Oberarmstraffung

Gegen die ungeliebten "Wabbelärmchen": Oberarmstraffung

Eine Oberarmstraffung wird durchgeführt, wenn das Gewebe am Oberarm erschlafft ist und dadurch hängt. Dies kann entweder Folge des natürlichen Alterungsprozesses sein oder aber als Resultat einer großen Gewichtsabnahme entstanden sein, bei der sich die Haut nicht in ausreichendem Maße zurück gebildet hat.

Die Oberarmstraffung wird von einem ästhetisch-plastischen Chirurgen vorgenommen und gehört somit in den Bereich der so genannten Schönheitsoperationen. Die Operation kann entweder ambulant unter lokaler Anästhesie erfolgen oder aber unter Vollnarkose im Krankenhaus, verbunden mit einem ein- bis viertägigen Aufenthalt. Üblicherweise hängt es davon ab, wie viel Gewebe zu entfernen ist und ob beide Oberarme gleichzeitig operiert werden sollen.

Bei dem operativen Vorgang selbst wird mittels eines Schnittes auf der inneren Armseite die überschüssige Haut entfernt. In das Gewebe wird eine Drainage verbracht, die die Wundflüssigkeiten aufnehmen soll. Im Anschluss daran wird die Wunde vernäht. Das gesamte Areal wird großflächig mit einem Druckverband verschlossen.

Der Verband muss für sechs bis acht Wochen am Arm verbleiben und das operierte Areal darüber hinaus regelmäßig ärztlich kontrolliert werden. Die Drainage wird üblicherweise nach etwa zwei Tagen gezogen. Starke Belastungen des Armes sind für die ersten Wochen zu unterlassen. Gemäßigter Sport hingegen wird empfohlen als Vorbeugung einer möglichen Verhärtung der Narben.

Das Ergebnis einer Oberarmstraffung ist in der Regel sehr gut. Es sollte jedoch daran gedacht werden, dass im Zuge der Hautalterung die Haut in den Folgejahren erneut erschlaffen wird. In dem Fall ist es möglich, falls gewünscht, eine erneute Operation durchführen zu lassen.

Zu den möglichen Nebenwirkungen des Eingriffs zählen in erster Linie Wundheilungsstörungen und Infektionen. Gelegentlich kann es zu einem Stau der Lymphflüssigkeit kommen. Das Gewebe kann ein Spannungsgefühl erzeugen und im Falle von zu starker Belastung des Armes eventuell nachbluten.

Auf das Rauchen sollte im Interesse der Wundheilung bis zur vollständigen Abheilung der Wunde verzichtet werden. Eine intensive Hautpflege (Creme) wird nach Entfernung des Verbandes empfohlen.

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