten.(6)

Forschung mit Beteiligung von Dr. Ghoneum

Die Forscher um Dr. Ghoneum haben Biobran in verschiedenen Studien getestet. Dabei kamen sie zu folgenden Ergebnissen:

  • Bei Mäusen kann die Gabe von Biobran die Schäden einer Bestrahlung lindern, indem es vermutlich das blutbildende Gewebe anregt.(7)
  • Ebenfalls im Mausmodell kann Biobran das Wachstum von Karzinomen hemmen.(8)
  • In älteren Mäusen kann Biobran die Aktivität von NK-Zellen (natürliche Killerzellen) stimulieren.(9)
  • Biobran kann im Zellversuch bei humanen T-Zell-Leukämiezellen den Zelltod fördern.(10)
  • Im Reagenzglas kann Biobran humane Brustkrebszellen empfindlicher gegen Chemotherapeutika machen.(11) Zudem kann Biobran in vitro den Zelltod der Brustkrebszellen beschleunigen.(12)
  • Zusammen mit Kurkuma kann Biobran Zellen vom Typ humanes multiples Myelom, einer Knochenmarkskrebsart, in vitro abtöten.(13)
  • Makrophagen können im Zellversuch ebenfalls von Biobran zu erhöhter Aktivität angeregt werden.(14) Makrophagen spielen eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Infektionen.
  • Biobran kann humane dendritische Zellen im Reagenzglas schneller reifen lassen.(15) Auch diese Zellen spielen im Immunsystem eine wichtige Rolle.
  • Im Zellversuch kann Biobran die Replikation des HI-Virus unterdrücken.(16)
  • In einer ersten klinischen Studie wurde Biobran als Ergänzung einer konventionellen Therapie bei Patienten mit Leberzellkarzinom gegen Placebo untersucht. Die Teilnehmer der Biobran-Gruppe hatten laut der Studie eine höhere Überlebens- und niedrigere Rückfallrate im Beobachtungszeitraum von drei Jahren und einen deutlichen Rückgangs des Volumens des Karzinoms.(17)

Weitere Studien

Forscher der Slovak Academy of Sciences, Bratislava, konnten in in vitro Studien bestätigen, dass Biobran die Reifung von dendritischen Zellen fördert. (18)

Zudem führten sie eine klinische Studie an Patienten mit multiplem Myelom, einer Krebserkrankung des Knochenmarks, durch. Die 48 Studienteilnehmer erhielten drei Monate lang MGN-3 oder Placebo. In der MGN-3-Gruppe konnte anschließend eine erhöhte Aktivität der NK-Zellen sowie eine erhöhte Zahl dendritischer Zellen und T-Helferzellen nachgewiesen werden.(19)

Japanische Forscher fütterten Arabinoxylan aus Maishülsen an Mäuse. Anschließend bildete das Immunsystem der Tiere mehr Interleukine und Interferone. Setzten die Forscher den gesunden Tieren anschließend Tumore ein, konnte eine erhöhte Aktivität der NK-Zellen in der Milz gemessen werden.(20) 

Wissenschaftler aus China testeten Arabinoxylan aus Weizenkleie an Mäusen mit Tumoren. Sie beobachteten anschließend, dass Arabinoxylan das Tumorwachstum unterdrückte. Zudem konnte eine erhöhte Aktivität der Killerzellen und Makrophagen sowie eine erhöhte Zahl von Interleukinen-2 gezeigt werden.(21)

Laut einer in vitro Studie der Friedrich-Schiller-Universität, Jena, können Pflanzenfasern, darunter Arabinoxylan aus Weizen, die Darmflora vor genotoxischen Substanzen schützen.(22)

Japanische Wissenschaftler hatten bei Ratten eine akute Hepatitis oder eine Leberverletzung induziert und anschließend MGN-3 verabreicht. Dabei konnte Arabinoxylan die Immunreaktion der Leberzellen stimulieren und die Leber vor Schäden schützen.(23; 24) 

Arabinoxylan und Diabetes

Nur wenig ist bisher über Arabinoxylan und seine Wirkung auf den Glukose- und Insulinstoffwechsel bekannt. Australische Forscher zeigten, dass arabinoxylanreiche Pflanzenfasern bei gesunden Menschen den Blutzuckerspiegel senken können. Teilgenommen hatten 14 Personen, die täglich 0 g, 6 g oder 12 g Arabinoxylan in ihrem Frühstückbrot erhielten.(25) 

Die Wissenschaftler testeten anschließend Arabinoxylan bei 15 Diabetikern (Typ II), die fünf Wochen lang täglich entweder normale oder mit 15 g Arabinoxylan angereicherte Backwaren erhielten. Die Teilnehmer der Arabinoxylan-Gruppe hatten nach fünf Wochen ein höheres Stuhlvolumen sowie niedrigere Glukose- und Insulinlevel.(26)

Bereits im Mausmodell mit übergewichtigen Tieren konnten Wissenschaftler zeigen, dass Oligosaccharide aus Arabinoxylan prebiotisch wirken können. Die Oligosaccharide sorgten bei den Versuchstieren für eine bessere Darmflora und reduzierten die gebildeten Endotoxine.(27)

Bei Menschen mit gestörter Glukoseverwertung verbessert Arabinoxylan die Reaktion auf Glukose. Zu dem Ergebnis kommen Experten des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung, Potsdam-Rehbrücke. Allerdings handelt es sich auch hier um eine vorläufige Studie mit nur 11 übergewichtigen Teilnehmern, die entweder täglich 15 Gramm Arabinoxylan oder Placebo über den Zeitraum von 6 Wochen erhielten.(28) 

Andere Anwendungen, bei denen traditionell Arabinoxylan angewendet wird, umfassen zahlreiche Erkrankungen von Asthma über Geschwüre bis zu Bluthochdruck. Zu den meisten Anwendungsgebieten gibt es keine Studien. Forscher der Uni Southhampton untersuchten Biobran acht Wochen lang gegen Placebo bei Patienten mit chronischer Erschöpfung und konnten keinen Unterschied zum Placebo feststellen.(29)

Derzeit gibt es noch keine befriedigende Datenlage zur Wirkung von Arabinoxylan bei Gesunden oder Kranken. Insbesondere fehlt es noch an belastbaren, klinischen Daten. Wer von einer der Krankheiten betroffen ist, bei denen Arabinoxylan lindernd wirken soll, und Arabinoxylan ausprobieren möchte, sollte zum Original „Biobran MGN-3“ aus Japan greifen, denn Nachahmerpräparate sind im Moment noch gar nicht erforscht und enthalten oft Arabinoxylan aus anderen Pflanzen, z.B. Mais. Zudem sollte man die Mittel nicht als Selbstmedikation oder Therapieersatz einnehmen und die Einnahme immer mit dem behandelnden Therapeuten absprechen. Wechselwirkungen mit blutzuckersenkenden Medikamenten und Chemotherapeutika sind wahrscheinlich. Zu beachten ist außerdem, dass bislang keine von der Werbung versprochene Wirkung bewiesen ist. Auch ist unklar, ob Arabinoxylan als Nahrungsergänzung tatsächlich sicher ist. Bis jetzt berichtet jedoch keine der wenigen klinischen Studien von Gegenreaktionen. Von der Anwendung ganz abzuraten ist Schwangeren, Stillenden und allen Heranwachsenden, da es für diese Personengruppen noch gar keine Daten gibt.

In Deutschland gibt es Therapeuten, die Arabinoxylan bereits bei ihren Patienten als Ergänzung anwenden. Krebspatienten, deren behandelnder Arzt Arabinoxylan nicht anwendet, können dort professionellen Rat einholen. In der Regel geschieht die Anwendung in Kombination mit der herkömmlichen Krebstherapie. So verwendet Professor Handgertinger, Ärztlicher Direktor der Universitätsklinik Tübingen und Kinderonkologe, Arabinoxylanpräparate als Ergänzung.(30)

Auch der Onkologe Dr. Ben Pfeifer verfolgt komplementäre Ansätze in der Therapie und berichtet von Erfolgen beim Einsatz von Arabinoxylan. Er empfiehlt Biobran bei allen Leiden, die das Immunsystem betreffen. Als Dosierung rät er bei Gesunden oder Menschen mit Erkältung zu 500 mg täglich bis hin zu 3 g täglich für Krebspatienten.(31) 

Dr. Pfeifer betreibt eine Klinik in der Schweiz und bietet Patienten, die nicht anreisen können, die Möglichkeit einer telefonischen Beratung.(32) 

Patienten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können kostenfrei unter 0800-9090450 anrufen.

Gesunde Menschen, die Arabinoxylan aufnehmen möchten, können auch einfach mehr (Vollkorn-)Reis, Mais, Roggen, Weizenkleie oder andere Getreideprodukte verzehren.

Quelle:

  1. Rao & Muralikrishna. Water soluble feruloyl arabinoxylans from rice and ragi: changes upon malting and their consequence on antioxidant activity. Phytochemistry. 2006 Jan;67(1):91-9. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16289622
  2. Dr. Mamdooh Ghoneum. http://donate.cdrewu.edu/cancer/About_Ghoneum.asp
  3. CV Dr. Ghoneum. Abgerufen am 16.10.2013. http://donate.cdrewu.edu/cancer/doc/CVdrew.doc
  4. http://www.biobran.org/
  5. Charles R. Drew University removed from academic probation. 13. Juli 2011. http://latimesblogs.latimes.com/lanow/2011/07/charles-r-drew-university-removed-from-academic-probation.html
  6. Company Ordered to Halt Sales of Unapproved Drugs, Reimburse Buyers. http://permanent.access.gpo.gov/lps1609/www.fda.gov/fdac/departs/2004/504_upd.html#sales
  7. Ghoneum et al. Arabinoxylan rice bran (MGN-3/Biobran) provides protection against whole-body γ-irradiation in mice via restoration of hematopoietic tissues. J Radiat Res. 2013 May;54(3):419-29. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23287771
  8. Noaman et al. Antioxidant potential by arabinoxylan rice bran, MGN-3/biobran, represents a mechanism for its oncostatic effect against murine solid Ehrlich carcinoma. Cancer Lett. 2008 Sep 18;268(2):348-59. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18554778
  9. Ghoneum & Abedi. Enhancement of natural killer cell activity of aged mice by modified arabinoxylan rice bran (MGN-3/Biobran). J Pharm Pharmacol. 2004 Dec;56(12):1581-8. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15563765
  10. Ghoneum & Gollapudi. Modified arabinoxylan rice bran (MGN-3/Biobran) sensitizes human T cell leukemia cells to death receptor (CD95)-induced apoptosis. Cancer Lett. 2003 Nov 10;201(1):41-9. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14580685
  11. Gollapudi & Ghoneum. MGN-3/Biobran, modified arabinoxylan from rice bran, sensitizes human breast cancer cells to chemotherapeutic agent, daunorubicin. Cancer Detect Prev. 2008;32(1):1-6. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18406070
  12. Ghoneum & Gollapudi. Modified arabinoxylan rice bran (MGN-3/Biobran) enhances yeast-induced apoptosis in human breast cancer cells in vitro. Anticancer Res. 2005 Mar-Apr;25(2A):859-70. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15868920
  13. Ghoneum & Gollapudi. Synergistic apoptotic effect of arabinoxylan rice bran (MGN-3/Biobran) and curcumin (turmeric) on human multiple myeloma cell line U266 in vitro. Neoplasma. 2011;58(2):118-23. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21275460
  14. Ghoneum & Matsuura. Augmentation of macrophage phagocytosis by modified arabinoxylan rice bran (MGN-3/biobran). Int J Immunopathol Pharmacol. 2004 Sep-Dec;17(3):283-92. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15461862
  15. Ghoneum & Agrawal. Activation of human monocyte-derived dendritic cells in vitro by the biological response modifier arabinoxylan rice bran (MGN-3/Biobran). Int J Immunopathol Pharmacol. 2011 Oct-Dec;24(4):941-8. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22230400
  16. Ghoneum M. Anti-HIV activity in vitro of MGN-3, an activated arabinoxylane from rice bran. Biochem Biophys Res Commun. 1998 Feb 4;243(1):25-9. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9473473
  17. Bang et al. Arabinoxylan rice bran (MGN-3) enhances the effects of interventional therapies for the treatment of hepatocellular carcinoma: a three-year randomized clinical trial. Anticancer Res. 2010 Dec;30(12):5145-51. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21187503
  18. Cholujova et al. BioBran-augmented maturation of human monocyte-derived dendritic cells. Neoplasma. 2009;56(2):89-95. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19239320
  19. Cholujova et al. MGN-3 arabinoxylan rice bran modulates innate immunity in multiple myeloma patients. Cancer Immunol Immunother. 2013 Mar;62(3):437-45. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22941038
  20. Ogawa et al. Immunological effects of partially hydrolyzed arabinoxylan from corn husk in mice. Biosci Biotechnol Biochem. 2005 Jan;69(1):19-25. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15665462
  21. Cao et al. Antitumor and immunomodulatory activity of arabinoxylans: a major constituent of wheat bran. Int J Biol Macromol. 2011 Jan 1;48(1):160-4. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21087621
  22. Glei et al. Both wheat (Triticum aestivum) bran arabinoxylans and gut flora-mediated fermentation products protect human colon cells from genotoxic activities of 4-hydroxynonenal and hydrogen peroxide. J Agric Food Chem. 2006 Mar 22;54(6):2088-95. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16536580
  23. Zheng et al. Protective effect of low molecular fraction of MGN-3, a modified arabinoxylan from rice bran, on acute liver injury by inhibition of NF-κB and JNK/MAPK expression. Int Immunopharmacol. 2012 Dec;14(4):764-9. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23116638 ;
  24. Zheng et al.  Suppressive effect of modified arabinoxylan from rice bran (MGN-3) on D-galactosamine-induced IL-18 expression and hepatitis in rats. Biosci Biotechnol Biochem. 2012;76(5):942-6. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22738964
  25. Lu et al. Arabinoxylan fiber, a byproduct of wheat flour processing, reduces the postprandial glucose response in normoglycemic subjects. Am J Clin Nutr. 2000 May;71(5):1123-8. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10799374
  26. Lu et al. Arabinoxylan fibre improves metabolic control in people with Type II diabetes. Eur J Clin Nutr. 2004 Apr;58(4):621-8. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15042130
  27. Neyrinck et al. Wheat-derived arabinoxylan oligosaccharides with prebiotic effect increase satietogenic gut peptides and reduce metabolic endotoxemia in diet-induced obese mice. Nutr Diabetes. 2012 Jan 23;2:e28. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23154683
  28. Garcia et al. Arabinoxylan consumption decreases postprandial serum glucose, serum insulin and plasma total ghrelin response in subjects with impaired glucose tolerance. Eur J Clin Nutr. 2007 Mar;61(3):334-41. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16988651
  29. McDermott et al. A placebo-controlled, double-blind, randomized controlled trial of a natural killer cell stimulant (BioBran MGN-3) in chronic fatigue syndrome. QJM. 2006 Jul;99(7):461-8. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16809351
  30. http://www.tapferer-ritter-julian.de/arabinoxylan-biobran-mgn-3/
  31. How much Biobran MGN-3 should I take?  http://www.clearfeed.com/pfeifer/biobran.html
  32. Kontakdaten auf http://www.clearfeed.com/pfeifer/contact.html