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Symbioflor 1

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Symbioflor 1 ist ein apothekenpflichtiges, frei verkäufliches Arzneimittel, das bei chronischen und oft wiederkehrenden Erkrankungen des Rachen-, Nasen- und Mundraums oder des Mittelohrs, sowie bei Erkältungskrankheiten und Atemwegserkrankungen eingenommen wird. Die Rückfallrate kann durch die Anwendung von Symbioflor 1 deutlich gesenkt werden.

Die Einnahme wird auch zur allgemeinen Stärkung des Immunsystems und bei Magen-Darm-Beschwerden empfohlen.

Der Wirkstoff von Symbioflor 1 sind Bakterien der Art Enterococcus faecalis, die auch unter normalen Bedingungen im menschlichen Darm vorkommen und die Verdauung unterstützen. Außerdem reizen sie das Immunsystems zur vermehrten Bildung von unspezifischen Abwehrzellen, die insbesondere bei Erkältungskrankheiten nützlich sind.

Ziel einer Behandlung mit Symbioflor 1 ist die Wiederherstellung einer gesunden Darmflora, die zum Beispiel durch eine Langzeittherapie mit Antibiotika oder eine schwere Magen-Darm-Erkrankung geschädigt sein kann. Es wird in manchen Fällen eine weiterführende Therapie mit dem Präparat Symbioflor 2 empfohlen, das ähnlich wirkt, aber einen anderen Bakterienstamm beinhaltet.

Symbioflor ist in folgenden Packungsgrößen in Apotheken erhältlich: 1 x 50 ml (N1) , 2 x 50 ml (N2), 3 x 50 ml (N3).

Die Dosierung beträgt, soweit vom Arzt nicht anders verordnet, bei Erwachsenen 3x täglich 30 Tropfen, und zwar morgens nach dem Aufstehen, mittags vor dem Essen und abends vor dem Schlafen. Es wird empfohlen, die Tropfen einige Zeit im Mund zu behalten und vor dem Schlucken zu gurgeln. Kinder nehmen 3x täglich 20 Tropfen und Säuglinge 3x täglich 10 Tropfen vor den Mahlzeiten.

Zusätzlich zur Einnahme kann man Symbioflor 1 auch in die Nase tropfen. Der Vorteil: Es wird nicht nur das Immunsystem im Darm erreicht, sondern auch die Nasenschleimhaut lokal stimuliert.

Nebenwirkungen sind bei Symbioflor 1 kaum bekannt, vereinzelt können Mundtrockenheit, Kopfschmerzen oder Magenschmerzen auftreten, was ich selbst in der Praxis bei Patienten allerdings noch nie beobachtet habe.

Symbioflor 1 ist nicht geeignet, wenn eine hereditäre (vererbte) Galactose-Intoleranz, ein Lactase-Mangel oder eine Glucose-Galactose-Malabsorption bekannt ist. Während der Schwangerschaft kann Symbioflor 1 nach heutigem Wissensstand ohne Bedenken eingenommen werden.

Eine gleichzeitige Einnahme von Symbioflor 1 und Antibiotika ist meist nicht sinnvoll, weil die Antibiotika die nützlichen Bakterien im Medikament abtöten. Es ist daher in den meisten Fällen zu empfehlen, zunächst die Antibiotika-Behandlung abzuschließen und dann dem Darm und dem Immunsystem mit Symbioflor wieder zu einer guten Funktion zu verhelfen.

Studien

Eine Kohortenstudie zur Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von Probiotika (Prosymbioflor, Symbioflor 1, Symbioflor 2) im Vergleich zur Basistherapie beim atopischen Ekzem (Neurodermitis) bei Kindern unter Praxisbedingungen), erwähnt von der medizinischen Universität in Köln 2008, folgert: Probiotika-Zusatztherapien zur konventionellen Therapie der Neurodermitis gehen mit verbessertem Behandlungserfolg einher, Probiotikatherapie und konventionelle Therapie weisen keine nennenswerte Unterschiede bezüglich des Therapieerfolges auf.

Fazit

Nach meiner Erfahrung ist Symbioflor eines der bekanntesten und am meisten verordneten Probiotika mit einer guten Wirkung.

Ähnliche und weitere Mittel finden Sie unter dem Stichwort: Probiotika

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 07.05.2015 aktualisiert


   
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