Beiträge von Renè Gräber

    Im Lauf der Jahre schreiben mir so viele Fasten-Teilnehmer derart schöne Berichte, für die ich nicht wirklich Platz fand diese zu veröffentlichen. Daher hier ein weiterer Beitrag:


    Lieber Herr Gräber,


    zuerst, lieben Gruss an Ihre Frau - Ihre Frau hat Recht !

    Sehr wahr, was Sie mit dieser Mail schreiben! Code: Bindegewebe & Heilfasten Vor dem pc immer länger zu sitzen und Symptome bearbeiten bringt gar nichts. Für einen Fachmann wie Sie, der ganzheitlich behandelt - wäre wirklich schade auf die Nummer zu fallen. (damit meine ich, Mails beantworten und immer wieder das Gleiche jedem persönlich erklären - macht wirklich kein Sinn)


    Heilfasten ist anteilsmäßig eine Herausforderung - im Sinne von Lifestyle ändern. Die Änderungen beginnen im Kopf - eine bewusste Auseinandersetzung mit sich selber, den vielen Baustellen im Körper (sprich Erkrankungen und deren Symptome(n)) Schritt für Schritt erkenne und ein Ende setzen.


    Diese sind lebens-not-wendige (es wendet Not) Veränderungen, die im Täglichen (=Alltag) vom Neuen integriert werden solange bis es verinnerlicht ist. Es braucht alle Lebens-Puzzeln bis ganzheitlich etwas Neues entstehen darf.


    Vom Kopf (sprich Hirnmasse betätigen) hin zum Körper und Seele - Tag für Tag - Stunde für Stunde - Augenblick für Augenblick -> = ganzheitlich.

    Ernährungsweise verändert sich .. (auch anteilsmässig eine Herausforderung) .


    Alles anders nur nicht einfach. Es braucht Zeit und Kraft fürs Verstehen und Erkennen (was sich im eigenen Körper abspielt) und ehrlich mit sich selber umzugehen.

    Genauso die Ernährungsweise langsam umstellen, sich bewegen, psychosoziale Hygiene etc. - Ihre Newsletter und Co liefern alles was man an Wissen und know-how sich aneignen kann. Ihre Art wie Sie schreiben ist leicht verständlich, damit holt man jeden ab. Eine echte Schatzkiste. Herzlichen Dank dafür. Ich schätze das sehr.


    Selbstverständlich, habe ich auch mal kleine mal grössere Kämpfe mit mir selber, manchmal bis zu Verzweifeln - und trotzdem geht es weiter.


    Ihre Heilfasten-pdf ist umfangreich und braucht Zeit, aber machbar. Besorgungen erledigen, Vorbereitung treffen, vor allem Pufferzonen einbauen, dass es auch eine Chance hat zu gelingen.

    Die paar geschriebenen Zeilen meinerseits sind nur Auszüge aus meinem Leben und kann bestätigen, jede Veränderung braucht einen vollen Einsatz und sich Zeit lassen fürs Neue.


    Es spielt alles eine Rolle - die Ursache(n) eines Symptoms bzw. einer Erkrankung(en) sind vielschichtig - wir Menschen (w/m) sind vielschichtig - umso wichtiger ist es alle Aspekte unseres Daseins einbeziehen ... von Selbstliebe etc. bis zu Handlung - all inklusive 😊: Geist - Körper -Seele-gutes Gelingen-Gebete (unterstützende Massnahme) - Wohlfühleffekt finden - sich vergeben wenn man daneben schiesst (bin am Lernen), Glaubenssätze, Prägungen, Identifizierungen ( Ego) abbauen, Hilfestellung in der Krise (wo man denkt da kommt man nicht weiter vom Fleck /ev. aus Lebenserfahrungen schöpfen/ oder zu Herrn Gräber und solchen Fachleuten in die Sprechstunde, die ganzheitlich behandeln /Rat holen/Therapiewechsel etc. ), Selbstmotivation, Entspannen können, bei Bedarf sich beraten lassen, etc., etc.....


    Ihr Heilfasten-pdf finde ich sensationell. Sie haben an alles gedacht. Dahinter steckt sehr viel Erfahrung.

    Herzlichen Dank dafür.

    Fasten im Ramadan, so hieß ein Beitrag, den ich vor drei Jahren veröffentlicht hatte. Der Ramadan ist die Fastenzeit der Moslems und bedingt vergleichbar mit der Fastenzeit vor Ostern bei den Christen. Beim Ramadan handelt es sich im Wesentlichen um eine Art intermittierendes Fasten, da ein vollständiger Verzicht auf Speisen, Getränke und darüber hinaus gehende Gewohnheiten nur während der Zeit zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang einzuhalten ist: Fasten im Ramadan.


    Zum intermittierenden Fasten hatte ich diesen Grundsatz Beitrag gebracht: Intermittierendes Fasten - Erfahrungen aus der Naturheilpraxis. Sowohl diese Fastenform, als auch das Vollfasten haben ihre spezifischen Vorzüge (und kleinen Nachteile).


    Damit darf man davon ausgehen, dass das Fasten im Ramadan sehr wohl gesundheitliche Vorteile mit sich bringt. Die sind allerdings nur dann gegeben, wenn das allabendliche Fastenbrechen nicht die tagsüber gewonnenen Vorteile wieder vernichtet, durch zum Beispiel einen maßlosen Konsum von Speisen und Getränken etc., In der Absicht, dass tagsüber versäumte abends wieder nachzuholen. Solche Verhaltensweisen sind dann mehr als kontraproduktiv.

    Frieren ist eines von einer Reihe von typischen Symptomen einer „unkontrollierten“ Entgiftung während des Fastens. Kalte Hände und/oder Füße gehören ebenso dazu. Darüber hinaus können noch weitere, wesentlich unangenehmere Symptome mit einer unkontrollierten Entgiftung verbunden sein. Von daher ist das Frieren eine relativ „harmlose“ Begleiterscheinung.


    Allerdings ist es auch ein Zeichen dafür, dass hier bestimmte Dinge verändert werden müssen. Denn diese Symptome treten auf, da die Entgiftung durch das Fasten so stark ausfällt, dass es zu einer Art Rückvergiftung gekommen ist, die diese Symptome provoziert. Je stärker die Rückvergiftung, desto schwerwiegender die Symptome.


    Während des Fastens und der damit verbundenen Entgiftung haben unsere Entgiftungsorgane Schwerarbeit zu leisten. Von daher ist es wichtig, den Entgiftungsvorgang erstens zu unterstützen, oder zweitens die Rückvergiftung zu drosseln oder drittens beides gleichzeitig zu machen. Die beiden letzten Punkte könnten unter Umständen bedeuten, dass das Fasten abgebrochen (wenn die Symptomatik zu drastisch ausfällt) und durch ein intermittierendes Fasten oder eine andere Art des Fastens ersetzt werden muss.


    Eine gute Unterstützung der Entgiftungsorgane (Nieren, Leber, Darm, Haut etc.) wird solche Symptome, wenn überhaupt, nur in einem sehr geringen und erträglichen Ausmaß zulassen: Entgiftungssymptome - Und wie sich diese zeigen.

    Die Darmentleerung ist eine gute Vorbereitung für und auf das Fasten. Allerdings gibt es auch hier einige Punkte, die man beachten sollte. Man kann diese Darmentleerung auf verschiedene Art und Weise betreiben. Nicht jede Methode bringt vergleichbar gute Ergebnisse. Und nicht jede Methode ist gleich gut verträglich.


    Die in der Schulmedizin eingesetzten Abführmittel, wie PEG, sind für die Patienten häufig eine nahezu unzumutbare Belastung, da hier bis zu fünf Liter am Tag vor der Untersuchung geschluckt werden müssen. Einläufe scheinen hier weniger häufig zur Anwendung zukommen.


    Günstiger als die schulmedizinischen Abführmittel scheinen dagegen Glaubersalz und Bittersalz zu sein, deren Dosierung jedoch auch von einigen Faktoren abhängt.

    Einläufe und Colon-Hydro-Therapie sind als Vorbereitung zum Fasten Mittel der Wahl: Darmreinigung | Den Darm entgiften und entschlacken? Denn das Fasten ist im Wesentlichen eine Entgiftungskur, die zu nicht geringen Teilen über den Darm erfolgt. Darum ist es wichtig, diesen Darm vor dem eigentlichen Fasten von seinen Giften zu entlasten/befreien, damit er optimal die Entgiftung während des Fastens durchführen kann.


    Ausführliche Gedanken dazu hier: Darmentleerung beim Fasten und vor Darmspiegelungen

    Zur Chemotherapie lässt sich Folgendes sagen: Es ist keine leichte Entscheidung, sich für oder gegen eine Chemotherapie auszusprechen, falls hier eine Indikation dafür auftaucht. Prinzipiell würde ich erst einmal das Für und Wider einer Chemotherapie abklären: Chemotherapie - Ja oder Nein?


    Falls es sich, aus welchem Grund auch immer, nicht vermeiden lässt, eine Chemotherapie durchzuführen, dann taucht immer die Frage auf, welche zusätzlichen, begleitenden Maßnahmen können hier eingesetzt werden, natürlich ohne die Wirkung der Chemotherapeutika zu beeinträchtigen? Die Schulmedizin wirft immer wieder natürlichen Heilsubstanzen vor, dass sie mit ihren therapeutischen Maßnahmen interagieren und somit die Wirkung abschwächen oder so verstärken, dass Nebenwirkungen provoziert werden. Aber das Fasten ist keine „natürliche Heilsubstanz“. Wie sieht dies bei einer Chemotherapie aus?


    Es gibt inzwischen sehr hieb- und stichfeste Hinweise/Beweise, dass das Fasten bei Chemotherapie mehr als nur zu empfehlen ist. Zum Einen stärkt Fasten das Immunsystem: FASTEN - Stärkung des Immunsystems und der Abwehrkräfte.


    Chemotherapeutika in der Regel machen hier das komplette Gegenteil, was die Gefahr für maligne Veränderungen und Rückfälle nicht gerade verringert. Denn unser Immunsystem ist maßgeblich an der Bekämpfung von malignen Zellen beteiligt. Eine Stärkung kann hier nur von Vorteil sein.


    In meinem Beitrag Fasten gegen Krebs? Ich bin davon absolut überzeugt! bin ich näher auf die Bedingungen eingegangen, warum das Fasten bei Krebs und Krebsbehandlung besonders empfehlenswert ist. Durch das Fasten werden gesunde Zellen gegenüber der chemotherapeutischen Behandlung widerstandsfähiger gemacht. Dies resultiert in einer geringeren Nebenwirkungsrate als dies sonst üblich ist. Zudem reduziert das Fasten die Zufuhr von Kohlenhydraten, besonders Zucker, welche primärer „Treibstoff“ für Krebszellen ist/sind. Damit verändert das Fasten die Milieubedingungen für maligne Zellen zu deren Ungunsten.


    Fasten bei Krebs - Erstaunliche Erkenntnisse: Dieser Beitrag geht noch einmal auf die veränderten Stoffwechselbedingungen bei Krebszellen unter einer „Fasten-Therapie“ ein und welche Vorteile das Fasten bei einer Chemotherapie mit sich bringt.

    Es ist eine beliebtesten Fragen: Mit wie viel Gewichtsverlust kann ich beim Fasten rechnen?


    Fasten und Gewichtsreduktion haben im Wesentlichen nur einen Berührungspunkt. Und das ist die Kalorienreduktion, die beim Fasten erfolgt, und die die „normale“ Vorgehensweise von Diäten darstellt, um an Gewicht abzunehmen.


    Aber - wer ernsthaft fastet, der ist bestenfalls sekundär an einer Gewichtsreduktion interessiert. Oder mit anderen Worten: Wenn das Fasten eine ideale Vorgehensweise wäre, um an Gewicht zu verlieren, dann wäre das Fasten für Normalgewichtige und Untergewichtige denkbar ungeeignet.


    In dem Beitrag Fasten bei Untergewicht? gehe ich näher auf dieses Thema ein. So viel nur kurz erwähnt: Normalgewicht und auch Untergewicht sind keine „Kontraindikation“ für das Fasten. Bei Untergewicht jedoch sollte man darauf achten, nicht zu lange zu fasten. 4-6 Tage Vollfasten, mit drei Entlastungstagen und drei Aufbautagen sind eine empfehlenswerte Richtlinie. Der Gewichtsverlust hier beläuft sich erfahrungsgemäß auf nur 2-3 kg. Nach dem Fasten wird dieser Gewichtsverlust in der Regel wieder egalisiert.


    Ansonsten gibt es keine feste „Berechnungsgrundlage“, mit deren Hilfe man einen Gewichtsverlust beim Fasten zuverlässig voraussagen kann. Man kann aber davon ausgehen, dass je höher das Gewicht beziehungsweise Übergewicht ist, desto deutlicher wird die Gewichtsabnahme ausfallen, wenn das Fasten „ordnungsgemäß“ durchgeführt wird.

    Mehr dazu, und auch über den Sinn und Unsinn der Gewichtsreduktion durch Fasten hier in diesen Beiträgen:


    Ich Laufe der Jahre bat ich immer wieder Leserinnen und Leser mir ihre Meinungen und Erfolge zu berichten und diese veröffentlichen zu dürfen.


    Hallo Herr Gräber,

    danke für diese e-Mail-Serie. Ich habe noch nie eine Diät gemacht. Bin 59 Jahre alt und 80 kg(!) schwer, 1,68 groß. Seit 1 Jahr versuche ich über weniger essen, etwas Sport abzunehmen, aber ich wiege kein Kilo weniger - aber auch nicht mehr. Ich versuche, deutlich bewusster zu essen, abends weniger oder gar kein Brot mehr(was mi schwer fällt, mein Mann backt Brot selbst). Süßigkeiten esse ich weniger als früher, was schlecht ist ist das Stück Kuchen am Nachmittag. Ihre e-Mail erinnert mich täglich an meinen guten Vorsatz, bestärkt mich, nicht einseitig irgendeine Diät anzufangen oder Kohlehydrat-oder Fettverbrenner-Tabletten zu schlucken. Ich hoffe, es gibt in der Folge Vorschläge, welche Konstellation an Essen z. B. Am Mittag für Berufstätige gut zu realisieren sind. Tolle Idee mit der Serie! Vielen Dank! Herzliche Grüße nach Preetz aus dem schwäbischen Süden.