Gesund mit Spirulina Algen?
Die Spirulina Alge ist eines der ältesten Lebensmitteln der Welt. Bereits die Azteken nutzten sie als gesundes
Nahrungsmittel, was zuletzt auch darauf zurück zu führen ist, dass ihr Vorkommen auf den tropischen - und
subtropischen Raum beschränkt ist. Ihre natürliche Heimat sind die Salzseen mit einem ph-Wert zwischen 9 und 11 in
Mittelamerika, Südostasien, Afrika und Australien.
Sie gehört zu den nährstoffdichtesten Pflanzen, die wir kennen und enthält für den Körper wichtige Nähr- und
Wirkstoffe. Darunter unter anderem vollwertiges Pflanzeneiweiß mit allen 8 essentiellen Aminosäuren, Vitamine,
Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe in leicht verfügbarer Form, was widerum extrem wichtig
für die Regulierung der Körprfunktionen ist.
Heute wird die Spirulana
Alge in Aquakulturen bei 35 Grad Celsius kultiviert. Der anschließend mittels einer Zentrifuge gewonnene
Schlamm wird getrocknet und ist nun zum Verkauf bereit. Ein positiver Nebeneffekt für die Klimabeeinflussung ist
die Tatsache, dass ein Kilo Biomasse der Alge im Wachstum 1,5 Kilo Kohlendioxyd verbraucht und dabei 1 Kilo
Sauerstoff produziert.
Einschlägige Studien ergaben darüber hinaus, dass Spirulina möglicherweise cholesterinsenkend wirkt, wobei die
Forschungen in dieser Richtung noch andauern. Als erwiesen gilt jedoch nach einer weiteren Studie, die von
unabhängigen Heilpraktikern im Jahre 2003 in Düsseldorf duchgeführt wurde, dass die Einnahme von Spirulina bei der
Hauterkrankung Akne inversa zu einer wesentlichen Verbesserung des Hautbildes bei 61 Prozent der Probanden
führte.
Die Microalgen sind im Handel als Nahrungsergänzungsmittel in Tablettenform, oder als Zusätze in
Biolebensmitteln, wie beispielsweise Nudeln, Fruchtriegel oder Getränkepulver erhältlich.
weitere Algen-Arten und Gattungen:
Afa Algen - Blasentang - Blaugrüne Algen - Chlorella Algen -
Chlorella vulgaris - Chlorella Pyrenoidosa - Klamath Algen - Kombu Algen -
Nori Algen - Wakame Algen
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