Ist das Fasten im Ramadan gesund?

  • Fasten im Ramadan, so hieß ein Beitrag, den ich vor drei Jahren veröffentlicht hatte. Der Ramadan ist die Fastenzeit der Moslems und bedingt vergleichbar mit der Fastenzeit vor Ostern bei den Christen. Beim Ramadan handelt es sich im Wesentlichen um eine Art intermittierendes Fasten, da ein vollständiger Verzicht auf Speisen, Getränke und darüber hinaus gehende Gewohnheiten nur während der Zeit zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang einzuhalten ist: Fasten im Ramadan.


    Zum intermittierenden Fasten hatte ich diesen Grundsatz Beitrag gebracht: Intermittierendes Fasten - Erfahrungen aus der Naturheilpraxis. Sowohl diese Fastenform, als auch das Vollfasten haben ihre spezifischen Vorzüge (und kleinen Nachteile).


    Damit darf man davon ausgehen, dass das Fasten im Ramadan sehr wohl gesundheitliche Vorteile mit sich bringt. Die sind allerdings nur dann gegeben, wenn das allabendliche Fastenbrechen nicht die tagsüber gewonnenen Vorteile wieder vernichtet, durch zum Beispiel einen maßlosen Konsum von Speisen und Getränken etc., In der Absicht, dass tagsüber versäumte abends wieder nachzuholen. Solche Verhaltensweisen sind dann mehr als kontraproduktiv.