Wakame Algen
Was können Wakame Algen?
Wakame ist eine einjährige federartige Tangart aus der Familie der Braunalgen.
Sie erreicht eine Länge von bis zu zwei Metern und bevorzugt kalte Strömungen. Sie wächst zwischen Herbst und Frühsommer an oberflächennahen
Felsen.
Wakame ist eine der beliebtesten japanischen Algenarten. Jährlich werden bis zu 100 000 Tonnen produziert. Das Hauptverbreitungsgebiet der
Alge ist die Küste vor der japanischen Insel Hokkaido. Aber auch in Europa, besonders in der Bretagne, wird Wakame bereits erfolgreich gezüchtet
und vermarktet.
Die Algenart ist besonders reich an Kalzium, Eisen, Magnesium, Kalium, Phosphor, sowie Vitaminen der B-Gruppe. Ebenso Bestandteil von Wakame
sind die Aminosäuren Valin, Alanin, Aspartin, Glutamin Leucin, sowie Ballaststoffe und Jod.
Die Wirkung der Alge beruht auf ihrer, die Hautzellen stimulierenden Eigenschaften. In Kosmetikprodukten wird sie sehr gut vertragen und kann
Juckreiz und Rötungen entgegenwirken. Weiterhin besitzt sie antikbakterielle Eigenschaften, steigert die Abwehrkräfte und beeinflusst den
gesamten Stoffwechsel positiv. Die enthaltene Alginsäure unterstützt den Körper bei der Entgiftung und Entschlackung.
Wakame kann in den Monaten März bis Juni geerntet werden. In den Sommermonaten kommt die Alge nicht vor. Verwendung finden die an einen
doppelseitigen Kamm erinnernden Blätter, welche getrocknet oder in Salz eingelegt in den Handel gelangen. In Japan gilt Wakame als eine
Delikatesse.
Die Speisealge wird in frischen Zustand in Salaten beigegeben oder dient als Spinatersatz. Sie ist außerordentlich zart und aromatisch, in
ihrem Geschmack an Austern erinnernd. Ihr hoher Anteil an Glutaminsäure begründet die Verwendung zur Geschmacksintensivierung von Speisen.
Auf Grund ihres vergleichbar niedrigen Jodgehaltes ist Wakame auch zum häufigen Verzehr bedenkenlos geeignet.
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