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Wohnraumgifte - Ein Problem

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Zuhause, das ist der Ort, an dem wir uns wohlfühlen, an dem wir es uns gutgehen lassen und Energie tanken wollen. Und trotzdem sind wir gerade dort vielen Giften ausgesetzt: Baustoffe, Möbel, Teppiche, aber auch Raumdüfte und Putzmittel dünsten oft Chemikalien in ganz erheblichem Maß aus. Dazu kommt: Moderne, energiesparend geplante Häuser sind dichter und verhindern den Austausch zwischen Innen- und Außenluft, wenn keine speziellen Lüftungssysteme eingebaut sind. Das erhöht die Konzentration der chemischen Schadstoffe und bietet außerdem Bakterien und Schimmelpilzen eine Basis, in der sie sich gut vermehren können.

Besonders viele Raumgifte finden sich im Bereich der sogenannten „VOC“, der flüchtigen organischen Substanzen (englisch: volatile organic compounds). Nach dem Verkehr steht der Bausektor an Nummer zwei der Verursacher dieser flüchtige Substanzen, die schnell in die Luft und damit auch in unsere Lungen gelangen. Kommen besonders viele dieser Substanzen vor, können sie sich als rußähnliche Niederschläge in Zimmerecken oder zwischen Heizung und Fensterbrett niederschlagen. Dieses „Fogging“ weist auf sehr  bedenkliche Mengen hin und kommt vor allem in neu gebauten oder renovierten Gebäuden vor.

Die gesundheitlichen Probleme durch Wohnraumgifte sind oft so diffus und wechselnd, dass die Ursache nur selten erkannt wird. Diese Symptome kommen vor, häufig auch nebeneinander:

  • häufiges Nasenbluten
  • vermehrte Schleim- und Speichelproduktion
  • trockene Schleimhäute, gereizte Augen, Nase und Rachen
  • Akne, Neurodermitis, trockene Ekzeme, juckende Haut
  • Störungen der Geschmacks- und Geruchswahrnehmung
  • Müdigkeit, Antriebsschwäche, sozialer Rückzug, verminderte Leistungsfähigkeit
  • Depression, Angstzustände, Panikattacken
  • Gedächtnisschwäche
  • motorische Ungeschicklichkeit
  • Allergien und Infektanfälligkeit
  • Asthma, chronischer Husten
  • unklare Herzbeschwerden
  • Schwindelgefühl, Kopfschmerzen
  • geschwollene Lymphdrüsen
  • Schlafstörungen

Um den Ursachen solcher Krankheitsbilder auf die Spur zu kommen, beobachten Sie, wie sich Ihre Beschwerden zum Beispiel im Urlaub oder auf Geschäftsreise verändern. Wenn sie bei einem Ortswechsel verschwinden und zu Hause wiederkehren, sollten Sie an eine Schadstoffbelastung Ihrer Wohnräume denken. Auch wenn sich die Beschwerden an der frischen Luft sofort verbessern und in der kälteren Jahreszeit (in der weniger gelüftet wird) verschlechtern, muss an eine Schadstoffbelastung gedacht werden. Suchen Sie dann einen Arzt oder Heilpraktiker auf, der Erfahrung mit diesen Themen hat. Im Verdachtsfall können Sie auch die Belastungen zunächst selbst prüfen lassen. Ein Formaldehyd- und Schimmeltest im Speziallabor kostet etwa 70 Euro, eine Hausstaubanalyse etwa 250 Euro.

Bei starken Auffälligkeiten sollten Sie einen Experten hinzuziehen, der weiß, wo er die Schadstoffquellen suchen und wie er sie beseitigen muss. Spezialisten für Gifte in Innenräumen kommen den Verursachern oft schnell auf die Spur und schlagen Sanierungsmaßnahmen oder gesündere Ausstattungsalternativen vor.

Dieser Beitrag wurde am 08.01.2015 erstellt



   
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