{"id":1536,"date":"2022-01-24T10:24:50","date_gmt":"2022-01-24T09:24:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/diaet\/blog\/?p=1536"},"modified":"2023-11-25T19:09:10","modified_gmt":"2023-11-25T18:09:10","slug":"uebergewicht-diabetes-insulinspritzen-muss-nicht-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/diaet\/blog\/uebergewicht-diabetes-insulinspritzen-muss-nicht-sein\/","title":{"rendered":"\u00dcbergewicht, Diabetes, Insulinspritzen \u2013 das muss nicht sein!"},"content":{"rendered":"<p>In der Tat birgt starkes \u00dcbergewicht viele Gesundheitsrisiken. Aus diesem Grunde sollten adip\u00f6se Menschen um jeden Preis versuchen, ihr Bauchfett loszuwerden.<\/p>\n<p>Die Adipositas-Gesellschaft informiert, dass fast ein Viertel der erwachsenen Bev\u00f6lkerung in Deutschland stark \u00fcbergewichtig ist. Der Ern\u00e4hrungsexperte Dr. Matthias Riedl erkl\u00e4rt einleuchtend, wie jeder Betroffene relativ leicht ungesundes Bauchfett verlieren kann.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Induziert durch das starke \u00dcbergewicht werden Botenstoffe und Hormone ausgesch\u00fcttet, die zu chronischen Entz\u00fcndungen im gesamten Organismus f\u00fchren k\u00f6nnen. Mittel- und langfristig ergeben sich daraus hohe Blutfettwerte sowie ein deutlich erh\u00f6hter Blutdruck und Blutzuckerspiegel. Bereits jede einzelne dieser Folgen beg\u00fcnstigt Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall und Herzinfarkt.<\/p>\n<p>Durch weitgehenden Verzicht auf Kohlenhydrate verringern sich sowohl der Blutzucker- als auch der Insulinspiegel. So kann w\u00e4hrend der vier bis f\u00fcnf Stunden zwischen den Hauptmahlzeiten, eine solche Pause sollte jeder konsequent einhalten, eine optimale Fettverbrennung stattfinden. Entscheidet man sich f\u00fcr komplexe Kohlenhydrate, h\u00e4lt das S\u00e4ttigungsgef\u00fchl etwas l\u00e4nger an, was unbedingt w\u00fcnschenswert ist, um Hei\u00dfhunger-Attacken zwischendurch zu vermeiden.<\/p>\n<p>Mehrfach unges\u00e4ttigte Fetts\u00e4uren senken das Risiko f\u00fcr Herz-Kreislauf-Erkrankungen, weil sie Diabetes mellitus und das Metabolische Syndrom zur\u00fcckdr\u00e4ngen. Das h\u00e4ngt zusammen mit ihrem positiven Einfluss auf die Blutfettwerte. So gehen Entz\u00fcndungen insbesondere durch die Aufnahme von Omega-3-Fetts\u00e4uren zur\u00fcck, was bei jeglichen chronischen Erkrankungen eine gro\u00dfe Hilfe ist.<\/p>\n<h2>Ern\u00e4hrungshinweise von Dr. Matthias Riedl<\/h2>\n<p>Viel zuckerarmes Obst und Gem\u00fcse sollte stets im Fokus der Ern\u00e4hrung stehen. Als gute Eiwei\u00dfquellen sind Fisch, H\u00fclsenfr\u00fcchte und fettreduzierte Milchprodukte zu empfehlen. Mit den Fetten sollten wir grunds\u00e4tzlich sparsamer umgehen und hochwertigen pflanzlichen Fetten wie Lein- und Raps\u00f6l, N\u00fcssen, Oliven und Avocados immer den Vorzug geben. In Ma\u00dfen d\u00fcrfen komplexe Kohlenhydrate verzehrt werden, allerdings dabei unbedingt auf eine hohe Versorgung mit Ballaststoffen achten.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich bedeutet eine Ern\u00e4hrungsumstellung nicht ein sofortiges Absetzen aller Medikamente. Doch in vertrauensvoller Abstimmung mit dem Arzt kann mittel- und langfristig zun\u00e4chst eine stufenweise Reduzierung und sp\u00e4ter ein Ausschleichen bestimmter Medikamente erreicht werden. Dies gilt insbesondere f\u00fcr Blutdrucksenker.<\/p>\n<h2>Eine f\u00fcr uns Menschen \u201eartgerechte Ern\u00e4hrung\u201c<\/h2>\n<p>Ganz wichtig ist es, jeden Tag selbst mit naturbelassenen Lebensmitteln frisch zu kochen. Industriell hergestellte Fertigprodukte, und dazu geh\u00f6rt selbstverst\u00e4ndlich der gesamte Fast Food Bereich, sollten unbedingt konsequent vermieden werden. Fleisch, aber auch Fisch sollten nur in Ma\u00dfen verzehrt werden, g\u00e4nzlich fleischlose Tage sind eine gute Idee.<\/p>\n<p>Und wir wollen unser Essen immer genie\u00dfen, das hei\u00dft, wir essen nicht in beruflicher Hetze zwischendurch auf der Stra\u00dfe an der Currywurst-Bude. Wer sich beim Essen Zeit nimmt, gibt der Entwicklung des S\u00e4ttigungsgef\u00fchls eine Chance und stopft nicht zu viel in sich hinein.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Dich solche Informationen interessieren, dann fordere unbedingt meinen kostenlosen Abnehm-Newsletter dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pQWy2\"><\/script><\/p>\n<h2>Di\u00e4t und Diabetes haben ein schlechtes Verh\u00e4ltnis<\/h2>\n<p>Ganz unabh\u00e4ngig von den richtigen Ern\u00e4hrungsempfehlungen von Dr. Riedl m\u00f6chte ich noch auf die Wirkung der Ern\u00e4hrung beziehungsweise Di\u00e4t bei Diabetes mellitus Typ 2 gesondert eingehen. Folgt man den Angaben der Deutschen Diabetes Gesellschaft, so gibt es in Deutschland zurzeit knapp sieben Millionen Diabetes-Patienten und jedes Jahr kommen circa 300.000 neue Diagnosen dieser Art hinzu.<\/p>\n<p>Deutschland ist neben Finnland der europ\u00e4ische Spitzenreiter, was das \u00e4rztliche Verschreiben von Insulin anbetrifft. Im Jahre 2011 waren es 415 Einheiten pro Einwohner. Frankreich kommt im Vergleich dazu gerade mal auf die H\u00e4lfte.<\/p>\n<p>Wer an Diabetes Typ 1 leidet, das betrifft aber kaum zehn Prozent aller \u201eZuckerkranken\u201c, muss tats\u00e4chlich Insulin spritzen, weil seine Bauchspeicheldr\u00fcse kein Insulin mehr produziert. Die \u00fcberwiegende Mehrheit hat aber Typ 2.<\/p>\n<p>Diese vielen Patienten produzieren sogar mehr Insulin, als sie eigentlich brauchen. Sie kommen deshalb einigerma\u00dfen damit zurecht, weil sie in aller Regel im Verein mit ihrem chronisch erh\u00f6hten Blutzuckerspiegel \u00fcbergewichtig sind.<\/p>\n<p>Durch das zus\u00e4tzliche k\u00fcnstliche Insulin wird zwar der Blutzuckergehalt reduziert, f\u00fchrt aber auch dazu, dass die Betroffenen bei der Gefahr der Unterzuckerung noch st\u00e4rker zunehmen. Ob das Hormon Insulin dabei das Risiko f\u00fcr Herzinfarkt und Schlaganfall senkt oder eher noch erh\u00f6ht, ist medizinisch nicht gekl\u00e4rt.<\/p>\n<h2>Es geht auch anders<\/h2>\n<p>Der Verlauf ist immer gleich: Erst muss es nur eine Tablette sein, bald nimmt man mehrere und dann landen wir eben beim Insulin. Roy Taylor arbeitete 2011 an der Newcastle University und verordnete damals elf Diabetes-Patienten eine radikale Di\u00e4t.<\/p>\n<p>Nur 600 kcal pro Tag durften sie gleich acht Wochen lang zu sich nehmen. Danach waren alle ihren Diabetes rigoros los. Selbst noch drei Monate sp\u00e4ter brauchten sie keine Medikamente einnehmen, weil ihre Bauchspeicheldr\u00fcse tats\u00e4chlich \u201egelernt\u201c hatte, wieder Insulin zu produzieren.<\/p>\n<p>Taylor hat diese Erkenntnisse dann in weiteren, gr\u00f6\u00dfer angelegten Studien erneut nachgewiesen. Aber dieser Therapieansatz konnte sich hierzulande nicht durchsetzen, weil unser Gesundheitssystem, das ich lieber als Krankheitssystem bezeichne, dies nicht zul\u00e4sst.<\/p>\n<p>Dr. Stephan Martin leitet in D\u00fcsseldorf das \u201eWestdeutsche Diabetes- und Gesundheitszentrum\u201c. Seit vielen Jahren schon versucht er die Botschaft von Roy Taylor zu verbreiten. Nach viel Gegenwind, den er deshalb in Fachkreisen zu \u00fcberstehen hatte, hat er nun eine eigene Studie aufgelegt mit dem Ergebnis, dass die R\u00fcckkehr zur Gesundheit sogar bei langj\u00e4hrigen Insulinpatienten erfolgt.<\/p>\n<p>Zu seiner Therapie geh\u00f6rt eine sogenannte Formula-Di\u00e4t, die neben einer speziellen Pulvernahrung auch etwas Rohkost erlaubt. Die circa 200 Probanden, mit denen Dr. Martin gearbeitet hat, litten im Durchschnitt schon seit elf Jahren an Diabetes. Eine Woche lang bekamen sie ausschlie\u00dflich Pulvernahrung, die t\u00e4glich 1.200 kcal enthielt und im Wesentlichen aus Eiwei\u00dfen und Fetten bestand, aber kaum Kohlenhydrate beinhaltete.<\/p>\n<h2>Ist Martins Di\u00e4t wirklich so \u201eanstrengend\u201c?<\/h2>\n<p>Die \u00c4rzte brauchen in diesem Fall Zeit, um ihre Patienten erst einmal \u00fcber die Zusammenh\u00e4nge zwischen Diabetes, Ern\u00e4hrung und Sport aufzukl\u00e4ren und von einer Therapie zu \u00fcberzeugen, die genau das w\u00fcrdigt. Eben mal schnell den Rezeptblock zu z\u00fccken, geht nat\u00fcrlich viel rascher.<\/p>\n<p>Und die Patienten m\u00fcssen ihre lieb gewordenen Gewohnheiten \u00e4ndern, das geht ja nun gar nicht. Dabei sind sportliche Aktivit\u00e4ten zweimal pro Woche und der Verzicht auf Kohlenhydrate am Abend am Ende alles, wozu die Patienten bereit sein m\u00fcssen, um dauerhaft von den t\u00e4glichen Insulinspritzen wegzukommen.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<h2>Welchen Einfluss hat Sport auf Diabetes?<\/h2>\n<p>Durch sportliches Training wird bekanntlich Muskelmasse aufgebaut. Abgesehen davon, dass wir dadurch ganz gut aussehen, wird der Stoffwechsel angekurbelt. Und man reagiert auch etwas sensibler auf das Hormon Insulin, das f\u00fcr die Steuerung der Zuckeraufnahme in unsere Zellen zust\u00e4ndig ist.<\/p>\n<p>Die Pharmakologin Annette Sch\u00fcrmann dr\u00fcckt es in etwa so aus: Durch Sport l\u00e4sst sich der Blutzuckerspiegel geradezu regulieren. Diabetiker sollten daher unbedingt Sport treiben. Annette Sch\u00fcrmann arbeitet am \u201eDeutschen Institut f\u00fcr Ern\u00e4hrungsforschung\u201c in Potsdam-Rehbr\u00fccke. Dort untersucht sie, welche (epi)genetischen Ver\u00e4nderungen es sind, die zur Entstehung eines Diabetes f\u00fchren.<\/p>\n<p>Ein dauerhaft erh\u00f6hter Blutzuckerspiegel sch\u00e4digt Gef\u00e4\u00dfe und Organe. Nach neuesten Sch\u00e4tzungen werden im Jahre 2040 circa zw\u00f6lf Millionen Menschen allein in Deutschland davon betroffen sein.<\/p>\n<p>Der seltenere <strong>Typ-1-Diabetes<\/strong> tritt meistens bereits im Kindes- und Jugendalter ein. In diesem Fall greift das Immunsystem jene Zellen in der Bauchspeicheldr\u00fcse an, die f\u00fcr die Insulinproduktion zust\u00e4ndig sind. In dieser Situation kann Sport leider nicht viel ausrichten. <strong>Typ-2-Diabetes, <\/strong>der meistens erst nach dem 40.<\/p>\n<p>Lebensjahr auftritt, bedeutet, dass der Betroffene sehr wohl Insulin herstellen kann, aber seine K\u00f6rperzellen reagieren nicht mehr in ausreichendem Ma\u00dfe darauf. Deshalb versucht die Bauchspeicheldr\u00fcse, immer mehr Insulin auszusch\u00fctten.<\/p>\n<p>Sportliches Training f\u00fchrt nun dazu, dass die Muskelzellen\u00a0mehr Glukose aufnehmen. Zudem z\u00e4hlt \u00dcbergewicht zu den Hauptrisikofaktoren f\u00fcr den Typ-2-Diabetes und mit Sport l\u00e4sst sich bekanntlich trefflich abnehmen. Auch wer sich \u00fcber viele Jahre falsch ern\u00e4hrt hat, hat gute Chancen, mit Sport in Kombination mit der Umstellung auf eine gesunde Ern\u00e4hrungsweise seinem Diabetes nicht nur Einhalt zu gebieten, sondern diesen nachhaltig wieder loszuwerden.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Dich solche Informationen interessieren, dann fordere unbedingt meinen kostenlosen Fitness-Newsletter dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pjn5o\"><\/script><\/p>\n<p>Beitragsbild: stockexpert.com<\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde am 24.01.2022 erstellt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Tat birgt starkes \u00dcbergewicht viele Gesundheitsrisiken. Aus diesem Grunde sollten adip\u00f6se Menschen um jeden Preis versuchen, ihr Bauchfett loszuwerden. 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