Rheumatischer Formenkreis
Rheuma ist heilbar - und kein Schicksal!
Die Diagnose Rheuma lässt viele Patienten resignieren und geduldig Schmerzen, Schicksal und Dauermedikamentation
"ertragen". Rheuma bedeutet: Das Fließende. Und fließende, reißende, ziehende Schmerzen sind es, unter den man es
zusammenfassen kann. "Das Fließende" auch, weil es mal "hier" und dann wieder "dort" zieht.
Dabei haben viele Patient bei der Diagnose "Rheuma" das Schreckgespenst "Gehhilfe und Rollstuhl" im Kopf. Das
muss nicht sein.
Die Diagnose Rheuma
Rheuma ist keine vernünftige Diagnose. Wenn Ihnen jemand die Diagnose "Rheuma" stellt, suchen Sie sich einen
anderen Arzt.
Unter dem Oberbegriff Rheuma werden nämlich viele verschiedenartige Erkrankungen zusammengefasst, denen
gemeinsam ist, dass sie das Bindegewebe betreffen, krankhafte Veränderungen am
Bewegungsapparat hervorrufen und gelegentlich auch innere Organe "befallen".
Laut Definition der WHO (Weltgesundheitsorganisation), bedeutet Rheuma eine Erkrankung des Bewegungsapparates,
die mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen einhergehen.
Daher spricht man auch von rheumatischen Erkrankungen, bzw. dem rheumatischen Formenkreis. Unterteilt werden
diese Erkrankungen nach der Lokalisation der Symptome oder auch ihrer Ursache.
1. Gelenkerkrankungen
Hierzu gehören das rheumatische Fieber, Gelenkentzündungen aufgrund von Infektionen, Arthrose (sog. degenerative rheumatische Erkrankungen), Arthritis, etc.
2. Erkrankungen des gesamten Muskel-und Skelettapparates
Zu dieser Gruppe zählt man angeborene oder erworbene Erkrankungen, die Muskeln, Knochen oder Bindegewebe betreffen
(z.B. Lupus erythematodes, Mukopolysaccharidosen).
3.Wirbelsäulenerkrankungen
Durch Infektion oder Abnutzung erworbene Erkrankungen der Wirbelsäule werden hier zusammengefasst.
4. Erkrankungen der Weichteile (Weichteilrheumatismus)
In dieser Gruppe gehören alle krankhaften Veränderungen an Muskeln, Sehnen, Sehnenscheiden, etc.
5.Erkrankungen von Knochen und Knorpel.
Da zum rheumatischen Formenkreis alle Erkrankungen des Bindegewebes zählen, die ihre Ursache nicht in einer
Verletzung oder einem Tumor haben, ist die Anzahl der Erkrankungen, die hierzu gerechnet werden müssen, sehr hoch
und damit ebenfalls die Anzahl der Betroffenen.
Auch ist Rheuma keine Erkrankung von älteren Menschen, im Gegenteil: Gerade jüngere Menschen und auch Kinder
erkranken an den besonders gefährlichen Formen, wie z.B. dem rheumatischen Fieber, bei dem die Erkrankung in
immerhin fast 50% der Fälle auf das Herz übergreift.
Erwachsene und ältere Menschen sind häufiger von rheumatischen Beschwerden, die ihre Ursache in degenerativen
Veränderungen haben, betroffen (rheumatoide Arthritis, Arthrose).
Insgesamt sind etwa 15% der Bevölkerung von einer der ca. 450 verschiedenen Erkrankungen, die zum rheumatischen
Formenkreis gehören, betroffen. Am häufigsten treten entzündliche
Rheumaformen auf ( ca. 2% der Erwachsenen leiden an einer ihrer Formen). Meist sind Infektionen und/oder
(Auto-)Immunreaktionen eine Ursache. So greift zum Beispiel bei rheumatoiden Arthritis der Körper die
Gelenkinnenhaut an.
Aufgrund der entzündlichen Reaktion kommt es dann zu den typischen reißenden, ziehenden Schmerzen in den
Gelenken, bzw. am Bewegungsapparat, zu Bewegungseinschränkungen und Gelenkergüssen (Gelenkschwellungen).
Eine genaue Diagnosestellung der verschiedenen Rheuma Anzeichen
ist wichtig, denn je nach Ursache kommt eine unterschiedliche Rheumatherapie
in Betracht. In diesem Fachbereich ist in der Schulmedizin ein Rheumatologe zu Hause.
Sollte beispielsweise eine Infektion vorliegen, muss zunächst diese behandelt werden. Am häufigsten kommen dann
Schmerzmittel, entzündungshemmende Medikamente und Präparate zur Dämmung der Immunreaktion zum Einsatz.
Gute Erfolge werden aber auch mit pflanzlichen Mitteln (Mistel, Arnika, Weidenrinde, etc.) erzielt. Bei akuten
Beschwerden haben sich Kälteanwendungen bewährt - zur Vorbeugung eher Wärme.
Um die Beweglichkeit der betroffenen Gelenke zu erhalten, empfehlen sich Physio- und Ergotherapie.
Aber der Ursache ist man damit meistens noch nicht auf der Spur. Selbst anerkannte Experten wie zum Beispiel
der Leiter der Arbeitsgruppe Rheumatologie der II. medizinischen Klinik des Universitätsklinikums Kiel sagt:
"Die Entzündung muss weg" - und da könne schon eine "Mittelmeer-Diät" und Nichtrauchen
mithelfen.
Ein Heilverfahren wird von mir jedoch auch bei den meisten Rheumaformen favorisiert: das Heilfasten. Bei kaum einen anderen Heilverfahren sehe ich eine derartige
Umstimmung des gesamten Körpers. Allerdings bedürfen gerade Rheumapatienten einer therapeutischen Unterstützung und
Begleitung um in der ersten Phase des Fastens Schmerzschübe zu vermeiden. Mehr dazu lesen Sie im Artikel:
Wirkung des Fastens bei rheumatoider Arthirtis und
Fasten bei Rheuma.
Auf dieser Webseite will ich Ihnen Informationen zu den verschiedensten Formen des Rheuma geben und wie Sie
sich mit einfachen Maßnahmen der Naturheilkunde und der Alternativmedizin selbst helfen können.
Ich wünsche Ihnen für Ihre Gesundheit alles Gute!

Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge (SKA)
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