Nahrungsergänzungsmittel
Hanföl: Öl aus der Hanfpflanze
Hanföl wird aus den Samen der Hanfpflanze gepresst und gilt als eines der wertvollsten Speiseöle. Anders
als das Harz der Hanfpflanze enthält der Samen keine erwähnenswerten Mengen an THC und wirkt daher nicht
berauschend, ebenso wie das daraus gewonnene Öl.
Man sollte Hanföl nicht mit Haschischöl verwechseln. Haschischöl wird nämlich aus dem Harz der Pflanze gewonnen
und ist somit weniger ein Öl als ein Harzextrakt.
Der unterschiedliche Geschmack, von kräuterartig bis nussig, ist bei Hanföl keine Seltenheit. Gekühlt
aufbewahrt, ist es kein Problem, es über mehrere Monate aufzubewahren. Zum Würzen von Speisen und Salaten ist es
als Speiseöl sehr gut geeignet. Allerdings ist es zum Braten unbrauchbar, da bei hohenTemperaturen die Fettsäuren
zerfallen.
Aber nicht nur in der Küche ist Hanföl anwendbar. Das Öl bewährt sich auch immer mehr in der Medizin. In
verschiedenen Bereichen angewendet, erkennt man immer mehr Vorteile der Hanfpflanze. Sowohl die äußere, als auch
die innere Anwendung ist möglich.

Hanföl zur Hautpflege
Dank seiner vielen ungesättigten Fettsäuren verhilft Hanföl in Form von Seifen, Körpercremes, Shampoos und
Duschgels zu Geschmeidigkeit und Gleitfähigkeit. Diese Fettsäuren lindern Probleme bei trockener Haut und
kompensieren den Alterungsprozess der Haut.
Neben Neurodermitis gibt es weitere Indikationen für eine Einnahme von Hanföl, beziehungsweise besonders der
ungesättigten Alpha- und Gamma-Linolenfettsäuren.
Bei Herzkreislauf-Erkrankungen bewirken etwa fünf Teelöffel Hanföl eine Abnahme der erhöhten LDL- und
Cholesterinblutwerte. Außerdem wird das Risiko auf plötzlichen Herztod nach einem Herzinfarkt rapide gesenkt.
Die entzündungshemmenden Eigenschaften der Fettsäuren des Hanföls können eine deutliche Reduktion der
rheumatoiden Arthritis bewirken, ohne Nebenwirkungen hervorzurufen. Außerdem kann man damit auch prämenstruale
Symptome bei Frauen deutlich verbessern.
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