{"id":1336,"date":"2017-03-17T17:23:37","date_gmt":"2017-03-17T16:23:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/?p=1336"},"modified":"2023-12-10T16:33:05","modified_gmt":"2023-12-10T15:33:05","slug":"die-subway-falle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/die-subway-falle\/","title":{"rendered":"Die Subway-Falle &#8211; Falsche Versprechen des Fast Food Giganten?"},"content":{"rendered":"<p>Subway ist ein Franchise-Gesch\u00e4ft mit dem \u201eanderen Konzept.\u201c Im Gegensatz zu anderen Fast-Food-Gesch\u00e4ften kann der Kunde bei Subway sich seine \u201eGerichte\u201c, im Wesentlichen belegte Br\u00f6tchen, selber zusammenstellen.<\/p>\n<p>Hauptargument seitens des Unternehmens ist, dass der Kunde hier die M\u00f6glichkeit hat, sich sein eigenes, gesundes Men\u00fc zusammenzustellen.<\/p>\n<p>Andere Fast-Food-Ketten dagegen haben ein fixes Sortiment an Produkten, zwischen denen der Kunde w\u00e4hlen kann. Bei Subway dagegen hat der Kunde \u201edie Qual der Wahl\u201c.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Dieses Konzept ist mehr als verlockend, da das \u201e\u00fcbliche\u201c Fast-Food nicht unbedingt zu den ges\u00fcndesten Varianten geh\u00f6rt, sich zu ern\u00e4hren. Es stellt sich somit die Frage, ob Subway wirklich eine gesunde Alternative zu den anderen, \u00fcblichen Fast-Food Alternativen darstellt.<\/p>\n<p>Das ZDF brachte jetzt eine 45-min\u00fctige Dokumentation \u00fcber Subway und welche Konsequenzen der Kunde oder ein Franchisenehmer von diesen Unternehmen erwarten darf.<\/p>\n<p>Eines gleich vorweg: In dieser Dokumentation kam auch ein Wissenschaftler, von der Universit\u00e4t von Kalifornien, zu Wort der sich eher kritisch \u00fcber das Konzept mit der Gesundheit bei Subway \u00e4u\u00dferte. Sein Argument war, dass Subway den Gesundheitsaspekt als Marketing einsetzt, um Kunden zu einem Kauf zu bewegen.<\/p>\n<p>Denn aufgrund einer von ihm durchgef\u00fchrten Studie (<a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/23660412\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Adolescent Purchasing Behavior at McDonald&#8217;s and Subway.<\/a>) f\u00e4llt der durchschnittliche Kalorienverzehr bei Subway und McDonalds seitens der Kunden \u00e4hnlich katastrophal hoch aus. Pro Bestellung werden hier um die 1000 Kalorien verzehrt.<\/p>\n<p>Die Studie kommt zwar zu dem Schluss, dass der Kunde bei Subway mehr Salat f\u00fcr sein Geld bekommt. Aber beide Varianten tragen signifikant zu einem exorbitanten Kalorienkonsum bei und damit zu einer m\u00f6glichen Entwicklung von \u00dcbergewicht.<\/p>\n<p>Dazu tr\u00e4gt auch das H\u00fchnchen-Formfleisch der Sandwiches bei, wenn es denn ein Gast unbedingt aufs Br\u00f6tchen will. Eine von CBC-News durchgef\u00fchrte Analyse des sogenannten Fleisches ergab haarstr\u00e4ubende Resultate.<\/p>\n<p>DNA-Tests offenbarten, dass lediglich 50 % des Gefl\u00fcgelfleisches tats\u00e4chlich vom Huhn stammt. Die andere H\u00e4lfte besteht im besten Falle aus einer Natrium-L\u00f6sung, mit der die Rohstoffe aufgeschwemmt werden.<\/p>\n<p>Doch das gr\u00f6\u00dfte nichtfleischliche Rest-Volumen besteht aus Soja-Produkten. Und das sind konzentrierte Eiwei\u00dfe und Fette, die unfermentiert verwendet werden, im Gegensatz zu den traditionellen Soja-Lebensmitteln.<\/p>\n<p>Im Subway-Gefl\u00fcgel sind also noch Risiko-Stoffe wie Soja-Toxine, Mineral-raubende Phytate und Phyto-\u00d6strogene enthalten. Die unfermentierten Bohnen werden f\u00fcr eine ganze Litanei von Krankheiten mit verantwortlich gemacht: Herz-, Nerven- und Hirnsch\u00e4den, verringerte Fruchtbarkeit und Mutationen, Nierensteine und Magen-Darm-St\u00f6rungen sind nur die bisher festgestellten Folgekrankheiten.<\/p>\n<p>Was man bei Soja-Produkten kaum noch erw\u00e4hnen muss, ist der hohe Glyphosat-Gehalt der <a href=\"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/horrorkabinett-der-gmo\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">GMOs<\/a> (<a href=\"https:\/\/www.cbc.ca\/news\/business\/marketplace-chicken-fast-food-1.3993967\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CBC<\/a>). Mit Gesundheit hat das nichts mehr zu tun,\u00a0wenn Presslinge aus Fleischfasern und industriellen Soja-Produkten verkauft werden.<\/p>\n<p>Aber: Mit Speck f\u00e4ngt man M\u00e4use. Die Wissenschaftler kritisierten, dass der Eindruck bzw. das Image erzeugt wird, dass alle Produkte von Subway gesund seien, wo in der Tat nur eine kleine Produktpalette ein Bezug zu gesunder Ern\u00e4hrung aufweist.<\/p>\n<p>So kann der Kunde zwar auf eine Reihe von Salaten und anderen pflanzlichen Produkten zur\u00fcckgreifen, um damit sein Brot zu belegen.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pD2gv\"><\/script><\/p>\n<p>Jedoch basiert das \u00fcberwiegende Angebot der Bel\u00e4ge auf tierischen Produkten, also <a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/fleisch\/\">Fleisch<\/a>, Wurst etc.\u00a0und schlimmer noch: ungesundes Fleisch-Surrogat.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Kunden, der sich weniger Gedanken \u00fcber eine gesunde Ern\u00e4hrung macht, entsteht der Eindruck, dass alles, was hier angeboten wird, mit Gesundheit zu tun hat.<\/p>\n<p>Darum zeigt der Vergleich von Subway-Produkten mit Produkten von McDonalds, dass die Kalorienmengen, die durchschnittlich von beiden Fast-Food-Betreibern bereitgestellt werden, \u00e4hnlich hoch ausfallen, und damit alles andere als empfehlenswert im Sinn einer gesunden Ern\u00e4hrung sind.<\/p>\n<p>Nicht zur Sprache kam in diesem Test die G\u00fcte dieser Kalorien. Damit meine ich, dass die hier getesteten Produkte nicht untersucht worden waren auf Inhaltsstoffe, N\u00e4hrstoffe etc., die f\u00fcr eine qualitativ hochwertige Ern\u00e4hrung ausschlaggebend sind.<\/p>\n<p>Damit scheint auch Subway wenig vertrauensw\u00fcrdig zu sein, wenn es darum geht, zu einer gesunden Ern\u00e4hrung beizutragen. Vielmehr entsteht der Eindruck, dass das Wort \u201eGesundheit\u201c ein \u201eZugpferd\u201c ist, mit dem man sich von anderen Unternehmen aus der Branche unterscheiden will. Dieser Eindruck versch\u00e4rft sich, wenn man sich diesen Beitrag weiter anschaut.<\/p>\n<p>Denn hier wird gezeigt, dass das Franchise-System von Subway alles andere als mitarbeiterfreundlich ausf\u00e4llt. Die Journalistin, die diesen Beitrag produziert hatte, ermittelte, dass etliche Franchisenehmer in Frankreich, aber auch in Deutschland und den USA, massive Probleme mit der Muttergesellschaft haben.<\/p>\n<p>Viele gehen in den Konkurs, da sie den finanziellen Auflagen der Muttergesellschaft nicht nachkommen k\u00f6nnen. Franz\u00f6sische Gro\u00dfbanken weigern sich inzwischen, Startkapital f\u00fcr eine neue Filiale an Subway-Franchisenehmer bereitzustellen.<\/p>\n<p>Die Begr\u00fcndung der ablehnenden Haltung der Banken liegt in dem zu hohen Risiko, dass der Franchisenehmer eingeht in der Kooperation mit Subway, die viel zu h\u00e4ufig in einem Desaster endet.<\/p>\n<p>Die Journalistin und Produzentin des Beitrags ging dann noch der Frage nach, wie die Gelder, die Subway von seinen Partnern einnimmt, weiter verwaltet werden. Hier zeigte sich, dass der gro\u00dfe Strom der Gelder in eine Art Briefkastenfirma in Liechtenstein wandert und von dort ab nicht mehr nachvollziehbar war.<\/p>\n<p>Unter dem Strich zeigt dieser Beitrag, dass ein weiterer Produzent von Nahrungsmitteln das Bed\u00fcrfnis nach gesunder Nahrung nur als Mittel zum Zweck nutzt. Der inh\u00e4rente Wert von Gesundheit verkommt auch hier (meiner Meinung nach) zur Ware.<\/p>\n<p>Und wie es aussieht: Subway k\u00fcmmert sich wenig um seine Gesch\u00e4ftspartner, sondern\u00a0kommerzialisiert nach allen\u00a0Regeln der Kunst. Wen wundert\u00b4s?<\/p>\n<p>Das hei\u00dft nat\u00fcrlich nicht, dass man sich nicht ein gesundes Brot zusammenstellen kann. Diese M\u00f6glichkeit ist durchaus gegeben. Andererseits glaube ich nicht, dass eine Ern\u00e4hrung, die ausschlie\u00dflich auf Subwaybroten basiert (auch wenn sie mit noch so viel Salat belegt sind), mit einer gesunden Ern\u00e4hrung zu vereinbaren ist.<\/p>\n<p>Aber ein gut zusammengestelltes Brot kann als Abwechslung durchaus einen gesundheitlich positiven Charakter aufweisen. Das hei\u00dft aber noch lange nicht, dass alles gesund ist, was Subway anzubieten hat. Dieses Prinzip kennen wir auch von anderen Anbietern.<\/p>\n<h2 style=\"margin-left: 0cm; text-indent: 0cm;\">Fazit<\/h2>\n<p>Ab und zu ein gut zusammengestelltes Brot von Subway (aber nur ohne Fleisch), dagegen kann man wenig sagen. Sich aber Subway als Gesch\u00e4ftspartner anzuschlie\u00dfen? Naja, ich formuliere mal vorsichtig:\u00a0Der Beitrag der franz\u00f6sischen Journalistin\u00a0war jedenfalls kein Werbevideo daf\u00fcr.<\/p>\n<p>Der Beitrag wurde vom ZDF ausgestrahlt, ist aber inzwischen in der ZDF-Mediathek nicht mehr vorhanden.\u00a0In Videoportalen findet man den Beitrag eventuell noch, wenn man nach: &#8222;Die Subway-Falle: Falsche Versprechen des Sandwich-Giganten&#8220; sucht oder Teilen davon, wie &#8222;Subway Versprechen&#8220; oder &#8222;Subway Falle&#8220;.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pD2gv\"><\/script><\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde am 28.2.2017 erstellt und letztmalig am 17. M\u00e4rz 2017 bearbeitet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Subway ist ein Franchise-Gesch\u00e4ft mit dem \u201eanderen Konzept.\u201c Im Gegensatz zu anderen Fast-Food-Gesch\u00e4ften kann der Kunde bei Subway sich seine \u201eGerichte\u201c, im Wesentlichen belegte Br\u00f6tchen, selber zusammenstellen. Hauptargument seitens des Unternehmens ist, dass der Kunde hier die M\u00f6glichkeit hat, sich sein eigenes, gesundes Men\u00fc zusammenzustellen. 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