Simpsons auf Diät

Er ist das Sinnbild des etwas tumben, amerikanischen Durchschnittmanns: Die gelbe Zeichentrickfigur Homer Simpson. Seine sitzende Tätigkeit in einem Kernkraftwerk gibt ihm die Möglichkeit, nahezu dauerhaft bunte mit Zuckerguß glasierte Donuts in sich hineinzustopfen, und am Abend auf der heimischen Couch mit Duff!-Bier nachzuspülen.

Laut der britischen Gesundheitsministerin Gillian Merron soll damit bald Schluß sein. Die britische Regierung wird einzelne Folgen der beliebten FOX-Serie, die gerade um weitere zwei Staffeln verlängert wurde, gezielt sponsorn. Nach und nach werden die „Simpsons“ ihre Ernährung über mehrere Folgen umstellen, so dass sie irgendwann sämtliches Fast Food aus ihrem Speiseplan verbannen. Vorschläge zu Fitness und gesunder Ernährung werden ebenfalls in die Dialoge der Serie miteingebaut werden.

Gillian Merron erwartet sich durch den Einsatz der „Simpsons“ eine höhere Akzeptanz bei der britischen Bevölkerung, deren Fettleibigkeit ein ernstes Problem geworden ist. «Die Simpsons sind eine sehr beliebte Familie und müssen Probleme meistern, die wir alle kennen. Durch ihren Bekanntheitsgrad können wir den Zuschauern glaubwürdig unser Anliegen vermitteln.»

Übrigens: in Deutschland sieht es nicht besser aus. Dies zeigte u.a. die Nationale Verzehrstudie II.

René Gräber

René Gräber

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