{"id":1915,"date":"2020-01-09T22:03:05","date_gmt":"2020-01-09T21:03:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/?p=1915"},"modified":"2023-12-13T19:05:54","modified_gmt":"2023-12-13T18:05:54","slug":"boden-burnout-noch-60-ernten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/boden-burnout-noch-60-ernten\/","title":{"rendered":"Der Boden-Burnout: Nur noch 60 Ernten weltweit &#8211; dann ist Schluss"},"content":{"rendered":"<p>Nur noch 60 Ernten weltweit. Dann ist angeblich Schluss. Das klingt wie ein Szenario aus einem Weltuntergangsfilm. Das Erschreckende daran: Diese Aussage kommt von den Vereinten Nationen.<\/p>\n<p>Und es gibt auch einen Videobeitrag<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> von \u201e3sat\u201c, der sich mit der aktuellen Bodenqualit\u00e4t und der Studie der Vereinten Nationen dazu auseinandersetzt.<\/p>\n<p>Diese Studie geht davon aus, dass die Menschheit nur noch 60 Ernten zur Verf\u00fcgung hat. Danach gibt es keinen nennenswerten Boden f\u00fcr den Anbau von Nahrungsmitteln mehr. Oder mit anderen Worten: Gegen Ende dieses Jahrhunderts wird es zu Hungerkatastrophen im gigantischen Ausma\u00dfen\u00a0 kommen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Wie konnte es soweit kommen?<\/h2>\n<p>Unsere Ackerb\u00f6den sind zu einer Ware geworden, beziehungsweise zu einem &#8222;Mittel&#8220; degradiert, der nur einen Zweck hat: n\u00e4mlich den eines profitablen Gesch\u00e4fts.<\/p>\n<p>Und weil diese Vorg\u00e4nge bereits seit einigen Jahrzehnten \u00fcblich sind, gibt es auch die entsprechenden \u201eSymptome\u201c, die auf diese Entwicklung hindeuten. Man kann sich also nicht herausreden, dass hier unvorhersehbare Ereignisse urpl\u00f6tzlich stattf\u00e4nden, von denen man nichts habe wissen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>Raubbau an unseren \u00c4ckern seit fast 100 Jahren<\/h2>\n<p>Politik, Ern\u00e4hrungsindustrie, Ern\u00e4hrungswissenschaft und Konsorten haben in den letzten 100 Jahren nichts davon wissen wollen, da seit Anbeginn die gesch\u00e4ftlichen Interessen absolute Priorit\u00e4t hatten und bis heute noch haben.<\/p>\n<p>Ich hatte bereits im Jahr 2011 dazu einen Beitrag ver\u00f6ffentlicht, der diese Entwicklung genau charakterisiert hat: <a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/die-grosse-lebensmittel-luege\/\">Die gro\u00dfe Lebensmittel-L\u00fcge &#8211; Wie die Agrarindustrie die B\u00f6den auslaugt und uns vergiftet<\/a>.<\/p>\n<p>Ausgelaugte B\u00f6den &#8211; kann man da noch den N\u00e4hrstoffreichtum in den dort gez\u00fcchteten Produkten erwarten, wie sie von der Natur urspr\u00fcnglich bereitgestellt wurden? Ich sch\u00e4tze, dass die Quadratur des Kreises einfacher ist, wie ich in meinem ausf\u00fchrlicheren Report darlege: <a href=\"https:\/\/www.renegraeber.de\/vitalstoffverlust-vitaminverlust.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vitalstoffverlust in Obst undGem\u00fcse &#8211; die Achterbahnfahrt der Ern\u00e4hrungswissenschaft<\/a><\/p>\n<p>Von daher d\u00fcrfte es keine besonders gro\u00dfe \u00dcberraschung sein, dass das, was an Lebensmitteln auf diesen B\u00f6den produziert wird, inzwischen fast diesen Namen nicht mehr verdient. Denn der N\u00e4hrstoffmangel in den Produkten, verbunden mit Belastungen durch Nitrat, Schwermetallen, Pflanzen-\u201eSchutz\u201c-Mitteln etc., ist dabei, die Produkte in bunt verpackte und teuer verkaufte Gesundheitszerst\u00f6rer mutieren zu lassen, siehe mein Beitrag: <a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/noch-nie-war-das-essen-so-giftig-wie-heute\/\">Noch nie war das Essen so giftig wie heute<\/a>.<\/p>\n<p>Das Ganze ist kein Unfall, sondern hat Methode. Wie diese Methode\/Methoden aussieht\/aussehen, hatte ich auch schon beschrieben: <a href=\"https:\/\/www.yamedo.de\/blog\/tricks-und-machenschaften-der-agrarlobby\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Tricks und Machenschaften der Agrarlobby &#8211; Die Dummen: wir Verbraucher!<\/a><\/p>\n<p>Diese Entwicklung ist Teil einer allgemeinen Entwicklung, bei der es darum geht, aus gesch\u00e4ftlichem Interesse alles das auf den Markt werfen zu k\u00f6nnen, was dem Gesch\u00e4ft dient und die Kassen f\u00fcllt. In vielen F\u00e4llen sind die so platzierten Produkte gesundheitssch\u00e4dlich oder bestenfalls nutzlos. Aber hier sorgt das Marketing daf\u00fcr, dass eigentlich unverk\u00e4ufliche Produkte zu Kassenschlagern werden. Und die Politik sorgt daf\u00fcr, dass keine besonders hohen H\u00fcrden das Gesch\u00e4ft beeintr\u00e4chtigen und unliebsame Konkurrenz klein gehalten wird.<\/p>\n<p>Und ja, dazu gibt es auch leckere Belege: <a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/poison-papers\/\">Poison Papers &#8211; Wie man uns seit 100 Jahren bewu\u00dft mit Gift &#8222;zuschei\u00dft&#8220;<\/a>.<\/p>\n<p>Und die Schulmedizin sorgt dann daf\u00fcr, dass aus den dadurch verursachten Erkrankungen ein weiteres profitables Gesch\u00e4ft betrieben wird.<\/p>\n<h3>\u201e3sat\u201c und die UN-Studie<\/h3>\n<p>Zur\u00fcck zum \u201e3sat\u201c-Beitrag.<\/p>\n<p>Er beginnt mit der Diskussion der UN-Studie (United Nations Food and Agriculture Organization &#8211; FAO), die davon ausgeht, dass die Menschheit nur noch 60 Ernten hat &#8211; danach ist Schluss. Der Beginn von massiven Hungerkatastrophen w\u00fcrde dann unausweichlich sein. Der Grund hierf\u00fcr ist die massive Erosion der Ackerb\u00f6den weltweit.<\/p>\n<p>Eine Expertin und Agrarwissenschaftlerin, die in 3sat-Beitrag zu Wort kommt, h\u00e4lt die Einsch\u00e4tzung der FAO f\u00fcr sehr realistisch. Auch sie beurteilt die gegenw\u00e4rtige Situation \u00e4hnlich wie die Studie der FAO: Wir stehen kurz vom Burnout beziehungsweise stehen teilweise schon mittendrin.<\/p>\n<p><strong>Heute sind weltweit 33 Prozent der B\u00f6den so weit degradiert\/erodiert, dass sie keine nennenswerte Ertr\u00e4ge mehr produzieren k\u00f6nnen. Nur zw\u00f6lf Prozent k\u00f6nnen noch als qualitativ hochwertig bezeichnet werden, also B\u00f6den, wie sie in der Natur vorkommen.<\/strong><\/p>\n<p>Um neuen fruchtbaren Boden entstehen zu lassen, in Abh\u00e4ngigkeit vom Wetter und der Lage, braucht die Natur rund <strong>20.000 Jahre (kein Schreibfehler!)<\/strong>. Aber unser Raubbau sorgt daf\u00fcr, dass j\u00e4hrlich bis zu 7 Millionen Hektar landwirtschaftlicher Fl\u00e4che verschwinden. Es gibt Berichte, dass j\u00e4hrlich 24 Milliarden Tonnen an Boden durch Erosion verloren gehen. Die EU tr\u00e4gt zu diesem Verlust 1 Milliarde Tonnen bei.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<p>In Deutschland kommt es bei intensiv genutzten Anbaufl\u00e4chen zu einem Verlust von rund 20 Tonnen Boden pro Hektar Ackerfl\u00e4che. Die Ursache hierf\u00fcr sind \u201eVerdichtung, Monokulturen, enge Fruchtfolgen, hoher Pestizideinsatz und intensive D\u00fcngung\u201c.<\/p>\n<p>Im weiteren Verlauf macht die Agrarwissenschaftlerin eine besonders interessante Aussage. Sie gibt an, dass der industrialisierte Ackerbau sich fast ausschlie\u00dflich am Stickstoff-Input orientiert und den Kohlenstoff-Input au\u00dfer acht l\u00e4sst. Dementsprechend sieht dann die D\u00fcngung aus. Das Resultat ist eine \u201eMangelern\u00e4hrung\u201c der B\u00f6den.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich taucht sofort das Gegenargument auf: Aber die Ertr\u00e4ge sind nicht r\u00fcckl\u00e4ufig, was man unter diesen Voraussetzungen erwarten m\u00fcsste. Also handelt es sich hier doch mehr um Panikmache? K\u00f6nnen wir also weitermachen wie bisher?<\/p>\n<p>Die Agrarwissenschaftlerin best\u00e4tigt zwar den gleichbleibenden Ertrag, sieht aber die Ursache daf\u00fcr im massiven Einsatz von D\u00fcngemitteln (Minerald\u00fcnger und G\u00fclle). G\u00fclle kommt in der Regel aus der Massentierhaltung und ist zudem noch mit Medikamenten belastet. Und das ist sch\u00e4dlich f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t der B\u00f6den und in der Folge f\u00fcr die Bildung von Humus.<\/p>\n<p>Die \u00dcberd\u00fcngung mit Stickstoff ohne dabei ad\u00e4quate Mengen an Kohlenstoff zuzuf\u00fchren, f\u00fchrt zu einer Ertragsminderung, die man dann versucht durch noch mehr Stickstoff-D\u00fcnger zu kompensieren &#8211; ein Teufelskreis.<\/p>\n<p>Um solche Tendenzen zu vermeiden, gibt es seit 1999 ein sogenanntes \u201eBodenschutzgesetz\u201c, welches aber in seinen Empfehlungen so unspezifisch ist, dass jeder hier seine eigenen Interpretationen einbringen kann. Denn im Gesetz geht es prim\u00e4r um Altlasten. Alles was dar\u00fcber hinausgeht, da wird die Landwirtschaft zur \u201eguten fachlichen Praxis\u201c aufgefordert, was immer das hei\u00dfen mag. Klare Ziele sind im Gesetz nicht definiert.<\/p>\n<p>Das wiederum steht im Gegensatz zu den damals geplanten Auflagen der EU. Hier sind die Vorschriften zum Bodenschutz sehr unmissverst\u00e4ndlich definiert worden. Die sich hier ergebenden Interessenskonflikte mit der Agrarwirtschaft f\u00fchrten im Jahr 2011 dazu, dass dieser Vorschriftenkatalog verhindert wurde. Es gab eine Reihe von EU-Mitgliedsstaaten, die ein besonderes Interesse an der Verhinderung der Bodenschutzvorschriften hatten. Und federf\u00fchrend hier war niemand anderes als die Bundesrepublik Deutschland. Toll, wie man hier wieder einmal den Interessen der Industrie zum Durchbruch verholfen hat.<\/p>\n<h3>Verschleierungstaktik weit und breit<\/h3>\n<p>Nur noch 60 Jahre mit Ernten? Nein, es sind nur noch 54 Jahre, wenn wir diese 60 Jahre als feststehende Gr\u00f6\u00dfe annehmen. Warum?<\/p>\n<p>Weil die FAO-Studie und ein sich darauf beziehender Beitrag vom \u201eScientific American\u201c<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> im Jahr 2014 ver\u00f6ffentlicht worden sind. Das war vor bereits sechs Jahren.<\/p>\n<p>Die FAO hatte ebenfalls die Ergebnisse ihrer Studie<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> auf der eigenen Webseite im Juli 2014 ver\u00f6ffentlicht. Wir erfahren hier zwar nichts von diesen omin\u00f6sen 60 Jahren. Aber laut \u201eScientific American\u201c kommt diese Einsch\u00e4tzung aus dem Mund eines f\u00fchrenden UN Mitarbeiters.<\/p>\n<p>Wir erfahren also jetzt erst (ich zu mindestens) \u00fcber den Beitrag von \u201e3sat\u201c von dieser Existenz der FAO-Studie. Aber auch der \u201e3sat\u201c-Beitrag ist bereits etwas \u00fcber ein Jahr alt. Ich kann mich nicht erinnern, dass es einen Aufschrei der Entr\u00fcstung in den Medien gegeben hatte, als 2011 die EU-Bodenschutzbestimmungen, die man eher als \u201eSchutz\u201c bezeichnen k\u00f6nnte, von Deutschland und Co. erfolgreich torpediert wurden.<\/p>\n<p>Und auch Beitr\u00e4ge wie diese, inklusive die Studie von der UN, genie\u00dfen eher ein Schattendasein. Denn diese Form der Aufkl\u00e4rung ist im h\u00f6chsten Ma\u00dfe gegen die Interessen der Agrarwirtschaft. Denn eine nachhaltige Landwirtschaft (die Experten zufolge durchaus m\u00f6glich w\u00e4re), w\u00fcrde einen tiefen Einschnitt in die Ums\u00e4tze der industriellen Landwirtschaft bedeuten. Das Gesch\u00e4ft mit Saatgut, Pflanzen-\u201eSchutz\u201c-Mittel auf chemischer Basis, landwirtschaftlichen Maschinen etc. w\u00fcrde signifikant einknicken.<\/p>\n<p>Wie Alternativen aussehen (und nicht nur aussehen k\u00f6nnen), dazu gibt es aus verst\u00e4ndlichen Gr\u00fcnden nur wenig beachtete Beispiele. Sogar das Argument, dass eine nachhaltige biologische Landwirtschaft zu wenig Ertr\u00e4ge abw\u00fcrfe (weshalb der Natur \u00fcber GMOs nachgeholfen werden m\u00fcsste), ist von Gesch\u00e4ftsinteressen geleiteter Unsinn. Denn das genaue Gegenteil ist der Fall.<\/p>\n<p>Hier zwei besonders interessante Beispiele, die auf YouTube ver\u00f6ffentlicht wurden. Die Beitr\u00e4ge stammen aus dem Jahr 2011 und 2015:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=UVNuyYYjCQw&amp;feature=youtu.be\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Panos Manikis Land Awakening &#8211; YouTube<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6fk1o7qlj_8&amp;feature=youtu.be\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Masanobu Fukuoka &#8211; In Zukunft: Der Bauer ohne Pflug und D\u00fcnger (Deutsch Audio) &#8211; YouTube<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Den oben zitierten Beitrag von \u201e3sat\u201c gibt es ebenfalls auf YouTube: Boden Burnout | Noch 60 Ernten, dann ist Schluss! | Der Grund: Erodierte B\u00f6den &#8211; YouTube (Das Video ist leider nicht mehr verf\u00fcgbar)<\/p>\n<h3>Fazit<\/h3>\n<p>Deutschland, beziehungsweise seine industriefreundliche Politik, hat wieder einmal daf\u00fcr gesorgt, dass die Interessen der Industrie absolute Vorfahrt haben. Solche Interessen stehen im diametralen Gegensatz zur Gesundheit von Natur und Mensch. Und eben diese Interessen sorgen dann auch daf\u00fcr, dass entsprechende menschenverachtende Ma\u00dfnahmen ergriffen werden, um diese Interessen zu sch\u00fctzen. Denn menschenverachtende Ziele erfordern eben entsprechende Ma\u00dfnahmen!<\/p>\n<p>Fazit vom Fazit: Die Philosophie der Industrie (gleich welcher Couleur) scheint zu sein: Nach uns die Sintflut, was k\u00fcmmert uns, was morgen passiert.<\/p>\n<p>Tja&#8230; Was soll ich Ihnen angesichts solcher Informationen denn empfehlen? Es wird nicht ohne weiteren Druck durch &#8222;uns&#8220; Verbraucher gehen. &#8222;Verbraucher&#8220; &#8211; auch so ein unstimmiger Name. Sind wir nicht alle Menschen?<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pD2TS\"><\/script><\/p>\n<p>Kleine Anmerkung: Die Sache mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen&#8230;<\/p>\n<p><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a><a href=\"https:\/\/www.3sat.de\/wissen\/nano\/boden-burnout-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Boden-Burnout &#8211; 3sat-Mediathek<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a><a href=\"https:\/\/www.scientificamerican.com\/article\/only-60-years-of-farming-left-if-soil-degradation-continues\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Only 60 Years of Farming Left If Soil Degradation Continues &#8211; Scientific American<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a><a href=\"https:\/\/news.un.org\/en\/story\/2014\/07\/473762-un-agency-calls-urgent-action-protect-global-soil-depletion-degradation\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 UN agency calls for urgent action to protect global soil from depletion, degradation | UN News<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nur noch 60 Ernten weltweit. 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