{"id":65,"date":"2025-01-16T08:45:24","date_gmt":"2025-01-16T07:45:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/fruchtzucker-und-fruktose\/"},"modified":"2025-01-16T18:26:01","modified_gmt":"2025-01-16T17:26:01","slug":"fruchtzucker-und-fruktose","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/fruchtzucker-und-fruktose\/","title":{"rendered":"Fruchtzucker und Fruktose &#8211; und dann noch Fruktose-Maissirup und Isoglucose? NEIN DANKE!"},"content":{"rendered":"<p>Fruchtzucker wird seit langem als alternatives S\u00fc\u00dfungsmittel f\u00fcr Diabetiker, Abnehmwillige und Gesundheitsbewusste angepriesen. Denn die aus Fr\u00fcchten und Obst gewonnene Fruktose ist bei gleicher Kalorienmenge viel s\u00fc\u00dfer als handels\u00fcblicher Haushaltszucker.<\/p>\n<p>Hierdurch f\u00fchren geringere Mengen zu dem gleichen Geschmackserlebnis, weshalb man beim Backen und Kochen mit dem\u00a0 Fruchtzucker etwa 20 Prozent an Kalorien einspare, so die Begr\u00fcndung.<\/p>\n<p>So k\u00f6nnen Produkte mit Fruktose als besonders gesunde Lebensmittel beworben werden. Mit dem Label \u201eDi\u00e4t\u201c und \u201ekalorienreduziert\u201c lassen sich dann h\u00f6here Endpreise erzielen.<\/p>\n<p>In der Herstellung hingegen ist Fruktose weitaus billiger als Rohr- und R\u00fcbenzucker, denn die Additive, die sich hinter Bezeichnungen wie \u201eGetreidesirup\u201c oder Isoglucose\u201c verstecken, werden \u00fcberwiegend aus Mais gewonnen.<\/p>\n<p>Mit den im Vergleich zu Haushaltszucker niedrigeren Unkosten und h\u00f6heren Verbraucherpreisen ist der Profit gleich doppelt gesteigert. Viele Konsumenten nehmen das unkritisch hin.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<p>Einen sehr hohen Fruktosegehalt hat auch der Maissirup, auch Maiszucker oder Glukose-Fruktose-Sirup genannt. Die Abk\u00fcrzung HFCS steht f\u00fcr \u201eHigh Fructose Corn Syrup\u201c. Die klebrige, z\u00e4hfl\u00fcssige Zuckermasse ist Bestandteil vieler Limos und industriell verarbeiteter Lebensmittel. Zur Herstellung des S\u00fc\u00dfungsmittels wird Maisst\u00e4rke verwendet, die ein Kettenmolek\u00fcl aus Glukoseeinheiten darstellt.<\/p>\n<p>Bei der enzymatischen Spaltung in die Einzelzucker wird ein Teil der Glukose in Fruktose umgewandelt. Obwohl gew\u00f6hnlicher Haushaltszucker (der Zweifachzucker Saccharose) zu gleichen Teilen aus Fruktose und Glukose besteht, ist der Gehalt der Fruktose im HFCS h\u00f6her.<\/p>\n<p>Viele Nahrungsmitteln enthalten zus\u00e4tzliche Fruktose. Diese versteckt sich in der Zutatenliste unter dem Sammelbegriff \u201eKohlenhydrate\u201c, wozu auch Glukose und andere Mehrfachzucker z\u00e4hlen. Verbrauchersch\u00fctzer versuchen deshalb durchzusetzen, dass die Fruktosemenge eines Produkts auf der Verpackung gesondert deklariert werden muss.<\/p>\n<h2>VORSICHT!<\/h2>\n<p>Fruktose ist also ein Einfachzucker, der industriell hergestellt und verarbeitet wird. Er gleicht dem Fruchtzucker im Obst, in dem allerdings nicht nur der schiere Zucker enthalten ist.<\/p>\n<p>In einer Studie an M\u00e4usen schnitt der Fruchtzucker nicht ann\u00e4hernd so gut ab, wie das viele meinen. Das Gegenteil war sogar der Fall, denn die Tiere wurden dicker als durch Haushaltszucker oder Traubenzucker bei gleicher Kalorienmenge (<a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/16076983\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Consuming fructose-sweetened beverages increases body adiposity in mice<\/a><u>).<\/u><\/p>\n<p>Der K\u00f6rper sch\u00fcttet Insulin aus, sobald der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.yamedo.de\/blutzuckerwerte\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Blutzuckerspiegel<\/a>\u00a0nach der Nahrungsaufnahme ansteigt. Doch das Hormon reagiert nur auf Glukose, nicht aber auf Fruktose. Dies hat zur Folge, dass sich im K\u00f6rper nicht das \u00fcbliche S\u00e4ttigungsgef\u00fchl einstellt.<\/p>\n<p>Fruktose wird au\u00dferdem fast ausschlie\u00dflich in Reservefette umgewandelt, w\u00e4hrend Glukose auch als direkter Energielieferant im K\u00f6rper eingesetzt wird und die Einlagerung als Depotfett wesentlich l\u00e4nger dauert.<\/p>\n<h2>Die \u201eNebenwirkungen\u201c<\/h2>\n<p>Da Fruchtzucker noch dazu von etwa jedem dritten Erwachsenen nur sehr schlecht aufgenommen werden kann, f\u00fchrt zu viel Fruktose nicht selten zu einer Ver\u00e4nderung der Zusammensetzung der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/darmbakterien\/\">Darmbakterien<\/a>, was sich in\u00a0<a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/starke-blaehungen\/\">Bl\u00e4hungen<\/a>,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.naturheilt.com\/durchfall\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Durchfall\u00a0<\/a>oder sogar einem\u00a0<a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/reizdarmsyndrom\/\">Reizdarm\u00a0<\/a>\u00e4u\u00dfern kann.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich kann es auch noch zu einer sog. Fruchtzucker-Unvertr\u00e4glichkeit bzw. Fructoseintoleranz kommen. Nat\u00fcrlicher Fruchtzucker aus Obst und Gem\u00fcse stellt dabei nicht das Problem dar, denn die Mengen halten sich hierbei in einem gesunden Rahmen.<\/p>\n<p>Zudem haben die anderen biogenen Verbindungen im Obst Einfluss auf die Resorption und die physiologische Verwertung. Sekund\u00e4re Pflanzenstoffe, Ballaststoffe sowie Vitamine und Mineralien ver\u00e4ndern die Gesamtwirkung der Kohlenhydrate im Organismus. Ein Problem besteht nur bei Menschen mit gesch\u00e4digter Darmflora, die Ballaststoffe kaum noch bew\u00e4ltigen kann.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<p>W\u00e4hrend der K\u00f6rper Glukose haupts\u00e4chlich direkt zur Energiebereitstellung verwendet, gelangt Fruktose \u00fcberwiegend in die Leber. Dort vollzieht sich die Lipogenese, also die Transformation der Fruktose in Fett. Dabei entsteht auch LPC (Lysophosphatidylcholin), das Zellen f\u00fcr ihre Membranen brauchen.<\/p>\n<p>Davon profitieren besonders die Krebszellen, die ansonsten von Fruktose wenig h\u00e4tten. F\u00fcr die Erzeugung von Stoffwechselenergie k\u00f6nnen Tumorzellen den Fruchtzucker kaum verwenden. Doch durch LPC ist Fruktose indirekt ein regelrechter Booster f\u00fcr die entarteten Zellen (<a href=\"https:\/\/www.n\/\">Dietary fructose enhances tumour growth indirectly via interorgan lipid transfer<\/a><u>).<\/u><\/p>\n<p>Ein weiteres Problem ist die Entstehung von freien Radikalen, die im Zuge der Verstoffwechselung der Fruktose freiwerden. Die aggressiven Molek\u00fcle k\u00f6nnen die DNA angreifen und zu Krebs f\u00fchren (<a href=\"https:\/\/source.washu.edu\/2024\/12\/research-reveals-how-fructose-in-diet-enhances-tumor-growth\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Research reveals how fructose in diet enhances tumor growth<\/a><u>). In Tierversuchen und an Gewebekulturen ist der ung\u00fcnstige Effekt nachgewiesen (<\/u><u>High-fructose corn syrup enhances intestinal tumor growth in mice<\/u><u>).<\/u><\/p>\n<p>Der oxidative Stress facht auch entz\u00fcndliche Prozesse an, die ebenfalls die Tumorbildung f\u00f6rdern und weitere Gesundheitsrisiken in sich bergen.<\/p>\n<h2>Die bittere Wahrheit\u2026<\/h2>\n<p>All diese Aussagen (und dar\u00fcber hinaus) sind vor einiger Zeit von einem Mann best\u00e4tigt worden, der im Land der unbegrenzten Burger und XXL-Gerichte\u00a0(USA) f\u00fcr eine sehr kontroverse Diskussion gesorgt hat: Prof. Robert Lustig.\u00a0Professor Lustig\u00a0(Facharzt f\u00fcr p\u00e4diatrische Endokrinologie) hielt 2009 einen Vortrag mit dem Titel \u201eZucker, die bittere Wahrheit\u201c: zu sehen u.a. auf Youtube \u201e<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=dBnniua6-oM\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sugar: The Bitter Truth<\/a>\u201e.<\/p>\n<p>In diesem\u00a0(aus meiner Sicht) sehr interessanten Vortrag gibt er eine\u00a0detaillierte Begr\u00fcndung, warum Zucker und speziell die Fruktose eine potentielle Gefahr f\u00fcr die \u00f6ffentliche Gesundheit darstellen&#8230;<\/p>\n<p>Laut Statistik wiegen wir heute durchschnittlich ca.\u00a012 Kilo mehr als vor 25 Jahren. Das w\u00e4re also eine Gewichtszunahme von\u00a0einem halben Kilo\u00a0pro Jahr. Weiter erz\u00e4hlt uns die Statistik, dass die 10-J\u00e4hrigen heute durchschnittlich 275 Kalorien mehr am Tag zu sich nehmen als vor 25 Jahren, was f\u00fcr eine Flut an \u00fcbergewichtigen Kleinkindern gesorgt hat.<\/p>\n<p>Babys sind davon nicht ausgenommen. Grund f\u00fcr diesen Trend sind aber nicht die Fette, sondern die Kohlenhydrate. Diese werden sp\u00e4testens seit 1982 als \u201eges\u00fcndere Alternative\u201c zu den Fetten gesehen, w\u00e4hrend die Letzteren geradezu verteufelt werden.<\/p>\n<p>Jedes Nahrungsmittel, das etwas auf sich h\u00e4lt in Sachen Gesundheit und Gesundheitsf\u00f6rderung, vers\u00e4umt es nicht, sich als fettfrei oder zumindest als fettarm zu verkaufen.<\/p>\n<h2>Trinken geht noch schneller\u2026<\/h2>\n<p>Eine ergiebige Quelle von Kohlenhydraten sind dann im Laufe der Zeit die sogenannten \u201eSoftdrinks\u201c geworden. Die sind wahre \u201eZuckerbergwerke\u201c und teilweise auch \u201eSalzpfannen\u201c, da zum Beispiel eine Dose Coca Cola soviel Salz wie eine ganze Pizza enth\u00e4lt.<\/p>\n<p>Der Zucker lenkt hier die Zunge vom \u00fcblen Salzgeschmack ab, was die Cola ohne Zucker zum Ladenh\u00fcter machen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Da aber Zucker nicht Zucker ist, muss man sich erst einmal anschauen, welche Art von Zucker in den Softdrinks enthalten sind. Viele sind mit HFCS \u201e\u00fcbers\u00fc\u00dft\u201c.<\/p>\n<p>Im Durchschnitt verschlingt die westliche Welt pro Kopf um die 30 Kilogramm davon pro Jahr. W\u00e4hrend der gew\u00f6hnliche Haushaltszucker aus einem Teil Glukose und einem Teil Fruktose besteht, besteht der Sirup praktisch nur aus Fruktose, die deutlich s\u00fc\u00dfer ist als der Haushaltszucker.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Mehr zu diesem Zuckerthema finden Sie in meinem Zuckerreport!<\/strong><a href=\"https:\/\/www.rene-graeber-buecher.de\/der-zucker-report.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1870 size-full\" src=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/zucker-buch-rene-graeber-610px.png\" alt=\"Buch: Zucker - von rene Gr\u00e4ber\" width=\"611\" height=\"282\" srcset=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/zucker-buch-rene-graeber-610px.png 611w, https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/zucker-buch-rene-graeber-610px-300x138.png 300w\" sizes=\"(max-width: 611px) 100vw, 611px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Vor 100 Jahren konsumierte der Mensch pro Jahr nur 5 Kilogramm Fruktose, also nur ein sechstel dessen, was heute geschluckt wird.<\/strong><\/p>\n<p>Diese sechsfache Menge an Fruktose stellt circa 12 Prozent aller aufgenommenen Kalorien dar. Da fragt man sich, was hat diesen Konsum-Boom in Sachen Fruktose ausl\u00f6sen k\u00f6nnen? Hier die Zutatenliste daf\u00fcr:<\/p>\n<ul>\n<li>Es begann damals in den USA mit Richard Nixon, der ums politische \u00dcberleben k\u00e4mpfte und daher aus wahlkampftaktischen Gr\u00fcnden das Ende allen Hungerns prophezeite.<\/li>\n<li>Die Japaner erfanden den eben erw\u00e4hnten Fruktose-Maissirup, der s\u00fc\u00dfer als Zucker ist und obendrein nur halb so teuer. Damit mutierte Fruktose zum billigen Ersatzmittel in praktisch allen Nahrungsmitteln, um den Geschmack der Produkte marktgerecht (= s\u00fc\u00df) zu gestalten. Laut Prof. Lustig gibt es von 32 Brotsorten auf dem amerikanischen (Super)Markt nur eine Sorte, die keinen Fruktose-Maissirup enth\u00e4lt. Fruchts\u00e4fte sind fast obligatorisch mit dem Sirup versetzt. Tendenz = steigend. Was damals Nixon begann, wird heute in den Staaten unter dem \u201eWIC\u201c-Programm (women, infants, children) fortgesetzt. Dies ist ein staatlich gef\u00f6rdertes Ern\u00e4hrungsprogramm f\u00fcr Frauen, Kleinkinder und Kinder, das kr\u00e4ftig hilft, Fruktose-Maissirup in die verschiedenen Nahrungsmittel, vor allem in die ach so \u201egesunden\u201c Fruchts\u00e4fte zu \u201epressen\u201c. Und \u00fcberzuckerte Schoko-Drinks f\u00fcr Kinder bef\u00fcrwortet das WIC-Programm, um so den Kleinen das Milchtrinken schmackhaft zu machen\u2026 (siehe auch mein Beitrag:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.naturheilt.com\/Inhalt\/Milch.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ist Milch f\u00fcr den Menschen gesund?<\/a>).<\/li>\n<li>Die Verteufelung des Fetts. Hier steht Cholesterin an vorderster Front. Im Schlepptau folgen dann die Fette, wie Triglyceride und so weiter. Das Ganze geht ja so weit, dass man nicht nur Fette und Cholesterin meidet, sondern auch Medikamente entwickelt hat, die diese aus unserem Organismus wieder entfernen, gerade so, als handele es sich hier um hochkonzentriertes Gift\u2026 (auch\u00a0hierzu habe ich schon \u00f6fters geschrieben, z.B.\u00a0<a href=\"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/boeses-cholesterin-gute-figur\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wenn das b\u00f6se Cholesterin eine gute Figur macht<\/a>,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.yamedo.de\/blog\/ldl-cholesterin-nicht-schlecht-2011\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schlechtes Cholesterin ist nicht so schlecht, wie Sie denken<\/a>oder\u00a0<a href=\"https:\/\/vitalstoffmedizin.com\/blog\/das-cholesterin-maerchen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Das M\u00e4rchen vom b\u00f6sen Cholesterin<\/a>).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Fette und Cholesterin spielen in diesem Konzert die Rolle des Anti-Helden zum Zucker. Wenn man aber fast alles Fett aus den Nahrungsmitteln verbannt, dann bekommt man ein Geschmacksproblem mit den fettfreien, \u201egesunden\u201c Produkten. Frei nach dem Motto: \u201eWenn\u00b4s nicht schmeckt, dann ist es gesund\u201c.<\/p>\n<p>Mit Zucker und speziell dem Fruktose-Maissirup war dann schnell das Geschmacksproblem gel\u00f6st. Und dieser Trend setzte schon seinerzeit in den 1970er Jahren ein. Gleichzeitig erfolgte eine Reduktion der Ballaststoffe von 100 bis 300 Gramm t\u00e4glich auf nur noch 12 Gramm.<\/p>\n<p>Warum dies? Ballaststoffe verl\u00e4ngern den Kochvorgang und werden schnell schlecht, was sich negativ auf die Haltbarkeit in den Regalen der Superm\u00e4rkte bemerkbar macht. Das sogenannte Fast-Food zum Beispiel\u00a0 ist nichts anderes als ein ballaststofffreies Essen.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<h2>Das passiert in deinem K\u00f6rper, wenn Du Fruktose isst\u2026<\/h2>\n<p>Solche \u00dcberschriften liebe ich ja. Vor allem in den sozialen Medien werden so bestimmte Sachen plakativ angeprangert. Aber im Fall der Fruktose stimmt es sogar.<\/p>\n<p>Wenn man sich jetzt die Biochemie der Fruktose anschaut und versucht zu beschreiben, was die Fruktose in unserem Organismus so alles treibt, dann st\u00f6\u00dft man auf ein wahres Horrorszenario.<\/p>\n<p>Fruktose br\u00e4unt siebenmal schneller als Zucker, was die K\u00f6chin im Haus sehr zu sch\u00e4tzen wei\u00df. Leider handelt es sich hier um Glykation, eine chemische Reaktion unter Hitze, die \u201eAdvanced Glycation Endproducts\u201c (AGEs) freisetzt, die geschmacksverst\u00e4rkend wirken und als Lebensmittelfarbstoff dienen.<\/p>\n<p>AGEs sind jedoch dann gef\u00e4hrlich, wenn von ihnen eine Acrylamid-Bildung ausgeht, was das Krebsrisiko in den Himmel schie\u00dfen l\u00e4sst. AGEs selbst sind ebenfalls an der F\u00f6rderung von Altersgebrechen, wie Diabetes und Herzkreislauferkrankungen, beteiligt <u>[<\/u><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Glykation\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Glykation<\/a>].<\/p>\n<p>Hier haben wir den ersten Hinweis auf eine gesundheitsgef\u00e4hrdende Wirkung der Fruktose.<\/p>\n<p>Fruktose hemmt die Aussch\u00fcttung von Leptin [<a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/dauerhaft-abnehmen\/blog\/warum-wir-mehr-essen-als-wir-sollten\/\">Die giftige Wahrheit \u00fcber Zucker und \u00dcbergewicht<\/a>]. Leptin bewirkt das S\u00e4ttigungsgef\u00fchl nach dem Essen. Wenn es aber nicht ausreichend produziert wird oder seine Wirksamkeit verliert, dann wird der Betroffene mehr essen wollen, als er f\u00fcr einen balancierten Energiehaushalt ben\u00f6tigt \u2013 und wird folglich an Gewicht zulegen.<\/p>\n<p>Auch hier gibt es Statistiken \u00fcber zum Beispiel Kinder, die zeigen, dass diese mehr essen als Kinder, die keine Fruktose erhalten.\u00a0<strong><em>Kein Wunder also, wenn die Fettleibigkeit bei Kindern dramatisch zunimmt.<\/em><\/strong><\/p>\n<h2>\u00dcbergewicht, Diabetes, Hypertonie und Herzkreislauferkrankungen<\/h2>\n<p><em>Was ist ges\u00fcnder \u2013 Fruktose oder Alkohol?<\/em><\/p>\n<p>Antwort: Klar doch, die Fruktose! Denn die kommt in Fr\u00fcchten vor, die ja besonders gesund sind. Oder: Wie k\u00f6nnen Fr\u00fcchte als gesund gelten, wenn Fruktose sch\u00e4dlich sein soll? Alkohol ist ja sattsam bekannt als Nervengift, Lebersch\u00e4diger und so weiter.<\/p>\n<p>Ein weiterer und intensiverer Blick auf die Biochemie gibt hier einen entt\u00e4uschenden Einblick:<\/p>\n<p>Die Aufnahme von 120 Kalorien in Form von Glukose entspricht etwa 2 Scheiben Toast. Diese Glukose wird sofort und uneingeschr\u00e4nkt im ganzen Organismus f\u00fcr die Energieproduktion der Zellen \u201everbrannt\u201c.<\/p>\n<p>Sie ist eine Art Universalbrennstoff. Da jede Form von K\u00f6rperzelle die Glukose f\u00fcr die eigene Energieproduktion benutzen kann, gelangen auch nur 20 Prozent dieser 120 Kalorien in die Leber, also 24 Kalorien. In der Leber wird Glukose entweder zur Energiegewinnung seitens der Leberzellen ben\u00f6tigt oder in die Glukosespeicher (Glykogen) abgelagert.<\/p>\n<p>Bei einer zu hohen Glukosezufuhr wird der \u00dcberschuss in Fette umgewandelt und als vLDL vornehmlich im Bauchbereich als Fettpolster gelagert. Bei unseren 120 Glukosekalorien ist das kein gro\u00dfes Problem, da nur 24 Kalorien in der Leber f\u00fcr eine potentielle Fettbildung zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p>Alkohol (Ethanol) ist ebenfalls eine Art Kohlenhydrat\u00a0\u2013 f\u00fcr viele Zeitgenossen sogar das \u201eLieblings-Kohlenhydrat\u201c schlechthin. Die\u00a0<a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/leber\/leberkrankheiten-alkohol.html\">Sch\u00e4den und Probleme\u00a0die Alkohol verursacht<\/a>\u00a0sind hinl\u00e4nglich bekannt.<\/p>\n<p>Was passiert aber mit 120 Kalorien, die von einer Alkoholaufnahme stammen (entspricht einem Glas Whisky)? Ein Teil dieser Kalorien wird von den K\u00f6rperzellen verarbeitet, zum Beispiel von Gehirn, Darm und Nieren.<\/p>\n<p>Aber 80 Prozent landen in der Leber. Das sind 96 Kalorien, mit denen die Leber fertig werden muss, oder viermal so viel Kalorien wie bei Glukose.<\/p>\n<p>Da Alkohol keine physiologische Substanz ist, kommt die\u00a0<a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/leber\/\">Leber<\/a>\u00a0nicht auf die Idee, wie bei der Glukose, diese ebenfalls zu speichern, sondern ist bem\u00fcht, den Alkohol zu entgiften.<\/p>\n<p>Es kommt zum Umbau zu Aldehyden, die genauso giftig sind. Diese werden dann in Zwischenschritten zu Triglyceriden umgebaut und wieder in den Fettdepots des Organismus verstaut.<\/p>\n<p>Das w\u00e4re dann das klassische \u201eBierbauch-Ph\u00e4nomen\u201c. Da aber die Menge der zu verstauenden Fette so gro\u00df ist (viermal mehr als bei Glukose), kommt es zu einem gewissen Grad auch zu einer Fetteinlagerung in den Organen, wie zum Beispiel in der Muskulatur.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<p>Dieser \u201eVerfettungsprozess\u201c ist der T\u00fcr\u00f6ffner f\u00fcr eine nachlassende Insulin-Empfindlichkeit und damit am Ende der Reihe f\u00fcr die Entwicklung von Diabetes. Andere Triglyceride schaffen es gar nicht, aus der Leber herausgeschleust zu werden, und bauen sich als Fettleber auf.<\/p>\n<p>Nach Glukose und Alkohol sind jetzt 120 Kalorien nach Fruktoseeinnahme an der Reihe. Das w\u00e4re ein Glas handels\u00fcblicher\u00a0<a href=\"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/orangensaft-ohne-orange\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Orangensaft<\/a>\u00a0mit gesundem Zucker.<\/p>\n<p>Da Saccharose (Haushaltszucker) zur H\u00e4lfte aus Glukose und Fruktose besteht, werden 60 Kalorien Glukose zu 80 Prozent verwertet und 20 Prozent = 12 Kalorien landen in der Leber. Die Weiterverarbeitung erfolgt wie oben schon diskutiert.<\/p>\n<p>Die anderen 60 Kalorien aus der Fruktose landen komplett in der Leber. Eine Substanz aber, die haupts\u00e4chlich von der Leber abgebaut wird, gilt in der Pharmakologie als Gift, denn f\u00fcr dessen Abbau ist die Leber da. Wenn die Fruktose in die Leber gelangt, erfolgt keinerlei Insulinreiz.<\/p>\n<p>Daher hat die Fruktose auch einen \u201etollen\u201c, niedrigen glyk\u00e4mischen Index, was sie f\u00fcr Diabetiker optimal erscheinen l\u00e4sst. Aber der Schein tr\u00fcgt. Fruktose passiert auch nicht die Blut-Hirn-Schranke, weswegen wir vom Fruktosekonsum nicht \u201ebesoffen\u201c werden, im Gegensatz zu Alkohol.<\/p>\n<p>Ohne dieses Feedback im Gehirn f\u00fchlt dieses sich \u201evernachl\u00e4ssigt\u201c und fordert deshalb mehr Kalorien an, um eine Hungersnot zu verhindern.<\/p>\n<p>In der Leber erfolgt der Abbau der Fruktose \u00fcber den Verbrauch von Phosphaten, was mit einer vermehrten Produktion von Harns\u00e4ure in Verbindung steht. Diese kann der Organismus nur schwer eliminieren.<\/p>\n<p>Eine zu hohe Konzentration von Harns\u00e4ure kann dann zu Gicht f\u00fchren. Harns\u00e4ure hemmt die Bildung von Stickstoffmonoxid in den Blutgef\u00e4\u00dfen, wodurch die Regulation des Blutdrucks gest\u00f6rt wird.<\/p>\n<p>Dieser Verlust an Flexibilit\u00e4t der Gef\u00e4\u00dfe bewirkt eine Blutdruckerh\u00f6hung, weshalb der hohe Konsum an Fruktose in der Regel begleitet ist von Hypertonie.<\/p>\n<p>Der \u00fcberwiegende Anteil der Zuckerkalorien (12 + 60 = 72) wird zu Triglyceriden verarbeitet und als Depotfette eingelagert.<\/p>\n<p>Damit hat uns die Biochemie zeigen k\u00f6nnen, dass Alkohol und Fruktose in der Leber einen nahezu identischen Abbauprozess durchlaufen und damit als \u00e4hnlich giftig anzusehen sind. Nur dass die Fruktose keinen Effekt auf das ZNS hat, also keine Rauschzust\u00e4nde provoziert wie der Alkohol.<\/p>\n<p>Und nur dieser einzige Unterschied und im Zusammenhang mit ihrem Vorkommen in Fr\u00fcchten l\u00e4sst die Fruktose in einem \u201eheiligen Schein\u201c erstrahlen. F\u00fcr die Leber ist Fruktose genauso sch\u00e4dlich wie Alkohol. Dies ist ein Grund, warum auch die Zahl der nicht alkoholinduzierten Fettlebererkrankungen stetig zunimmt.<\/p>\n<p><strong>In der Folge dieses \u201eSchrotschusses\u201c auf die Gesundheit steigert Fruktose auch Bluthochdruck (Hypertonie) und damit Herzkreislauferkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall.<\/strong><\/p>\n<p>Im Tierversuch stellten Forscher auch fest, dass unter dem Einfluss der Fruktose die Intelligenz-Leistung abnimmt. Ratten, die zum Fruktose-Konsum gezwungen wurden, schnitten bei der Orientierung im Labyrinth deutlich schlechter ab als Kontroll-Tiere.<\/p>\n<p>Auch die\u00a0<a href=\"https:\/\/www.yamedo.de\/blutzuckerwerte\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Blutzuckerwerte<\/a>\u00a0und\u00a0<a href=\"https:\/\/www.yamedo.de\/blutwerte-laborwerte\/blutfettwerte.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Blutfettwerte<\/a>\u00a0waren stark erh\u00f6ht. \u201eNebenbei\u201c stellten die Wissenschaftler fest, dass sich die negativen Auswirkungen kompensieren lassen, wenn zur Fruktose gleichzeitig auch Docosahexaens\u00e4ure (DHA) verf\u00fcttert wird.<\/p>\n<p>Die Omega-3-Fetts\u00e4ure ist haupts\u00e4chlich in Fisch\u00f6l enthalten. Die Befunde stimmen mit Erkenntnissen \u00fcberein, nach denen DHA f\u00fcr die Gehirnentwicklung f\u00f6rderlich oder unabdingbar ist. Ich vermute, dass sich die Ergebnisse beim S\u00e4ugetier auch auf den Menschen \u00fcbertragen lassen.<\/p>\n<h2>US-B\u00fcrger lernen dazu \u2013 daf\u00fcr soll der EU-Markt mit Isoglucose \u00fcberschwemmt werden<\/h2>\n<p>In den USA sind all diese Gefahren durch die Fruktose immer mehr ins Bewusstsein des Verbrauchers vorgedrungen. Mittlerweile l\u00e4sst eine wachsende Zahl der Konsumenten die Produkte mit dem fl\u00fcssigen Industriezucker in den Regalen liegen.<\/p>\n<p>Das hat dazu gef\u00fchrt, dass der Absatz des Fruchtzuckers in Nordamerika stark zur\u00fcckgegangen ist, mit der Folge etlicher Pleiten von Herstellern des Maissirups.<\/p>\n<p>Die US-Produzenten konnten Umsatzeinbu\u00dfen durch den Export in die EU bisher nicht kompensieren. Grund war eine Quotenregelung, mit der in der EU die R\u00fcbenbauern gesch\u00fctzt werden sollen (dnz.de\/rund-um-ruebe-zucker\/zuckerpolitik\/).<\/p>\n<p>Doch die Zuckerquote soll fallen. Dann sind den Fruktose-Pr\u00e4paraten auf dem europ\u00e4ischen Markt T\u00fcr und Tor ge\u00f6ffnet. Die EU-Agrarminister einigten sich darauf, die bestehende Regelung,\u00a0 die im September 2017 ausl\u00e4uft, nicht zu verl\u00e4ngern.<\/p>\n<p>Damit wird ein kleines St\u00fcck TTIP vorweggenommen. Und was uns dieses \u201eTTIP\u201c im Bereich der Nahrungsmittel so alles bescheren k\u00f6nnte, darauf bin ich in meinem Beitrag:\u00a0<a href=\"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/ttip-hormonfleisch-gentechnik\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">TTIP, das Hormonfleisch und die Gentechnik\u00a0<\/a>eingegangen.<\/p>\n<p>Ziel der US-Wirtschafts-Strategen ist eine Steigerung des Marktanteils um 20 %. Das w\u00fcrde bedeuten, dass sich die Menge der in der EU konsumierten Isoglucose vervierfacht. Bleibt zu hoffen, dass der EU-Verbraucher genauso \u201elernf\u00e4hig\u201c ist, wie sein amerikanischer Leidensgenosse.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pDDkW\"><\/script><\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Fruktose hat eine Menge Kalorien, die sich aber nicht f\u00fcr die Energiegewinnung der K\u00f6rperzellen eignen. Somit sind dies \u201eleere\u201c Kalorien oder qualitativ minderwertige Kalorien, die in Fettdepots zwischengelagert werden.<\/p>\n<p>Fruktose f\u00f6rdert die Insulinresistenz, blockiert Leptin und veranlasst \u00fcber diesen Weg eine erh\u00f6hte Kalorienaufnahme mit den bekannten Folgen. Am Ende steht das\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Metabolisches_Syndrom\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Metabolische Syndrom<\/a>. Reiner Fruchtzucker in hohen Konzentrationen erh\u00f6ht daneben das Krebsrisiko.<\/p>\n<p>Fr\u00fcchte sind trotzdem gesund, weil sie relativ bescheidene Mengen an Fruktose und enorm viele Ballaststoffe enthalten, die man fast als ein \u201eGegengift\u201c gegen das Gift Fruktose bezeichnen kann.<\/p>\n<p>Ballaststoffe reduzieren die Aufnahme von Kohlenhydraten im Darm, f\u00f6rdern die Darmpassage\u00a0(man wird schneller satt) und verlangsamen die Resorption von Fetts\u00e4uren im Darm, die von der Darmflora in kurzkettige Fetts\u00e4uren noch vor Ort umgewandelt werden.<\/p>\n<p>Diese kurzkettigen Fetts\u00e4uren verbessern die Insulin-Empfindlichkeit. Hohe Mengen an Fruktose ohne ausreichend Ballaststoffe (Alkohol wird auch f\u00fcr gew\u00f6hnlich ohne solche getrunken) ist dagegen auf Dauer gesehen\u00a0ein weiteres Problem f\u00fcr die Gesundheit.<\/p>\n<p>Wenig tr\u00f6stlich ist, dass sich die negativen Wirkungen der Fruktose durch\u00a0<a href=\"https:\/\/www.vitalstoffmedizin.com\/omega-3-fettsaeuren\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Omega-3-Fetts\u00e4uren<\/a>\u00a0m\u00f6glicherweise kompensieren lassen. Denn wer m\u00f6chte schon darauf achten, beim Verzehr eines s\u00fc\u00dfen sch\u00e4dlichen Lebensmittels gleichzeitig Fisch\u00f6l einzunehmen?<\/p>\n<p>Eine Alternative zum HFCS sind Ahornsirup und Honig. Darin ist zwar auch Fruktose enthalten, aber wie im Obst nicht in reiner Form, sondern in Kombination mit einer Vielfalt bioorganischer Verbindungen und Mineralien.<\/p>\n<p>Wer noch weiterlesen m\u00f6chte, dem empfehle ich meinen Beitrag zum Thema Zuckersucht:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/zuckersucht\/\">Zuckersucht \u2013 Millionen Zuckers\u00fcchtige \u2013 nur keiner merkt es: die Falle und der Ausstieg.<\/a><\/p>\n<p>Noch ein Tipp: Wenn Sie m\u00f6chten fordern Sie mein Buch zum Thema Abnehmen an:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.renegraeber.de\/abnehmen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Warum wir wirklich fett<\/a>\u00a0werden\u2026<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Dich solche Informationen interessieren, dann fordere unbedingt meinen kostenlosen Abnehm-Newsletter dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pQWy2\"><\/script><\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde von mir im M\u00e4rz 2009 ver\u00f6ffentlicht und letztmalig im Januar 2025 \u00fcberarbeitet.<\/p>\n<p>Beitragsbild: 123rf.com &#8211; puhhha<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fruchtzucker wird seit langem als alternatives S\u00fc\u00dfungsmittel f\u00fcr Diabetiker, Abnehmwillige und Gesundheitsbewusste angepriesen. Denn die aus Fr\u00fcchten und Obst gewonnene Fruktose ist bei gleicher Kalorienmenge viel s\u00fc\u00dfer als handels\u00fcblicher Haushaltszucker. Hierdurch f\u00fchren geringere Mengen zu dem gleichen Geschmackserlebnis, weshalb man beim Backen und Kochen mit dem\u00a0 Fruchtzucker etwa 20 Prozent an Kalorien einspare, so die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1805,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[169,30,144,104,47,19,46],"class_list":["post-65","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ernaehrung","tag-alkoholismus","tag-cholesterin","tag-diabetes-typ-2","tag-fettleber","tag-fruchtzucker","tag-uebergewicht","tag-zucker"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3441,"href":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65\/revisions\/3441"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1805"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}