{"id":49,"date":"2024-01-02T10:29:15","date_gmt":"2024-01-02T09:29:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/zuckersucht\/"},"modified":"2024-01-02T14:50:20","modified_gmt":"2024-01-02T13:50:20","slug":"zuckersucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/zuckersucht\/","title":{"rendered":"Zuckersucht &#8211;  Millionen Zuckers\u00fcchtige &#8211; nur keiner merkt es: die Falle und der Ausstieg"},"content":{"rendered":"<p>Zucker \u2013 Zucker \u2013 Zucker: Von Kindesbeinen an essen wir immer mehr Zucker. Dabei ist vor allem der Industriezucker gemeint: die Saccharose, aber auch\u00a0<a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/fruchtzucker-und-fruktose\/\">Fruchtzucker<\/a>\u00a0und Traubenzucker. Laut der Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung (DGE) soll ein Erwachsener maximal 50 g Zucker t\u00e4glich verzehren. Doch die meisten Bundesb\u00fcrger essen rundheraus das Doppelte davon.<\/p>\n<p>Bei S\u00fc\u00dfigkeiten wissen wir nat\u00fcrlich, dass Zucker drin ist. Aber der versteckte Zucker in Fertiggerichten und anderem Industrie-Food, ja sogar in dem \u201eauf Zucker\u201c gez\u00fcchteten Obst und dessen S\u00e4ften ist vielen nicht bewusst &#8211; einige Zoos haben Obst schon f\u00fcr Menschenaffen abgeschafft. Die Tiere wurden davon ernstlich krank.<\/p>\n<p>Das Schlimme ist, dass der Trend zum Fertigessen steil nach oben geht. Der Zucker-Tsumami macht uns s\u00fcchtig, auch wenn einige Experten die Gleichstellung mit Drogen und Alkohol ablehnen.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pD2gv\"><\/script><\/p>\n<p>Und diese \u201eZuckersucht\u201c kann man vor allem bei Kindern beobachten, aber auch bei Erwachsenen. Gerade in der Enticklungsphase wirkt sich der viele Zucker verheerend aus. Kinder k\u00f6nnen im Wachstum leicht, aber nachweisbar zur\u00fcckbleiben. Zu viel Fertignahrung<\/p>\n<p>Den meisten ist diese Abh\u00e4ngigkeit von Zucker gar nicht bewusst. Aber haben Sie schon einmal von einer \u201eZuckersucht\u201c geh\u00f6rt?<\/p>\n<p>Kennen Sie irgendeine Kampagne gegen Zuckersucht?<\/p>\n<p>Ich auch nicht.<\/p>\n<p>Aber es ist ein Problem \u2013 und dieses Problem hei\u00dft nicht nur \u00dcbergewicht oder Diabetes.<\/p>\n<p>Hierzu eine Frage und das Problem einer Betroffenen:<\/p>\n<blockquote><p><em>Mehr oder weniger leide ich an einer Essst\u00f6rung\u2026 Ich bin 24 Jahre, vor ca 5 Jahren war ich magers\u00fcchtig, dann kippte das ganze zur binge eating st\u00f6rung \u2013 habe in sehr kurzem Zeitraum sehr viel zugenommen. S\u00fc\u00dfigkeiten aller Art sind mein Suchtmittel. Es macht mich und meinen k\u00f6rper kaputt\u2026 vor allem diese ganze Zucker!!<br \/>\nAber es ist ein verdammter Teufelskreis\u2026 und eine Sucht\u2026 Bin schon sehr lange in Therapie.. vom Kopf her ist mir so vieles klar!! Und doch fall ich immer wieder auf diese S\u00fc\u00dfigkeiten, diesen zerst\u00f6rerischen Zuckerkram rein\u2026 Jetzt ist meine frage, ob Sie irgendeinen Tip oder Erkenntnis f\u00fcr mich haben, wie ich eine Zuckerentzugskur am besten ausf\u00fchre und durchhalte? Ich w\u00fcnsche mir so sehr, davon loszukommen. Diese ganzen Giftstoffe machen mich kaputt.<br \/>\nWenn ich es schaffe, 2-3 Tage keine S\u00fc\u00dfigkeiten bzw. wei\u00dfen Zucker zu essen, merke ich einerseits diese Klarheit und dieses gute Gef\u00fchl, das in mir entsteht\u2026 aber auch ziemliche Entgiftungserscheinungen\u2026 die machen mir sehr zu schaffen\u2026<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Soweit die Beschreibung einer Betroffenen. Sie haben gemerkt, dass die Dame von \u201eEntgiftungserscheinungen\u201c, also Entzugs-Symptomen schreibt. Damit widerspricht eine Suchtpatientin (!) denjenigen Fachleuten, die in der Zuckersucht nur vage Parallelen zu anderen Abh\u00e4ngigkeiten sehen wollen.<\/p>\n<p>Die Fragestellerin ist wohl unmerklich in die Sucht hineingeschlittert. Vielleicht ist sie auch hereingefallen auf den bekannten Spruch \u201eZucker ist Nervennahrung\u201c. Das stimmt nat\u00fcrlich insofern, als Nervenzellen aus Zucker Energie gewinnen. Aber arbeiten die Neurone wirklich besser, wenn sie durch gro\u00dfe Zuckermengen \u00fcberstimuliert werden? Das passiert n\u00e4mlich nach einer Tafel Schokolade, die den Blutzucker in extreme H\u00f6hen treibt. Doch nach dem Anschie\u00dfen der Werte kommt es erstmal zum Absturz der Glucose-Konzentration und damit sinkt auch unser Denkverm\u00f6gen. Der kleine Helfer in schwierigen Situationen wird dann zum Rohrkrepierer.<\/p>\n<h2>Millionen Zuckers\u00fcchtige \u2013 die meisten merken es zu sp\u00e4t<\/h2>\n<p>Machen Sie doch mal ein Experiment und essen Sie konsequent eine Woche lang keine S\u00fc\u00dfigkeiten und kein Wei\u00dfbrot\/Wei\u00dfmehl und keine frittierten Dinge (diese werden n\u00e4mlich alle wie einfacher Zucker verstoffwechselt).<\/p>\n<p>Der Suchtfaktor bei der Zuckersucht spielt sich aber nicht in der Verdauung ab, sondern im Gehirn. Dies konnte u.a. in einem Tierexperiment an der Universit\u00e4t von Princeton gezeigt werden (vgl. hierzu:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.princeton.edu\/pr\/news\/02\/q2\/0620-hoebel.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.princeton.edu\/pr\/news\/02\/q2\/0620-hoebel.htm<\/a>)<\/p>\n<p>Wohl gemerkt: Es geht darum, ein echtes Suchtverhalten nachzuweisen, wie dies auch f\u00fcr andere \u201eDrogen\u201c gilt.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<p>Eine weitere Studie sucht nach dem Gen, das f\u00fcr die S\u00fc\u00dfsucht verantwortlich gemacht werden kann (vgl.:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.nature.com\/neuro\/journal\/v4\/n5\/abs\/nn0501_492.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.nature.com\/neuro\/journal\/v4\/n5\/abs\/nn0501_492.html<\/a>)<\/p>\n<ul>\n<li>Studien zur Zuckersucht gibt es fast keine. Wer sollte schon Interesse daran haben?<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Millionen Zuckers\u00fcchtiger?<\/li>\n<li>Die Nahrungsmittelindustrie?<\/li>\n<li>Die Landwirte?<\/li>\n<li>Die Politiker?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wehe, wenn man einem \u201eS\u00fcchtigen\u201c etwas wegnehmen m\u00f6chte! Dieser Politiker k\u00f6nnte gleich \u201eeinpacken\u201c. Zumindest in Deutschland geht das nicht, wir sind ja hier auch nicht in Chile. Dort m\u00fcssen S\u00fc\u00dfigkeiten mit einem drastischen Warnschild versehen werden. In Gro\u00dfbritannien gibt es schon seit Jahren eine Zuckersteuer.<\/p>\n<p>Lebensmittel-Konzerne haben die Erfahrung machen m\u00fcssen, dass sofort der Umsatz sinkt, wenn Zucker reduziert wird. Der Verbraucher honoriert es nicht, wie auch? Er ist halt abh\u00e4ngig und will keine Light-Schokolade. Den fehlenden Zucker mit Saccharin und Cyclamat zu ersetzen ist eine ebenso kritische Angelegenheit. Denn diese S\u00fc\u00dfstoffe sind auch in Verruf geraten.<\/p>\n<p>Frau Dr. Judith Wurtman eine der f\u00fchrenden Forscherinnen am\u00a0Massachusetts Institute of Technology\u00a0(MIT) sagt: \u201eVielleicht verst\u00e4rken Kohlenhydrate genau wie die meisten Antidepressiva die serotoninabh\u00e4ngige Neurotransmission\u201c (vgl. u.a.: https:\/\/web.mit.edu\/newsoffice\/2004\/carbs.html)<\/p>\n<p>Das w\u00fcrde bedeuten:<\/p>\n<h2>Zucker wirkt als Antidepressivum<\/h2>\n<p>Menschen mit niedrigen, vom Zucker beeinflussten Serotoninwerten im Gehirn neigen zu Depressionen, die so schwer werden k\u00f6nnen, dass diese sogar bis zum Selbstmord f\u00fchren.<\/p>\n<p>Dr. Norman Rosenthal vom\u00a0National Institute of Mental Health\u00a0hat eine Gruppe von Menschen untersucht, die an einer jahreszeitlich bedingten Depression leiden, die offenbar durch den R\u00fcckgang des Tageslichts in den Wintermonaten verursacht wird.<\/p>\n<p>Dr. Rosenthal ist der Meinung, der Lichtmangel senke bei Menschen den Serotoninspiegel im Gehirn, die f\u00fcr diese St\u00f6rung anf\u00e4llig sind. Um Serotonin anzuheben und die Depression zu bek\u00e4mpfen, sagt Dr. Rosenthal, greifen viele der Betroffenen \u201eals eine Art Selbstmedikation\u201c in den dunklen Monaten auf gro\u00dfe Mengen von Kohlenhydraten zur\u00fcck.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<p>Der hohe Umsatz von Kakao und Zucker in den n\u00f6rdlicheren Regionen Europas scheint dies zu best\u00e4tigen.<\/p>\n<p>Allerdings gibt es auch Hinweise darauf, dass langj\u00e4hriger hoher Zuckerkonsum Depressionen beg\u00fcnstigt. Wahrscheinlich spielen die vielf\u00e4ltigen negativen Folgen f\u00fcr den Stoffwechsel dabei eine Rolle. Das scheint der Fall zu sein, obwohl Zucker auch die Produktion eines anderen Neurotransmitters ankurbelt. Es ist das Dopamin, das zu unserem Belohnungssystem geh\u00f6rt und daher ein Wohlgef\u00fchl ausl\u00f6st. Schon der Gedanke an S\u00fc\u00dfigkeiten kann den Spiegel anheben und die S\u00fc\u00dfigkeiten tun dann ihr \u00dcbriges. Die Psyche gew\u00f6hnt sich an die st\u00e4ndig erh\u00f6hten Dopaminwerte und daher werden wir bei Zuckerentzug unruhig und unzufrieden.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter dazu an:<\/p>\n<h2>Das Problem der \u201eFressattacken\u201c und \u201eHei\u00dfhungerattacken\u201c<\/h2>\n<p>Zu ungez\u00fcgelten Fressattacken und Hunger auf \u201eS\u00fc\u00dfes\u201c kommt es also, wenn der verhaltensregulierende Neurotransmitter\u00a0Serotonin\u00a0nicht richtig funktioniert. Als Folge kommt es zu einem gro\u00dfen Verlangen nach S\u00fc\u00dfigkeiten.<\/p>\n<p>Der Botenstoff Serotonin wird in Ihrem Gehirn aus der Aminos\u00e4ure Tryptophan hergestellt, einem Eiwei\u00dfbaustein, der in vielen Lebensmitteln enthalten ist. Das Tryptophan braucht jedoch Insulin, um in das Gehirn zu gelangen.<\/p>\n<p>Normalerweise reicht dazu eine kohlenhydratreiche Mahlzeit, um die Insulinausscheidung anzuregen, die die Aufnahme von Tryptophan in Ihr Gehirn verbessert. Wenn der Insulinstoffwechsel jedoch nicht richtig funktioniert (aus welchen Gr\u00fcnden auch immer), dann wird eine Barriere aufgestellt.<\/p>\n<ul>\n<li>Folge: Tryptophan gelangt nicht ins Gehirn und die Serotoninproduktion sinkt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ohne das Serotonin wird die Botschaft, das Verlangen nach Kohlenhydraten zu unterdr\u00fccken, nicht weitergegeben. Statt einer Appetitz\u00fcgelung erleben Sie noch mehr Verlangen: Verlangen nach mehr Essen und mehr S\u00fc\u00dfem.<\/p>\n<h2>Das traditionelle Insulin-Modell: ein passives Gehirn?<\/h2>\n<p>Insulin sorgt also f\u00fcr die Aufnahme von Glucose und Tryptophan. Doch wie wird die Insulin-Produktion angekurbelt? Der hinreichende Reiz daf\u00fcr sind die Hormone Gastrin, Sekretin, GLP-1 und GIP, die der Darm aussch\u00fcttet, wenn kohlenhydratreicher Speisebrei durchl\u00e4uft.<\/p>\n<p>Die gastralen Botenstoffe wirken direkt auf die Bauchspeicheldr\u00fcse, die daraufhin Insulin ins Blut sezerniert. Daneben messen die \u00df-Zellen der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/Pankreas.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pankreas<\/a>\u00a0auch den Glucose-Gehalt im Blut und passen die Insulin-Abgabe daran an. Die \u00df-Zellen k\u00f6nnen die Blut-Glucose-Konzentration aber auch erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Ist zu wenig Zucker im Serum, sch\u00fctten sie\u00a0<a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/glucagon-protein-kohlenhydratarme-diaeten\/\">Glucagon<\/a>\u00a0aus. Dieses Hormon regt die Leber zur Freisetzung von Traubenzucker aus Glykogen (Leberst\u00e4rke) an.<\/p>\n<p>Das ist die bisher g\u00e4ngige Vorstellung vom Regelkreis der Glucose-Versorgung der Organe, einschlie\u00dflich des Gehirns. Merkw\u00fcrdig dabei: Das Gehirn selber ist hier ein blo\u00dfer \u201eZaungast\u201c des Geschehens und nimmt \u201ewas da gerade kommt\u201c.<\/p>\n<p>Diese passive Rolle ist umso erstaunlicher, als das Gehirn gro\u00dfe Zuckermengen zur optimalen Funktion braucht. Gleichzeitig ist das Gehirn ein Organ, das unser Verhalten steuert, auch die Nahrungssuche.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<p>Dass unser Gehirn ausgerechnet die Eigenversorgung mit Zucker gar nicht aktiv steuert, wurde jahrzehntelang von der Wissenschaft unkritisch hingenommen.<\/p>\n<p>Wissenschaftler des Helmholtz Diabetes Zentrums in M\u00fcnchen (HDC) hatten Zweifel am herk\u00f6mmlichen Modell und forschten nach. Eine Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Tsch\u00f6p nahm dabei aber keine Neuronen ins Visier, sondern einen Typ von Gliazellen.<\/p>\n<p>Diese \u201eSt\u00fctzzellen\u201c sind stets mit Nervenzellen vergesellschaftet und versorgen die Neuronen auch mit N\u00e4hrstoffen.<\/p>\n<p>Tsch\u00f6p und sein Team untersuchten dabei M\u00e4use, bei denen die Insulin-Rezeptoren auf den Astrozyten fehlen. Das sind spezialisierte Gliazellen der Blut-Hirn-Schranke (BHS).<\/p>\n<p>Die Nager zeigten im Vergleich zu Kontrolltieren eine reduzierte Aktivit\u00e4t der zerebralen Nervenzellen, die das Hungergef\u00fchl drosseln und so ein S\u00e4ttigungsgef\u00fchl erzeugen.<\/p>\n<p>Die Maus-Mutanten konnten auch den Glucose-Stoffwechsel nicht mehr korrekt steuern. Ebenso konnten die Appetit-Zentren des Gehirns weniger Traubenzucker aufnehmen.<\/p>\n<ul>\n<li>Diese Ergebnisse sind der Beleg f\u00fcr zwei neue Erkenntnisse:<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Das Gehirn steuert seine Glucose-Aufnahme aktiv.<\/li>\n<li>Der Transport des Traubenzuckers ins Gehirn sowie der Regelkreis von Hunger und Nahrungsaufnahme wird von Zellen mit gesteuert, die nicht zum Nerven-System geh\u00f6ren.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Astrozyten reagieren nicht nur auf Insulin, sondern auch auf das S\u00e4ttigungs-Hormon\u00a0<a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/dauerhaft-abnehmen\/blog\/das-schlusselhormon-der-fettverbrennung-leptin\/\">Leptin<\/a>. Die nun in Ans\u00e4tzen erkannten Mechanismen k\u00f6nnten f\u00fcr neue Therapien bei\u00a0<a href=\"https:\/\/yamedo.de\/symptome\/uebergewicht.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Adipositas<\/a>\u00a0und Essst\u00f6rungen genutzt werden.<\/p>\n<p>M\u00f6glicherweise liegt die Ursache der Leptin-Resistenz in genetischen St\u00f6rungen der Astrozyten. Dr. Garc\u00eda C\u00e1ceres vom HDC ist optimistisch, h\u00e4lt aber noch \u201esehr viel Arbeit\u201c f\u00fcr erforderlich, bevor Patienten in der Praxis geholfen werden kann.<\/p>\n<p>Zwanghaftes Naschen von S\u00fc\u00dfigkeiten k\u00f6nnte dann bek\u00e4mpft und die enormen Sch\u00e4den f\u00fcr die Gesundheit abgewendet werden.<\/p>\n<p>Soweit ein Ausflug in die Forschungsgeschichte mit den neusten Ans\u00e4tzen.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Dich solche Informationen interessieren, dann fordere unbedingt meinen kostenlosen Abnehm-Newsletter dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pQWy2\"><\/script><\/p>\n<p>\u00dcbrigens: In meinem \u201e<a href=\"https:\/\/www.rene-graeber-buecher.de\/der-zucker-report.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Zuckerreport<\/strong><\/a>\u201c lesen Sie mehr zu dieser Problematik:<\/p>\n<h2>Darum ist die Zuckersucht so t\u00fcckisch<\/h2>\n<p>Da sich die meisten \u201eNebenwirkungen\u201c des Zuckers erst nach vielen Jahren zeigen, ignorieren oder verdr\u00e4ngen die meisten Menschen die Nachteile. Nur selten kommt es zu akuten St\u00f6rungen durch zu viel Zucker. Und wenn, dann sind die Unvertr\u00e4glichkeiten schnell vergessen.<\/p>\n<p>Fatal sind vor allem drei Dinge:<\/p>\n<p>Erstens: Zu viel Zucker sorgt f\u00fcr \u00dcbergewicht:<\/p>\n<p><strong>Dabei bekommen wir nicht einfach nur \u201eRettungsringe\u201c sondern auch im Bauch sammelt sich Fettgewebe an. Dieses \u201eviszerale Bauchfett\u201c schmiegt sich an unsere inneren Organe an und l\u00f6st dort entz\u00fcndliche Prozesse aus. Auch die Leber verfettet. Denn in dem Organ wird der viele Zucker in Speicherfett umgewandelt, das in diesen Mengen aber gar nicht aus der Leber heraus kann. Und dann bleibt es in den Leberzellen, die sich entz\u00fcnden k\u00f6nnen. Das Ende vom Lied ist die Verdr\u00e4ngung der Leberzellen durch Bindegewebszellen (Fibrose) mit der Gefahr einer Zirrhose. Als ob das alles nicht schon schlimm genug w\u00e4re, riskieren wir durch \u00dcbergewicht auch Diabetes Typ 2 (den sogenannten \u201eAlterszucker\u201c).\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p>Zweitens: Zucker ist ein Vitalstoffr\u00e4uber. Der daraus resultierende Vitalstoffmangel (Vitamin B1, Biotin, Vitamin C, Kalzium, Chrom, Zink, Mangan und Niacin) beg\u00fcnstigt und verursacht zahlreiche Zivilisationskrankheiten, von denen Karies noch das geringste Problem ist.<\/p>\n<p>Neben den oben beschriebenen \u201enervlichen\u201c Problemen und dem \u00dcbergewicht ist Diabetes (die Zuckerkrankheit) wohl die bekannteste Erkrankung, die direkt mit unserem hohen Zuckerkonsum in Verbindung gebracht wird.<\/p>\n<p>Kaum aber jemand setzt sich mit den schleichenden Folgen auseinander, die der hohe Zuckerkonsum nach sich zieht: die chronische\u00a0<a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/uebersaeuerung\/\">\u00dcbers\u00e4uerung<\/a>. Die sich daraus ergebenden Probleme reichen in jeden Bereich der Gesundheit \u2013 dies habe ich versucht in mehreren Artikeln zu diesem Thema zu zeigen:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/uebersaeuerung\/\">gesund-heilfasten.de\/uebersaeuerung.html<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/pischinger-raum\/\">gesund-heilfasten.de\/Pischinger-Raum-Grundregulation.html<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Drittes Grundproblem: Das Nahrungsangebot beeinflusst die Zusammensetzung unserer Darmflora, mit deren Milliarden verschiedener Bakterien.<\/p>\n<p>Diese Bakterien sind f\u00fcr unsere Verdauung aber lebenswichtig. Leider setzt sich diese Erkenntnis erst seit wenigen Jahren auch in der Schulmedizin durch. In \u00e4lteren Physiologie-Lehrb\u00fcchern f\u00fcr Studierende der Medizin ist dar\u00fcber nichts zu lesen.<\/p>\n<p>Auch zu diesem Thema hatte ich mehrere Beitr\u00e4ge geschrieben und auch im Newsletter \u00f6fters darauf hingewiesen:<\/p>\n<p>Allgemein zum Thema Darmflora:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/Verdauung-und-Darmflora.html\">www.gesund-heilfasten.de\/Verdauung-und-Darmflora.html<\/a><\/p>\n<p><u>Leider k\u00f6nnen auch viele S\u00fc\u00dfstoffe die Darmflora sch\u00e4digen. Dazu geh\u00f6ren aber mehr die technisch-synthetischen Chemikalien. S\u00fc\u00dfstoffe biologischer Herkunft wie zum Beispiel Stevia sind unbedenklich.<\/u><\/p>\n<p>Dieses Problem Candida albicans ist mit dem Problem Krebs verbunden, wie ich im Beitrag\u00a0<a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/candida-albicans-und-krebs\/\">Candida albicans und Krebs<\/a>\u00a0zeige.<\/p>\n<p>Und: Zucker spielt beim Krebsgeschehen eine direkte Rolle, denn\u00a0<a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/krebszellen-lieben-zucker\/\">Krebszellen lieben Zucker<\/a>.<\/p>\n<p>Und: Zucker schw\u00e4cht das Immunsystem:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/ernaehrung-erkaeltung-immunsystem\/\">www.gesund-heilfasten.de\/blog\/ernaehrung-erkaeltung-immunsystem<\/a><\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<h2>Wie kann eine Zuckersucht gel\u00f6st werden?<\/h2>\n<p>Zun\u00e4chst einmal kann man nach\u00a0<a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/alternativen-zucker\/\">Zucker-Alternativen<\/a>\u00a0suchen.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/fruchtzucker-und-fruktose\/\">Fruchtzucker<\/a>\u00a0ist \u00fcbrigens keine sinnvolle Alternative und S\u00fc\u00dfstoffe auch nicht. Hierzu empfehle ich Ihnen meinen Artikel zum Thema\u00a0<a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/lightprodukte\/\">Light-Produkte<\/a>.<\/p>\n<p>Als n\u00e4chstes: eine umfassende Ern\u00e4hrungsumstellung. Hierzu finden Sie mehr im Interview mit mir zum Thema \u201e<a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/ernaehrung\/\">Gesunde Ern\u00e4hrung<\/a>\u201c<\/p>\n<p>Leider treten dabei aber fast immer die \u201eEntzugserscheinungen\u201c auf, die auch von meiner Leserin (siehe oben) beschrieben wurden.<\/p>\n<p>Als umfassendste Ma\u00dfnahme eine \u00c4nderung zu bewirken, betrachte ich das\u00a0<a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/\">Heilfasten<\/a>. Beim Fasten wird eine tiefgreifende Umstimmung im gesamten Organismus bewirkt, der letztlich die Darmflora \u201enormalisiert\u201c und auch \u201eEssensgel\u00fcste\u201c abstellt.<\/p>\n<p>Diejenigen Leser, die meinen\u00a0<a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/heilfasten-anleitung\/\">Heilfasten-Plan<\/a>\u00a0kennen, wissen, mit welchen Mitteln ich die Nebenwirkung des \u201eEntzugs\u201c umgehe.<\/p>\n<p>F\u00fcr alle, f\u00fcr die Fasten keine Option darstellt (wie die Leserin oben, wegen der vorliegenden Essst\u00f6rung), empfehle ich eine langsame Umstellung auf zuckerfreie, beziehungsweise zuckerarme Kost. Suchen Sie sich ein Lebensmittel oder ein Getr\u00e4nk, das Sie sehr gerne konsumieren und das keinen Zucker enth\u00e4lt. Denn Sie brauchen zur Umgew\u00f6hnung unbedingt einen Ersatz. Substituieren Sie schrittweise, indem Sie weniger von \u201eIhrer\u201c S\u00fc\u00dfigkeit essen und daf\u00fcr Ihre \u201eErsatzdroge\u201c einschleichen lassen. Reduzieren Sie fortlaufend das S\u00fc\u00dfe und essen oder trinken Sie mehr von Ihrer neuen \u201eErsatzdroge\u201c. So k\u00f6nnen Sie die Zuckerbomben ausschleichen, ohne den gro\u00dfen Entzugs-Schock zu erleiden.<\/p>\n<p>Die Umgew\u00f6hnung auf urspr\u00fcngliche, zuckerarme Obstsorten ist nicht so ganz einfach. Denn solche Produkte warten nicht im Supermarktregal auf uns. Und es dauert lange, bis uns die fructosearmen Lebensmittel wirklich schmecken, aber schlie\u00dflich werden wir von dem intensiven Aroma begeistert sein!<\/p>\n<p>Empfehlenswert sind auch unterst\u00fctzende Ma\u00dfnahmen. Sinnvoll ist eine umfassende Mineralstoff-Analyse (Blut und Haaranalyse), sowie eine ausgeweitete qualitative Stuhldiagnostik um vor allem den Grad einer m\u00f6glichen<a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/darmpilz-candida-albican\/\">\u00a0Candida-Belastung<\/a>\u00a0zu bestimmen. Zus\u00e4tzlich empfehle ich die Bestimmung einiger Blutwerte, wie zum Beispiel der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/leberwerte\/\">Leberwerte<\/a>.<\/p>\n<p>Je nach Befund wird dann eine Therapie eingeleitet, die zus\u00e4tzlich durch Heilpflanzen und\/oder\u00a0<a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/homoeopathie\/\">Hom\u00f6opathie<\/a>\u00a0erg\u00e4nzt werden kann.<\/p>\n<p>Ihre Meinung und Ihre Erfahrungen zu diesem Thema interessieren mich. Deswegen freue ich mich \u00fcber Kommentare, die Sie hier unten hinterlassen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter dazu an:<\/p>\n<p>Zum Weiterlesen:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/fruchtzucker-und-fruktose\/\">Fruchtzucker und Fruktose \u2013 und dann noch Fruktose-Maissirup und Isuglucose? NEIN DANKE!<\/a><\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde erstmalig am 23.8.2008 erstellt und letztmalig von mir am 02.01.2023 \u00fcberarbeitet. Bild: Fotolia, fotomomentfoto<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zucker \u2013 Zucker \u2013 Zucker: Von Kindesbeinen an essen wir immer mehr Zucker. Dabei ist vor allem der Industriezucker gemeint: die Saccharose, aber auch\u00a0Fruchtzucker\u00a0und Traubenzucker. Laut der Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung (DGE) soll ein Erwachsener maximal 50 g Zucker t\u00e4glich verzehren. Doch die meisten Bundesb\u00fcrger essen rundheraus das Doppelte davon. 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