Rephalysin
Rephalysin - Ein Präparat mit großen EinsatzbereichDas Präparat Rephalysin der
Firma Repha GmbH Biologische Arzneimittel enthält inaktivierte Zellen von Escherichia coli Stamm K 12. E. coli gehört zu den Enterobacteriaceae und
kommt natürlich im menschlichen Darm vor. Sie gehören zu den effektiven Modulatoren der Immunzellen im Darm.
von: René Gräber
Anwendung findet Rephalysin bei Störungen der Darmflora, Dysbiose genannt. So eine Therapie
nennt man auch Symbioselenkung, Darmsanierung oder auch Mikrobilogische Therapie.
Symptome die eine Anwendung des Präparates anzeigen, zeigen sich durch vermehrte Gasbildung, Durchfall oder Verstopfung, Entzündungen im
Darmbereich, sowie bei Darmkrämpfen.
Außerdem kann es zur Therapie von allergischen Hauterkrankungen eingesetzt werden. Ferner dient das Präparat zur
Stärkung der Immunabwehr, welche nach einer überstandenen Krankheit geschwächt sein kann. Des Weiteren dient
Rephalysin zur Unterstützung und zum Wiederaufbau der Darmflora nach einer Antibiotikatherapie, Chemotherapie,
sowie nach schweren Erkrankungen oder Operationen.

Rephalysin wird in Form von Tabletten oral verabreicht. Die Tabletten sind mit einer magensaftresistenten
Schicht überzogen, um die volle Wirkung erst im Darm zu entfalten. Packungen sind in 50, 100, 200 und 500 Größen
erhältlich.
Einer Verabreichung der Tabletten sollte unzerkaut und mit ausreichend Flüssigkeit erfolgen. Eine 50 mg Tablette
enthält folgende Bestandteile: Getrocknete Bakterienkultur bestehend aus 0,5- 5x 10 hoch 8 mg inaktivierten Zellen
von Escherichia coli, Cellulosepulver, mikrokristalline Cellulose, Hypromellose, Kartoffelstärke, Eudragit L,
Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat, Povidon, Rizinusöl, hochdisperses Siliciumdioxid, Stearinsäure, Talkum und
Titandioxid E 171.
Erwachsene sollten morgens und abends je 2 Tabletten zu sich nehmen. Eine Einnahme sollte mindesten 3 bis 6
Monate erfolgen, um die langsamen Regenerationsfähigkeit der Darmflora zu berücksichtigen.
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, sowie Gegenanzeichen und Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Für
Kinder und Schwangere liegt keine gesonderte Dosierungsanleitung vor. Bei schweren oder chronischen Erkrankungen
sollte vor der Einnahme jedoch ein behandelnder Arzt konsultiert werden.
In mehreren Studien konnte die positive Wirkung von E. coli auf die Immunabwehr des Darmes nachgewiesen werden und gilt daher als anerkannt.
Dieser Beitrag wurde letztmalig am 02.08.2012 aktualisiert
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