Kopfschmerzen

  • Hallo

    Ich bin weiblich und 53 Jahre alt .

    2003 habe das allererste Mal auf eigene Faust gefastet und gleich 3 Wochen. Anleitungen habe ich mir damals aus einem Buch geholt und mit dem heutigen Wissen nicht perfekt ausgeführt . Trotzdem habe ich heilgefastet, da sich mein kaputter Meniskus regeneriert hat. Die Ärzte waren perplex 😉

    Nach ein paar Jahren habe ich es ( besser) wiederholt und unterzwischen faste ich seit Jahren 1-2 x pro Jahr und immer 10-14 Tage mit Früchtsäften und Gemüsebrühe.

    Ich zähle mich daher nicht zu den Anfängern, da ich auch schon mehrere unterschiedliche Fastenkrisen bewältigt habe.

    Diesmal bin ich aber etwas ratlos. Was ist passiert? Nach erfolgreichen Darmentleerungen am 2 und 4. Tag bekam ich am 5. Tag fürchterliche Kopfschmerzen im Stirnhöhlenbereich,die den ganzen Tag anhielten. Ich habe viel Wasser mit Zitronensaft und Kamillentee getrunken,bin spazieren gegangen etc.

    In der Nacht wurde es so schlimm, dass ich zu einer Tablette gegriffen habe. Ansonsten nehme ich äußerst selten eine Schmerztablette, vllt.1 pro Jahr wenn überhaupt .

    Am nächsten Morgen war der Schmerz noch stärker und schlecht war es mir auch noch, bestimmt von der Tablette. Stuhlgang war dank Pflaumensaft an diesem Morgen gewährleistet, aber dieser Schmerz! Ich habe aus lauter Verzweiflung Fasten gebrochen....wie es sich gehört mit einem Apfel. Kopfschmerz weiterhin present und ich habe am Abend gegarte Kartoffeln mit Karotten zubereitet.

    ( ganz leicht gesalzen ) Irgendwie hatte ich das Befürfnis auf Karotten und Kartoffeln .

    Innerhalb kürzester Zeit war ich diese Kopfschmerzen los!

    Nun frage ich mich natürlich : was war da los und wie kann ich dieses Problem ohne Fasten zu brechen lösen?

    Herzliche Grüße aus dem Piemont

    • Offizieller Beitrag

    Liebe Sandra,


    ich würde als "Verdacht" auf die Stirnhöhlen tippen. Ich denke dass im Sinne der "Herdlehre" die Stirnhöhlen eine Art Störfeld gebildet haben. Das kann / konnte eventuell seit der Kindheit bestehen.


    Im Zuge mehrmaligen Fastens ist es nicht ungewöhnlich, dass sich solche Herde "bemerkbar" machen und versuchen auszuheilen - ganz so, wie das Dr. Reckeweg beschrieben hat:


    https://www.naturheilt.com/6-phasen-reckeweg/


    Wenn das stimmt was ich vermute, wäre der eleganteste Weg gewesen, dies direkt zu behandeln - in solchen Situationen fast immer homöopathisch. Aber es kann sein, dass du das auch "so" hinbekommen hast.