{"id":749,"date":"2011-09-27T15:10:54","date_gmt":"2011-09-27T14:10:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/?p=749"},"modified":"2023-12-09T14:36:25","modified_gmt":"2023-12-09T13:36:25","slug":"dickdarmkrebs-virale-ursachen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/dickdarmkrebs-virale-ursachen\/","title":{"rendered":"Dickdarmkrebs &#8211; virale Ursachen?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fleischbeschau eines Nobelpreistr\u00e4gers<\/strong><\/p>\n<p>Prof. Harald zur Hausen wurde 2008 schlagartig bekannt, als er f\u00fcr die Entdeckung, dass humane Papillomviren Geb\u00e4rmutterhalskrebs ausl\u00f6sen k\u00f6nnen, den Nobelpreis bekam. Was liegt also n\u00e4her, als nun zu vermuten, dass andere Erkrankungen ebenso von den unbeliebt-beliebten Viren verursacht werden? Dies vermutet er zumindest in einem Interview mit der Deutschen Welle. Ich habe mir seine Vermutungen (und mehr sind es wirklich nicht!) mal n\u00e4her angesehen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Im Visier seiner Vermutungen steht hier besonders der Dickdarmkrebs. Ein Vergleich bez\u00fcglich der H\u00e4ufigkeit von Dickdarmkrebs zwischen den verschiedenen L\u00e4ndern dieser Erde ergab, dass es L\u00e4nder gibt, die so gut wie kein Aufkommen dieser Erkrankung zeigen. Indien und die arabischen L\u00e4nder stehen da an der Spitze der Positivliste.\u00a0Prof. Harald zur Hausen schlie\u00dft nun aber die grunds\u00e4tzliche Ern\u00e4hrung als m\u00f6gliche Ursache f\u00fcr den Dickdarmkrebs dabei aus. Nein, die Viren m\u00fcssen es sein. Denn krebserzeugende Substanzen w\u00fcrden m\u00f6glicherweise beim jedem Kochen, Braten und Grillen erzeugt, auch in den dickdarmkrebsfreien L\u00e4ndern. Es solle aber ein Zusammenhang bestehen mit der Fleischsorte, die benutzt wird.<\/p>\n<p><strong>Moment mal. Wo bleiben da die Viren?<\/strong><\/p>\n<p>Nein, die Viren sind vielleicht auch nur ein Vorwand, weil man denen ja eine Preisverleihung verdankt.<\/p>\n<p>Jetzt ist aber erst einmal das Fleisch an der Reihe. Welches ist denn nun so &#8222;dreist&#8220; und r\u00e4cht sich f\u00fcr die Schlachtung des Tieres, in dem es zu einer ernsthaften Erkrankung f\u00fchrt?<\/p>\n<p>Im Ausschlussverfahren stellt der Wissenschaftler dann fest, dass der Genuss von Fisch und Gefl\u00fcgel in keinem Zusammenhang mit dem Aufkommen von Dickdarmkrebs stehe. Super! Aber beim Rindfleisch, da g\u00e4be es den gew\u00fcnschten Zusammenhang. Die Ausbreitung von Dickdarmkrebs sei eng gekoppelt an den Genuss eben dieses Fleisches.<strong> Bingo!<\/strong><\/p>\n<p>Und warum Rindfleisch und wieso \u00fcberhaupt? Weil in den arabischen L\u00e4ndern mehr Schaf und Ziege vertilgt w\u00fcrden und weniger Rindfleisch. Und in Indien ist das Auffressen von K\u00fchen schon allein aus religi\u00f6sen Gr\u00fcnden nicht einmal dem einheimischen K\u00f6nigstiger erlaubt. Weshalb die K\u00f6nigstiger in Indien auch weniger Dickdarmkrebs haben als die in Amerika\u2026<\/p>\n<p><strong>Wann kommen endlich die Viren als Erkl\u00e4rung?<\/strong><\/p>\n<p>Geht ja schon los, und das ebenfalls in Asien: Japan und Korea h\u00e4tten n\u00e4mlich &#8222;erst neulich&#8220; das Rind entdeckt und zahlten prompt mit ansteigenden Raten an Dickdarmkrebs &#8211; so ist auf jeden Fall die Herleitung von zur Hausen. Seine Logik f\u00fchrt weiter aus, dass Kochen und Garen von Fleisch per se nicht krebserzeugend sein k\u00f6nnten. Denn dann w\u00e4ren Fisch- und H\u00e4hnchenesser gleich stark vom Dickdarmkrebs befallen, was aber nicht der Fall zu sein scheint. Also muss es etwas im Rindfleisch geben, was \u201cden Kohl fett macht\u201d.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie so etwas interessiert, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Newsletter<br \/>\n&#8222;Hoffnung bei Krebs&#8220; dazu an:<\/strong><\/p>\n<p><script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1Ki\" data-webform-id=\"pL1Ki\"><\/script><\/p>\n<p><strong>Aha, endlich die Viren!? Ja!<\/strong><\/p>\n<p>Und zwar ein hitzeunempfindliches Virus dazu. Dies ist insofern von Bedeutung, da Rindfleisch \u201cmedium\u201d und \u201cenglisch\u201d zubereitet wird. Da kommt die Temperatur des zubereiteten Fleisches gerade mal auf 50 Grad Celsius. Das seien dann Temperaturwerte, die so ein Virus locker wegstecken k\u00f6nne. Und wir erfahren, dass sich seine Frau auch f\u00fcr die Zubereitung unter diesen Bedingungen interessiere. Aber zu Hause bei zur Hausens nennt man dies dann Forschung.<\/p>\n<p>Auff\u00e4llig bei diesen Ausf\u00fchrungen ist, dass der Forscher kaum Willens ist, \u00fcber den rindfleischgef\u00fcllten Tellerrand hinaus blicken zu wollen. Keine Silbe \u00fcber Schweinefleisch und den Konsum desselben. Kein Wort \u00fcber einen Vergleich zwischen Schweine- und Rindfleischkonsum. Was wird mehr gegessen, Rind oder Schwein?<\/p>\n<p>Meine eigenen (Literatur-)Recherchen haben ergeben, dass man in Deutschland im Jahr 2009 durchschnittlich 8,5 kg Rindfleisch und 39 kg Schweinefleisch gegessen hat. F\u00fcr das Jahr 1987 lag der Pro-Kopf-Konsum f\u00fcr Schweinefleisch sogar bei 62 kg. Eine weitere Quelle kann berichten, dass einkommensst\u00e4rkere Haushalte mehr Rindfleisch bevorzugen, w\u00e4hrend die Einkommensschw\u00e4cheren deutlich mehr auf Schweinefleisch zur\u00fcckgreifen. Wenn man den Ausf\u00fchrungen von zur Hausen Glauben schenkt, dann muss es jetzt gewaltig bei den Reichen klingeln, setzen die sich mit ihren reichen Essgewohnheiten einer hitzeunempfindlichen Virusgefahr aus. Die Armen dagegen haben es gut. Die sind gegen diese Hitzeviren gesch\u00fctzt, weil sie &#8222;Schwein haben&#8220;.<\/p>\n<p><strong>Aber Moment mal\u2026<\/strong><\/p>\n<p>wir Deutschen essen also deutlich mehr Schwein als Rind und trotzdem zeigt die Pfeilspitze f\u00fcr Dickdarmkrebs nach oben? Dieser Trend w\u00e4re verst\u00e4ndlich, wenn man hierzulande mehr Rind als Schwein essen w\u00fcrde, zumindest laut professoraler Logik. Macht man aber nicht. K\u00f6nnte die geringe H\u00e4ufigkeit f\u00fcr Dickdarmkrebs in den benannten L\u00e4ndern nicht daran liegen, dass die Araber kein Schweinefleisch essen und die Inder auch nicht die gro\u00dfen Schweineliebhaber sind? Wenn also, laut zur Hausen, der Garprozess nicht als die urs\u00e4chliche Quelle f\u00fcr krebserregende Stoffe im Fleisch angesehen werden kann, sondern die Fleischsorte selbst, dann w\u00e4re es egal, welches Fleisch man isst. Dann w\u00e4re auch der Fleischkonsum per se kein Grund, Dickdarmkrebs zu bekommen.<\/p>\n<p><strong>Aber was verursacht dann den Dickdarmkrebs?<\/strong><\/p>\n<p>Die Hitzeviren k\u00f6nnen wir getrost versenken, da auch in Deutschland viel mehr durchgebratenes oder -gekochtes Schwein als Rind \u201cmedium\u201d oder \u201cenglisch\u201d verspeist wird. Vielmehr ist es wahrscheinlicher, dass ungebetene Zutaten im Fleisch, besonders aber im Schweinefleisch, f\u00fcr diese Entwicklung verantwortlich sind. Antibiotika, dioxinverseuchtes Mastfutter, Konservierungsstoffe etc. &#8211; um nur einige zu benennen. In diesem Zusammenhang scheint zur Hausen seinen hitzeunempfindlichen Nobelpreis f\u00fcr Papillomviren zu benutzen, um von den realen Gegebenheiten abzulenken und die Fleischindustrie bewusst oder unbewusst in Schutz zu nehmen.<\/p>\n<p>Nicht die Sauereien im Fleisch sind Ursache f\u00fcr die Sauereien im Darm der Konsumenten, sondern ein paar nobelpreisverd\u00e4chtige Viren. Das sieht verd\u00e4chtig nach einem Fortsetzungsroman aus: Nach dem Papillomvirus nun das Dickdarmkrebsrindfleischmediumvirus als \u201cLethal Weapon 5\u201d (die 5 steht f\u00fcr 50 Grad Celsius, bei der die Nobelpreisviren noch in der Lage sind, an der Verleihung teilzunehmen).<\/p>\n<p><strong>Ach ja, Nobelpreis.<\/strong><\/p>\n<p>Es gibt ja Ger\u00fcchte, dass die Firma AstraZeneca sich f\u00fcr diesen Nobelpreis stark gemacht hat. Und zwar so stark, dass sie einen gewissen Bertil Fredholm aktivierten, der Vorsitzender des Nobelkomitees und gut bezahlter Berater f\u00fcr AstraZeneca gleicherma\u00dfen ist. Es soll die entsprechenden Verquickungen zwischen dem Hause AstraZeneca, zur Hausen und dem Zuhause des Nobelausschuss gegeben haben bzw. gibt es immer noch. Grund f\u00fcr diese Zusammenh\u00e4nge ist die Produktpalette der Firma, die eine Reihe von Schl\u00fcsselkomponenten produziert, die f\u00fcr die Herstellung von zwei HPV-Vakzinen wichtig sind. Wehe dem, der Schlimmes dabei denkt! Es geschieht alles nur zum Wohle der Wissenschaft und der Menschheit schlechthin.<\/p>\n<p><strong>Zur\u00fcck zum hitzeliebenden Rindfleischvirus.<\/strong><\/p>\n<p>Unser Professor konstruiert Zusammenh\u00e4nge, die alles andere als nobelpreisverd\u00e4chtig sind. Um hier einen Preis zu bekommen, braucht er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine finanzstarke Firma und die unterstellten Verbindungen zum Vergabeausschuss. Denn er kann nicht einmal den Namen des so gescholtenen Virus benennen. Er ergeht sich in Vermutungen, die kraft seiner Nobelpreis-Autorit\u00e4t dann vom Leser als abgeheftete Tatsachen gehandelt werden (sollen). Den Schweinen geht es dabei ungl\u00fccklicherweise nicht an den Kragen. Die werden in aller Ruhe weiter mit Unrat gem\u00e4stet und dann gen\u00fcsslich verspeist, manchmal auch als Gammelfleisch. So auch mein n\u00e4chstes Thema: Gammelfleisch zur Pr\u00e4vention von Dickdarmkrebs. Da krieg ich dann auch mal den Knobelpreis f\u00fcr die Erschaffung von nicht gegebenen Zusammenh\u00e4ngen.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<p>Beitragsbild: fotolia.com &#8211; crevis<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fleischbeschau eines Nobelpreistr\u00e4gers Prof. Harald zur Hausen wurde 2008 schlagartig bekannt, als er f\u00fcr die Entdeckung, dass humane Papillomviren Geb\u00e4rmutterhalskrebs ausl\u00f6sen k\u00f6nnen, den Nobelpreis bekam. Was liegt also n\u00e4her, als nun zu vermuten, dass andere Erkrankungen ebenso von den unbeliebt-beliebten Viren verursacht werden? Dies vermutet er zumindest in einem Interview mit der Deutschen Welle. 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