Nahrungsergänzungsmittel
Hafertee trinken? Zur Unterstützung der Gesundheit?
Hafer und Hafertee ist trotz seiner Heilmittelwirkung vielen kein Begriff. Dabei wurde er schon 100 v. Christus
angebaut und genutzt.
Entdeckt für die Stärkung der eigenen Gesundheit haben ihn die Chinesen. Es dauerte noch einige Jahre bis er
auch in Europa an Bekanntheit gewann.
Die Tatsache, daß Hafer ein ausgesprochener Kraftspender ist, hat dieses Getreide auch schnell zu einem
Heilmittel werden lassen.
Zur Anwendung kam Hafer in erster Linie als aufbauende Heilnahrung bei Krankheits- und Schwächezuständen.
Überliefert ist u.a. die Hafergrütze bei Darmkatarrh der Kinder. Mit der stärkenden Wirkung des Haferkorns ist das
Spektrum der Heilwirkungen von Avena sativa (so die lateinische Bezeichnung) allerdings noch lange nicht
erschöpft.
Das getrocknete Haferstroh galt stets als ideales Heilmittel bei Haut- und Rheumabeschwerden, vornehmlich als
Badezusatz. Zudem setzte man es als harntreibendes Mittel innerlich ein. Die Wirkung auf die Haut läßt sich durch
den recht hohen Kieselsäuregehalt der Haferpflanze erklären.
Die "ausscheidende" Wirkung kennt man heute noch beim "Grünen Hafertee", der den Organismus von
Stoffwechselendprodukten (der sog. " Schlacke im Körper") zu reinigen
vermag. Neuerdings wird über einen cholesterinsenkenden Effekt der Haferkleie berichtet, was dieses Getreide für
die cholesterinbewußte Ernährung interessant macht.
Hafertee wird er zur Stärkung der Abwehrkräfte getrunken und unterstützt so auch beim Abnehmen.
Grüner Hafertee fördert die Ausscheidung von Harnsäure und anderen Stoffwechselabbauprodukten, indem er den
Gesamtstoffwechsel anregt und die Entwässerung des Gewebes unterstützt.
Einen weitereren Vorteil stellt die Regulierung der Verdauung dar, da der Hafertee für einen regelmäßigen
Stuhlgang sorgt. Ein weiterer Grund Hafertee zu trinken, ist die "Durchspülung" der Nieren. Bei der Vorbereitung
bringt man 300 bis 450 ml Wasser zum Sieden und gibt einen Esslöffel des Teekrauts dazu.
Nach 20 Minuten leichtem köcheln wird der Tee möglichst warm und ohne Zucker getrunken. Grüner Hafer ist reich
an Mineralstoffen wie Kieselsäure, Eisen, Mangan oder Zink.

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