{"id":852,"date":"2015-07-30T13:14:06","date_gmt":"2015-07-30T12:14:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/diaet\/blog\/?p=852"},"modified":"2023-11-25T19:20:30","modified_gmt":"2023-11-25T18:20:30","slug":"esssucht-abhaengig-von-essen-sein-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/diaet\/blog\/esssucht-abhaengig-von-essen-sein-2015\/","title":{"rendered":"Esssucht &#8211; Kann man abh\u00e4ngig von Essen sein? Mit Zuckerbrot und Peitsche gegen die Gesundheit"},"content":{"rendered":"<p>Drogenabh\u00e4ngige sind abh\u00e4ngig von Drogen.\u00a0Esss\u00fcchtige sind abh\u00e4ngig von was? Von Nahrungsmitteln?<\/p>\n<p>Kann man von Essen \u00fcberhaupt abh\u00e4ngig sein?<\/p>\n<p>Und wenn ja, gibt es bestimmte Nahrungsmittel, die abh\u00e4ngig machen?<\/p>\n<p>Oder ist \u00dcbergewicht nicht doch eine Sache der Vererbung?<\/p>\n<p>Die Sache mit der Vererbung ist ja ein beliebtes Argument: \u201eOma war dick, Mutter war dick und ich kann nichts daf\u00fcr&#8230;\u201c<\/p>\n<p>Aber, wenn die Vererbung f\u00fcr das Dickwerden verantwortlich ist, warum gibt es dann immer mehr \u00dcbergewichtige in den Industrienationen?<\/p>\n<p>Gibt es hier eine Flut von Mutationen, die die Leute immer umfangreicher werden lassen?<\/p>\n<p>Da\u00a0ich bislang keine Berichte \u00fcber diese Art der Mutationen und eine entsprechend hohe H\u00e4ufigkeit kenne, kann man davon ausgehen, dass die Genetik in der \u00fcberwiegenden Zahl der F\u00e4lle eine bestenfalls untergeordnete Rolle spielen kann&#8230;<\/p>\n<p>Also scheint es, dass entweder die Mengen an Nahrungsmitteln, die man zu sich nimmt, oder was man im Einzelnen zu sich nimmt, die ausschlaggebende Rolle zu spielen. Oder vielleicht sogar beides. Im Folgenden Beitrag will ich gar nicht auf das Problem der Esssucht direkt eingehen, sondern einen etwas weiteren Bogen ziehen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Ich hatte auch hierzu einige Beitr\u00e4ge ver\u00f6ffentlicht, die die Qualit\u00e4t der Nahrungsmittel unter die Lupe nahmen und die Verbindung zu nahrungsmittelbedingten Erkrankungen aufzeigten:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/zuckersucht\/\">Zuckersucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/diaet\/blog\/warum-wir-mehr-essen-als-wir-sollten\/\">Die giftige Wahrheit \u00fcber Zucker und \u00dcbergewicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/zucker-noch-giftigere-wahrheiten\/\">Zucker \u2013 Noch giftigere Wahrheiten<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Diabetes-Newsletter dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1Kx\" data-webform-id=\"pL1Kx\"><\/script><\/p>\n<h2>Mit Zuckerbrot und Peitsche gegen die Gesundheit<\/h2>\n<p>\u00dcbergewicht ist nicht so sehr eine Frage der Genetik (in Einzelf\u00e4llen mag es stimmen), sondern eine Frage der falschen Ern\u00e4hrung mit den falschen Nahrungsmitteln. Wie in meinen gerade aufgef\u00fchrten Beitr\u00e4gen beschrieben, ist Zucker ein Schl\u00fcsselelement in diesem Reigen, der abh\u00e4ngig macht und der Gesundheit nachhaltig schadet.<\/p>\n<p>Drogen, Alkohol, Nikotin etc. laufen \u00fcber exakt den gleichen Mechanismus ab: Ein Dauerkonsum endet auch hier in Abh\u00e4ngigkeit und Sch\u00e4digung der Gesundheit. W\u00e4hrend man bei Drogen und Co. schnell einsieht, warum hier die Gesundheit auf der Strecke bleibt, ist das bei den Nahrungsmitteln nicht so ohne weiteres einzusehen. Auch die Frage, was das alles mit Abh\u00e4ngigkeit zu tun haben soll, ist nicht so ohne weiteres einsichtig, auch wenn es eine Reihe von Hinweisen (siehe Beispiel Zucker) dazu gibt.<\/p>\n<p>Dr. Pamela Peeke ist eine amerikanische \u00c4rztin und Spezialistin in integrativer Medizin, Ern\u00e4hrung und Fitness. Sie hat zusammen mit Kollegen dieses Ph\u00e4nomen untersucht und bemerkenswerte Erkenntnisse gewonnen.<\/p>\n<p>Die erste Einsicht ist, dass Nahrungsmittelabh\u00e4ngigkeiten alles andere\u00a0als eine Einbildung oder Erfindungen sind.\u00a0Diese Abh\u00e4ngigkeiten von Essen\u00a0sind real und so offensichtlich, dass man vor lauter B\u00e4umen den Wald nicht mehr erkennen kann.<\/p>\n<p>Dr. Peeke und ihre Kollegen machten zun\u00e4chst einmal das, was man in der Regel nur mit pharmazeutischen Substanzen zu machen scheint: Sie untersuchten die Inhaltsstoffe der Nahrungsmittel und ihren Einfluss auf die Biochemie des Organismus.<\/p>\n<p>Das Erste, was die Wissenschaftler als signifikanten Beitrag zu \u00dcbergewicht sahen, waren raffinierte, industriell gefertigte Nahrungsmittel, die sie als \u201ehyperschmackhafte Nahrungsmittel\u201c bezeichneten. Diese \u201eHyper-Leckerlis\u201c wiederum bestehen in der Regel aus gezuckerten, fetthaltigen und salzigen Kombinationen. Diese Kombination aus Zucker, Fett und Salz scheint es besonders \u201ein sich zu haben\u201c.<\/p>\n<p>Denn wie es aussieht kann eine solche Kombination besonders nachhaltig das Belohnungszentrum im Gehirn \u201eentf\u00fchren\u201c oder entgleisen lassen. Die Ver\u00e4nderungen, die damit in diesem Zentrum erfolgen, sind haargenau die Gleichen, die auch bei einer Abh\u00e4ngigkeit von Drogen, Alkohol und so weiter zu beobachten sind. Aber nicht nur abh\u00e4ngigmachende Substanzen \u201everdrehen\u201c das Belohnungszentrum. Auch Prozesse k\u00f6nnen abh\u00e4ngig machen, wie zum Beispiel Sex und Spielen.<\/p>\n<p>Bei der oben erw\u00e4hnten Nahrung, besonders bei den Hyper-Leckerlis, tritt eine weitere Besonderheit auf den Plan. Denn Nahrungsmittel vereinen beides in sich \u2013 abh\u00e4ngigmachende Substanzen, die aufgenommen werden, und den Prozess. F\u00fcr Dr. Peeke steht inzwischen fest, dass die Nahrungsmittelabh\u00e4ngigkeit eine Realit\u00e4t ist und kein Hirngespinst.<\/p>\n<h2>Dopamin und die Abh\u00e4ngigkeit von Sucht- und Nahrungsmitteln<\/h2>\n<p>Wie es aussieht, sind die Gemeinsamkeiten von Nahrungsmittelabh\u00e4ngigkeit und der Abh\u00e4ngigkeit von Suchtmitteln zu deutlich, als dass man diese als nicht existent oder als zuf\u00e4lliges Ereignis interpretieren k\u00f6nnte. Denn in beiden F\u00e4llen kommt ein bekannter Neurotransmitter ins Spiel: Dopamin.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pD2TS\"><\/script><\/p>\n<p>Kleine Anmerkung: Die Sache mit den &#8222;5 Wundermitteln&#8220; ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen&#8230;<\/p>\n<p>Neben Serotonin wird Dopamin im Volksmund als \u201eGl\u00fcckshormon\u201c bezeichnet. Zusammen mit Dr. Nora Volkow, einer Psychiaterin, die sich auf die Therapie von Abh\u00e4ngigkeiten spezialisiert hat, ging sie der Frage nach, ob und wie Dopamin eine Rolle bei der Nahrungsmittelabh\u00e4ngigkeit hat.<\/p>\n<p>Mit Hilfe von MRT (Magnetresonanztomographie) und PET (Positronen-Emissions-Tomographie), beides bildgebende Verfahren mit hochaufl\u00f6senden Details in den Bildern, untersuchten die Wissenschaftlerinnen die Gehirne ihrer Probanden.<\/p>\n<p>Um die Ergebnisse besser zu verstehen, ist es notwendig zu verstehen, wie Genuss und Belohnung im Gehirn verarbeitet werden, damit wir dieses Gef\u00fchl erleben k\u00f6nnen. Es gibt zwei Arten von Genuss und Belohnung, die entwicklungsgeschichtlich gesehen alt und elementar f\u00fcr das \u00dcberleben der Spezies waren beziehungsweise auch heute noch sind.<\/p>\n<p>Es handelt sich hier um Sex und Nahrung. Nahrung garantiert das \u00dcberleben des Individuums, w\u00e4hrend Sex (als Mittel der Fortpflanzung) das \u00dcberleben der Spezies sicherstellt.<\/p>\n<p>Was hat das mit Dopamin zu tun? Beim Betrachten von zum Beispiel eines Bildes einer geliebten Person oder einer wundersch\u00f6nen Landschaft kommt es zur Aussch\u00fcttung von Dopamin im Gehirn als Reaktion auf das Bild. Aber \u2013 das ist nicht das Geheimnis des sch\u00f6nen Gef\u00fchls, was dabei aufkommt.<\/p>\n<p>Das Gef\u00fchl von Genuss und Belohnung stellt sich erst dann ein, wenn Dopamin an seine spezifischen <a name=\"__DdeLink__4_91098886\"><\/a>Rezeptoren anbindet, den D2-Rezeptoren. Diese Rezeptoren sind im gesamten Belohnungszentrum des Gehirns lokalisiert. Erfolgt eine Koppelung von Dopamin an diese Rezeptoren, dann erfolgen Ver\u00e4nderungen innerhalb der Hirnzellen, die seinem Besitzer das Gef\u00fchl von Gl\u00fcck, Genuss und Belohnung erlauben.<\/p>\n<p>Da stellt sich doch sofort die Frage, warum man vom \u201eGenuss\u201c eines leckeren Apfels nicht nahrungsmittelabh\u00e4ngig wird? Denn wenn dem so w\u00e4re, dann w\u00e4re alles, was gut schmeckt, h\u00f6chst gef\u00e4hrlich, da ja ein Abh\u00e4ngigkeitspotential hinter zum Beispiel dem als gesund betrachteten Apfel steckt.<\/p>\n<p>Bei Kuchen und anderen \u201es\u00fc\u00dfen Verf\u00fchrungen\u201c kann man sich dies gut vorstellen, besonders wenn man meine drei oben erw\u00e4hnten Artikel dazu gelesen hat. Die Erkl\u00e4rung von Dr. Peeke dazu lautet so:<\/p>\n<p>\u201eEin Geburtstagskuchen-Erlebnis, wo ein deutlich s\u00fc\u00dferes Nahrungsmittel als ein Apfel zum Einsatz kommt, ist ein Ereignis, das das Gehirn verarbeiten kann. Aber was passiert, wenn der Geburtstagskuchen jeden Tag auf dem Tisch steht?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><i>Jetzt haben wir ein Problem\u2026 Es gibt Leute, die besonders anf\u00e4llig sind, wie zum Beispiel die, die in jungen Jahren Missbrauch und Traumata durchmachen mussten, die Stimmungsprobleme haben oder eine andere Abh\u00e4ngigkeit bereits durchgemacht haben. <\/i><\/p>\n<p><i>Diese Leute haben eine viel h\u00f6here Wahrscheinlichkeit, auch auf die entsprechenden Nahrungsmittel mit einer Abh\u00e4ngigkeit zu reagieren. Und hier stehen die \u201eHyper-Leckerlis\u201c mit der Kombination von Zucker, Salz und Fett in vorderster Front, wenn sie regelm\u00e4\u00dfig gegessen werden.\u201c<\/i><\/p>\n<p>Ich hatte in einem anderen Beitrag <a href=\"https:\/\/www.naturheilt.com\/milch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ist Milch f\u00fcr den Menschen gesund?<\/a> \u00fcber die \u201egenetische Bedingung der Abh\u00e4ngigkeit\u201c gesprochen und dabei eine Arbeit erw\u00e4hnt, die gezeigt hatte, das ein bestimmtes Enzym dar\u00fcber entscheidet, ob wir anf\u00e4llig, anf\u00e4lliger oder immun f\u00fcr oder gegen eine Abh\u00e4ngigkeit von Opioiden sind (<a href=\"https:\/\/ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/22089318\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Csnk1e is a genetic regulator of sensitivity to psychostimulants and opioids).<\/a> Inwieweit dieses Enzym hier eine Rolle mitspielt, daf\u00fcr gibt es noch keine Untersuchungen.<\/p>\n<p>Dieser Aspekt ist nicht zu vernachl\u00e4ssigen, wenn man vor der Frage steht, warum es Leute gibt, die abh\u00e4ngig werden und andere eben nicht, sei es von Alkohol, Nikotin und so weiter und eben auch von Nahrungsmitteln. Denn die Welt besteht nicht nur aus Dicken, die sich eine Nahrungsmittelabh\u00e4ngigkeit zugezogen haben.<\/p>\n<p>Man geht heute davon aus, das rund einer von 12 Erwachsenen eine solche Abh\u00e4ngigkeit entwickelt hat, zur Freude der <a name=\"__DdeLink__6_91098886\"><\/a>Lebensmittelindustrie. Die Palette der \u201eS\u00fcchtigen\u201c ist dementsprechend breit gef\u00e4chert. Es gibt Leute, die kaum betroffen sind und ihre \u201eAbh\u00e4ngigkeit\u201c gut im Griff haben.<\/p>\n<p>Daneben gibt es die \u201eVielfra\u00dfe\u201c, die selbst bei Essen noch vom Essen tr\u00e4umen und denen man ihre Sucht sofort ansieht. Denn die gesundheitlichen Konsequenzen lassen sich ab einem gewissen Stadium nicht mehr verheimlichen. Das hei\u00dft allerdings nicht unbedingt, dass normalgewichtige Zeitgenossen dieses Problem nicht h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Dr. Peeke sagt dazu, dass das Gewicht alleine kein Indikator sei. Viele kleine Menschen haben laut ihrer Erfahrung mit Essst\u00f6rungen zu k\u00e4mpfen. S\u00fcchtig-machendes Essverhalten wird von leichten und \u00fcbergewichtigen Menschen und denen, die dazwischen liegen, an den Tag gelegt.<\/p>\n<h2>Wie eine Sucht entsteht<\/h2>\n<p>Das oberste Gebot f\u00fcr Geist und K\u00f6rper ist das \u00dcberleben. Und wenn es notwendig ist, unternehmen beide Anpassungen, um dieses Ziel nicht zu gef\u00e4hrden. Wenn man jedoch sich diese Hyper-Stimulatoren immer und immer wieder zuf\u00fchrt, sei es Drogen, Zucker, Alkohol, Sex etc., dann kommt der Zeitpunkt, wo das Belohnungszentrum im Gehirn diese \u00dcberstimulation registriert und versucht einzud\u00e4mmen.<\/p>\n<p>Denn \u00dcberstimulationen sind f\u00fcr die Wahrnehmungsbereitschaft und damit das \u00dcberleben des Individuums kontraproduktiv. Diese Eind\u00e4mmung realisiert das Gehirn, indem es die vor Ort befindlichen D2-Rezeptoren abbaut. Damit l\u00e4sst das Genuss- und Belohnungserlebnis nach einiger Zeit nach.<\/p>\n<p>Diese Toleranzentwicklung bringt jedoch nur zu h\u00e4ufig mit sich, dass der Betroffene dieses Nachlassen der positiven Erlebnisse durch h\u00f6here Mengen an Substanzen zu kompensieren versucht. Dies f\u00fchrt zu einer erneuten Herabregulierung der D2-Rezeptoren, was wiederum beim Betroffenen in einem noch h\u00f6heren Konsum endet und so weiter. Diese Spirale setzt sich langsam und stetig fort ohne Zeichen f\u00fcr ein Ende. Das h\u00e4ufigste Zeichen f\u00fcr das Ende ist das Ende selbst.<\/p>\n<p>Wenn n\u00e4mlich der Betroffene gesundheitlich so angegriffen ist, dass er sich die Nahrungsmittel etc. nicht mehr leisten kann, weder finanziell noch &#8222;physiologisch&#8220;. Dabei spielt unter Umst\u00e4nden der langsam entgleitende Genuss nur eine untergeordnete Rolle.<\/p>\n<p>Dies ist vermutlich besonders in den fortgeschrittenen Phasen der Fall. Hier sind die manifest auftretenden Entzugserscheinungen der treibende Faktor, nicht nur an der Substanz festzuhalten, sondern mehr und mehr von ihr zu konsumieren, um die mehr als unangenehmen Entzugserscheinungen zu umgehen.<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Dich solche Informationen interessieren, dann fordere unbedingt meinen kostenlosen Abnehm-Newsletter dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pQWy2\" data-webform-id=\"B2CGR\"><\/script><\/p>\n<p>Dr. Volkows Arbeit hat hier zeigen k\u00f6nnen, dass die Ver\u00e4nderungen im Gehirn von Drogenabh\u00e4ngigen genau die Gleichen sind wie die bei Lebensmittelabh\u00e4ngigen. F\u00fcr das Gehirn scheint es gleichg\u00fcltig zu sein, woher die Abh\u00e4ngigkeit stammt. Immer erfolgt ein Abbau von D2-Rezeptoren im Gehirn nach einem l\u00e4ngerfristigen Konsum von abh\u00e4ngig machenden Substanzen oder Prozessen.<\/p>\n<p>Bei einem PET-Scan des Belohnungszentrums kann man knallbunte rot-orange Bereiche sehen, die die Bindungen von Dopamin an ihre spezifischen Rezeptoren zeigen. Wenn man Probanden zum Beispiel ein sch\u00f6nes Bild zeigt, dann sieht man auch diese Ver\u00e4nderung in einem PET-Scan.<\/p>\n<p>In einem Gehirn eines Abh\u00e4ngigen sieht es vollkommen anders aus. Dort ist alles nahezu dunkel. Denn bei ihnen ist die Zahl an D2-Rezeptoren so dezimiert, dass es zu kaum einer Darstellung kommt. Und solche Scans zeigen unter anderem auch, wann und ob eine Lebensmittelabh\u00e4ngigkeit vorliegt.<\/p>\n<p>Dies sind dann schon die beiden wichtigsten Schl\u00fcsselaussagen von Dr. Volkows Forschung:<\/p>\n<p>1. Nahrungsmittelabh\u00e4ngigkeit ist so real wie all die anderen bekannten Abh\u00e4ngigkeiten auch und<\/p>\n<p>2. Die hirnphysiologischen Ver\u00e4nderungen finden im Belohnungszentrum statt unabh\u00e4ngig von der Natur der sie ausl\u00f6senden Abh\u00e4ngigkeit<\/p>\n<p>3. Quasi als \u201eNebenbefund\u201c konnte die Forscherin zeigen, dass das Belohnungszentrum nicht alleine von den spezifischen Ver\u00e4nderungen betroffen ist, sondern ebenfalls der frontale Cortex (Stirnlappen) mit einbezogen wird. Wenn man dann wei\u00df, dass der pr\u00e4frontale Cortex die kognitiven Prozesse reguliert, die eine situationsgerechte Handlungsweise erm\u00f6glichen, dann kann man sich leicht ausmalen, was es bedeutet, wenn hier unphysiologische Ver\u00e4nderungen auftreten und die damit verbundenen Konsequenzen.<\/p>\n<p>Nicht umsonst sagt man S\u00fcchtigen nach, dass sie f\u00fcr logische Erkl\u00e4rungen und Ratschl\u00e4ge unzug\u00e4nglich sind. Die in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Frontallappen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wikipedia<\/a> beschriebenen Symptome einer Sch\u00e4digung des Frontallappens treffen so gut wie Eins zu Eins auf die Verhaltensweisen von S\u00fcchtigen zu:<\/p>\n<ul>\n<li><i>\u201eUngen\u00fcgende Ber\u00fccksichtigung von Handlungskonsequenzen,<\/i><\/li>\n<li><i>Schwierigkeiten bei der Handlungsplanung (exekutive Funktionen),<\/i><\/li>\n<li><i>Haftenbleiben an (irrelevanten) Details (Perseveration),<\/i><\/li>\n<li><i>Mangelnde Abstimmung auf aktuelle Erfordernisse,<\/i><\/li>\n<li><i>Ungen\u00fcgende Regelbeachtung sowie Regelverst\u00f6\u00dfe (auch im sozialen Verhalten),<\/i><\/li>\n<li><i>Verminderte Selbstkontrolle und erh\u00f6hte Impulsivit\u00e4t<\/i><\/li>\n<li><i>Antriebsst\u00f6rungen,<\/i><\/li>\n<li><i>St\u00f6rungen der (Kurzzeit-)Ged\u00e4chtnisleistung und des Arbeitsged\u00e4chtnisses,<\/i><\/li>\n<li><i>St\u00f6rungen der Aufmerksamkeit und des geistigen Durchhalteverm\u00f6gens.<\/i><\/li>\n<li><i>Die Intelligenz bleibt erhalten, aber schlussfolgerndes Denken und Klassifikationsleistungen sind schlecht;<\/i><\/li>\n<li><i>Ebenfalls oft reduziert sind spontanes Verhalten, Kreativit\u00e4t (\u201eDivergentes Denken\u201c) und Wortfl\u00fcssigkeit.\u201c<\/i><\/li>\n<\/ul>\n<h2>Wege zur Abh\u00e4ngigkeitsentwicklung<\/h2>\n<p>Ich hatte es bereits angesprochen: Jugendliches Trauma, Missbrauch, andere Abh\u00e4ngigkeiten und so weiter sind ein potenter Wegbereiter f\u00fcr eine Nahrungsmittelabh\u00e4ngigkeit. Eine mehr oder weniger ausgepr\u00e4gte Fehlentwicklung im Bereich des Stirnlappens kann die Bereitschaft f\u00fcr eine Abh\u00e4ngigkeitsentwicklung stark heraufsetzen.<\/p>\n<p>Dr. Peeke spricht von einem \u201esweet spot\u201c, der zwischen dem 8. und 13. Lebensjahr liegt. In dieser Altersspanne ist der epigenetische Einfluss auf das Genom am st\u00e4rksten und damit am gef\u00e4hrdetsten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend vor einigen Jahren die Gene und die gesamte Genetik als \u201eSchicksal\u201c des Einzelnen betrachtet worden waren, dem man hilflos ausgeliefert ist, ist man heute in der Genetik einen bedeutenden Schritt weiter.<\/p>\n<p>Gene sind nicht, wie immer geglaubt und behauptet, in Stein gemei\u00dfelt. Sie sind flexibel, wobei das genetische Grundmuster nicht ver\u00e4nderbar ist. Und wenn es sich ver\u00e4ndert, dann spricht man von einer Mutation, was meist nichts Gutes bedeutet. Aber Gene k\u00f6nnen ein- und abgeschaltet werden. Wie? Zum Beispiel auch durch eine schlechte oder gute Ern\u00e4hrung und andere Ma\u00dfnahmen:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/wie-fasten-die-gene-positiv-veraendern-kann\/\">Wie Fasten die Gene positiv ver\u00e4ndern kann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/renegraeber.de\/blog\/kaffee-und-sport-veraendern-dna\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kaffee und Sport ver\u00e4ndern die DNA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.yamedo.de\/blog\/heilslehre-genetik-genom-2012\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Heilslehre der Genetik \u2013 Oder: das vertrackte Genom <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/blog\/fasten-fuer-dna-reparatur-2014\/\">Fasten f\u00fcr die DNA Reparatur in Zellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/vitalstoffmedizin.com\/blog\/bedeutung-der-methylierung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Bedeutung der Methylierung in der menschlichen Zelle<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Damit sollte klar sein, dass die \u201eAusrede\u201c, meine Gene von meinen Eltern sind f\u00fcr mein \u00dcbergewicht und alles andere Unheil allein verantwortlich, nie mehr als eine Ausrede war und heute keine wissenschaftliche Unterst\u00fctzung mehr in Anspruch nehmen kann. Vielmehr kann man sich das Ganze so vorstellen, als wenn man einen An-Aus-Schalter bet\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Eine Bet\u00e4tigung der genetischen \u201eSchalter\u201c l\u00e4sst aber einen molekularen Marker zur\u00fcck, der eine Art \u201eErinnerungswert\u201c hat. Und auf diesen Marker greift das System in der Zukunft oft zur\u00fcck. Dementsprechend positiv oder nicht so positiv sieht dann das Verhaltensmuster in gegebenen Situationen aus.<\/p>\n<p>Da uns diese Marker ein Leben lang begleiten, ist es wichtig bei der \u00dcberwindung dieser Mechanismen sich an die Reize und Gegebenheiten zu erinnern, bei denen in fr\u00fcher Jugend diese Marker gebildet worden waren.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Psychologen und Psychiater ist es das \u201eUnterbewusstsein\u201c, das hier aber keine unbedingt psychologischen Qualit\u00e4ten zu haben scheint, sondern auf handfesten molekularen Ereignissen beruht, die \u00fcber lange Zeit eine Nachwirkung haben. Eine Erforschung des \u201eUnterbewusstseins\u201c kann aber dazu beitragen, diese Mechanismen zu \u00fcberwinden.<\/p>\n<p>Denn molekulare Marker zu beseitigen, dies ist physiologisch nicht machbar. Es gibt auch keine Pillen gegen solche Marker. Hier hilft nichts anderes als Aufarbeitung der Situationen, die f\u00fcr die Entstehung der Marker verantwortlich gewesen sind.<\/p>\n<p>Es gibt daneben auch Menschen, die Abh\u00e4ngigkeiten entwickelt haben, ohne dass sie in fr\u00fcher Jugend missbraucht worden sind oder andere Formen von Traumata erleben mussten, die eine Abh\u00e4ngigkeitsentwicklung vorangetrieben h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Hier k\u00f6nnte die von mir oben beschriebene genetisch bedingte Variante ausschlaggebend sein, wo das mangelnde Vorhandensein der Casein-Kinase-1-epsilon zwar keine Abh\u00e4ngigkeit verursacht, aber abh\u00e4ngigmachende Substanzen nicht schnell genug abbaut, was zu einer \u00dcberflutung der D2-Rezeptoren f\u00fchrt, die in der Folge vom Gehirn eliminiert werden. Und schon sind wir wieder bei der Abh\u00e4ngigkeitsentwicklung, wie oben beschrieben.<\/p>\n<h2>Die Gretchenfrage zur &#8222;Ess-Abh\u00e4ngigkeit&#8220;<\/h2>\n<p>Nach diesen vielen \u00dcberlegungen zu Abh\u00e4ngigkeit und deren Entwicklung, und der erschreckenden Tatsache, dass man von ganz \u201enormalen\u201c Lebensmitteln genau so abh\u00e4ngig werden kann wie ein Heroins\u00fcchtiger von seinem Stoff, da stellt sich die Frage: Z\u00e4hle ich zu diesen Risikomenschen, die, wenn sie nicht gewaltig aufpassen, auch in eine solche Abh\u00e4ngigkeit rutschen?<\/p>\n<p>Oder bin ich vielleicht sogar schon abh\u00e4ngig, denn ich werde ziemlich grantig, wenn man mir das Vanille-Eis verweigert\u2026? Einen (unverbindlichen) Schnelltest\u00a0gab es (in Englisch, wie immer) unter drpeeke.com\/PopQuiz.htm von Dr. Peeke. Leider ist die Seite nicht mehr erreichbar.<\/p>\n<p>Das w\u00e4re f\u00fcr den Moment die einzige praktische Vorgehensweise, um f\u00fcr sich selber in diese Richtung zur Selbsterkenntnis zu gelangen. Denn enzymatische Bestimmungen von Casein-Kinase und Bestimmung von molekularen Markern sind aufwendig und im letzteren Fall nur sehr schwer, wenn \u00fcberhaupt, m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Von daher hoffe ich, dass die Lekt\u00fcre dieses Artikels und die damit verbundenen Informationen bei Ihnen einen signifikanten Beitrag dazu leisten, eine bestehende Abh\u00e4ngigkeit zu erkennen und zu \u00fcberwinden, beziehungsweise eine m\u00f6gliche zu vermeiden. Denn wie hei\u00dft es so sch\u00f6n: \u201eGefahr erkannt = Gefahr gebannt\u201c.<\/p>\n<p>Wenn Sie m\u00f6chten fordern Sie mein Buch zum Thema Abnehmen an: <a href=\"https:\/\/www.renegraeber.de\/abnehmen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Warum wir wirklich fett<\/a> werden&#8230;<\/p>\n<p><strong>\u00dcbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Diabetes-Newsletter dazu an:<\/strong><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/rene-graeber.de\/view_webform_v2.js?u=v9&#038;webforms_id=pL1Kx\" data-webform-id=\"pL1Kx\"><\/script><\/p>\n<p>Beitragsbild: fotolia &#8211; campre83<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Drogenabh\u00e4ngige sind abh\u00e4ngig von Drogen.\u00a0Esss\u00fcchtige sind abh\u00e4ngig von was? Von Nahrungsmitteln? Kann man von Essen \u00fcberhaupt abh\u00e4ngig sein? Und wenn ja, gibt es bestimmte Nahrungsmittel, die abh\u00e4ngig machen? Oder ist \u00dcbergewicht nicht doch eine Sache der Vererbung? Die Sache mit der Vererbung ist ja ein beliebtes Argument: \u201eOma war dick, Mutter war dick und ich [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1012,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,4],"tags":[22,150],"class_list":["post-852","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-ernahrung","tag-diat","tag-ernahrung"],"rttpg_featured_image_url":{"full":["https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/diaet\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/MRT-Hirnscan_fotolia_95258665_campre83-510px.jpg",510,298,false],"landscape":["https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/diaet\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/MRT-Hirnscan_fotolia_95258665_campre83-510px.jpg",510,298,false],"portraits":["https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/diaet\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/MRT-Hirnscan_fotolia_95258665_campre83-510px.jpg",510,298,false],"thumbnail":["https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/diaet\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/MRT-Hirnscan_fotolia_95258665_campre83-510px-150x150.jpg",80,80,true],"medium":["https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/diaet\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/MRT-Hirnscan_fotolia_95258665_campre83-510px-300x175.jpg",300,175,true],"large":["https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/diaet\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/MRT-Hirnscan_fotolia_95258665_campre83-510px.jpg",510,298,false],"1536x1536":["https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/diaet\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/MRT-Hirnscan_fotolia_95258665_campre83-510px.jpg",510,298,false],"2048x2048":["https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/diaet\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/MRT-Hirnscan_fotolia_95258665_campre83-510px.jpg",510,298,false],"widget":["https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/diaet\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/MRT-Hirnscan_fotolia_95258665_campre83-510px.jpg",36,21,false],"square":["https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/diaet\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/MRT-Hirnscan_fotolia_95258665_campre83-510px.jpg",180,105,false],"featured":["https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/diaet\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/MRT-Hirnscan_fotolia_95258665_campre83-510px.jpg",510,298,false],"featured_large":["https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/diaet\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/MRT-Hirnscan_fotolia_95258665_campre83-510px.jpg",510,298,false],"extra_large":["https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/diaet\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/MRT-Hirnscan_fotolia_95258665_campre83-510px.jpg",510,298,false],"portfolio":["https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/diaet\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/MRT-Hirnscan_fotolia_95258665_campre83-510px.jpg",495,289,false],"portfolio_small":["https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/diaet\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/MRT-Hirnscan_fotolia_95258665_campre83-510px.jpg",260,152,false],"gallery":["https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/diaet\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/MRT-Hirnscan_fotolia_95258665_campre83-510px.jpg",510,298,false],"magazine":["https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/diaet\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/MRT-Hirnscan_fotolia_95258665_campre83-510px.jpg",510,298,false],"masonry":["https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/diaet\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/MRT-Hirnscan_fotolia_95258665_campre83-510px.jpg",510,298,false],"entry_with_sidebar":["https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/diaet\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/MRT-Hirnscan_fotolia_95258665_campre83-510px.jpg",510,298,false],"entry_without_sidebar":["https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/diaet\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/MRT-Hirnscan_fotolia_95258665_campre83-510px.jpg",510,298,false]},"rttpg_author":{"display_name":"Ren\u00e9 Gr\u00e4ber","author_link":"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/diaet\/blog\/author\/3d3f44be47d7c9ce\/"},"rttpg_comment":17,"rttpg_category":"<a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/diaet\/blog\/category\/allgemein\/\" rel=\"category tag\">Allgemein<\/a> <a href=\"https:\/\/www.gesund-heilfasten.de\/diaet\/blog\/category\/ernahrung\/\" rel=\"category tag\">Ern\u00e4hrung Aktuell<\/a>","rttpg_excerpt":"Drogenabh\u00e4ngige sind abh\u00e4ngig von Drogen.\u00a0Esss\u00fcchtige sind abh\u00e4ngig von was? 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