{"id":776,"date":"2014-09-19T19:51:52","date_gmt":"2014-09-19T18:51:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/diaet\/blog\/?p=776"},"modified":"2023-11-22T20:50:15","modified_gmt":"2023-11-22T19:50:15","slug":"der-fette-bmi-betrug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/diaet\/blog\/der-fette-bmi-betrug\/","title":{"rendered":"Die leichten Dicken und der BMI &#8211; Oder: Der fette BMI Betrug?"},"content":{"rendered":"<p>Der BMI (Body Mass Index)\u00a0gilt immer noch irgendwie als ein\u00a0heiliger Gral in der Schulmedizin. Vor allem,\u00a0wenn es darum geht, das Risiko f\u00fcr Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes Typ-2, Stoffwechselerkrankungen etc. zu ermitteln.<\/p>\n<p>Die Berechnung des BMI ist einfach: Man teilt sein K\u00f6rpergewicht durch seine K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe im Quadrat. Beispiel: K\u00f6rpergewicht = 85 kg; K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe = 1,75 m \u2013 BMI = 85 \/ (1,75 x 1,75) gleich 27,7. Aber\u00a0ist dieser BMI-Wert etwas WERT? <!--more--><\/p>\n<h2>Eine Beurteilung des BMI<\/h2>\n<p>Um das zu beurteilen, muss eine Kategorisierung her. Allgemein wird angenommen, dass ein BMI&#8230;<\/p>\n<ul>\n<li>unter 18,5 gleichbedeutend ist mit Untergewicht<\/li>\n<li>zwischen 18,5 und 24,9 normal ist<\/li>\n<li>zwischen 25,0 und 29,9 \u00dcbergewicht ist, und<\/li>\n<li>alles \u00fcber 30 Fettsucht ist.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mehr zu diesem Thema und auch, wie diese Kategorisierung einzusch\u00e4tzen ist, k\u00f6nnen Sie hier nachlesen:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/diaet\/blog\/schlank-gesund-dick-krank\/\">Dicke sind krank und Schlanke sind gesund<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/idealgewicht\/\">Was ist mein Idealgewicht? Broca Index und Body Mass Index als Richtgr\u00f6\u00dfe?<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2>Der evidenzbasierte BMI-Unsinn der Schulmedizin<\/h2>\n<p>W\u00e4hrend man in der Schulmedizin weiterhin am BMI f\u00fcr die medizinische Beurteilung der Patienten festh\u00e4lt, h\u00e4ufen sich die Berichte und Studien, die seine ihm angedichtete Aussagekraft in Zweifel ziehen.<\/p>\n<p>Denn, so die schulmedizinische Logik, bedeutet ein hoher BMI \u00dcbergewicht in verschiedenen Schweregraden. \u00dcbergewicht\u00a0(je h\u00f6her, desto schlimmer) bedeutet ein h\u00f6heres Risiko f\u00fcr Diabetes mellitus, Herzinsuffizienz, Arteriosklerose, Schlaganfall oder Brustkrebs. Und diese Erkrankungen sind signifikant lebensverk\u00fcrzend.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite gibt es epidemiologische Studien, die bei schon erkrankten Patienten festgestellt hatten, dass ein erh\u00f6hter BMI deren Lebenserwartung verl\u00e4ngert,\u00a0im Vergleich zu Patienten mit \u201enormalem\u201c BMI. Diese paradoxe Beobachtung wird seitdem das \u201e<em>Adipositas-Paradoxon<\/em>\u201c genannt.<\/p>\n<p>Erkrankungen, bei denen dieses Paradoxon gesehen wurden, sind chronische Herzinsuffizienz, koronare Herzkrankheit, arterielle Hypertonie, periphere arterielle Verschlusskrankheit, Diabetes mellitus Typ 2 und chronisches Nierenversagen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/25196674\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Impact of BMI on Cardiovascular Events, Renal Function, and Coronary Artery Calcification<\/a> \u2013 Diese neue Arbeit kommt ebenfalls zu dem Ergebnis, dass der BMI keine Aussagekraft f\u00fcr kardiovaskul\u00e4re Ereignisse und Koronararterienverkalkung hat. F\u00fcr die Autoren ist ein erh\u00f6hter BMI aber ein Voraussagefaktor f\u00fcr Nierenprobleme, die zu einer Notwendigkeit f\u00fcr eine Dialyse f\u00fchren.<\/p>\n<p>Auch neu diese Arbeit: <a href=\"https:\/\/ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/25224440\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Diabetes in US women on the rise independent of increasing BMI and other risk factors; a trend investigation of serial cross-sections.<\/a> &#8211; Wieder das gewohnt ungewohnte Bild: Eine explosionsartige Zunahme von Diabetes-F\u00e4llen ohne eine spezifisch ausgepr\u00e4gte Zunahme bei amerikanischen Frauen jenseits eines BMI von 30 und mehr, was man erwarten d\u00fcrfte, wenn der BMI die Aussagekraft h\u00e4tte, die man ihm \u201eunterjubelt\u201c.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<p>Hier noch eine explizite Studie zum paradoxen BMI, ebenfalls brandneu: <a href=\"https:\/\/ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/25180034\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">No Obesity Paradox-BMI Incapable of Adequately Capturing the Relation of Obesity with All-Cause Mortality: An Inception Diabetes Cohort Study.<\/a> &#8211; Laut dieser Studie ergibt sich eine erh\u00f6hte Mortalit\u00e4t f\u00fcr BMI-Werte unter 27 und \u00fcber 40.<\/p>\n<p>Laut Definition aber geh\u00f6ren Werte zwischen 27 und 40 zu \u00dcbergewicht bis hin zur Fettleibigkeit. Daher empfehlen die Autoren f\u00fcr eine Beurteilung der Mortalit\u00e4t auch den H\u00fcftumfang zu messen, um paradoxe Ergebnisse zu vermeiden.<\/p>\n<p>Laut Dr. Mercola (USA) ist der BMI eine ideologische Angelegenheit, wie so vieles in der Schulmedizin. <strong>Er betrachtet den BMI als \u201efetten Betrug\u201c, denn in den USA benutzen die Versicherungen den BMI als Mittel, zus\u00e4tzlichen Umsatz zu machen.<\/strong> Wer als Kunde der Versicherung einen \u201eung\u00fcnstigen\u201c BMI zum Zeitpunkt des Versicherungsabschlusses hat, der darf bis zu 22 Prozent mehr Pr\u00e4mien zahlen (siehe auch:\u00a0<a href=\"https:\/\/fitness.mercola.com\/sites\/fitness\/archive\/2014\/09\/12\/bmi-big-fat-scam.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Why BMI Is a Big Fat Scam<\/a>).<\/p>\n<p>Au\u00dferdem erfolgte hier das alt bekannte Spielchen mit der Grenzwert-Definition, die bestimmt, wer \u00fcbergewichtig ist und wer nicht. So wurde der alte BMI-Grenz-Wert von 27,8 und mehr als gleichbedeutend f\u00fcr \u201e\u00dcbergewicht\u201c auf 25 herunter korrigiert.<\/p>\n<p>Der Ansto\u00df dazu kam von der pharmazeutischen Industrie, die unter anderem auch <a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/schlankheitsmittel\/\">Schlankheitspillen<\/a> in ihrem Programm haben. Auf diese Weise wurden Millionen von Amerikanern \u00fcber Nacht zu behandlungsbed\u00fcrftigen \u201eFetts\u00e4cken\u201c.<\/p>\n<p>Eine \u00e4hnliche Masche, \u00fcber die \u201eRejustierung\u201c von Grenzwerten neue Patienten zu schaffen, ist hinl\u00e4nglich bekannt bei den Cholesterin-Werten, die im Laufe der Geschichte immer weiter nach unten verlagert wurden. Hier hat man manchmal sogar das Gef\u00fchl, dass die Schulmedizin Cholesterin nicht mehr als nat\u00fcrliche Substanz ansieht und daher versucht, es gnadenlos auszurotten. Wer sich f\u00fcr diese Thematik interessiert, dem empfehle ich meine Schrift: &#8222;<a href=\"https:\/\/renegraeber.de\/Cholesterin-Report.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Das M\u00e4rchen vom b\u00f6sen Cholesterin<\/a>&#8222;.<\/p>\n<h2>Noch ein BMI Paradoxon<\/h2>\n<p>Wer aussageschwache Parameter als Grundlage f\u00fcr das eigene Vorgehen nimmt, der darf sich nicht wundern, wenn er \u00fcber paradoxe Dinge stolpert, die sich seiner Erkl\u00e4rungsf\u00e4higkeit entziehen. Aus wissenschaftlicher Sicht gesehen sind diese paradoxen Ergebnisse nichts anderes als ein Symptom f\u00fcr eine marode wissenschaftliche Grundlage.<\/p>\n<p>Hier g\u00e4be es dringenden Bedarf an Korrekturen. Ein weiteres Paradoxon in diesem Zusammenhang wird jetzt in den Zeitungen off- und online diskutiert. Es besteht darin, dass (vor allem) die Amerikaner immer rundere K\u00f6rperformen ausbilden, ohne dabei an Gewicht zuzulegen. Das soll nicht hei\u00dfen, dass die Amerikaner federleicht sind, aber aussehen wie das Heidelberger Fass.<\/p>\n<p>Das w\u00e4re des Paradoxen dann doch zu viel, siehe: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/gesundheit\/usa-mehr-dickbaeuche-bei-gleichem-gewicht-1.2131449\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Dickb\u00e4uche bei gleichem Gewicht <\/a> Dieser Artikel in der S\u00fcddeutschen diskutiert ein Ph\u00e4nomen, dem zufolge in den USA in den letzten 10 Jahren keine signifikante Zunahme der Gewichtsentwicklung zu verzeichnen war, aber die Leute dennoch dicker wurden.<\/p>\n<p>Daraus folgert die \u201eS\u00fcddeutsche Zeitung\u201c, in der der hier zitierte Artikel ver\u00f6ffentlicht wurde, dass das mit dem \u00dcbergewicht zumindest teilweise nichts als ein \u201eVorurteil\u201c sein kann. Auch in Europa haben die Menschen statistisch gesehen \u201eim ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends\u201c nichts an K\u00f6rpermasse zugelegt. Damit k\u00f6nnen wir uns ja eigentlich beruhigt zur\u00fccklehnen und aufatmen.<\/p>\n<p>Keine Zunahme von K\u00f6rpermasse gleich keine Zunahme von K\u00f6rpergewicht; gleich keine Zunahme von BMI, der ja K\u00f6rpergewicht und K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe als Berechnungsgrundlage nimmt. Damit sind alle aus dem Schneider. Nur die, die \u201eim ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends\u201c geschrumpft sind, d\u00fcrften einen deutlich h\u00f6heren BMI zu erwarten haben. Aber solche F\u00e4lle sind wohl nicht bekannt.<\/p>\n<p>Nachdem die Zeitung \u201eFettsucht-Welle und Adipositas-Epidemie\u201c als Vorurteil entlarvt hat, mangelnde Bewegung, immer mehr essen, viel Zucker, gro\u00dfe Portionen und so weiter nur als theoretisch logische Erkl\u00e4rung und daher als \u201eteilweise falsch\u201c erkannt und somit der Nahrungsmittelindustrie einen B\u00e4rendienst erwiesen hat, kommt das gro\u00dfe Gr\u00fcbeln.<\/p>\n<p>Denn wie kann es angehen, dass die Leute immer dicker werden, ohne dass sie zunehmen? Handelt es sich hier etwa auch um ein \u201eteilweise falsch erkanntes Vorurteil\u201c?<\/p>\n<h3>Und wer behauptet so etwas?<\/h3>\n<p>Niemand Geringeres als die Wissenschaftler der amerikanischen CDC haben solche Beobachtungen machen k\u00f6nnen: <a href=\"https:\/\/jama.jamanetwork.com\/article.aspx?articleid=1904816&amp;resultClick=3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Trends in Mean Waist Circumference and Abdominal Obesity Among US Adults, 1999-2012<\/a>.<\/p>\n<p>Bei meinen Schl\u00fcssen bez\u00fcglich der CDC m\u00f6chte ich nicht zu \u201eteilweise falsch erkannten Vorurteilen\u201c greifen und v\u00f6llig vorurteilsfrei die Tatsachen zitieren, denen zufolge genau diese CDC uns schon einige wissenschaftliche Kalauer aufgetischt hat. Siehe: <a href=\"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/grippeschutzimpfung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Grippeschutzimpfung \u2013 Lassen Sie es lieber!<\/a> und <a href=\"https:\/\/naturheilt.com\/blog\/mmr-impfung-autismus-2014\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MMR-Impfung und Autismus \u2013 Also doch!<\/a><\/p>\n<p>Die Empfehlungen der CDC zur Grippeschutzimpfung werden sogar von den Cochrane-Wissenschaftlern (teilweise vorurteilsfrei) kritisiert, und das in einer ungew\u00f6hnlich harten Weise: \u201e<em>Die CDC-Autoren interpretieren sicher nicht die Ergebnisse aufgrund der Qualit\u00e4t der Beweise, sondern sie zitieren alles das, was ihre eigene Theorie unterst\u00fctzt.<\/em>\u201c (aus Governments push potentially harmful and mostly ineffective winter flu jab).<\/p>\n<p>Und dann noch der begr\u00fcndete Verdacht, Studien so frisiert zu haben, dass ein Zusammenhang zwischen der MMR-Impfung und Autismus zum glatten Gegenteil mutierte. Aber ich schweife (mal wieder) vom Thema ab&#8230;<\/p>\n<p>Aber auch die vorliegende Studie ist eine Meisterleistung schulmedizinischer Wissenschaft. Sie erkl\u00e4ren den Bauchumfang als ein einfaches und bew\u00e4hrtes anthropometrisches Werkzeug zur Beurteilung von totaler und intra-abdominaler Fettmenge, wogegen kaum etwas einzuwenden ist. Auch die Empfehlungen per Leitlinie zur Behandlung von \u00dcbergewicht, den Bauchumfang zu messen, ist v\u00f6llig in Ordnung.<\/p>\n<p>Und dieses Messen hat jetzt ergeben, dass ein Trend zur Umfangserweiterung bei den amerikanischen B\u00e4uchen zu beobachten ist. Dann kommt schon die Schlussfolgerung der Autoren. Diese Schlussfolgerung ist nicht etwa, hier eine Erkl\u00e4rung f\u00fcr diesen Trend zu geben, sondern man will sich zum Ziel zu machen, Informationen zu diesem Trend zu verbreiten.<\/p>\n<p><strong>Deutlicher kann man den eigenen Trend nicht zeigen, nicht nach Ursachen schauen zu wollen. Denn hier k\u00f6nnten unliebsame Wahrheiten auftauchen, die ebenso filzig sind, wie der generell geleugnete Zusammenhang zwischen Impfen und Erkrankungen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Dich solche Informationen interessieren, dann fordere unbedingt meinen kostenlosen Abnehm-Newsletter dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pQWy2\"><\/script><\/p>\n<h2>Schulmedizin \u2013 die Wissenschaft f\u00fcrs Paradoxe<\/h2>\n<p>Nachdem die \u201eWissenschaftler\u201c der CDC Belege f\u00fcrs Umfang reicher werden der Amerikaner gesammelt haben und daf\u00fcr keine Erkl\u00e4rung geben wollen, schlie\u00dft sich die \u201eS\u00fcddeutsche\u201c diesem wissenschaftlichen Ergebnis dem\u00fctig an: \u201e<em>Wir k\u00f6nnen nur spekulieren, warum sich der Bauchumfang trotzdem vergr\u00f6\u00dfert.\u201c <\/em><\/p>\n<p>Denn ein Ko-Autor der Studie plaudert aus dem N\u00e4hk\u00e4stchen, indem er an der Seitenlinie mutma\u00dft, dass hier Umweltgift, Schlafmangel und sogar Medikamente f\u00fcr das paradoxe Ph\u00e4nomen verantwortlich sein k\u00f6nnen. Das klingt schon nach einem Erkl\u00e4rungsversuch.<\/p>\n<p>Jedoch frage ich mich, wieso sollen Schlafmangel, Medikamente und Umweltgifte das Gewicht konstant halten und den Bauchumfang vergr\u00f6\u00dfern? <strong>Ich k\u00f6nnte mir vorstellen, wenn die Betroffenen Styropor im Bauch einlagern, dass dann das K\u00f6rpergewicht sogar sinkt bei gleichzeitiger Zunahme des Bauchumfangs.<\/strong><\/p>\n<p>Etwas weniger unertr\u00e4glich wird der Zeitungsartikel zum Schluss. Immerhin kommen hier ein paar Hinweise, die in die richtige Richtung deuten. Erstens wird das Messen des Taillenumfangs empfohlen.<\/p>\n<p>Grund daf\u00fcr ist die Beobachtung, dass der \u201eBierbauch\u201c als Gradmesser f\u00fcr die Fetteinlagerungen im Bauchbereich auch ein Gradmesser f\u00fcr zuk\u00fcnftige kardiovaskul\u00e4re Komplikationen sein kann \u2013 eher noch als der BMI.<\/p>\n<p>Dann kommt der sehr interessante Hinweis, den ich hier von der Zeitung nicht vermutet h\u00e4tte, n\u00e4mlich dass\u00a0Menschen mit viel Muskelmasse immer einen Trend zum \u00dcbergewicht haben. Das ist logisch, denn Muskeln sind schwerer als Fett. Das Risiko dieser Leute f\u00fcr Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist aber praktisch Null.<\/p>\n<p>Leider schafft der Artikel es an dieser Stelle nicht, den Bezug auf die Frage zu nehmen, warum die Amerikaner immer dicker und runder werden, ohne dabei im gleichen Ma\u00dfe an Gewicht zuzulegen. Meine Vermutung ist hier (leider ohne streng wissenschaftlich abgesicherte Basis), dass mit zunehmender Fetteinlagerung, die den Rundungseffekt ausmacht, die Menge an Muskelmasse gleichzeitig abnimmt.<\/p>\n<p>Dieser Effekt, dass Muskelmasse verloren geht, wird sonst nur dem <a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/\">Fasten<\/a> untergejubelt und damit als \u201egef\u00e4hrlich\u201c eingestuft (siehe auch meine Beitrag: <a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/fasten-koerpereiweiss\/\">Ist Fasten gef\u00e4hrlich, weil Eiwei\u00df verbraucht wird?<\/a>).<\/p>\n<p>W\u00fcrde sich meine Vermutung best\u00e4tigen, dann w\u00e4re die landes\u00fcbliche, staatlich und medizinisch abgesegnete Ern\u00e4hrungsform mit viel <a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/zucker-noch-giftigere-wahrheiten\/\">Zucker<\/a>, Konservierungsstoffen und so weiter hierzulande und in Amerika mindestens genauso gef\u00e4hrlich wie es immer vom Fasten behauptet wird.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend das Fasten nur f\u00fcr einen relativ kurzen Zeitraum durchgef\u00fchrt wird, erfolgt die umfangerweiternde Ern\u00e4hrung jeden Tag \u00fcber Jahre hinweg. Muss man sich da noch wundern, wenn unter diesen Bedingungen signifikant an Muskelmasse verloren geht?<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Menschen werden dicker ohne zuzunehmen. Wer hier nach einer Erkl\u00e4rung sucht, der tut sich besonders schwer, wenn er gewissen Tatsachen nicht ins Auge sehen will. Und die Wissenschaft mit der CDC an der Spitze tut alles Erdenkliche, um h\u00f6chst wissenschaftlich d\u00fcnne Luft zu verbreiten und alle Erkl\u00e4rungsversuche zu unterlassen.<\/p>\n<p>Und wer der \u201eS\u00fcddeutschen\u201c glaubt, der steht hier wieder vor einem Wunder der Medizin. Und Wunder kann man nicht erkl\u00e4ren &#8211; da darf man nur noch \u201espekulieren\u201c.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter &#8222;Unabh\u00e4ngig. Nat\u00fcrlich. Klare Kante.&#8220; dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1KE\"><\/script><\/p>\n<p>Beitragsbild: 123rf.cm &#8211; lembergvector<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der BMI (Body Mass Index)\u00a0gilt immer noch irgendwie als ein\u00a0heiliger Gral in der Schulmedizin. Vor allem,\u00a0wenn es darum geht, das Risiko f\u00fcr Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes Typ-2, Stoffwechselerkrankungen etc. zu ermitteln. Die Berechnung des BMI ist einfach: Man teilt sein K\u00f6rpergewicht durch seine K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe im Quadrat. 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