{"id":196,"date":"2019-08-23T10:49:24","date_gmt":"2019-08-23T09:49:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/?p=196"},"modified":"2025-11-07T18:29:47","modified_gmt":"2025-11-07T17:29:47","slug":"krank-durch-suessstoff-aspartam","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/krank-durch-suessstoff-aspartam\/","title":{"rendered":"Krank durch S\u00fc\u00dfstoff Aspartam? Wie es wirkt und warum ich das Zeug nicht anr\u00fchre"},"content":{"rendered":"<p>Lassen Sie mich gleich zu Beginn sagen: Die Datenlage, beziehungsweise die Studienlage zum S\u00fc\u00dfstoff Aspartam ist schwierig, weil die vielen Arbeiten zur Sicherheit des S\u00fc\u00dfstoffes zu widerspr\u00fcchlichen Ergebnissen kommen.<\/p>\n<p>Bedenklich ist aber, dass es ernst zu nehmende Hinweise darauf gibt, das Aspartam krebserregend ist und das Zentral-Nerven-System sch\u00e4digt.<\/p>\n<p>Die Beeintr\u00e4chtigung des Gehirnstoffwechsels kann Verhaltensst\u00f6rungen, <a href=\"https:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/MS.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Multiple Sklerose<\/a>, Spina bifida (Fehlbildung des R\u00fcckenmarks) und <a href=\"https:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/autismus.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Autismus<\/a> verursachen.<\/p>\n<p>Daneben steht Aspartam im Verdacht, f\u00fcr Fr\u00fchgeburten und die Entstehung von <a href=\"https:\/\/www.yamedo.de\/krankheiten\/rheuma\/systemischer-lupus-erythematodes.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Systemischem Lupus erythematodes<\/a> verantwortlich zu sein (Quelle: naturalsociety).<\/p>\n<p>Also schauen wir mal ein paar Fakten an.<\/p>\n<p>Zuerst ein paar physiologische Sachen&#8230;<\/p>\n<h2><!--more-->Wie wird Aspartam eigentlich verstoffwechselt?<\/h2>\n<p>Aspartam wird im Stoffwechsel zu den drei Verbindungen umgewandelt, aus denen es synthetisiert worden ist: die beiden proteinogenen Aminos\u00e4uren Asparagins\u00e4ure und Phenylalanin sowie Methanol.<\/p>\n<p>Damit z\u00e4hlt der S\u00fc\u00dfstoff zu den Chemikalien mit synergistisch toxischer Wirkung. Die Stoffwechsel-Produkte aus dem physiologischen Abbau sind giftiger als die intakte Verbindung.<\/p>\n<p>So kann der Aspartam-Konsum zu einem \u00dcberschuss an Asparagins\u00e4ure f\u00fchren. Die Aminos\u00e4ure passiert die Blut-Hirn-Schranke und wirkt auch als Neurotransmitter. Im Tierversuch ruft Asparagins\u00e4ure Sch\u00e4den im Zentral-Nerven-System hervor (<a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/7290308\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Brain damage in mice from voluntary ingestion of glutamate and aspartate<\/strong><\/a>).<\/p>\n<p>Dies untermauert Hinweise darauf, das Aspartat neurodegenerative Erkrankungen beim Menschen verursachen kann. Der S\u00fc\u00dfstoff soll auch zu epilepsie\u00e4hnlichen Symptomen f\u00fchren k\u00f6nnen. Angeblich wird auch Alzheimer durch Aspartam bedingt. Mittlerweile h\u00e4ufen sich die Alzheimer-F\u00e4lle auch bereits bei j\u00fcngeren\u00a0 Patienten.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pD2gv\"><\/script><\/p>\n<h2>Aspartam wird zu Formaldehyd<\/h2>\n<p>Sehr gef\u00e4hrlich sind auch die Abbau-Produkte Formaldehyd und Ameisens\u00e4ure, die aus Methanol entstehen. Geringe Methanol-Mengen in alkoholischen Getr\u00e4nken sind deswegen unbedenklich, weil gleichzeitig Ethanol aufgenommen wird, wodurch Methanol unsch\u00e4dlich wird.<\/p>\n<p>Ohne Ethanol kommt es zu einer Methanolvergiftung, welche sich wiederum durch Symptome einer Multiplen Sklerose auszeichnet. Deshalb\u00a0w\u00fcrden auch\u00a0viele Patienten falsch behandelt. Zeit und Grund genug, dass ich diesem Thema mal einen Beitrag widme\u2026<\/p>\n<p>Eine Methanolvergiftung kann unter Umst\u00e4nden zu Erblindung, H\u00f6rverlust und im schlimmsten Fall zum Tod f\u00fchren. Sobald die Zufuhr von Aspartam gestoppt w\u00fcrde, endeten auch die Symptome der falsch diagnostizierten Multiplen Sklerose. Zudem sch\u00e4digt der einwertige Alkohol die DNA und kann dadurch Krebs verursachen.<\/p>\n<p>Auch F\u00e4lle von Lupus erythematodes sind keine Seltenheit. Vor allem Menschen, die viele\u00a0Light\u00a0Getr\u00e4nke trinken, leiden darunter. Die meisten Menschen wissen nicht, was sie ihrem K\u00f6rper antun. Wird der Konsum von Light-Getr\u00e4nken eingestellt, verschw\u00e4nden auch die Symptome der Lupus-Krankheit, die Folgen der Krankheit bleiben aber.<\/p>\n<h2>Anzeichen f\u00fcr Aspartam-Belastungen<\/h2>\n<h4>Anzeichen einer erh\u00f6hten Aspartambelastung k\u00f6nnen wie folgt aussehen:<\/h4>\n<ul>\n<li>Muskelschmerzen und Kr\u00e4mpfe<\/li>\n<li>Gef\u00fchllosigkeit in Armen und Beinen<\/li>\n<li>Schwindel<\/li>\n<li>Kopfschmerzen<\/li>\n<li>Gelenkschmerzen<\/li>\n<li>Depressionen<\/li>\n<li>unverst\u00e4ndliche Sprache<\/li>\n<li>unscharfes Sehen<\/li>\n<\/ul>\n<p>und einiges mehr\u2026<\/p>\n<h2>Aspartam in \u00fcber 5000 Produkten!<\/h2>\n<p>Derzeit wird Aspartam in \u00fcber 5.000 Produkten verwendet. Besonders bedenklich scheint, dass der Patentschutz abgelaufen ist und nun jeder Konzern Aspartam herstellen und verwenden kann. Sogar in Medikamenten ist Aspartam enthalten, sodass fast jeder Mensch den S\u00fc\u00dfstoff mit irgendeinem Produkt aufnimmt. Laut dem National Health and Nutrition Evaluation Survey (NHANES)\u00a0<strong>verzehren 44 % der Erwachsenen und 20 % der Kinder sogar 3 Mal t\u00e4glich Aspartam<\/strong>.<\/p>\n<p>Immerhin\u00a0<strong>2 % der Kleinkinder im Alter um 2 Jahre erhalten das S\u00fc\u00dfungsmittel<\/strong>\u00a0von ihren Eltern. Die US-Beh\u00f6rde hat den S\u00fc\u00dfstoff im Blick, weil er f\u00fcr eine Erh\u00f6hung des BMIs verantwortlich gemacht wird. S\u00fc\u00dfstoffe erf\u00fcllen also gar nicht den Anspruch auf ein di\u00e4tetisches Produkt, worauf eine PLOS-Studie hinweist (<a href=\"https:\/\/journals.plos.org\/plosmedicine\/article?id=10.1371\/journal.pmed.1002195\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>journals.plos<\/strong><\/a>).<\/p>\n<p><strong>In einer Randmitteilung in der Zeitung\u00a0<em>Die Welt<\/em>\u00a0las ich auch:<\/strong><\/p>\n<blockquote><p><em>Der S\u00fc\u00dfstoff Aspartam f\u00f6rdert bei weiblichen Ratten Lymphdr\u00fcsen- und Hirntumore sowie Leuk\u00e4mien. Dies zeigt eine Studie am Krebsforschungszentrum von Bologna. Das Krebsrisiko steigt bereits bei kleinen Dosen. Die europ\u00e4ische \u00dcberwachungsbeh\u00f6rde f\u00fcr Lebensmittel \u00fcberpr\u00fcft jetzt die Daten. (welt.de\/print-welt\/article193732\/Aspartam_unter_Krebsverdacht.html)<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Auch f\u00fcr Diabetiker stellt Aspartam m\u00f6glicherweise eine Gef\u00e4hrdung dar, da es den Augenhintergrund sch\u00e4digt und die <a href=\"https:\/\/www.yamedo.de\/blutzuckerwerte\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Blutzuckerwerte<\/a> beeinflusst, beziehungsweise Ged\u00e4chtnisst\u00f6rungen verursachen kann.<\/p>\n<p>Unbestritten ist nur folgende Tatsache: Aspartam darf von Menschen mit der angeborenen Stoffwechselerkrankung Phenylketonurie nicht eingenommen werden. Dies betrifft etwa 0,15\u00a0Promille der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>Offizielle Beh\u00f6rden wie etwa die Europ\u00e4ische Beh\u00f6rde f\u00fcr Lebensmittelsicherheit\u00a0weisen darauf hin:<\/p>\n<p><em>Es gibt derzeitig keine Hinweise in Bezug auf die Sicherheit von Aspartam, die EFSA dazu veranlassen w\u00fcrden, Verbrauchern, die aspartamhaltige Lebensmittel verzehren m\u00f6chten, zu empfehlen, ihrer Ern\u00e4hrungsgewohnheiten zu \u00e4ndern.<\/em><\/p>\n<p>Welch sch\u00f6nes &#8222;Beamten-Deutsch&#8220;!<\/p>\n<p>Das hei\u00dft aber nicht, dass ich Aspartam essen oder trinken muss \u2013 oder?<\/p>\n<p>Dabei gilt in der EU das Vorsorge-Prinzip. Das bedeutet, dass Konsum-Chemikalien nur dann als unsch\u00e4dlich gelten, wenn die\u00a0<em>Unbedenklichkeit<\/em>\u00a0nachgewiesen ist. In der PLOS-Studie wird bem\u00e4ngelt, dass bei\u00a0<em>allen<\/em>\u00a0angeblichen Unbedenklichkeitsnachweisen erkenntnisleitende Interessen vorlagen. Anders gesagt: Es waren Industrie-Studien, zusammengebastelt aus\u00a0<em>gekaufter Wissenschaft<\/em>.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pDDkW\"><\/script><\/p>\n<p>Das ist also keineswegs eine Verschw\u00f6rungs-Theorie versponnener Laien, sondern auch die Ansicht vieler renommierter Wissenschaftler. Namhafte Kritiker der Aspartam-Zulassung durch die EFSA sind beispielsweise Prof. Erik Millstone und Dr. Elisabeth Dawson von der University of Sussex. Sie unterzogen alle von der EFSA herangezogenen Sicherheitsbewertungen \u00fcber Aspartam einer genauen wissenschaftlichen \u00dcberpr\u00fcfung.<\/p>\n<p>Dabei stellten die Wissenschaftler fest, dass viele entscheidende Studien gar nicht ber\u00fccksichtigt wurden. Diese Arbeiten waren laut der Untersuchung von Millstone und Dawson ausgerechnet diejenigen, die die h\u00f6chste wissenschaftliche Qualit\u00e4t hatten und den S\u00fc\u00dfstoff negativ bewerteten. Stattdessen hatten die EFSA-Beauftragten viele Studien ber\u00fccksichtigt, in denen Aspartam als wenig riskant beurteilt wird.<\/p>\n<p>Leider handelte es sich dabei aufgrund mangelnder wissenschaftlicher Pr\u00e4zision um Arbeiten von geringer Aussagekraft. Schon lange vor der Ver\u00f6ffentlichung der Analyse 2019 (<a href=\"https:\/\/archpublichealth.biomedcentral.com\/articles\/10.1186\/s13690-019-0355-z\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/archpublichealth.biomedcentral.com\/articles\/10.1186\/s13690-019-0355-z<\/a>) hatten die britischen Wissenschaftler die EFSA \u00fcber die Bewertungsm\u00e4ngel schriftlich in Kenntnis gesetzt.<\/p>\n<p>Doch die EFSA hatte diese Informationen 2013 nicht an die zust\u00e4ndigen Stellen weitergeleitet. Millstone und Dawson werfen der EFSA mangelnde Transparenz und einen Versto\u00df gegen eigene Richtlinien vor<\/p>\n<p>In den USA waren die Gesundheitsbeh\u00f6rden anfangs gewissenhafter. Der Erstantrag zur Zulassung durch die G.D. Searle &amp; Company wurde von der Food and Drug Administration (FDA) abgelehnt. Grund daf\u00fcr waren schon in den 1960er Jahren Hinweise auf die krebserregende Wirkung im Tierversuch mit Ratten. Und so musste G.D. Searle auf einen Personalwechsel in der FDA warten, bis Aspartam 1981 zugelassen wurde.<\/p>\n<p>Arthur Hayes als der daf\u00fcr Bevollm\u00e4chtigte genehmigte die Zulassung gegen die Bedenken von FDA-Toxikologen und des zust\u00e4ndigen Kontroll-Ausschusses der Bundesbeh\u00f6rde.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens verleibte sich Monsanto den Pharma-Konzern G.D. Searle 1985 ein und machte aus dem Aspartam-Gesch\u00e4ft das Unternehmen NutraSweet. 1992 endete das Patent und Monsanto trennte sich von NutraSweet im Jahr 2000. Heute wird Aspartam von mehreren Herstellern produziert, teils mit gentechnischen Methoden.<\/p>\n<h2>Das Thema wird aber noch interessanter.<\/h2>\n<p>In Kommentar 3 (siehe unten Kommentarteil zu diesem Beitrag) weist &#8222;Mark&#8220; auf einen Dokumentarfilm zu Aspartam hin: <em>Sweet Misery.<\/em> Suchen Sie diesen Film mal in Youtube unter Sweet Misery Aspartam. Die Dokumentation ist auf Englisch und dauert ca. 1:30 Stunde.<\/p>\n<p>Aspartam ist sicher <strong>nicht<\/strong> die Substanz, die der Organismus zu seinem Wohlergehen ben\u00f6tigt. Denn langsam und sicher tauchen mehr und mehr Hinweise und Beweise auf, dass Aspartam eine Reihe von Wirkungen im Organismus entfaltet, die mit physiologischen Reaktionen nichts gemein haben.<\/p>\n<p>Dabei ist die Frage nach dem krebserzeugenden Potenzial noch nicht einmal das wichtigste m\u00f6gliche Merkmal, auch neurotoxische Effekte werden seit 2012 angenommen (<a href=\"https:\/\/www.drugsdb.com\/cib\/aspartame\/medications-that-contain-aspartame\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>drugsdb.com<\/strong><\/a>). Die Kritiker des Aspartams haben sich inzwischen als Hauptkritikpunkt auf eine m\u00f6gliche krebserzeugende Wirkung eingeschossen.<\/p>\n<p><strong>Die Lebensmittelindustrie dagegen bestreitet solche Zusammenh\u00e4nge aufs Heftigste. Jede Seite bringt dann ihre schl\u00fcssigen wissenschaftlichen Studien, die das beweisen, was man bewiesen haben m\u00f6chte.<\/strong>\u00a0Das Szenario erinnert mich sehr an die Auseinandersetzung mit der Tabakindustrie in den 1980er Jahren, die auch einen Zusammenhang zwischen Rauchen und Lungenkrebs aufs Vehementeste bezweifelte. Heute wissen wir es besser.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<h2>Studien zur \u201eSicherheit\u201c von Aspartam<\/h2>\n<p><strong>Wie solche Unbedenklichkeitsstudien aussehen, zeigen 2 (von etlichen) Beispiele:<\/strong><\/p>\n<p><em>Aspartame: a safety evaluation based on current use levels, regulations, and toxicological and epidemiological studies<\/em><br \/>\n(ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/17828671)<\/p>\n<p>Diese Arbeit, durchgef\u00fchrt von der Konsultingfirma Burdock Group, ist eine Literaturrecherche, die schl\u00fcssig zum Schluss kommt, dass Aspartam au\u00dferordentlich sicher ist. Hier werden also keine prospektiven klinischen Studien mit dem entsprechend erforderlichen Design als Beurteilungsbasis genommen, sondern zusammengeklaubte Daten von Arbeiten mit positiven Ergebnissen. Kein Wunder, wenn dann das Endergebnis auch positiv ausf\u00e4llt.<\/p>\n<p>Denn die Burdock Group ist eine Beratungs- und Marketingfirma, die sich auf das Erstellen von toxikologischen Gutachten spezialisiert hat. Sie liefern \u201ecustomized solutions\u201c (ma\u00dfgeschneiderte L\u00f6sungen) f\u00fcr Anforderungen seitens der FDA. Oder mit anderen Worten: Sie machen passend, was nicht passt. Sie feiern sich auf ihrer Webseite auch als Weltmeister im Erstellen von Unbedenklichkeitsstudien.<\/p>\n<p>Wer also die entsprechenden Dollars mitbringt, der bekommt ein Gutachten, das jede Substanz, und sei sie noch so fragw\u00fcrdig, mit wissenschaftlichem Unbedenklichkeitsglanz versieht, der die FDA zur raschen Zulassung veranlasst.<\/p>\n<p>N\u00e4chstes Beispiel:\u00a0<em>Advantame\u2013an overview of the toxicity data<\/em><br \/>\n(ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/22036024)<\/p>\n<p>Advantam ist ein Derivat von Aspartam. Es enth\u00e4lt alle \u201eKomponenten\u201c von Aspartam. Durch das Anh\u00e4ngen von zus\u00e4tzlichen Molek\u00fclen an das Aspartamgrundger\u00fcst ergibt sich eine Substanz mit noch h\u00f6herer S\u00fc\u00dfkraft als die Muttersubstanz. Auch diese Studie kam zu dem schl\u00fcssigen Ergebnis, dass die Substanz absolut sicher ist f\u00fcr den menschlichen Verzehr. Aber auch hier liegt wieder eine zusammenfassende Arbeit von zuvor durchgef\u00fchrten Studien vor.<\/p>\n<p>Wer ist der Verfasser der guten Botschaft? Ajinomoto Co, Inc., ein japanischer Lebensmittelgigant, der S\u00fc\u00dfstoffe reichlich zur Fertigung seiner Lebensmittelprodukte zum Einsatz bringt. Und wenn mehr und mehr solcher Arbeiten als wissenschaftliche Basis f\u00fcr die Beurteilung von Substanzen Anerkennung finden, dann ist das \u00f6ffentliche Bewusstsein fr\u00fcher oder sp\u00e4ter ebenfalls durchtr\u00e4nkt vom Sicherheitsgef\u00fchl dieser Substanzen. Denn die Wissenschaft hat ja angeblich keinen Zweifel daran.<\/p>\n<h2>Ist Aspartam krebserregend?<\/h2>\n<p>Nicht nur aus Gr\u00fcnden der Fairness sollten jetzt auch die Bef\u00fcrworter einer krebserzeugenden Wirksamkeit von Aspartam zu Wort kommen:\u00a0<a href=\"https:\/\/ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/17805418\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Life-span exposure to low doses of aspartame beginning during prenatal life increases cancer effects in rats<\/strong><\/a><\/p>\n<p>Um es vorweg zu nehmen, scheinen die Betreiber dieser Arbeit nicht aus dem Industrieumfeld zu kommen, sondern aus der Krebsforschung in Italien. In dieser Arbeit wurde auch nicht \u00fcber den Zeitraum von nur wenigen Wochen Labortiere mit Aspartam gef\u00fcttert, frei nach dem Motto, je k\u00fcrzer der Beobachtungszeitraum, desto besser f\u00fcr die Wahrscheinlichkeit von unauff\u00e4lligen Ergebnissen.<\/p>\n<p>Die \u201eBehandlung\u201c der Tiere (Sprague-Dawley Ratten) begann sogar schon im Mutterleib seit dem 12. Fetustag. Die Studie endete f\u00fcr jede Ratte mit deren nat\u00fcrlichen Tod. Das nenne ich eine ultimative Langzeitbeobachtung.<\/p>\n<p>Und das Ergebnis wird Ajinomoto, Burdock Group und anderen \u201eKoryph\u00e4en\u201c aus der industriefreundlichen Ern\u00e4hrungswissenschaft nicht sonderlich gefallen: Denn das karzinogene Potenzial von Aspartam bei diesen Ratten war vergleichbar mit dem in einer vorausgegangenen Studie beobachteten karzinogenen Potenzial, bei der die Ratten von der 8. Lebenswoche bis zum nat\u00fcrlichen Tod beobachtet worden waren.<\/p>\n<p>Die Dosis, und das ist das Wichtigste bei dieser Arbeit, war keine Mega-Dosis, die man als unrealistisch abtun k\u00f6nnte. Nein, die Dosis entsprach in etwa der zugelassenen Dosierung f\u00fcr den menschlichen Konsum. Weiter zeigte die Arbeit, dass eine lebenslange Zufuhr von Aspartam, die schon im Mutterleib begonnen hat, die karzinogenen Effekte sogar erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Ich sprach es bereits an:\u00a0<strong>Krebserzeugendes Potenzial von Aspartam<\/strong>\u00a0ist nur die halbe Wahrheit. Aspartam scheint viel mehr zu bewirken, als gemeinhin bekannt ist. Und davon handelt diese Studie:\u00a0<a href=\"https:\/\/ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/21376768\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Effect of long term intake of aspartame on antioxidant defense status in liver<\/strong><\/a><\/p>\n<p>Warum diese Studie aus dem Jahr 2011 so interessant ist, liegt in der Zusammensetzung des Aspartams begr\u00fcndet. Die Substanz baut sich auf aus den beiden Aminos\u00e4uren Asparagins\u00e4ure und Phenylalanin und einem \u201eAnh\u00e4ngsel\u201c, der aus Methanol besteht. In der Verbindung mit den beiden Aminos\u00e4uren ist dieser Methanolrest nicht aktiv.<\/p>\n<p>Aber bei der Metabolisierung wird er freigesetzt und kann im Organismus als solcher wirksam werden. \u00dcber die Konsequenzen spreche ich noch etwas sp\u00e4ter.<\/p>\n<p>Da Methanol ein Alkohol ist, k\u00f6nnte man davon ausgehen, dass er genauso die Leber belastet wie es der \u201enormale\u201c Alkohol (= \u00c4thanol), den wir im Whisky, Wein und Bier finden, tut. So wurde in dieser Studie wieder mit Ratten gearbeitet, die in 3 Gruppen aufgeteilt wurden. Gruppe 1 bekam 500 Milligramm pro Kilogramm K\u00f6rpergewicht ins Trinkwasser, Gruppe 2 1000 Milligramm pro Kilogramm K\u00f6rpergewicht und Gruppe 3 nur reines Wasser.<\/p>\n<p>In einer Analyse verglichen Wissenschaftler die Arbeiten von Searle \u00fcber das krebserregende Potenzial von Aspartam mit unabh\u00e4ngigen Studien zu dem Thema: <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/24436139\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">The carcinogenic effects of aspartame: The urgent need for regulatory re-evaluation<\/a>.<\/p>\n<p>Searle hatte ebenfalls mit Nagetieren gearbeitet, um Unbedenklichkeitsnachweise f\u00fcr die Zulassung des S\u00fc\u00dfstoffes vorlegen zu k\u00f6nnen. In der \u00dcberpr\u00fcfung stellte sich allerdings heraus, dass die Searle-Arbeiten unzul\u00e4nglich sind, die unabh\u00e4ngigen Studien aber viel aussagekr\u00e4ftiger. Daher sei eine Neubewertung durch die EFSA und die FDA dringend erforderlich, wie die Wissenschaftler in ihrer Studie fordern.<\/p>\n<h2>Lebersch\u00e4digung<\/h2>\n<p>Der Beobachtungszeitraum betrug 180 Tage. Nach dieser relativ kurzen Beobachtungszeit sahen die Autoren bei der Gruppe 2 erh\u00f6hte Leberenzyme, die man sonst auch bei einer Alkoholleber beobachten kann. Glutathion, eins der potentesten nat\u00fcrlichen Antioxidantien, war in beiden Aspartam-Gruppen signifikant erniedrigt.\u00a0<strong>Eine Gewebeuntersuchung zeigte Infiltrationen von Leukozyten ins Lebergewebe, was einen Hinweis auf einen entz\u00fcndlichen Prozess gibt. Dies verleitete die Autoren zu dem Schluss, dass ein Langzeitgenuss von Aspartam die Leberzellen und das Lebergewebe sch\u00e4digt<\/strong>\u00a0und den Antioxidans-Status durch Verbrauch von Glutathion ung\u00fcnstig beeinflusst.<\/p>\n<h2>Noch mehr Gegenseite: Die Sache mit dem Formaldehyd<\/h2>\n<p>Es wird ja von den Wissenschaftskritikern immer gerne behauptet, dass man so einfach nicht von der Maus auf den Menschen r\u00fcckschlie\u00dfen kann. Es ist in der Tat schon fast eine Kunst zu nennen, zu wissen und zu erkennen, welche Ergebnisse bei der Maus (oder anderen Labortieren) f\u00fcr den Menschen von Bedeutung sind und welche nicht.<\/p>\n<p>In diesem Fall wissen wir, dass Alkohol sowohl die Leber von Menschen und M\u00e4usen gleicherma\u00dfen schlecht beeinflusst. Was aber viele im Zusammenhang mit Aspartam nicht wissen, ist, dass die Maus oder die Ratte hier einen enormen Vorteil gegen\u00fcber dem Menschen hat. Wie sieht der aus?<\/p>\n<p>Man wei\u00df jetzt bereits \u00fcber 70 Jahre, dass Methanol vom Menschen anders metabolisiert wird als von Tieren. Und darin liegt die Gef\u00e4hrlichkeit f\u00fcr den Menschen.\u00a0<strong>Denn der Methanol wird in den K\u00f6rperzellen von Tieren durch das Enzym Alkoholdehydrogenase zu Formaldehyd metabolisiert, welches dann umgehend in die weniger problematische Ameisens\u00e4ure weiter metabolisiert wird.<\/strong><\/p>\n<p>Der Mensch hingegen hat nicht in jeder Zelle das notwendige Enzym, das ihm das Formaldehyd zu Ameisens\u00e4ure verwandelt. Dies ist der fundamentale Unterschied zwischen Maus und Mensch. Es gibt im menschlichen Organismus \u201eHotspots\u201c f\u00fcr Alkoholdehydrogenasen, in denen es dann zu einer Schwemme an Formaldehyd kommt, ohne dass vor Ort eine weitere Metabolisierung zu Ameisens\u00e4ure erfolgen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Einer dieser bevorzugten Orte f\u00fcr das Enzym sind die inneren Auskleidungen der Blutgef\u00e4\u00dfe im Gehirn, die dann den entsprechenden Formaldehyd-Schaden erleiden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>Formaldehyd greift DNA, Zellmembranen und mehr an\u2026<\/h2>\n<p>Formaldehyd hat eine Reihe von unphysiologischen Wirkungen im Organismus: Es greift die DNA an, die Zellmembranen, Lipide, Proteine usw. Es hat den unguten Ruf, krebserzeugend zu sein und dergleichen mehr. Bei ausreichend hohen Konzentrationen f\u00fchrt Formaldehyd auch zur Erblindung, was eine h\u00e4ufige Konsequenz einer starken Methanolvergiftung ist. Aber auch unter Aspartam sind optische Probleme beobachtet worden.<\/p>\n<p>Es ist jetzt denkw\u00fcrdig, dass bei der letzten diskutierten Studie \u00fcber die <a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/leberfunktion\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Leberfunktion<\/a> unter Aspartam sogar Ratten, die die auftauchenden Formaldehydmengen aus dem Aspartam in allen Zellen zu Ameisens\u00e4ure verwandeln k\u00f6nnen, nichtsdestoweniger enorme Auff\u00e4lligkeiten bez\u00fcglich der Gewebetoxizit\u00e4t zeigten.<\/p>\n<p>Man kann sich also leicht ausmalen, dass ein Mensch, der sein Formaldehyd nicht so einfach loswird, eine h\u00f6here toxische Last zu tragen hat als die Maus oder Ratte im Labor. Eine solche Situation gleicht f\u00f6rmlich einer Einladung zu Lebersch\u00e4den und Krebserkrankungen.<\/p>\n<p>\u00c4thanol ist dagegen in der Lage, die Umwandlung von Methanol zu Formaldehyd zu unterbinden. Dies ist auch ein Grund, warum das Antidot f\u00fcr eine Methanolvergiftung unter anderem eine ausreichende Gabe an \u00c4thanol ist. Methanol hat f\u00fcr sich genommen schon delet\u00e4re Wirkungen auf den menschlichen Organismus. Aber die sich anschlie\u00dfende Flut an Formaldehyd sorgt dann f\u00fcr die Langzeitsch\u00e4den.<\/p>\n<p>Mehr zu dieser differenzierteren Sichtweise bei der Beurteilung von Aspartam und seinem Methanolanteil k\u00f6nnen Sie unter\u00a0<a href=\"https:\/\/www.whilesciencesleeps.com\/pdfs\/(586)Monte,%20WC.%20Methanol;%20A%20chemical%20Trojan%20horse%20as%20the%20root%20of%20the%20inscrutable%20U.%20Medical%20Hypotheses%202010;74(3)%20493-6%20(1).pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Methanol: A chemical Trojan Horse as the root of the Inscrutable U<\/strong><\/a>\u00a0lesen.<\/p>\n<h2>Neue Studien wider die s\u00fc\u00dfe Verf\u00fchrung<\/h2>\n<p>Es scheint endlich etwas zu geben, was die Aspartam-Industrie gescheut hat, wie der Teufel das Weihwasser: Eine Langzeitstudie zu den Folgen und der Sicherheit von Aspartam. Denn es m\u00fcsste mit dem eben zitierten Teufel zugehen, wenn ausgerechnet Methanol und Formaldehyd, vor denen nicht nur alternative \u201eExperten\u201c warnen, sondern auch ganz normale Schulmediziner, pl\u00f6tzlich vollkommen unbedenklich werden. Das w\u00fcrde geradezu an ein Wunder grenzen. Und so kommt es, wie es kommen muss:<\/p>\n<p>Die Studie\u00a0<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20170625020025\/https:\/\/ajcn.nutrition.org\/content\/early\/2012\/10\/23\/ajcn.111.030833.abstract\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Consumption of artificial sweetener\u2013 and sugar-containing soda and risk of lymphoma and leukemia in men and women<\/strong><\/a>\u00a0gie\u00dft Wasser auf die M\u00fchlen der Kritiker.<\/p>\n<p>Die Studie ist allerdings kein \u201eRundumschlag\u201c, der jedwede Form von Krebs unter Aspartam erkennen will. Die Autoren hatten sich hierbei \u201enur\u201c auf Formen von Lymph- und Blutkrebs konzentriert. Grundlage war eine 22 Jahre lang andauernde Studie (Nurses\u00b4 Health Study NHS), die 48.000 M\u00e4nner und 77.000 Frauen einschloss.<\/p>\n<p>Laut Studien hatten M\u00e4nner, die jeden Tag ein \u201eDi\u00e4t\u201c-Getr\u00e4nk zu sich nahmen, ein deutlich erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr ein multiples Myelom und\/oder ein Non-Hodgkin-Lymphom. F\u00fcr Frauen jedoch gab es bemerkenswerterweise diesen Zusammenhang nicht. Ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr eine Leuk\u00e4mie war dagegen f\u00fcr beide Geschlechter relevant.<\/p>\n<p>Grund f\u00fcr die Risiko-Unterschiede in den Geschlechtern mag die st\u00e4rkere Aktivit\u00e4t der Alkoholdehydrogenase beim Mann sein, der damit mehr und schneller sein sch\u00e4dliches Formaldehyd produziert.<\/p>\n<p>Die Autoren befanden jedenfalls, dass es einen auff\u00e4lligen Zusammenhang zwischen einem Langzeitkonsum von Aspartam und den erw\u00e4hnten Krebserkrankungen gibt.<\/p>\n<p>Damit aber noch nicht genug.\u00a0 Ich habe noch mehr gefunden:<\/p>\n<h2>Ungleichgewicht in der Darmflora<\/h2>\n<p>Aspartam hat keine Kalorien und einen glyk\u00e4mischen Index von praktisch Null. Darum kann man es beim Abnehmen einsetzen, ohne auf seine s\u00fc\u00dfe Erfahrung zu verzichten. Und Diabetiker brauchen ebenfalls nicht auf S\u00fc\u00dfes zu verzichten. So die ultrakurze Zusammenfassung von Schulmedizin und Ern\u00e4hrungswissenschaft (DGE), wenn es um die Beurteilung von Aspartam geht. Nichts Neues also\u2026<\/p>\n<p>Weniger euphorische Stimmen, wie oben diskutiert, sehen diese Geradlinigkeit der Zusammenh\u00e4nge als vollkommen unsinnig an, da Aspartam \u00dcbergewicht durch andere Mechanismen f\u00f6rdert, wie psychologische Faktoren, wo der s\u00fc\u00dfe Geschmack m\u00f6glicherweise die Insulinsekretion f\u00f6rdert, obwohl keine Kalorien zu verdauen sind. Zudem hat der s\u00fc\u00dfe Geschmack eine psychologische, suchtartige Wirkung: S\u00fc\u00dfes verlangt bei den meisten Menschen nach \u201emehr\u201c.<\/p>\n<p>Die Folge ist, dass der Betroffene mehr isst als \u00fcblich und dadurch noch mehr zunimmt. Handfeste Hinweise daf\u00fcr gibt es aus wissenschaftlichen Studien. So kann Aspartam auf neurophysiologischem Wege den Hunger auf S\u00fc\u00dfes erheblich steigern (<a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC2892765\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Gain weight by &#8222;going diet&#8220;? Artificial sweeteners and the neurobiology of sugar cravings<\/strong><\/a>).<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<p>Auch im Tierversuch war eine verst\u00e4rkte Gewichtszunahme nachweisbar, wenn Aspartam mit der Nahrung aufgenommen wurde. Bei gleicher Kalorien-Bilanz nahmen Ratten mehr zu als Kontroll-Tiere, nachdem Aspartam verf\u00fcttert wurde. Bereits eine Konzentration von 0,4 % Aspatram, die den Tieren im Joghurt angeboten wurde, reichte f\u00fcr den Effekt aus (<a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0195666312004138\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Saccharin and aspartame, compared with sucrose, induce greater weight gain in adult Wistar rats, at similar total caloric intake levels<\/strong><\/a>).<\/p>\n<p>Eine weitere, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit plausiblere Erkenntnis ist die Beobachtung, dass S\u00fc\u00dfstoffe, nicht nur Aspartam, bei rund der H\u00e4lfte der Konsumenten zu einer Verschiebung der Zusammensetzung der Darmflora f\u00fchrt. Und eine\u00a0<a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/bedeutung-der-darmflora\/\"><strong>aus dem Gleichgewicht geratene Darmflora<\/strong><\/a>\u00a0steht in einem engen Zusammenhang mit\u00a0<a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/Ursachen-Uebergewicht\/\"><strong>\u00dcbergewicht<\/strong><\/a>.<\/p>\n<p>Dadurch verursachen alle S\u00fc\u00dfstoffe indirekt auch Diabetes Typ 2 und koronare Herzkrankheiten. Also ist bereits an dieser Stelle klar, dass nicht alles Gold ist, was zu gl\u00e4nzen vermag.<\/p>\n<p>Mehr dazu hier: <a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/aspartam-herzprobleme-insulinspitzen-suessstoffe-studie-2025\/\">Aspartam l\u00f6st Herzprobleme aus: Neue Studie zeigt gef\u00e4hrliche Insulinspitzen durch S\u00fc\u00dfstoffe<\/a><\/p>\n<p>Dieser falsche Glanz verblasst zusehends, wenn wir uns die neuesten Erkenntnisse zu Aspartam und seine Auswirkungen auf physiologische Vorg\u00e4nge im Zusammenhang mit Adipositas betrachten. Denn hier kommt ein vollkommen neuer Aspekt zum Zuge, der bislang keine Beachtung gefunden hatte und der alles andere als insignifikant zu sein scheint.<\/p>\n<p>Die Beobachtung, dass\u00a0<a href=\"https:\/\/www.vitalstoffmedizin.com\/aminosaeuren\/phenylalanin.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Phenylalanin<\/strong><\/a>\u00a0die\u00a0<a href=\"https:\/\/www.yamedo.de\/blutwerte-laborwerte\/ap-blutwert.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>alkalische Phosphatase<\/strong><\/a>\u00a0im D\u00fcnndarm blockiert, scheint nicht allzu neu zu sein. Sogar Wikipedia erkl\u00e4rt: \u201e<em>L-Phenylalanin ist ein unkompetitiver Inhibitor, der spezifisch an das Phososphoserylintermediat von Plazenta- und D\u00fcnndarm-AP bindet.<\/em>\u201c<\/p>\n<p>Es ist bemerkenswert, dass Phenylalanin ein unkompetitiver Inhibitor ist, was nichts anderes hei\u00dft, als dass die Aminos\u00e4ure an den Rezeptor andockt gleichg\u00fcltig wie hoch die Konzentrationen von anderen Substanzen sind, die ebenfalls um den Rezeptor konkurrieren.<\/p>\n<p>Aspartam enth\u00e4lt bekanntlich unter anderem Phenylalanin. Das hei\u00dft, dass auch ohne den Methanolanteil eine sch\u00e4digende Wirkung von Aspartam ausgeht.<\/p>\n<h3>Aber wie sieht diese aus?<\/h3>\n<p>Folgende Arbeit gibt Erkenntnisse:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.nrcresearchpress.com\/doi\/abs\/10.1139\/apnm-2016-0346#.WEsOynkzW70\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Inhibition of the gut enzyme intestinal alkaline phosphatase may explain how aspartame promotes glucose intolerance and obesity in mice<\/strong><\/a>. In dieser Arbeit betonen die Autoren gleich zu Beginn, dass die ern\u00e4hrungswissenschaftlichen Unterstellungen von Gewichtsreduktion unter S\u00fc\u00dfstoffen als Zuckerersatz keine evidenzbasierte Best\u00e4tigung erfahren haben, sondern vielmehr das komplette Gegenteil.<\/p>\n<p>Vielmehr handelt es sich beim Zerfallsprodukt Phenylalanin um einen potenten Inhibitor der gastrointestinalen alkalischen Phosphatase, von der inzwischen bekannt ist, dass sie bei M\u00e4usen an der Verhinderung des metabolischen Syndroms beteiligt ist.<\/p>\n<p>Die Autoren gingen von der Hypothese aus, dass die Konzentrationen von Aspartam und dadurch Phenylalanin ausreichend hoch sind, um langfristig den sch\u00fctzenden Effekt des Enzyms gegen\u00fcber der Entwicklung eines metabolischen Syndroms au\u00dfer Kraft zu setzen. Dazu wurden zwei Versuche durchgef\u00fchrt, in vitro und in vivo.<\/p>\n<p>Beim in vitro Versuch wurden isolierte D\u00e4rme von M\u00e4usen mit Di\u00e4t-Softdrinks oder normalen (= zuckerhaltigen) Softdrinks gef\u00fcllt und danach die Aktivit\u00e4ten der alkalischen Phosphatase gemessen. Im in vivo Experiment wurde Aspartam oder Wasser gegeben und die Aktivit\u00e4ten der alkalischen Phosphatase im Darm gemessen. In Langzeitexperiment der in vivo Versuchsanordnung bekamen M\u00e4use eine fettreiche Nahrung mit und ohne Aspartam im Trinkwasser \u00fcber den Zeitraum von 18 Wochen.<\/p>\n<h3>Resultate:<\/h3>\n<h3><strong style=\"font-family: 'Helvetica Neue', Arial, sans-serif; font-size: 19px;\">In vitro:<\/strong><span style=\"color: #343e47; font-family: 'Helvetica Neue', Arial, sans-serif; font-size: 19px;\">\u00a0Die Aktivit\u00e4t der alkalischen Phosphatase war in den L\u00f6sungen mit Aspartam deutlich geringer als in denen ohne den S\u00fc\u00dfstoff.<\/span><\/h3>\n<p>In vivo akut: Auch hier zeigte sich das gleiche Bild: Die Aktivit\u00e4t der Phosphatase war im Vergleich zu Aspartam-freien L\u00f6sungen um 50 Prozent reduziert.<\/p>\n<p><strong>In vivo Langzeitversorgung:<\/strong>\u00a0Die M\u00e4use in der Gruppe, die Aspartam und die fettreiche Ern\u00e4hrung erhalten hatten, zeigten eine deutliche Gewichtszunahme im Vergleich zu der Gruppe, die die gleiche fettreiche Ern\u00e4hrung ohne Aspartam erhalten hatte. Es zeigte sich ebenfalls ein signifikanter Unterschied bei der Glukoseintoleranz zwischen beiden Gruppen, die in der Aspartam-Gruppe h\u00f6her ausfiel. Selbiges gilt auch f\u00fcr\u00a0<a href=\"https:\/\/www.yamedo.de\/blutzuckerwerte\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>N\u00fcchternblutzuckerwerte<\/strong><\/a>\u00a0und TNF-alpha im Serum, was auf Entz\u00fcndungsprozesse hindeutet.<\/p>\n<p>Die Autoren schlossen aus ihren Beobachtungen, dass das Phenylalanin aus Aspartam die protektiven Effekte der alkalischen Phosphatase im Gastrointestinaltrakt in Bezug auf das metabolische Syndrom au\u00dfer Kraft setzt, was den Mangel an unterstelltem und erhofftem Gewichtsverlust durch Aspartam zu erkl\u00e4ren vermag.<\/p>\n<p>Im Jahr 2013 hatten die gleichen Autoren schon festgestellt, dass die alkalische Phosphatase bei einer fettreichen Di\u00e4t bei M\u00e4usen ein metabolisches Syndrom verhindert, indem die Resorption von endotoxischen Lipopolysacchariden aus dem Fettanteil der Nahrung blockiert wird (<a href=\"https:\/\/www.pnas.org\/content\/110\/17\/7003.abstract\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Intestinal alkaline phosphatase prevents metabolic syndrome in mice<\/strong><\/a>).<\/p>\n<p>Dies galt f\u00fcr die endogene alkalische Phosphatase ebenso wie f\u00fcr eine oral gegebene Form des Enzyms. Die orale Gabe verbesserte sogar das Lipidprofil von M\u00e4usen, die eine fettarme Ern\u00e4hrung erhalten hatten.<\/p>\n<p><strong>Mein Fazit dazu:<\/strong>\u00a0Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wo \u00e4hnliche Befunde auch beim Menschen untersucht werden und zu \u00e4hnlichen Ergebnissen kommen. Denn die blockierenden Eigenschaften von Phenylalanin in Bezug auf die alkalische Phosphatase ist nicht spezifisch nur f\u00fcr M\u00e4use, sondern \u00fcberall da, wo die beiden Substrate zugegen sind. Und alkalische Phosphatasen gibt es auch im menschlichen Darm.<\/p>\n<h2>Aspartam, Methanol und Pektine<\/h2>\n<p>Im Kommentarteil (siehe unten) findet sich folgende Aussage:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eFALSCH!!! Diese Form von Methanol steckt im Pektin und kann vom K\u00f6rper nicht losgel\u00f6st werden!!!\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Methanol und Aspartam &#8211; dieses Duo ist keinesfalls als \u201eFALSCH\u201c zu bezeichnen. Vielmehr ist es falsch, Methanol ausschlie\u00dflich in Pektinen zu vermuten. Oder mit anderen Worten: Falsch w\u00e4re, wenn ich behauptet h\u00e4tte, dass Methanol ausschlie\u00dflich in Aspartam zu finden ist.<\/p>\n<p>Das Thema Aspartam hat nichts mit Pektinen zu tun, da Aspartam eine synthetische Substanz ist, die in der Natur nicht vorkommt, was man von Pektinen nicht behaupten kann. Die Gemeinsamkeit von Aspartam mit Pektinen ist, dass hier der Alkohol mit einer S\u00e4ure verestert ist. Bei den Pektinen ist es in der Regel die Galacturons\u00e4ure. Bei Aspartam sind es zwei Aminos\u00e4uren &#8211; Asparagins\u00e4ure und Phenylalanin. Es w\u00e4re mehr als verwunderlich, wenn Methanol ausschlie\u00dflich in Pektinen vorkommt.<\/p>\n<p>Die Aussage \u201ekann vom K\u00f6rper nicht losgel\u00f6st werden\u201c verstehe ich nicht ganz. Ester (Methylester), wie Aspartam, werden durch Esterasen hydrolytisch in ihre Bestandteile (Alkohol und S\u00e4ure) aufgespalten. Diese Form der Enzyme geh\u00f6ren zur Gruppe der Hydrolasen.<\/p>\n<p>Galacturons\u00e4ure ist die oxidierte Form der Galaktose, einem Monosaccharid. Bei den Pektinen werden also keine Aminos\u00e4uren mit Methanol verestert, sondern Derivate von Mono- und Polysacchariden. Die Zersetzung der Pektine erfolgt zum gr\u00f6\u00dften Teil im Bereich des Dickdarms durch die dort ans\u00e4ssige Darmflora, was auch mit einer Freisetzung von Methanol verbunden ist.<\/p>\n<p>Ob damit der Genuss von Obst gesundheitssch\u00e4dlich ist, da ja Methanol freigesetzt wird, halte ich f\u00fcr eine akademische Diskussion. Obst steht seit mehreren 100.000 Jahren auf dem Speisezettel der Menschen, ohne dass gesundheitliche Beeintr\u00e4chtigungen durch dessen Genuss zu verzeichnen waren &#8211; jedenfalls sind mir keine bekannt.<\/p>\n<p>Offensichtlich sind die Mengen an Methanol, die bei diesem Prozess freigesetzt werden, nicht ausreichend hoch, um den Organismus zu sch\u00e4digen. Dies bewahrheitet die Daumenregel, dass die Menge das Gift ausmacht.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Aspartam ist eine weitere Bereicherung des Giftgabentischs seitens der Lebensmittel-, Chemie- und Pharmaindustrie, damit etwas mehr Abwechslung auf den Labortisch zu Hause in der K\u00fcche kommt. Denn sich nur von Antibiotika, Pestiziden, Insektiziden, Schwermetallen, Dioxin usw. zu ern\u00e4hren, w\u00e4re auf die Dauer langweilig und einseitig. Und vor einer einseitigen Ern\u00e4hrung warnen ja alle Experten der Ern\u00e4hrungsindustrie.<\/p>\n<p><strong>Neben dem psychologisch-physiologischen Reiz des s\u00fc\u00dfen Geschmacks als Ausl\u00f6ser f\u00fcr eine Insulinfreisetzung und der sch\u00e4digenden Beeinflussung der Darmflora durch Aspartam kommt jetzt noch mit der Blockierung des gastrointestinalen Enzyms durch Phenylalanin ein dritter sich negativ auswirkender Faktor hinzu.<\/strong>\u00a0Da stellt man sich sofort die Frage: Was muss noch passieren, damit dieses\u00a0\u201eS\u00fc\u00dfungsmittel\u201c vom Markt verschwindet?<\/p>\n<p>Und wenn Sie Fruchtzucker-Sirup etwa aus Mais (<strong>High Fructose Corn Syrup<\/strong>, HFCS) f\u00fcr eine Alternative zu Saccharose halten, lesen Sie am besten meinen Artikel:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/Fruchtzucker-und-fruktose\/\"><strong>Fruchtzucker<\/strong><\/a>. \u00dcbrigens: Die US-Amerikaner haben beim HFCS auch die Garantie, dass sie hier GVOs verzehren\u2026<\/p>\n<p>Und bevor Sie denken: &#8222;Dann esse ich doch lieber Zucker&#8230;&#8220; &#8211; Lesen Sie mal meinen Zuckerreport:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.renegraeber.de\/zucker.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1737 size-full\" src=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/zucker-buch-rene-graeber-610px-e1556186194553.png\" alt=\"Buch: Wie Zucker krank macht von Rene Gr\u00e4ber\" width=\"590\" height=\"272\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Beitrag wurde von mir im Dezember 2009 erstmals erstellt und letztmalig am 23.8.2019 mit der Antwort auf einen Kommentar erg\u00e4nzt und \u00fcberarbeitet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lassen Sie mich gleich zu Beginn sagen: Die Datenlage, beziehungsweise die Studienlage zum S\u00fc\u00dfstoff Aspartam ist schwierig, weil die vielen Arbeiten zur Sicherheit des S\u00fc\u00dfstoffes zu widerspr\u00fcchlichen Ergebnissen kommen. Bedenklich ist aber, dass es ernst zu nehmende Hinweise darauf gibt, das Aspartam krebserregend ist und das Zentral-Nerven-System sch\u00e4digt. Die Beeintr\u00e4chtigung des Gehirnstoffwechsels kann Verhaltensst\u00f6rungen, Multiple [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1637,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[85,84,86],"class_list":["post-196","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ernaehrung","tag-aspartam","tag-light-produkte","tag-suessstoffe"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/196","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=196"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/196\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3694,"href":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/196\/revisions\/3694"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1637"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=196"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=196"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=196"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}