Schüssler
Biochemie
Die 12 "original" Schüssler
Salze
Schüssler-Salze, die auf
den Arzt Wilhelm Heinrich Schüssler zurückgehen, haben sich als
naturheilkundliche Therapieform bewährt.
Schüssler ging 1873 davon aus, dass zur Therapie von fast
allen Krankheiten 12 Salze - die sogenannten Schüsslersalze - ausreichend sind, weil
Krankheiten durch biochemische Fehlprozesse also einem
gestörten Mineralhaushalt, die den Stoffwechsel
beeinträchtigen, ausgelöst werden.
Die geniale Idee Schüßlers bestand darin, zu erforschen,
was eigentlich die anorganischen Mineralien im
menschlichen Stoffwechsel tun. Die Organische
Chemie besteht aus den Elementen Stickstoff (N),
Sauerstoff (0), Kohlenstoff (C) und Wasserstoff (H). Heute
wissen wir, dass ein Leben aus diesen Stoffen allein nicht
möglich ist und dass eine Vielzahl anorganischer Elemente
die chemischen Umsetzungen dieser vier Stoffe steuert und
überhaupt erst ermöglichen.
Die "Chemie des Lebens", die "Bio-Chemie", bezeichnet
also das kunstvolle Ineinandergreifen von steten
Auflösungen und Neueingehen elementarer Verbindungen.
Wilhelm Heinrich Schüssler war einer der ersten, die
versucht haben, dieses geheimnisvolle Zusammenspiel
aufzuschlüsseln und in eine Art "Ordnung" zu bringen.
Dr. Schüssler wollte herauszufinden, welche
Elemente was bewirken, und vor allem, welche Krankheiten
entstehen, wenn eines dieser lebensnotwendigen Elemente
fehlt.
Der von ihm geprägte Begriff "Biochemie" ist mittlerweile in
den medizinischen Sprachgebrauch eingegangen und steht für eine
Wissenschaft, die genau das nachvollzieht, was Schüßler
begonnen hat: die Erforschung des Zellstoffwechsels.
Die 12 original Schüsslersalze in der
Biochemie sind:
- Calcium fluoratum
D12 (Calciumfluorid)
- Calcium
phosphoricum D6 (Calciumphosphat)
- Ferrum
phosphoricum D12 (Eisenphosphat)
- Kalium chloratum D6
(Kaliumchlorid)
- Kalium
phosphoricum D6 (Kaliumphosphat)
- Kalium sulfuricum
D6 (Kaliumsulfat)
- Magnesium
phosphoricum D6 (Magnesiumphosphat)
- Natrium chloratum
D6 (Natriumchlorid - Kochsalz)
- Natrium
phosphoricum D6 (Natriumphosphat)
- Natrium
sulfuricum D6 (Natriumsulfat)
- Silicea D12
(Kieselsäure)
- Calcium
sulfuricum D6 (Calciumsulfat)
Dr. Schüssler hat diese 12 Salze im Jahr 1895 wieder auf elf
reduziert. Er meinte, dass das Calcium sulfuricum "nicht
in die konstante Zusammensetzung des Körpers eingeht" und daher
verschwinden müsse. Dr. Schüssler empfahl statt dessen das
Silicea oder das Natrium phosphoricum.
Die sog. "Schüssler
Ergänzungssalze" wurden erst nach Schüsslers Tod durch
seine Schüler und andere Kollegen, die sich der Biochemie
verschrieben hatten eingeführt.
Schüssler Präparate bestehen aus Substanzen, die im
menschlichen Organismus existieren. Bei der Behandlung mit
Schüsslersalzen übernehmen die Salze (oder auch Mineralstoffe)
eine Kompensationsfunktion: den Ausgleich des energetischen
(feinstofflichen) Mangels. Die Kompensation erfolgt nicht
mengenmäßig, sondern in Form der besseren Nutzung vorhandener
Mineralstoffe.
Die Salze gelten als Basis-Therapeutikum und haben einen
festen Platz in der heutigen Alternativmedizin.
Die Schüssler Biochemie erzielt gute Erfolge u.a.
bei der Verbesserung des Zellstoffwechsels,
"Wirkungssteigerungen" anderer Homöopathika und besonders
auch bei der Aktivierung des Immunsystems.
Die Dosierung der Biochmie Salze wird sehr differenziert
gehandhabt: chronische Krankheiten verlangen 5 -10 Tabletten
täglich eines Minerals, akuten Situationen - beispielsweise ein
grippaler Infekt oder auch Heuschnupfen - begegnet der Patient
mit bis zu 5 oder 10 Tabletten in der Stunde.
Patienten mit Lactoseintoleranz sollten die Tabletten
zunächst in Wasser auflösen und mit einem Plastiklöffel
sorgfältig umrühren sowie den Überstand nach Absetzen der
Lactose trinken. Alternativ sind die Schüssler Salze auch in
Tropfenform erhältlich.
Bislang sind bei Einnahme von Schüssler Salzen keine
Nebenwirkungen sowie Kontraindikationen mit anderen Wirkstoffen
und Medikamenten bekannt.
Biochemie Salze ermöglichen jedem seine Gesundheit -
insbesondere seine geistige und körperliche Leistungskraft - zu
bewahren und zu verbessern.
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