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Schüssler Salz Nr. 7 - Magnesium phosphoricum (Magnesiumphosphat)

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Schüssler Salz Nr. 7 - Das "Nervenmittel"

Magnesium phosphoricum (Magnesiumphosphat oder auch phosphorsaures Magnesium) ist ein Standardmittel für alle krampfartigen Leiden. Im Körper ist es vor allem im Gehirn und im Rückenmark sowie in den Nerven- und Muskelzellen und in vielen inneren Organen zu finden. Leber, Lunge, Herz, Milz, Nieren, Schilddrüse, Darm und Bauchspeicheldrüse sind reich an Magnesium. Auch Zähne und Knochen brauchen dieses Salz dringend.  Es spielt eine zentrale Rolle für die Aktivität vieler Enzyme und für das Funktionieren in und zwischen den Zellen.

Magnesium ist ein sehr wichtiges Mineral, bei dem wir Menschen zur Unterversorgung neigen. Ein Mangel an Magnesium kann sich in Rückenschmerzen oder auch Blasenschwäche zeigen. Übrigens: Magnesium tritt im Körper immer gemeinsam mit Calcium auf. Deshalb sind auch die Mangelsymptome bei beiden Mineralien ähnlich und sie lassen sich zur Therapie gut kombinieren.

Magnesium Phosphoricum als Schüssler SalzMagnesium phosphoricum kann den Cholesterinspiegel und den Grundumsatz senken, und in gewisser Weise auch antithrombotisch wirken. Es verlängert außerdem die Überleitungszeit am Herzmuskel, entspannt die Muskeln und wirkt schlaffördernd.

Alle Krampfsymptome und Schmerzsymptome, die blitzartig auftreten, sprechen für das Schüßler-Salz Nr. 7. Außerdem hilft es beim Abbau einer Übersäuerung. Da sehr viele Menschen in unserer „modernen“ Gesellschaft von Übersäuerung betroffen sind (und eine Vielzahl von Problemen damit einher gehen), ist es ein wichtiges Mittel zur Vorbeugung von chronischen Krankheiten.

Anwendungsbeispiele für Magnesium phosphoricum sind: Krämpfe beim prämenstruellen Syndrom, blitzartig einschießende Kopf- oder Zahnschmerzen, Migräne, Muskelkrämpfe, spastische Lähmungen, Magenkrämpfe oder Darmkrämpfe, Nierenkoliken oder Blasenkoliken, nervöse Verdauungsstörungen, Asthma, Engegefühl in der Herzgegend, Arteriosklerose, Suchtverhalten, Schlafstörungen.

Zeichen für einen Magnesiummangel sind Muskelkrämpfe, Zahnschmerzen, Migräne, Spannungskopfschmerzen und Schlafstörungen. Aber auch Magen- und Darmkrämpfe, Gesichtszucken, Augenzittern, Konzentrationsstörungen, Kribbelgefühle, krampfartiger Husten oder eine unerklärliche Lust auf Schokolade sind Anzeichen hierfür sein.

Auf psychischer Ebene treten bei einem Mangel oft Unruhe, unerklärliche Erregung, Hyperaktivität und Angstzustände auf. Auch Ticks kommen vor. Betroffene leiden eventuell unter einem erhöhten Minderwertigkeitsgefühl, sind unruhig und können auch überdurchschnittlich aggressiv reagieren.

Anwendung

Tritt die Wirkung von Magnesium phosphoricum nicht wie gewünscht ein, lohnt es sich, Calcium phosphoricum (Nr. 2) auszuprobieren. Gleiches gilt auch umgekehrt. In Kombination wirken die beiden Schüssler Salze als Stärkungsmittel. Kombiniert man Magnesium phosphoricum mit Kalium phosphoricum (Nr. 5), verstärkt sich die nervenberuhigende Wirkung.

Bei akuten Krämpfen oder Schmerzen hat sich die „Heiße 7“ bewährt. Dafür werden fünf bis 10 Tabletten in einem Glas heißem Wasser aufgelöst und schluckweise getrunken. Die Wirkung tritt meist recht schnell ein. Ist die Situation nicht so akut, empfiehlt sich eine Einnahme ab 18 Uhr.

Charakteristik: übernervöser und schmerzempfindlicher Magerer

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 12.5.2015 aktualisiert


   
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