Stimmungsschwankungen beim Fasten - Erfahrungen

  • Ich hatte leichtes Übergewicht (1,74 und 79 KG) Ich habe jetzt seit dem 10.08 gefastet. Habe dabei bislang 16 KG verbrannt.

    Jeden Tag: Sport - in der Arbeit sitzt ich nicht, sondern arbeite im Stehen und benutze einen Stepper, in der Mittagspause Gym, und am Wochenende normalerweise 20- 25 KM walking/hiking.

    Salz: ich esse einen Maggie-cube am Tag

    Zucker: einen Kaffee am morgen mit Honig

    Trinken: mindestens 3 Liter Wasser mit Zitrone und Tomatensaft mit afrikanischen Cayenne Pfeffer.

    Ein oder zweimal pro Woche Magnesium oder Magnesium hydrochlorid um zu entgiften/entleeren.

    Zweimal während der ganzen Zeit habe ich auch mal eine Brühe getrunken.

    Ich werde jetzt am Sonntag, 12.10 aufhören und danach nur noch Salat und Müsli essen und weiter meinen Sport machen.

    Es geht also ohne weitere Probleme. Gestern war ich meinem Ziel schon sehr nahe, 63,4 KG. Bei 62 KG ist Schluss. Insgesamt habe ich dann 17 KG in 9 Wochen verloren also genau 63 Tage.

    Und es geht mir sehr gut, nur musste ich mir neue Kleidung kaufen. Auch der Sport in der Mittagspause hat mir sehr geholfen. Nur fühle ich mich jetzt schneller kalt.


    Ich berichte mal, wenn ich aufhöre.


    engelje

  • Eine Frage: mir kommt es nach dieser ganzen Zeit des Fastens so vor, als würde der Körper im Fett auch "unverarbeitete Gefühle" speichern. Mir kam es so vor, dass Frust, Traurigkeit, Verlust, Sorgen - alles irgenwie rauskommt. Daher hatte ich auch öfters das Gefühl ich muss aufhören, weil auch viele Tränen geflossen sind.

    Ging es euch ähnlich?

    Ist das wahr?

    Auf jeden Fall sehe ich heute viele Sachen ganz anders. Leider mussten meine Kollegen ein wenig leiden, wenn ich auch mal ausgeflippt bin, weil Fehler gemacht wurden - auch meine eigenen.

  • Vielleicht erst einmal zum ersten Beitrag:

    Ich finde deine Umstellung bemerkenswert. Das ist schon gravierend was du umgesetzt hast, wobei ich bemerken muss, dass 17kg in 9 Wochen schon sehr viel ist.

    Das Entscheidende nach so einem Fasten ist, danach auch die Ernährung auf "gesund" umzustellen.

    "Gesunde Ernährung" habe ich ja im Beitrag:

    https://www.gesund-heilfasten.de/ernaehrung/

    versucht zu beschreiben.

    Das Wichtigste: Es geht dir gut dabei!


    Dann die Sache mit der Stimmung: Das ist eine Wahrheit, die auf jeden Fall auf dich zutrifft.

    Das geht nicht allen so, aber eine "Stimmungsänderung" nehmen fast alle Fastenden wahr. Ich gehe in meinem Buch ja gar nicht explizit darauf ein, aber man sieht viele Dinge "klarer" und wird sich bestimmten Dingen auch erst (wieder einmal) bewußt.


    Natürlich wurde das Fasten auch seit jeher genutzt um bestimmte transzendente Zustände zu erreichen. Bestes Beispiel ist natürlich die 40-tägige Fastenphase von Jesus: https://www.gesund-heilfasten.de/Fastenzeit.html

  • Renè Gräber

    Hat den Titel des Themas von „Alles kein Problem“ zu „Stimmungsschwankungen beim Fasten - Erfahrungen“ geändert.