Klamath Algen (Blaugrüne Uralgen)
Die Heilkraft der Klamath Algen (auch Blaugrüne Uralgen)
Die Klamath Alge wird auch blaugrüne Uralge oder AFA-Alge (Aphanizomenon flos-aquae) genannt.
Ihren Namen verdankt sie dem Lake Klamath in Oregon, in dem sie wächst und geerntet wird. Lake Klamath entstand vor ca. 7000 Jahren bei einem
Vulkanausbruch und enthält eine hohe Konzentration an Mineralien.
Bisher ist es nicht gelungen, die Klamath Alge zu züchten und anzubauen. Sie ist eine Wildform und hat im Vergleich zu Spirullina-Algen und
Chlorella-Algen einen sehr viel höheren Vitalstoffgehalt.
Klamath Algen enthalten einen der höchsten bei Pflanzen gemessenen Chlorophyllanteile. Chlorophyllreiche Pflanzen enthalten viele Vitamine,
Nährstoffe, Spurenelemente und Mineralstoffe. Der größte Vorteil der Klamath Alge liegt in ihrem hohen Gehalt an Aminosäuren, den Bausteinen für
Proteine.
Unter den enthaltenen Aminosäuren befinden sich auch diejenigen, die der Körper nicht selbst herstellen kann und die deswegen über die Nahrung
aufgenommen werden müssen. Pflanzliche Proteine können vom Körper meist besser aufgenommen werden als tierische Proteine. Außerdem enthält die
Alge viele Polysacharide, welche eine Unterklasse der Kohlehydrate sind und so einen wichtigen Energielieferanten darstellen.
Der Anteil an ungesättigten Fettsäuren ist so hoch wie bei keinem anderen Lebensmittel und sie enthält Gamma-Linolensäure.
Die Wirkung der Klamath Alge auf das Immunsystem wurde am Royal Victoria Hospital in Montreal erforscht. Dabei wurde vor allem die
stimulierende Wirkung auf die sogenannten Fresszellen untersucht, die für die Beseitigung von kranken Zellen zuständig sind.
AFA-Algen können einen unterstützenden und vorbeugenden Effekt bei Krankheiten haben, da sie den Körper mit notwendigen Vitalstoffen
versorgen. Bei ernsten Beschwerden ersetzen sie aber weder einen Arztbesuch noch eine Therapie.
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