Dunkelfeldmikroskopie
Dunkelfeldmikroskopie in der Blutuntersuchung
Die Dunkelfeldmikroskopie ist eine spezielle Form der Durchlichtmikroskopie. Das von der Lichtquelle des
Mikroskops ausgestrahlte Licht wird dabei mittels eines Dunkelfeldkondensors am Objektiv vorbei geleitet.
Somit gelangt nur Licht, dass durch die Präparate seitlich heraus gestreut wird, in das Objektiv. Auf einem
dunklen Hintergrund werden somit helle Strukturen abgebildet.
Diese Methode ist damit besonders für die Beobachtung kleiner Objekte und kontrastarmer Strukturen geeignet, da
diese nicht durch einen hellen Hintergrund überstrahlt werden können. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit,
lebende Objekte zu beobachten, da keine speziellen Färbe- oder Fixierungsmethoden angewandt werden müssen.
Für die Untersuchung ist nur ein Tropfen Blut notwendig, der am Finger oder am Ohrläppchen entnommen werden
kann. Das Blut wird danach sofort unter dem Mikroskop untersucht. Dem Blut wird nichts hinzugefügt,
weshalb man die Untersuchung als Vitalblut-Untersuchung bezeichnet - weil das Blut eben noch "lebt". Die Blutzellen
und weitere Bestandteile des Blutes werden anhand ihrer Morphologie begutachtet.
Beispielsweise können Abweichungen in Form und Gestalt der roten Blutkörperchen auf verschiedene Krankheiten
hindeuten, Beobachtungen der Aktivität der weißen Blutkörperchen liefern hingegen Informationen über den Zustand
des Immunsystems, wodurch eine Beurteilung über die Abwehrbereitschaft des Körpers ermöglicht wird.
Diese Untersuchung kann im Prinzip auch mit einem Lichtmikroskop gemacht werden.
Aber: im Dunkelfeldmikroskop werden weitere Bestandteile im Blut sichtbar, die von einem Hellfeld-Lichtmikroskop
"überstrahlt" werden - wie bereits oben erwähnt. Das ganze kann man im Prinzip mit einem Taghimmel und einem
Nachthimmel verglichen werden. Bei Tag sehen Sie die Sterne am Himmel nicht - weil die Sonne zu hell ist. Die
Sterne sind aber dennoch da. Erst wenn die Sonne untergegangen ist, sehen Sie auch die Sterne.
Am bekanntesten ist diese Methode in der Alternativmedizin als Diagnostikverfahren
zur Blutuntersuchung nach Günther Enderlein (meist Isopathie oder auch eine sog.
Sanum Therapie). Grundlage dieses Verfahrens ist die Entdeckung der Pleomorphie
(griech. für Mehrgestaltigkeit) von Mikroorganismen, die mit dem menschlichen Körper in gegenseitigem Nutzen
zusammenleben (eine so genannte Symbiose).
Wird das "Milieu des Körpers" durch verschiedene Faktoren wie z.B. Stress, Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum
oder Umweltgifte verändert, äußert sich das in einer Störung dieser Symbiose und damit in einer Veränderung des
Blutes, welche wiederum durch die Dunkelfeldmikroskopie sichtbar gemacht werden kann.
So lässt sich mit Hilfe der Dunkelfeldmikroskopie ein schneller Überblick über den gesundheitlichen Zustand des
Körpers gewinnen, Krankheiten wie Durchblutungsstörungen oder auch Präkanzerosen lassen sich frühzeitig erkennen
und können dann gezielt behandelt werden.
In Fachkreisen wird viel darüber diskutiert, WAS man alles mit der Dunkelfeldmikroskopie sehen
kann.
Nun:
In erster Linie kann man die Blutzellen beurteilen, die man "kennt": rote Blutkörperchen, weiße Blutkörperchen
und Blutplättchen.
Da man die Anzahl dieser Blutbestandteile aber auch mit in den üblichen Laborwerten überprüfen kann ist es
interessant:
1. wie die Blutzellen "aussehen"
2. wie sich diese im Laufe der weiteren Stunden verhalten und evtl. zerfallen.
3. Welche weiteren Bestandteile im Blut zu sehen sind und wie sich diese Bestandteile verhalten.
Wenn Sie an einer Untersuchung Ihres Blutes im Dunkelfeldmikroskop interessiert sind, dürfen Sie sich gerne bei
mir melden.
Zur Zeit (2010) führe ich eine Studie zur Dunkelfeldmikroskopie durch, wobei ich die Krankengeschichte der
Patienten erfasse und eine Dunkelfeldmikroskopie durchführe.
Die Studie dient dazu das Verfahren der Dunkelfeldmikroskopie weiter zu validieren.
Die Teilnahme an dieser Studie ist für Sie kostenlos und kostet Sie "nur" Zeit und einen
Tropfen Blut.
Wer darf an dieser Studie teilnehmen?
Für die Studie kann ich nur Patienten zulassen, die eine klinisch gesicherte Diagnose haben. Folgende
Erkrankungen werden untersucht:
- Bluthochdruck ohne erkennbaren Grund
- Diabetes Typ II (Alterszucker)
- Zustände nach Schlaganfall
- Zustände nach Herzinfarkt
- Herzrhythmusstörungen
- Alle Arten von Krebs
- Alle Arten von Rheuma
- Alle Arten von Allergien
Was bedeutet das?
Sie benötigen einen Befund eines Labors, einer Klinik oder eines Facharztes auf dem zu sehen ist, an welcher
Erkrankung Sie genau leiden. Solche Befunde hat meist Ihr Hausarzt in Ihrer Krankenakte. Bitten Sie Ihren Arzt um
eine Kopie der entsprechenden Befunde.
Selbstverständlich biete ich im Rahmen der Studie keine Therapie an. Gegebenenfalls gebe ich Ihnen aber Hinweise
und Tipps, was Sie weiterführend untersuchen oder behandeln lassen sollten.
Bei Interesse senden Sie mir bitte eine email an:
info@renegraeber.de
Schreiben Sie in die Betreffzeile bitte:
Studie Dunkelfeldmikroskopie
Bitte geben Sie mir Ihre Telefonnummer an. Ich setze mich dann mit Ihnen in Verbindung.
Herzlichst,

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