{"id":1675,"date":"2023-09-22T14:47:38","date_gmt":"2023-09-22T13:47:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/diaet\/blog\/?p=1675"},"modified":"2024-01-16T05:45:37","modified_gmt":"2024-01-16T04:45:37","slug":"hibiskus-gegen-fettleibigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/diaet\/blog\/hibiskus-gegen-fettleibigkeit\/","title":{"rendered":"Hibiskus geht der Fettleibigkeit an den Kragen"},"content":{"rendered":"<p>Urspr\u00fcnglich heimisch war und ist Hibiscus sabdariffa in West- und Zentralafrika. Andere gebr\u00e4uchliche Namen daf\u00fcr sind Florida Cranberry, Jamaica Sauerampfer und Roselle. Die Kelche der leuchtend roten, becherf\u00f6rmigen Hibiskusbl\u00fcten schmecken etwas s\u00e4uerlich und erinnern an Preiselbeeren.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Schon seit langer Zeit kommt Hibiskus in der Volksmedizin in Nigeria, Indien, China und Thailand zur Anwendung. Der Grund daf\u00fcr ist sicherlich in den darin enthaltenen bioaktiven Flavonoiden, Anthocyanen und der Chlorogens\u00e4ure zu finden, denn all diese Stoffe wirken antioxidativ, entz\u00fcndungshemmend und antikanzerogen. Zudem haben sie sich gegen Diabetes bew\u00e4hrt und beugen Fettleibigkeit und Herzerkrankungen vor:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC6337177\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC6337177\/<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Auswirkungen von Hibiskusextrakt (HSE) auf den Stoffwechsel wurden in Taiwan an der Chung Shan Medical University genau untersucht. Die \u00fcbergewichtigen bis fettleibigen Studienteilnehmer im Alter zwischen 18 und 65 Jahren erhielten ein viertel Jahr lang t\u00e4glich entweder 450 mg HSE oder eine vergleichbare Placebo-Kapsel.<\/p>\n<h2>Ergebnisse<\/h2>\n<p>Die Teilnehmer der HSE-Gruppe haben deutlich an Gewicht verloren, was sich auch in einem verbesserten Body-Mass-Index (BMI) klar messen lie\u00df. Gerade in der Abnahme des Bauchfetts spiegelte sich der Erfolg wider. Ebenfalls messbar zur\u00fcckgingen die freien Fetts\u00e4uren im Blutserum. Wenn bereits eine Fettlebererkrankung vorlag, verbesserte sich auch diese, siehe dazu:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/sci-hub.ru\/10.1039\/c3fo60495k\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/sci-hub.ru\/10.1039\/c3fo60495k\/<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Heilpflanzen-Newsletter dazu an. Darin geht es im Wesentlichen um Heilpflanzen, aber auch um Bachbl\u00fcten oder Hom\u00f6opathische Mittel:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pDMIV\"><\/script><\/p>\n<h2>Die funktionellen Inhaltsstoffe im Hibiskus-Extrakt<\/h2>\n<h4>Anthocyane<\/h4>\n<p>Reduzieren das K\u00f6rperfett und damit das K\u00f6rpergewicht und verbessern die Serum- und Leberfettprofile, was sich als effektive Unterst\u00fctzung der Leber erweist<\/p>\n<h4>Chlorogens\u00e4ure<\/h4>\n<p>Verringert das K\u00f6rpergewicht durch Regulation des Hormon- und Lipidstoffwechsels<\/p>\n<h4>Galloylester<\/h4>\n<p>Reduziert das K\u00f6rpergewicht und baut Leberfett ab<\/p>\n<h4>Kaffees\u00e4ure<\/h4>\n<p>F\u00f6rdert den Fettabbau in der Leber und hemmt die weitere Fettspeicherung in dem Organ<\/p>\n<h4>Quercetin<\/h4>\n<p>Hat einen allgemein positiven Einfluss auf den Abbau von Fettzellen<\/p>\n<h4>Tilirosid<\/h4>\n<p>Reguliert den mit Fettleibigkeit im Zusammenhang stehenden Hormonhaushalt und baut das Fett in der Leber ab<\/p>\n<p>Es sind vor allem die enthaltenen Polyphenole, die einen gro\u00dfen positiven Einfluss auf den Energiestoffwechsel und den oxidativen Stress der Zellen aus\u00fcben, siehe dazu auch diese Arbeit:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC5579700\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC5579700\/<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Gerade die im Hibiskus enthaltenen Polyphenole geh\u00f6ren zu den sogenannten Xeno-Hormonen, das sind bioaktive Verbindungen, die sich in Pflanzen bei Stress bilden und f\u00fcr die Tiere (oder Menschen), die das verzehren, gesundheitliche Vorteile bringen. Ein gutes Beispiel daf\u00fcr sind die Anthocyane, die f\u00fcr das leuchtende Rot der Hibiskus-Bl\u00fcten verantwortlich sind.<\/p>\n<p>Alma blanca ist eine wei\u00df-gelblich bl\u00fchende Hibiskusart und enth\u00e4lt reichlich organische S\u00e4uren und Phenols\u00e4ure. Im Rattenmodell hat Alma blanca eine deutlichere antidiabetische und Anti-Adipositas-Wirkung als Cuarente\u00f1a, die sich durch violette Bl\u00fcten auszeichnet:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC9779630\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC9779630\/<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Dass sich Hibiskustee unter anderem sehr gut bei Bluthochdruck (Stadium 1) bew\u00e4hrt hat, k\u00f6nnen Sie hier nachlesen:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/31334091\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/31334091\/<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/34927694\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/34927694\/<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2>Schmackhaftes<\/h2>\n<p>Anstelle von Preiselbeeren eignen sich die gehackten Bl\u00fctenkelche des Hibiskus. So l\u00e4sst sich eine gesunde, wohlschmeckende \u201ePreiselbeersauce\u201c oder Marmelade herstellen und im Salat machen sich die roten Bl\u00fctenteile auch optisch sehr gut. Wie Rhabarber verleiht Hibiskus dem Dessert oder der Sauce eine angenehme s\u00e4uerliche Note.<\/p>\n<p>Hibiskus-Samen lassen sich r\u00f6sten, um sodann wie Kaffee aufgebr\u00fcht zu werden. Und die Bl\u00e4tter des Hibiskus k\u00f6nnen Sie ganz unbedenklich roh oder gekocht essen. Hibiskustee hat einen angenehm s\u00e4uerlichen Geschmack und d\u00e4mpft den Appetit, was in einer Studie nachgewiesen wurde:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/34370964\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/34370964\/<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Einige Hibiskus-Arten wirken sogar beruhigend und angstl\u00f6send, was sie dazu pr\u00e4destiniert, dass man sie am besten als Tee vor dem Schlafengehen trinkt.<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/18756855\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/18756855\/<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pD2TS\"><\/script><\/p>\n<p>Kleine Anmerkung: Die Sache mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen&#8230;<\/p>\n<hr \/>\n<p>Beitragsbild: pixabay.com &#8211; Marjonhorn<\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde am 22.09.2023 erstellt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Urspr\u00fcnglich heimisch war und ist Hibiscus sabdariffa in West- und Zentralafrika. 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