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Wie die Lebensmittel-Lobby bestimmt was wir essen müssen...

Mit Lobby und Geld Ziele erreichen

Faken und Erfahrungen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Wenn es um Lebensmittel geht, dann darf und kann man zwischen verschiedenen Arten unterscheiden und wählen: Da gibt es die „Wilden“, die ohne jemanden um Erlaubnis zu fragen einfach so in der Natur wachsen.

Früchte, Beeren, Nüsse usw. zählen z.B. dazu. Aber mit der Kultivierung der fruchtbaren Böden wurden und werden diese wildwachsenden Vertreter immer mehr ins Abseits verdrängt.

Dann gibt es da noch die Sachen im eigenen Garten, sofern man einen hat. Auch hier kann man selbst entscheiden, was man an Gemüse, Salaten usw. anbauen und dann verzehren möchte. Der moderne Mensch allerdings ist zu 90 oder mehr Prozent an das Lebensmittelgeschäft gebunden.

Auch hier kann er selbst entscheiden, ob er sich mit Pizza oder Brot, Salat oder Gemüse, Schokolade oder Gebäck usw. versorgen will. Im Lebensmittelgeschäft geht es sogar noch besser zu als im Wald. Im Wald kann man nur das bekommen, was der Wald hergibt. Im Geschäft gibt es nahezu grenzenlose Auswahl.

Also:

Raus aus dem Wald und rein in die Geschäfte!

Und rein in die unbegrenzte Auswahl von attraktiv verpackten Lebensmitteln, die schon beim Hinschauen Gesundheit und eine hohe Güte an Produktqualität garantieren. Und was das Beste daran ist: Im Wald gibt es keine Leitlinien, was in der Frucht, der Beere oder der Haselnuss an Nährstoffen und Ballaststoffen drin zu sein hat.

Nicht so in den Lebensmitteln im Laden bei uns um die Ecke und anderswo. Da gibt es Institutionen, wie das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, die genau wissen, was in den Lebensmitteln rein gehört und was nicht. Besonders deutlich wurde das damals gemacht, als zum Beispiel die Bundesernährungsministerin und gleichzeitig auch -verbraucherministerin Ilse Aigner neue Leitlinien für die Kita-Ernährung vorstellte.

Immerhin muss man sich ja deutlich machen, dass diese Ernährung nicht für Erwachsene ist, sondern für menschliche Wesen, die im Begriff sind, zu wachsen und sich zu entwickeln. Könnte man davon ausgehen, dass diese Sorte Mensch vielleicht besonders gute Nahrung mit besonders erlesenen Nährstoffen benötigt, um gesund groß zu werden?

Und was der Wald unseren Kleinen nicht bieten kann, wurde vom Ministerium fürs Schmackhafte entwickelt und präsentiert: Die Kleinen brauchen im Essen Geschmacksverstärker, wie Glutamat oder Hefeextrakt.

Sie brauchen künstliche Aromen, Süßstoffe und besonders viel Chemie – alles erlesene Gaben, die der doofe Wald nicht mal in den kühnsten Träumen zustande bringt. Und wer hat dem Ministerium und der Ministerin dabei geholfen?

Die Lebensmittel-Wirtschaft mit seinem Spitzenverband, dem BLL (Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V.). Der hatte nämlich seine Götterboten ausgesandt, um sicher zu stellen, dass die Kita-Ernährung nach ihren Vorstellungen durchgeboxt werden würde.

Natur schafft das alleine nie – wer hilft ihr dabei? Wir, die Chemie!

Man war im Minestrum auch sehr zufrieden mit sich und den Ergebnissen der Intervention zum eigenen Gunsten, denn man hatte „Gespräche auf nahezu allen Ebenen“ geführt, wie es in einem internen Rundschreiben hieß. Und man hatte Qualitätsstandards der Regierungsbehörde ordentlich zurecht gerückt, indem man „zahlreiche Inhalte richtigstellen, bzw. verbessern“ konnte. Man sprach von „ideologischen Verbotsaussagen“, die man hatte verhindern können.

Auch feierte man, dass "die nicht zu rechtfertigende Ausgrenzung von Schmelzkäse/Schmelzkäse- zubereitungen, Mayonnaise sowie von Geschmacksverstärkern, künstlichen Aromen und Süßstoffen/Zuckeralkoholen wieder gestrichen" wurde. Nur ein kleiner, aber sehr unangenehmer Punkt war dann doch zu beanstanden: Die DGE hatte gefordert, „keine Süßigkeiten in die Brotbox“ zuzulassen, und dass hatte man nicht vom Tisch fegen können. Schade! Denn die gibt der Zahnarzt immer seiner Familie, damit er am Wochenende was zu bohren hat.. .

Da fragt man sich doch so langsam, warum die "Lebensmittel-Fritzen" so begierig auf den Einsatz des kompletten Chemiebaukastens bei der Ernährung der Kinder sind?

Was, in aller Welt, haben die Süßigkeiten mit vollwertiger Ernährung zu tun? Wieso sind künstliche Aromastoffe und Geschmacksverstärker wichtig für unseren Organismus und den der Kinder?

Die Antwort liegt leider nicht auf der Hand, sondern in einem komplett anderen Bereich, der auch mit Ernährung nichts zu tun hat. Kindertagesstätten und deren Versorgung mit Essen wird seit langem als ein Wachstumssegment gehandelt.

Im Jahr 2006 waren es etwa 2,6 Millionen Kunden... Verzeihung... Kinder, die in den Kitas mit Essen versorgt worden waren, mit steigender Tendenz. So gibt es rund 25.000 Kitas, Kindergärten und ähnliche Institutionen bundesweit. Dazu kommen noch etliche private Einrichtungen. Nicht alle Kindergärten oder Kitas verfügen über eine eigene Küche. Sie sind damit auf eine Versorgung durch ein Unternehmen angewiesen, die die Gerichte in ihren Großküchen zusammenbrauen. Dass dies nach streng wirtschaftlichen Gesichtspunkten geschieht, ist kein großes Geheimnis. Und diese wirtschaftlichen Gesichtspunkte lassen dann auch keine kostspieligen Zutaten und Nahrungsmittel zu.

Man brauch also keine 10 Finger, um die Nährstoffe in solchen Fertiggerichten zusammenzuzählen. Aber warum sollen die Kleinen gescheite Kost bekommen, wenn die Alten auch nur Müll präsentiert bekommen? Schließlich zählen junge und alte Bundesbürger zu den Leuten, die nicht produktiv sind.

Ha, und wer nicht arbeitet, soll auch nicht gut essen. So werden die Senioren in ihren Heimen auch nicht besser bedient als die Kinder in den Kitas. Deren Essen kommt zwar auf Rädern daher, dafür aber ohne Vitamine, Vitamin C und Vitamin D, und andere wichtige Nährstoffe. Man sollte es nicht glauben, aber Proben, die im Labor untersucht worden waren, konnten keine Vitamine entdecken.

Aporpos Vitamin D! Das ist nicht nur für die Älteren wichtig, sondern für ALLE Menschen. Das mit dem Vitamin D hat sich ja inzwischen herumgesprochen - und so tauschen immer mehr Fragen und Verwirrungen dazu auf... Wenn Sie das interessiert (und das sollte es!), dann fordern Sie mal mein Büchlein dazu an: "Die Vitamin D Therapie". In wenigen Sätzen ist die Sache mit dem Vitamin D gar nicht zu erklären...

Vitamin D Therapie von René Gräber

Weiter mit den Lobbyisten...

Die Jungen dagegen haben den Vorzug, dass sie später einmal als Erwachsene potentielle Kunden sein werden. Diese zukünftigen Kunden müssen daher ein „richtiges“ Training bekommen, dass auch ihre Ernährungsgewohnheiten in späteren Jahren bestimmt. Dieses „richtige Esstraining“ wird nun von der Regierung und den Interessenvertretern der Lebensmittelindustrie ausgelegt: Weg von hochwertiger Nahrung und Rohstoffen für dieselbe, da die zu teuer in der Produktion sind. Hin zu billiger Chemie mit künstlichen Aromen und Geschmacksverstärkern.

Statt richtiger Pizza also ein vergrößerter, panierter Bierdeckel, der durch die Aromabehandlung und das gute Glutamat so richtig nett apart nach Pizzapappe schmeckt. Wenn man sich mal an den Geschmack gewöhnt hat, dann schmeckt die richtige Pizza dagegen wie aus der Gosse gezogen. Und damit die Geschmacksknospen sich beizeiten an die Chemie im Fraß gewöhnen, kann man nicht früh genug mit dem „richtigen Esstraining“ anfangen.

Das Marketing sorgt dann dafür, dass der Müll im Kochtopf nicht so auffällt. Deswegen wird die Kleisterchemie in tollen Verpackungen angeboten, die all dass versprechen, was der Kunde haben will, er aber nie bekommt.

Wenn man das Blaue vom Himmel verspricht, aber nur das Schwarze unter´m Fingernagel abliefert

Natürlich haben wir die Wahl und das Recht zu wählen, was wir essen wollen. Aber mit den industriell gefertigten Nahrungsmitteln scheint man immer das Gleiche zu bekommen, egal wofür man sich entscheidet: Aroma aus dem Reagenzglas und Geschmacksverstärker, die dem Kunden die verschiedenen Geschmacksrichtungen vortäuschen.

Beispiel für das Versteckspielen und die Täuschungsmanöver der Fressmittelindustrie gefällig?

Bitte schön:

Foodwatch veröffentlicht immer wieder Listen beispielloser Frechheiten der Nahrungsmittelhersteller. Sie zogen die traurige Bilanz, dass die „legalen Täuschungsmanöver“ die Regel sind, nicht die Ausnahme. Was das für unsere Ernährung bedeutet, lässt sich unschwer aus einigen Fallbeispielen ableiten:

Fall 1: Da werden Milchschnitten versprochen, die „leicht schmecken, nicht belasten und ideal für zwischendurch sind.“ Bekannte Sportler grinsen dazu in eine Kamera und halten so ein Ding in den Fingern. Vielleicht ist das auch besser so, denn mit 60 Prozent Fett und Zucker macht das Ding einer Schoko-Sahnetorte leicht Konkurrenz. Da wird sich jeder Hochleistungssportler noch einmal überlegen, ob das die richtige Ernährung für ihn/sie ist.

Fall 2: Ein Joghurthersteller stellt seine Wunderwaffe gegen Verdauungsbeschwerden vor, was schon verdächtig medizinisch daher kommt. Das ist dann wohl auch der Grund, warum das Produkt dreimal so teuer ist wie Naturjoghurt. Dafür kann es wenigstens auch nicht die Verdauung regulieren, wie versprochen. Der Aufpreis hat der Kunde für das großspurige Versprechen zu bezahlen

Fall 3: Mini-Würstchen, lecker, lecker... Vom Hersteller wird es bescheiden als „täglicher Beitrag für die gesunde(!) Ernährung“ bezeichnet. Wenn man aber ein solches Päckchen zu sich genommen hat, dann hat man schon den kompletten Tagesbedarf an Salz intus. Dies ist für Kinder besonders geeignet, da diese in späteren Jahren äußerst gute Chancen haben werden, an Bluthochdruck zu erkranken, wenn sie in jungen Jahren zuviel an Salz abbekommen haben. Dies ist zudem noch ein gutes Beispiel, wie die Fraßmittelindustrie Kunden für die Pharmaindustrie schafft.

Fall 4: Noch ´ne Wurst. Die gute und unvergleichliche Puten Cervelatwurst... Ein „Geflügelwurst-Spezialist“ will sie uns angedeihen lassen. Der Spezialist muss allerdings bei der Produktion vergessen haben, die Brille aufzusetzen oder er hat damals in Biologie nicht richtig aufgepasst. Denn die Hälfte der Wurst besteht aus Schweinefleisch. Dabei sollte man doch keine Schwierigkeiten haben, zwischen einer Pute und einem Schwein zu unterscheiden. Aber die Industrie kennt ja keine „ideologischen Verbotsaussagen“ (siehe oben). Da geht schon mal ganz unideologisch ein Schwein für eine Pute durch. Hauptsache der Profit stimmt. Immerhin war der Schweineputenhersteller so fair, die Finte auf der Rückseite zu vermerken. Fragen Sie mich nicht, wie deutlich diese Angaben zu lesen waren...

Fall 5: Mögen Sie Gürkchen? Aus einem Schlemmertöpfchen sogar? Feine Gürkchen! Mit „erlesenen Kräutern“ (die waren in der Baumschule, deswegen können die jetzt im Töpfchen lesen). Nur „natürliche Zutaten“. Wow! Und „verfeinert mit viel Liebe und Leidenschaft“. Ich werd´ nich´mehr! „Seit 1722“. So alte Gurken?Ja, wenn das nicht der wahre Jakob ist, gell? Dafür muss man aber schon bereit sein, doppelt so viel zu bezahlen im Vergleich zu anderen Gewürzgurken. Der Aufpreis ist dann für den Farbstoff und die künstlichen Aromen, die eigens erlesen und natürlich dazu gefügt wurden. Das, was hier auf traditionsbewusst gemacht ist, ist bestenfalls die Tradition der Chemieindustrie, die sich mit den Gurken ein Stelldichein gibt.

Fall 6: Kinder mögen Bonbons. Aber Süßigkeiten haben ja inzwischen schon einen ramponierten Ruf. Sie machen die Zähne der Kinder kaputt und sind auch in Sachen Nährwert nicht besonders hoch angesehen.

Aber wenn man die Bonbons von dem Hersteller nimmt, der alle ermutigt, gleich 2 zu nehmen, dann gibt es laut diesem Hersteller keine Bedenken mehr: Seine Dinger sind gesund oben drein.

Doch die paar synthetischen Vitamine, die in den Bonbons stecken, bewirken so gut wie gar nichts. Sie sind nur unwirksame Alibi-Zutaten für die Ideologie des Bonbonherstellers, dass seine Bonbons sogar so gesund sind wie Obst und Gemüse. Und er weiß, dass diese Lüge alle Kinder glücklich macht. Denn die essen von nun an kein Obst und Gemüse mehr, sondern Süßigkeiten.

Fall 7: Gegrilltes Gemüse. Seit 2009 gibt es dieses sogar mit „verbesserter Rezeptur“. Na dann... die „verbesserte Rezeptur“ hingegen bestand offenbar im Hinzufügen von Hefeextrakt als Geschmacksverstärker, des Zusatzstoffs Citronensäure E330 und eines künstlichen Aromas.

Fall 8: Gelber Zitronen-Physalis. Auf der Verpackung springen dem Betrachter sofort leuchtend gelb Physalis (Blasenkirschen) und Gelber Tee ins Auge. Damit ist dieser „Wellness“-Tee besonders hochwertig.

Aber: Offenbar ist Physalis dermaßen exotisch, dass sie zwar gut für die Werbung ist, aber deutlich zu teuer als Inhaltsstoff. Die verwendete Menge davon ist so gering, dass sie laut Verordnung keine Signifikanz hat und damit auch nicht einmal deklariert werden müsste. Dafür hat die Firma mit den anderen Sachen überhaupt nicht gegeizt. 15 Prozent gelber Tee, und der Rest sind künstliche Aromen, Citronensäure und 44 Stück Würfelzucker in der 2-Liter-Chemiehülle.

Fall 8, Fall 9, Fall 10 usw. Die Beispiele sind nur die Spitze des Eisbergs.

Und das wirklich Traurige ist, dass dies gar nicht als "Betrug" gilt, nicht im rechtlichen Sinne.

Alle Firmen, die so verfahren, sind rechtlich auf der sicheren Seite.

Warum? Weil der Müll, der die fehlenden wirklichen Nährstoffe und natürlichen Aromen ersetzt, von Gesetzes wegen als legal anerkannt worden ist.

Oder in anderen Worten: Wer die Leute mit zugelassenen chemischen Substanzen liquidiert, macht sich nicht strafbar. Diese Substanzen sind notwendig, da sie billiger sind und auch in der Verarbeitung und Haltbarkeit besser zu handhaben sind als natürliche Zutaten, die schneller verderben.

Die Kehrseite dieser Schweinerei ist, dass es Leute gibt, die sich für „ideologische Verbotsaussagen“ stark machen, und dabei sogar behaupten, dass die Chemie im Industrieangebot für den Organismus schädlich ist. Beispiel: Glutamat.

Glutamat – die Unnatürlichkeit einer natürlichen Aminosäure

Glutamat ist das Salz der Aminosäure Glutaminsäure. Im Vergleich zur Glutaminsäure wird das Salz deutlich besser und schneller resorbiert als die reine Aminosäure. Biologisch gesehen jedoch wirken beide Formen identisch. Die Glutaminsäure erfüllt im Prinzip zwei Aufgaben. Zum einen ist sie eine nicht-essentielle Aminosäure, d.h. sie dient als Baustein für den Aufbau von Proteinen. „Nicht-essentiell“ wird häufig mit „nicht notwendig“ interpretiert.

Das ist grundweg falsch, denn ohne Glutaminsäure gäbe es viele Proteine nicht. „Nicht-essentiell“ heißt einfach, dass der Körper, wenn das Angebot aus der Nahrung nicht ausreicht, die Aminosäure selbst herstellen kann. Dies ist die eine Seite der Aminosäure. Die zweite Aufgabe von Glutaminsäure ist die eines Neurotransmitters im zentralen Nervensystem. Es wird in den Synapsen freigesetzt und bindet an spezielle Glutamat-Rezeptoren. Die Glutaminsäure ist die einzige Aminosäure, die im Gehirn decarboxyliert, transaminiert, aminiert und oxidiert wird. Dies zeigt den Stellenwert für die Glutaminsäure für das zentrale Nervensystem.

Soweit die guten Nachrichten. Die weniger guten Nachrichten beziehen sich auf den exzessiven Gebrauch von Glutaminsäure als Glutamat in unserer Nahrung. Jedes Nahrungsmittel enthält natürlich vorkommendes Glutamat. Um aber einer lauen Brühe oder einem ausgelaugten Gemüse noch Geschmack abzugewinnen, wird es von der Industrie mit reichlich Glutamat versehen. Die geschmacksverstärkende Wirkung beruht mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einem Andocken von Glutamat an die Rezeptoren der Geschmacksknospen.

Damit haben wir einen fünften Geschmack, neben den vier „alten“ Geschmacksrichtungen süß, sauer, salzig und bitter. Der hat auch einen eigenen Namen: Umani. Mit diesem Trick also werden schaler oder gar schlechter Geschmack von Nahrungsmitteln übertüncht und in wohlschmeckende Erzeugnisse verwandelt. Wir haben es hier also auch in Sachen des Geschmacks mit einer Hollywood-Inszenierung zu tun.

Leider hat das Geschmacks-Hollywood mit hoher Wahrscheinlichkeit ungute Konsequenzen: Glutamat in hohen Konzentrationen ist auch ein Nervengift, dass die Neuronen „verbrennt“. Und wer wehrt sich wohl ganz, ganz heftig gegen solche Behauptungen, ganz „unideologisch“ natürlich? Richtig, die Lebensmittelbauer.

Übrigens: Wenn Sie solche Themen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter zu diesem Thema an:

Lebensmittelindustrie – killing you softly with this food

Um zu sehen, wie die Lebensmittelindustrie ihr beliebtes Glutamat als Geschmacksverirrung verteidigt, habe ich einmal zwei Veröffentlichungen herausgesucht, die dies besonders schön zeigen.

Zusatzstoffe-online erklärt die Sicherheit von Glutamat folgendermaßen:

Glutaminsäure und Glutamate wurden in der Vergangenheit mit der Entstehung des so genannten „China-Restaurant-Syndroms“ in Verbindung gebracht. Die Betroffenen klagen über Kopf- und Gliederschmerzen, Taubheit im Nacken sowie Übelkeit nach dem Verzehr von Speisen, die Glutamate als Zusatzstoffe enthalten. Diese These konnte so nicht bestätigt werden. Zwar können die Symptome auftreten, wenn in sehr kurzer Zeit mehr als 10 g Glutamat aufgenommen werden. Solche Mengen sind jedoch praktisch nicht durch den Verzehr von Lebensmitteln zu erreichen. Es wird daher vermutet, dass die Symptome bei entsprechend veranlagten Menschen durch andere Stoffe (z.B. Histamin) bzw. deren Zusammenspiel mit Glutamaten in den jeweiligen Speisen hervorgerufen werden. Auch die These, als Zusatzstoff eingesetzte Glutamate seien an der Entstehung von Krankheiten des zentralen Nervensystems beteiligt, konnte nicht bestätigt werden.“

Aha! Das Zeugs ist nur dann schädlich, wenn man in kurzer Zeit Mengen aufnimmt, die kein Magen verarbeiten kann. Da fragt man sich, ob es denn überhaupt so etwas gibt wie Langzeitschäden, wo man permanent kleine Mengen zu sich nimmt, die ihr übles Werk im Laufe der Zeit vollenden?

Oder: Weil die Leute beim Verzehr von glutamathaltigen Nahrungsmitteln nicht sofort tot umfallen, ist es vollkommen unbedenklich, eine vollkommen „unideologische“ Logik.

Aber der BLL will sich nicht lumpen lassen und gibt seinen eigenen glutamathaltigen Senf dazu ab:

In der Herstellung von Brühen, Suppen oder Soßen werden für den würzigen Geschmack seit vielen Jahrzehnten auch Hefeextrakt und Geschmacksverstärker verwendet. Hefeextrakt ist eine altbekannte traditionelle Zutat, die ein Lebensmittel würzt. Es bringt eine spezielle Würznote hinein – umami genannt - die zu diesen Lebensmitteln gut passt. Wird Hefeextrakt als Zutat verwendet, steht es ganz klar im Zutatenverzeichnis.
Hefeextrakt wird aus natürlich verarbeiteten Hefezellen hergestellt und enthält sowohl viele B-Vitamine als auch Glutaminsäure, - ein Eiweißbestandteil, der auch in vielen anderen Lebensmitteln in zum Teil großen Mengen vorkommt, etwa in Tomaten, Parmesankäse oder Erdnüssen.

Davon unterscheidet sich das "Glutamat". Glutamat ist ein hergestellter Zusatzstoff. Es bezeichnet die reine Glutaminsäure oder eines ihrer fünf Salze. Sie verstärken den Geschmack anderer Lebensmittel, ohne dass sie selbst einen Eigengeschmack haben. Enthält ein Lebensmittel den Zusatzstoff Glutamat, steht das auch im Zutatenverzeichnis, und zwar als "Geschmacksverstärker Glutamat" oder alternativ als "Geschmacksverstärker und die entsprechende "E-Nummer". Auf der Verpackung darf dann nicht "ohne Zusatzstoffe" oder "ohne Geschmacksverstärker" stehen.

Hefeextrakt gibt also Geschmack, unterscheidet sich aber von der Zusatzstoffklasse der Geschmacksverstärker. Das ist in etwa so wie sich eine Apfelsine und das reine Vitamin C unterscheiden. Die Apfelsine enthält viel Vitamin C, ist aber etwas anderes als Vitamin-C-Pulver.“

Hier wird ein weiteres Trickszenario angesprochen. Die Schädlichkeit des Glutamats ist für die BLL kein Thema mehr. Es geht vielmehr darum, dass sich die öffentliche Meinung ja ein wenig gegen das Glutamat gewendet hat, vollkommen „ideologisiert“ natürlich.

Deshalb greifen die Lebensmittelchemiker in die Trickkiste und geben statt Glutamat jetzt Hefeextrakt dazu. Denn Hefeextrakt enthält soviel Glutamat, dass es allen Anforderungen eines Geschmacksverstärkers gerecht wird.

Und das Schöne ist dabei, dass die Hefe nicht als Zusatzstoff gilt und daher nicht als „Geschmacksverstärker“ angegeben werden muss. Und wer dann auf der Verpackung „Hefeextrakt“ liest, freut sich über die natürliche Substanz im Essen, die aber weit davon entfernt ist, Nährstoffe zu liefern, sondern dazu dient, den Kunden hinters Licht zu führen. Interessant auch der Vergleich mit den Apfelsinen und dem Vitamin-C-Pulver in der Stellungnahme. Keiner wird auf den Gedanken kommen, dass Apfelsinen schädlich sind. Aber hier sind sie das leuchtende Beispiel für den Hefeextrakt, der dank der Apfelsinen in die Liga der ganz natürlichen Nahrungsmittel aufgenommen wird.

Und ich dachte immer, dass Apfelsinen einfach nur Obst sind, die an Bäumen wachsen und die man wegen des Geschmacks, der Nährstoffe usw. zu sich nimmt. Hefeextrakt ist also auch so ein schönes Produkt der Natur? Wer weiß denn, wo es Hefeextrakt-Plantagen gibt? Wächst der Hefeextrakt auf Bäumen oder muss man den ausgraben? Aber vielleicht werden wir bald statt Apfelsinen nur noch Hefeextrakt mit Apfelsinengeschmack bekommen, da laut BLL beide austauschbar zu sein scheinen. Aha, man kann also doch Äpfel mit Birnen vergleichen, wenn es sein muss, bzw. Hefeextrakt mit Apfelsinen.

Nachdem wir also erfahren haben, dass Hefeextrakt ein Produkt der Natur zu sein scheint und alles unbedenklich ist (weswegen man das Glutamat durch den Hefeextrakt verstecken muss), schauen wir doch mal über den Zaun auf die Seite der Glutamat-Gegner. Und da sollen sich angeblich sogar Wissenschaftler verstiegen haben, vor dieser natürlichen Substanz zu warnen.

Toxisch und natürlich – natürlich toxisch

Was wird nun also dem Angeklagten vorgeworfen? Nervenschädigende Wirkung in erhöhten Dosen, Appetitanregung, die zur Entwicklung einer Adipositas anregt, Überempfindlichkeit/Allergie. Die deutsche Version von Wikipedia lässt dazu verlauten:

 „Es wird vermutet, dass es lediglich bei einer Überempfindlichkeit gegen Glutamat zum Chinarestaurant-Syndrom kommen kann, wobei diese mögliche Überempfindlichkeit bei ca. 30–43 % der US-Bevölkerung auftritt. Doppelblindstudien konnten diese Vermutung jedoch nicht erhärten, und Human-Studien haben bislang keine Schädlichkeit des Glutamats belegt.

Einige Wissenschaftler halten es für unwahrscheinlich, dass Glutamat die Blut-Hirn-Schranke von gesunden Erwachsenen passieren kann. Belegt ist dies nur durch Tierversuche. Eine mögliche Auswirkung auf den Hormonhaushalt wurde hier nicht untersucht.

Da bei Neugeborenen die Blut-Hirn-Schranke durchlässiger ist (Entwicklung: Blut-Hirn-Schranke) wird Glutamat in Deutschland nicht als Zusatz für Babynahrung verwendet.“

Also doch alles paletti? Interessant auch, dass angeblich einige (!) Wissenschaftler kein Glutamat durch die Blut-Hirn-Schranke passieren sehen. Ein Neurotransmitter im zentralen Nervensystem, der nicht im Gehirn vorhanden ist, weil er nicht durch diese Schranke kommen kann, das Statement ist geradezu grotesk. Natürlich ist das nur an Tierversuchen belegt, da man bislang noch keine Menschen in den Käfigen der Versuchslabore hat entdecken können.

Was also ist nun wirklich dran an den Negativ-Behauptungen und der Blut-Hirn-Schranke?

Übergewicht

Es gibt eine Reihe von Arbeiten, die belegen konnten, dass Glutamat die Geschmacksempfindung so verändert, dass sich ein erhöhtes Appetitgefühl einstellt, dem eine deutlich erhöhte Kalorienzufuhr folgte. Eine deutsche Studie an Mäusen aus dem Jahr 2006 kommt zu dem Schluss: „...die vorliegende Studie zeigt zum ersten Mal, dass Glutamat, eine weit verbreitete Substanz in Nahrungsmitteln, schon in Konzentrationen schädlich ist, die nur wenig über denen in der täglichen Nahrung liegt. Glutamat schädigt die Appetitsregulation im Hypothalamus, was eine mögliche Erklärung für das gehäufte Auftreten von Adipositas ist.“ 

Naja, kann man argumentieren, das ist bei den Nagern halt so. Aber wir sind keine Nager und so leicht lassen sich diese Ergebnisse nicht übertragen. Aber schon eine Studie aus dem Jahr 1991 kam zu dem Schluss: „Glutamat fördert die vermehrte Nahrungsaufnahme von einigen Speisen. Es war assoziiert mit einem positiven Effekt, der erhöhten Aufnahme von Calcium und Magnesium. Aber auch mit negativen Effekten, der vermehrten Resorption von Fetten... Glutamat kann also die Langzeit-Aufnahme von Kalorien erhöhen und fördern in jungen und älteren Personen. Von daher sollte der Umgang mit Glutamat sehr vorsichtig erfolgen, um eine Verbesserung der Ernährungsbedingungen zu erzielen.“

Ein Jahr früher zeigten englische Wissenschaftler das gleiche Bild: Glutamat bewirkte eine vermehrte Nahrungsaufnahme bei den Testpersonen. Eine ofenfrische Studie mit über 10.000 gesunden Probanden, die durchschnittlich 5,5 Jahre beobachtet worden waren, wurde erst letzten Juni veröffentlicht. Die Autoren dieser Studie sehen einen mehr als deutlichen Zusammenhang zwischen dem Glutamatverbrauch und Übergewicht. Nur 2 Gramm täglich bewirkte eine deutliche Erhöhung des BMI.

Um noch einmal kurz auf unsere geliebten Nager zurückzukommen: Eine neuere Studie an den Nagern zeigte, dass Glutamat den Zustand einer nicht-alkohol-induzierten Fettleber verschlechtert. In einer anderen Studie sah man bei den Tieren Gastritis und Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre.

Das Nervengift

Laut einer Studie aus dem Jahr 2010 erzeugt Glutamat bei Mäusen Verhaltensveränderungen und Krampfanfälle. Eine andere Studie beobachtete bei den Tieren Leberentzündungen (Hepatitis), Stammfettsucht und Typ-2-Diabetes. In einer Studie, die erst in diesem Monat veröffentlicht worden ist, wird das Glutamat als eine bedeutende Komponente bei der Ausbildung von Parkinson diskutiert. Hier spielt die sogenannte exzitotoxische Wirksamkeit des Glutamats in den Nervenzellen eine führende Rolle.

Diese beruht auf einem Öffnen der Calcium-Kanäle in der Membran der Nervenzelle durch hohe Konzentrationen an Glutamat. Der darauf folgende unphysiologische Einstrom vom Calcium in die Zelle legt diese lahm und zerstört sie zu schlechter Letzt. Damit wäre auch die Frage beantwortet, ob Glutamat die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann. Man könnte genauso gut fragen, ob der Papst katholisch ist...

Ebenfalls eine Studie neueren Datums (Juni 2011) kommt zu dem Schluss, dass Nervenzellen, die lange erhöhten Glutamat-Konzentrationen ausgesetzt sind, durch das Glutamat geschädigt werden. Grund dafür ist die eben erwähnte exzitotoxische Wirksamkeit des Glutamats. Die Autoren sehen einen engen Zusammenhang zu akuten und chronischen Krankheiten wie Schlaganfall, Epilepsie, ALS, Alzheimer, Parkinson und Morbus Huntington. Es gibt inzwischen sogar Hinweise darauf, dass Glutamat auch für eine Reihe von Augenerkrankungen in Frage kommt.

Fazit: Die Legoland-Ideologie der profitorientierten Lebensmittelindustrie ignoriert offensichtlich diese Studien, die mehr als deutlich zeigen, dass ein erhöhter Konsum an Glutamat langfristig negative gesundheitliche Konsequenzen haben wird. Aber Glutamat wird benötigt, als Glutamat selbst oder in versteckter Form von Hefeextrakt, um die fehlenden natürlichen Geschmacksstoffe zu übertünchen. Und ein Nahrungsmittel, dem es an natürlichen Geschmacksstoff fehlt, dem fehlt es auch an sonstigen Nährstoffen. Solche Produkte sind Ergebnis der Billigproduktion. Kein Mensch würde das Zeugs essen, wenn es nicht auf diese Art aufgepeppt worden wäre.

Fazit und Ausblick

Es gäbe noch viel zu erzählen, wie die Industrie uns zwingt, das zu essen, was sie für genehm befindet.1, 2 Da gibt es zum einen die fast endlosen Spielchen um die Frage, was auf den Verpackungen stehen muss und was man vertuschen darf, ob es eine Ampel gibt oder nur verwirrende Zahlen, mit denen niemand was anfangen kann usw., eine weitere bedeutende Rolle. 3, 4, 5 Ziel ist Täuschung und Tarnung, um dem Verbraucher das Gefühl zu geben, er könne frei wählen. In Wirklichkeit wählt er zwischen Chemie und Chemikalie, zwischen Mist und Müll.

Newsletter 5 Wundermittel von René Gräber

Nachschlag gefällig?

Wer sich ein wenig dafür interessiert, was man so alles in den Organismus aufnimmt und selbigem antut, wenn man das Industriefutter zu sich nimmt, der sollte ein wenig Zeit mitbringen und sich diese Beiträge auf Youtube anschauen (keine medizinische, pharmakologische, biochemische oder ähnlich gelagerte Vorkenntnisse sind erforderlich, um die Zusammenhänge zu verstehen):

1. Die Lebensmittellobby verändert geltendes Recht - http://www.youtube.com/watch?v=gSHzudociaI
2. Die Wahrheit über Verpackungsaufschriften auf Lebensmitteln! - http://www.youtube.com/watch?v=EY1wPuPdxY0&feature=related
3. Glutamat, das Gift aus dem Supermarkt - http://www.youtube.com/watch?v=TqtX8RGYKO8&feature=related
4. Chemielager Supermarkt (1/4) - Lebensmittelindustrie in Deutschland (4 Teile) - http://www.youtube.com/watch?v=53-1mnbJFn8&feature=related
5. Lebensmittel zum abgewöhnen Der Wahnsinn in unserer Lebens Teil 1 (5 Teile) - http://www.youtube.com/watch?v=MJ0aA92uD44&feature=related
6. Doku: Die Tricks der Nahrungsmittelindustrie |Part 1 (5 Teile) - http://www.youtube.com/watch?v=CMBM-Wio3kk&feature=related
7. Welt der Wunder - Die Ernährungslüge - http://www.youtube.com/watch?v=rXWw2YKuYoA&feature=related

Weitere Quellen:

(1) foodwatch.de/kampagnen__themen/
verbrauchergesetz/index_ger.html

(2) foodwatch.de/kampagnen__themen/ampelkennzeichnung/
industrie/index_ger.html

(3) foodwatch.de/kampagnen__themen/ampelkennzeichnung/
verordnung/index_ger.html
 

(4) foodwatch.de/newsletter/newsletter_archiv/
2011/klarheit_und_wahrheit_mitglieder/index_ger.html

(5) foodwatch.de/kampagnen__themen/ampelkennzeichnung/
verordnung/glutamat/index_ger.html
 

Dieser Beitrag wurde am 6.11.2019 erstellt. Beitragsbild: 123rf.com - Sira Anamwong

 

Wer schreibt hier?

Rene Gräber

Mein Name ist René Gräber. Seit 1998 bin ich in eigener Naturheilpraxis tätig und begleite seitdem Patienten und Fastenteilnehmer mit unterschiedlichsten Beschwerden und Erkrankungen. Auf dieser Webseite veröffentliche ich regelmäßig Beiträge zum Thema Ernährung, Fasten, Diäten, sowie auch zu verschiedenen Beschwerden und Erkrankungen.

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