{"id":1866,"date":"2021-12-01T08:34:57","date_gmt":"2021-12-01T07:34:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/?p=1866"},"modified":"2023-12-13T19:24:17","modified_gmt":"2023-12-13T18:24:17","slug":"palmoel-schaedlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/palmoel-schaedlich\/","title":{"rendered":"Wie sch\u00e4dlich ist Palm\u00f6l wirklich? Wird man von Palm\u00f6l krank?"},"content":{"rendered":"<p>Ende Juli brachte die \u201eS\u00fcddeutsche Zeitung\u201c einen sehr interessanten Beitrag mit der \u00dcberschrift: \u201e<em>Experten warnen vor Gesundheitsgefahren durch Palm\u00f6l<\/em>\u201c<a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/palmoel-schaedlich\/#_ftn1\">[1]<\/a>.<\/p>\n<p>Wir haben jetzt also einen neuen S\u00fcndenbock, der f\u00fcr eine Reihe von grassierenden Erkrankungen verantwortlich zu machen ist?<\/p>\n<p>Denn laut \u201eS\u00fcddeutsche Zeitung\u201c gibt es kaum noch Nahrungsmittel, die dieses \u00d6l nicht enthalten. Aber sehr wahrscheinlich hat es etwas damit zu tun, dass Palm\u00f6l rund 50 Prozent (und mehr) ges\u00e4ttigte Fetts\u00e4uren enth\u00e4lt, die ja bekanntlich, neben Cholesterin, f\u00fcr Herz-Kreislauf-Erkrankungen verantwortlich zu machen sind?<\/p>\n<p>Zur Frage der ges\u00e4ttigten Fetts\u00e4uren und deren angeblich \u201everheerende Wirkung\u201c auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, hatte ich am Beispiel von Kokos\u00f6l, welches sogar \u00fcber 90 Prozent ges\u00e4ttigte Fetts\u00e4uren enth\u00e4lt, gezeigt, dass es nicht nur nicht diese \u201everheerende Wirkung\u201c gibt, sondern dass ges\u00e4ttigte Fetts\u00e4uren unendlich besser sind als ihr Ruf: <a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/nahrungsergaenzung\/kokosoel.html\">Kokos\u00f6l \u2013 Das Alles- und Wunderheilmittel?<\/a><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h3>Rohes Palm\u00f6l ist besser, aber nicht makellos<\/h3>\n<p>Rohes Palm\u00f6l enth\u00e4lt zumindest noch zutr\u00e4gliche Vitalstoffe. Erkennbar ist das reine Natur-Produkt an der orangen bis braunroten F\u00e4rbung. Grund daf\u00fcr ist ein hoher Gehalt an <a href=\"https:\/\/www.vitalstoffmedizin.com\/sekundaere-pflanzenstoffe\/carotinoide.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Carotin<\/a>. Zudem enth\u00e4lt dieses rohe \u00d6l hohe Konzentrationen an Vitamin E<a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/palmoel-schaedlich\/#_ftn2\">[2]<\/a> (<a href=\"https:\/\/www.vitalstoffmedizin.com\/vitamine\/vitamin-e.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tocopherole und Tocotrienole<\/a>). Doch leider enth\u00e4lt auch das unver\u00e4nderte Palm\u00f6l die gef\u00e4hrliche Palmitins\u00e4ure. Die organische Verbindung \u201cmanipuliert\u201c Gene in Krebszellen, die dann mit sehr viel gr\u00f6\u00dferer Wahrscheinlichkeit streuen (\u201cmetastasieren\u201c). Diese Ausbreitung von Tumoren in mehrere Organe sorgt f\u00fcr 90 % aller Todesf\u00e4lle durch Krebs.<\/p>\n<p>Ein Forscher-Team um <strong>Dr. Salvador Aznar-Benitah vom Institute for Research in Biomedicine\/Barcelona fand in der DNA der entarteten Zellen einen \u201cmemory marker\u201c. Wenn dieser Genlokus Kontakt mit Palmitins\u00e4ure hat, erh\u00f6ht sich die F\u00e4higkeit zur Metastasierung. Die Tumorzellen k\u00f6nnen dann effektiver Kapillar-W\u00e4nde durchdringen und mit dem Blutstrom in entfernte Gewebe einwandern. Fatal daran ist, dass dieser genetische Modus auch noch Monate erhalten bleibt, nachdem die Tumor-DNA Palmitins\u00e4ure ausgesetzt war. Verantwortlich daf\u00fcr ist der Rezeptor CD36, der in der Zellmembran verst\u00e4rkt eingebaut wird. Das Protein ist nicht nur f\u00fcr die Metastasierung verantwortlich, sondern auch f\u00fcr eine verst\u00e4rkte Fettaufnahme der Krebszellen. Die erh\u00f6hte N\u00e4hrstoffzufuhr f\u00f6rdert somit noch Wachstum und Teilung der Zellen.<\/strong><\/p>\n<h3>Industrielle Verarbeitung macht Palm\u00f6l riskanter<\/h3>\n<p>Der Bearbeitungsprozess (Raffinierung) entfernt Carotin und Vitamin E und hinterl\u00e4sst \u201e<em>reines und frisches Palm\u00f6l<\/em>\u201c (Wikipedia)<a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/palmoel-schaedlich\/#_ftn3\">[3]<\/a> von klarer und heller Farbe.<\/p>\n<p>Nachdem die Raffinierung erfolgreich verd\u00e4chtige Vitamine und fragw\u00fcrdige nat\u00fcrliche Substanzen entfernt hat und nur noch \u201e<em>reines und frisches \u00d6l hinterl\u00e4sst<\/em>\u201c, kommt man selbst bei Wikipedia nicht umhin, bestimmte gesundheitliche Risiken zu diskutieren. Allerdings gehen diese Risiken nicht vom \u00d6l aus, sondern von \u201cProzesskontaminanten\u201c, also Endprodukten von chemischen Prozessen, die w\u00e4hrend des Raffinierungvorgangs entstehen und nicht im urspr\u00fcnglichen \u00d6l zu finden sind.<\/p>\n<p>Damit scheint man mit der Raffinierung von Palm\u00f6l gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen zu haben, die in einem Produkt enden, dass jetzt von der \u201eS\u00fcddeutschen Zeitung\u201c als \u201egesundheitssch\u00e4dlich\u201c diskutiert wird: Fliege 1 \u2013 die Entfernung von gesundheitlich wichtigen nat\u00fcrlichen Substanzen, die das \u00d6l gesundheitlich wertvoll machen; und Fliege 2 \u2013 Aufbau von Verunreinigungen mit gesundheitssch\u00e4dlichen Eigenschaften.<\/p>\n<p>Eine dieser Verunreinigungen, die im nativen \u00d6l nicht zu finden sind, ist 3-MCPD (3-Monochlorpropandiol). Diese Substanz l\u00e4sst sich nicht nur in raffiniertem \u00d6l finden, sondern entsteht auch beim Erhitzen (Braten, Frittieren) in dem naturbelassenen Produkt. Die riskante und unerw\u00fcnschte Verbindung ist in allem verarbeiteten Lebensmitteln enthalten, denen das raffinierte Palm\u00f6l zugesetzt ist \u2013 also beispielsweise in Brot, Sojasauce, ger\u00e4ucherten Fleischwaren, Milchpulver f\u00fcr S\u00e4uglinge, T\u00fctensuppen, Knabbereien, S\u00fc\u00dfigkeiten und so weiter. Als Ester (3-MCPD-Fetts\u00e4ureester) kommt es praktisch in allen raffinierten Pflanzen\u00f6len vor, was nat\u00fcrlich den gesundheitlichen Wert von sogenannten \u201egesunden Pflanzen\u00f6len mit unges\u00e4ttigten Fetts\u00e4uren\u201c drastisch relativiert.<\/p>\n<p>Und da industriell hergestellte Nahrungsmittel h\u00e4ufig \u201egereinigte\u201c (eine verharmlosende Umschreibung f\u00fcr \u201eraffinierte\u201c) Pflanzenfette ben\u00f6tigen, enthalten diese Nahrungsmittel ebenfalls diese sch\u00e4dliche Substanz. Frittierfette und Margarine scheinen die \u201eSpitzenreiter\u201c in Sachen H\u00f6chstkonzentrationen von 3-MCPD zu sein. Inzwischen l\u00e4sst sich die Substanz sogar in der Muttermilch nachweisen<a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/palmoel-schaedlich\/#_ftn4\">[4]<\/a>.<\/p>\n<p>Ob \u00d6le oder Fette raffiniert worden sind, l\u00e4sst sich auf der Etikettierung nur selten erkennen, da dies nicht kenntlich gemacht werden muss. Nicht raffinierte \u00d6le enthalten in der Regel den Hinweis, dass es sich hier um \u201enative\u201c oder \u201ekaltgepresste\u201c \u00d6le handelt. Fehlt ein solcher Hinweis, dann hat man es in der Regel mit raffiniertem \u00d6l zu tun. Und das enth\u00e4lt wiederum 3-MCPD in unterschiedlich hohen Konzentrationen.<\/p>\n<h3>3-MCPD\u00a0 \u2013 ein leckerer Krankmacher<\/h3>\n<p>Diese Substanz scheint wissenschaftlich einigerma\u00dfen gut untersucht worden zu sein. Immerhin stuft die IARC (International Agency for Research on Cancer) 3-MCPD als \u201ewahrscheinlich karzinogen\u201c ein. Viele Wissenschaftler vermuten auch einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von 3-MCPD und der Entstehung von Diabetes und Arteriosklerose.<\/p>\n<p>Ein wissenschaftlicher Review<a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/palmoel-schaedlich\/#_ftn5\">[5]<\/a> aus dem Jahr 2016 zeigte neben krebserregenden Eigenschaften auch sch\u00e4digende Effekte auf Nieren und Hoden. Besonders schockierend ist die Aussage, dass die bislang durchgef\u00fchrten Untersuchungen ausschlie\u00dflich an Nagetieren durchgef\u00fchrt wurden und es keine klinischen Studien dazu gibt.<\/p>\n<p>In der bereits genannten Quelle aus Wikipedia<a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/palmoel-schaedlich\/#_ftn6\">[6]<\/a> wird die \u201egesundheitliche Bedeutung in S\u00e4uglingsnahrung\u201c diskutiert. Auch hier d\u00fcrfen wir lesen, dass es \u201e<em>zu den nachteiligen Wirkungen der 3- MCPD-Fetts\u00e4ureester beim Menschen insbesondere S\u00e4uglingen noch keine wissenschaftlichen Daten gibt<\/em>\u201c!<\/p>\n<p>Mit anderen Worten: Wieder einmal haben wir zum Wohle gesch\u00e4ftlicher Interessen krankmachende Inhaltsstoffe in unserer Nahrung, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nach jahrelangem Konsum mit dazu beitragen, dass wir unsere Gesundheit an die Wand fahren. Untersuchungen dazu sind selbstverst\u00e4ndlich obsolet, da gerade in diesem Fall mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen ist, dass die wissenschaftliche Begutachtung von 3-MCPD zu gesch\u00e4ftssch\u00e4digenden Ergebnissen f\u00fchren wird.<\/p>\n<p>Und weil dem so ist m\u00fcssen wieder einmal Grenzwerte her, damit man diesen Schadstoffen offiziell die Absolution erteilen kann. Denn wenn die Grenzwerte nicht \u00fcberschritten werden, dann sind sch\u00e4dliche Schadstoffe unsch\u00e4dlich, oder wie?<\/p>\n<p>Der \u201eS\u00fcddeutsche Zeitung\u201c-Beitrag alarmiert jedoch, dass vor allem Kinder in der Regel diese Grenzwerte \u00fcberschreiten. Denn die essen bekannterweise gerne genau das, was mit raffiniertem Palm\u00f6l produziert worden ist. Also praktisch alle die leckeren Sachen in den bunten Verpackungen aus den Superm\u00e4rkten: \u201e<em>Getreidekissen mit Nugatf\u00fcllung, am Nachmittag einen kleinen Schokocroissant und zwischendurch eine Viertel Tafel Schokolade mit Joghurtf\u00fcllung, kommt es auf fast 39 Mikrogramm 3-MCPD-Fetts\u00e4ureester<\/em>\u201c.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<h2>Der Grenzwert? 30 Mikrogramm pro Tag!<\/h2>\n<p>Zu diesem Zeitpunkt reden wir nur von den Snacks zwischendurch. Was dann noch bei den Hauptmahlzeiten zus\u00e4tzlich anf\u00e4llt, das steht dann auf einem anderen toxischen Speiseplan.<\/p>\n<p>Das BfR \u2013 Bundesinstitut f\u00fcr Risiko Unterbewertung, wenn es um die Interessen der Industrie geht \u2013 beeilt sich dann auch, f\u00fcr Freude zu sorgen. Denn man glaubt hier, dass es keine Hinweise auf gesundheitliche Sch\u00e4digungen gibt, wenn die Grenzwerte geringf\u00fcgig \u00fcberschritten werden. Und weil es keine Hinweise gibt, deshalb ist 3-MCPD nicht so schlecht wie die Pessimisten uns glauben machen wollen.<\/p>\n<p>Es grenzt an fulminanter Unversch\u00e4mtheit, was dieses Institut sich erlaubt. Es gibt keine Humanstudien, die den gesundheitlichen Wert oder Un-Wert dieser Substanz untersucht hat. Wir haben nur Tierversuche, die gezeigt haben, wie sch\u00e4dlich diese Substanz ist. Und aus dem Fehlen dieser Humanstudien schnitzt das BfR die Erkenntnis, dass das Fehlen der Hinweise, beruhend auf dem Fehlen von entsprechenden Studien, daf\u00fcr spricht, dass die Substanz praktisch unsch\u00e4dlich sein muss.<\/p>\n<p>Die alarmierenden Ergebnisse der Tierversuche alleine scheinen hier noch nicht ausreichend genug zu sein, damit das Institut f\u00fcr Risikobewertung von einem Risiko spricht.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcrde dringend empfehlen, auf Humanstudien zu verzichten, damit alles beim Alten bleibt und die Gesch\u00e4fte der Nahrungsmittelindustrie wie mit raffiniertem Palm\u00f6l ge\u00f6lt ungest\u00f6rt fortgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Das b\u00f6se Palm\u00f6l macht die Umwelt kaputt<\/h3>\n<p>Weil wir alle so versessen sind auf Schokolade und Brot und Geb\u00e4ck und all die leckeren Sachen, die mit raffiniertem Palm\u00f6l produziert werden, werden ganze Urw\u00e4lder gerodet und m\u00fcssen Palm\u00f6l-Plantagen von industriellem Ausma\u00df weichen. Richtig oder falsch? Richtig und falsch!<\/p>\n<p>Es ist richtig, das der Regenwald in Afrika und S\u00fcdostasien in einem betr\u00e4chtlichen beziehungsweise be\u00e4ngstigenden Ausma\u00df diesen Plantagen hat weichen m\u00fcssen: Blackstone will Regenwald in Kamerun platt machen.<\/p>\n<p>Eine Studie<a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/palmoel-schaedlich\/#_ftn7\">[7]<\/a> aus dem Jahr 2017 hat die Ausweitung der Palm\u00f6l-Monokulturen und deren Einfluss auf die Fauna des Amazonasgebiets untersucht und ist zu keinen freudigen Ergebnissen gekommen. Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass konventionelle Palm\u00f6l-Plantagen einen extrem feindseligen Einfluss auf die Artenvielfalt des Regenwaldes aus\u00fcben.<\/p>\n<p>K\u00f6nnen wir jetzt all die \u201es\u00fc\u00dfen Verf\u00fchrungen\u201c nur noch mit doppelt schlechtem Gewissen genie\u00dfen? Das erste schlechte Gewissen fl\u00fcstert uns ein, dass wir neben Zucker, fehlenden Ballaststoffen und diverser anderer Chemie auch noch 3-MCPD zu uns nehmen, was mit gesunder Ern\u00e4hrung nicht vereinbar ist. Und das zweite schlechte Gewissen fl\u00fcstert uns ein, dass wir auch noch daf\u00fcr bezahlen und beitragen, die Umwelt im fernen Afrika und Asien zu zerst\u00f6ren.<\/p>\n<p>Auch das ist richtig und falsch. Denn, wenn wir auch hier einmal Wikipedia<a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/palmoel-schaedlich\/#_ftn8\">[8]<\/a> glauben wollen, wird Palm\u00f6l auch, aber nicht nur f\u00fcr unser Geb\u00e4ck angebaut. Vielmehr werden fast 50 Prozent des Palm\u00f6ls zur Produktion von Biodiesel verwendet. Ein gewisser Prozentsatz geht an die Industrie zur Produktion von Tensiden. Und ein gewisser Anteil von Palm\u00f6l geht in die Kosmetikindustrie und Reinigungsauftrag.<\/p>\n<p>Oder mit anderen Worten: Es w\u00e4re nicht ung\u00fcnstig, auf Produkte zu verzichten, die mit raffiniertem Palm\u00f6l produziert worden sind, der eigenen Gesundheit und der Umwelt zuliebe. Ein Verzicht w\u00fcrde ein Signal setzen, jedoch nicht die Produktion von Palm\u00f6l und die Schaffung neuer Plantagen total verhindern, es sei denn, wir verzichten auch auf Biodiesel, Kosmetikprodukte, Reinigungsmittel etc., die auf Palm\u00f6l-Basis produziert werden.<\/p>\n<h2>Alternative zu Palm\u00f6l: Kokos\u00f6l<\/h2>\n<p>Aber auch hier wird der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben, denn der Ertrag von Palm\u00f6l-Plantagen liegt ungef\u00e4hr f\u00fcnfmal h\u00f6her als vergleichbare Kokos\u00f6l-Plantagen.<\/p>\n<p>Ein Umstieg auf Kokos\u00f6l w\u00fcrde also bedeuten, dass f\u00fcnfmal mehr Regenwald gerodet werden muss, damit unsere Bed\u00fcrfnisse nach diesem \u00d6l befriedigt werden k\u00f6nnen. Aus gesundheitlicher Sicht w\u00e4re dies begr\u00fc\u00dfenswert. Unter Umweltaspekten jedoch w\u00e4re dies eine f\u00fcnffach gr\u00f6\u00dfere Katastrophe.<\/p>\n<h3>Alternative und Fazit<\/h3>\n<p>Unser \u201eS\u00fcddeutsche Zeitung\u201c-Beitrag bringt es zum Schluss auf den Punkt. Darum zitiere ich der Einfachheit halber diesen \u201eSchlussakkord\u201c, dem ich mich voll und ganz anschlie\u00dfen kann:<\/p>\n<p>\u201e<em>Letztlich ist es am sinnvollsten, Produkte zu w\u00e4hlen, die so wenig wie m\u00f6glich verarbeitet sind. Einfache Schokoladentafeln sind g\u00fcnstiger als gef\u00fcllte Riegel, schlichte Kekse empfehlenswerter als Backwaren mit Schokocremes. Noch sicherer sind Verbraucher mit puren Snacks: Obst, Gem\u00fcse, Naturjoghurt oder ein M\u00fcsli aus unverarbeiteten Getreideflocken zum\u00a0Beispiel.<\/em>\u201c<\/p>\n<p><strong>Wenn Sie Informationen dazu interessieren (wie z.B. das Kokos\u00f6l, usw.), dann fordern Sie meinen kostenlosen Newsletter dazu an:<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pD2TS\"><\/script><\/p>\n<p>Kleine Anmerkung: Die Sache mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen&#8230;<\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde letztmalig am 01.12.2021 aktualisiert.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/gesundheit\/palmoel-gesundheitsgefahren-lebensmittel-1.4547271\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Palm\u00f6l: Experten warnen vor Gesundheitsgefahren &#8211; Gesundheit &#8211; S\u00fcddeutsche.de<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a><a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/30307309\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 [Palm oil and cardiovascular health: considerations to evaluate the literature critically]. &#8211; PubMed &#8211; NCBI<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Palm\u00f6l\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Palm\u00f6l \u2013 Wikipedia<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/3-MCPD-Fetts\u00e4ureester\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 3-MCPD-Fetts\u00e4ureester \u2013 Wikipedia<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a><a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/25830907\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 3-MCPD: A Worldwide Problem of Food Chemistry. &#8211; PubMed &#8211; NCBI<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/3-MCPD-Fetts\u00e4ureester\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 3-MCPD-Fetts\u00e4ureester \u2013 Wikipedia<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a><a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/29117202\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Oil palm monoculture induces drastic erosion of an Amazonian forest mammal fauna. &#8211; PubMed &#8211; NCBI<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Palm\u00f6l\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Palm\u00f6l \u2013 Wikipedia<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ende Juli brachte die \u201eS\u00fcddeutsche Zeitung\u201c einen sehr interessanten Beitrag mit der \u00dcberschrift: \u201eExperten warnen vor Gesundheitsgefahren durch Palm\u00f6l\u201c[1]. 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